Archiv für März 2011

Gleichschaltung ohne Reichskulturkammer?

März 30, 2011

So war das früher mit der Gleichschaltung

In meinem Artikel Atomkraft? Ja, bitte! hatte ich die Sorgen der Anti-AKWler widerlegt, aber dann hat die FAZ wohl aus Rache die Argumente der “Atomfreunde” widerlegt (s.hier: Rhetorik und Realität- Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds). Für eine Widerlegung der Widerlegung meiner Widerlegung habe ich einfach kein Bock. Das würde einfach zu lange dauern, genauso wie für diesen ganzen anderen Scheiß:

Mindestens 20 TEPCO-Mitarbeiter verstrahlt (Quelle)
Japan: Atomkatastrophe Kühlungsversuch aus der Luft (Quelle)
Atomkatastrophe in Japan: Fragen und Antworten Kommt es zur nuklearen Explosion (Quelle)
Gefährliche Reaktoren Wikileaks-Depesche belastet japanische Regierung (Quelle)
Atomkatastrophe in Japan: Einen Menschen opfern, um Millionen zu retten? (Quelle)
Atomkatastrophe in Japan: Die Kälte nach dem Beben (Quelle)
Atomkatastrophe in Japan: Atomdebatte in Bonn – Merkels märchenhaftes Moratorium (Quelle)
Tschernobyl: Das Leiden der Helfer “Wir wollten Helden sein” (Quelle)
Tagebuch aus Japan: Ich bring meine Familie weg (Quelle)
Japan Atomkatastrophe Strahlendes Essen (Quelle)
Jenseits von Japan: Die gefährlichsten AKW Standorte der Welt (Quelle)
Atomkatastrophe in Deutschland: Der GAU erreicht das Wohnzimmer (Quelle)

Zugegeben, bis auf den ersten Artikel stammen alle von der Süddeutschen, aber die apokalyptischen Meldungen aus Fukushima waren wirklich ein Armutszeugnis für Europa.

Update: Die Japaner haben inzwischen die Medienhetze im Westen bemerkt und haben eine “Wall of Shame” des europäischen Journalismus gegründet, siehe hier.

Atomkraft? Ja, bitte!

März 26, 2011

(Nur zur Info: Ich bin kein Merkel-Fan)

Falls es noch nicht bekannt ist: Ich bin kein Grüner. Und das ist noch ziemlich euphemistisch ausgedrückt, denn ich habe nie verstanden, warum Mehmet Scholl seinen Spruch „Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt“ als Spaß bezeichnet hat.

Ich bin weder Freund von Bio-Essen noch befürchte ich ein Waldsterben und die Globale Erwärmung ist für mich nach Lukas Podolski die meistüberschätzte  Sache der Welt.

Wie die ganzen Grünen die Vorfälle von Fukushima ausnutzen, um auf gnadenlose (und leider oft erfolgreiche) Stimmjagd zu gehen, finde ich höchst fragwürdig. Als ob sie ein riesengroßes, imaginäres Plakat halten würden mit der Aufschrift:”Wollt ihr den totalen Atomausstieg?!!” (Zitat entstammt von hier).

Deshalb hier nun Argumente gegen die Atomkatastrophenhysterie. Man muss kein Experte sein, um sie zu verstehen. (weiterlesen…)

Islam und Toleranz, Teil 4

März 25, 2011

Die Kaaba- Das größte Heiligtum des Islams

Teil 1, Teil 2, Teil 3

Die Wurzeln der islamischen Intoleranz

Wenn man über den Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus diskutiert, heißt es ja oft, dass der Islam nichts mit dem Islamismus zu tun hat. Der Islam sei eine Religion des Friedens, die nicht zu Gewalt aufruft. Islamisten seien eine kleine Minderheit, die den Koran “falsch interpretieren” würden. Dass man den Koran nicht immer wörtlich nehmen sollte, ist ein sehr guter Rat, denn der Koran entstand vor 13 Jahrhunderten in der arabischen Wüste. Zu glauben, das Mohamed und ein aufgeklärter Mensch aus dem 21.Jahrhundert dieselben Wertvorstellungen hatten ist vorsichtig ausgedrückt unrealistisch. Die Wahrheit ist, dass wenn Mohamed heute leben würde, er wohl vom Verfassungsschutz beobachtet werden würde.

Aber der Vorschlag mit der „Interpretation“ ist dann doch ein bisschen unbefriedigend, denn seien wir ehrlich- am Ende ist es das dasselbe wie bei Nostradamus oder Machmud Achmedinedschad: Jeder interpretiert, was er will. Denn woher wissen wir, was der „wahre“ Islam ist und was nicht? (weiterlesen…)

Islam und Toleranz, Teil 3

März 20, 2011

Die Kaaba- Das größte Heiligtum des Islams

Teil 1, Teil 2, Teil 4

Vorwort: Eins möchte ich für alle Nörgler im vornherein klarstellen: „Islamkritik“ bedeutet für mich keine theologische Auseinandersetzung mit dem Koran oder der Scharia, sondern lediglich die Kritik an den Verhältnissen, die in den muslimischen Staaten vorherrschen. Ob diese Zustände mit dem Islam begründet werden können oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich habe den Koran nicht gelesen und habe es auch nicht vor. Es interessiert mich ja auch nicht, ob in der Bibel zu Pädophilie aufgerufen wird. Das Wort Islam in Islamkritik ist nicht eine religiöse, sondern eher eine geografische Bezeichnung  („islamische Welt“) für die Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Politische Situation

Nach dem ich mich mit der Lage der Christen, Frauen und Homosexuellen in den muslimischen Ländern auseinandergesetzt habe, beschäftige ich mich nun mit der politischen Situation (damit einhergehend auch den islamistischen Terrorismus) und den Menschenrechten in der muslimischen Welt.

Laut der Organisation “Freedom House” gibt es nur zwölf Länder der OIC, die man als Wahldemokratien bezeichnen kann: die Türkei, Indonesien, Bangladesch, Mali, Senegal, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Benin, Surinam, Guyana, Malediven und Albanien. Immerhin bedeutet dass, das rund ein Drittel der 1,57 Milliarden Muslime in der Welt in Demokratien leben (alleine in Indonesien, Bangladesch und der Türkei leben zusammengerechnet 470 Millionen Menschen). 45 OIC-Länder sind keine Demokratien, weltweit sind es 78.

116 Länder werden als Demokratien eingestuft- gleichzeitig aber nur 89 als “frei”. Darunter befinden sich nur fünf OIC-Länder: Indonesien, Mali, Surinam, Guyana und Benin. Das sind die einzigen OIC-Länder, die sowohl Wahldemokratien sind als auch als frei eingestuft werden- allerdings hat Benin nur einen Moslem-Anteil von etwa einem Viertel und Surinam und Guyana nur etwa einem Zehntel, so dass am Ende nur zwei islamische Staaten übrig bleiben, die demokratisch und frei sind: Indonesien und Mali.

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Islam und Toleranz, Teil 2

März 19, 2011

Die Kaaba- Das größte Heiligtum des Islams

Teil 1, Teil 3Teil 4

Vorwort: Eins möchte ich für alle Nörgler im vornherein klarstellen: „Islamkritik“ bedeutet für mich keine theologische Auseinandersetzung mit dem Koran oder der Scharia, sondern lediglich die Kritik an den Verhältnissen, die in den muslimischen Staaten vorherrschen. Ob diese Zustände mit dem Islam begründet werden können oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich habe den Koran nicht gelesen und habe es auch nicht vor. Es interessiert mich ja auch nicht, ob in der Bibel zu Pädophilie aufgerufen wird. Das Wort Islam in Islamkritik ist nicht eine religiöse, sondern eher eine geografische Bezeichnung  („islamische Welt“) für die Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Rechte von Frauen

In einigen Ländern ist es mittlerweile so, dass ein Großteil der Studentinnen Frauen sind und dass sogar Kopftücher in Schulen, Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen verboten sind. Die Frauen erhalten Eingang zu allen Berufen und sind auch im kulturellen Bereich vertreten. Auch in der Politik gibt es in einigen Ländern bereits “Frauenquoten”. In Pakistan wurde 1988 mit Benazir Bhutto erstmals eine Frau zur Premierministerin ernannt.

Dennoch sind Frauen in den islamischen Ländern noch vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt, wenn nicht per Gesetz, dann durch althergebrachte Familienriten, vor allem in ländlichen Gebieten. Es ist eine Illusion zu glauben, dass Frauen in islamischen Gesellschaften eine Gleichberechtigung im westlichen Sinne genießen. Man muss dabei zwischen einzelnen Ländern unterscheiden, so ist die Situation der Frauen in Saudi-Arabien, Iran oder Afghanistan nicht mit der in der Türkei oder Tunesien zu vergleichen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich in einigen Ländern die Lage der Frauen drastisch verschlimmert, wie z.B. im Iran, Ägypten, Afghanistan, Indonesien, aber auch in der Türkei. Schuld daran sind die aufkeimenden islamistischen Tendenzen in den jeweiligen Ländern, denn es gibt keine islamistische Organisation in der Welt, die die Gleichheit von Mann und Frau propagiert.

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Islam und Toleranz, Teil 1

März 18, 2011

Die Kaaba- Das größte Heiligtum des Islams

Teil 2, Teil 3, Teil 4

Wenn man in Deutschland und Europa mal wieder über Toleranz diskutiert, dann ist damit meistens die Toleranz gegenüber Muslimen gemeint. Unter dem Begriff “Islamophobie” werden islamfeindliche Tendenzen in unserer Gesellschaft verurteilt. Worum es sich handelt, ist schnell klar: Das Minarettverbot in der Schweiz, die Wahlerfolge von “rechtspopulistischen” Parteien wie die von Geert Wilders in den Niederlanden und die angebliche Pauschalisierung von Muslimen mit Phänomenen wie Terrorismus und Ehrenmorden- all das wird als “Islamophobie” bezeichnet. Wenn es so weitergeht, würden schon bald Moscheen brennen, so wie früher Synagogen gebrannt haben. Die Muslime hätten die Rolle des “Sündenböcks” von den Juden übernommen, Islamophobie sei der “Antisemitismus von heute”.

Doch: Wie sieht es mit der Toleranz in der muslimischen Welt aus?

In den nächsten Tagen werde ich mich damit beschäftigen, die Rechte der Frauen, der Homosexuellen, anderen Minderheiten, den Einfluss von religiösen Fundamentalisten in den jeweiligen Ländern und zuletzt über die unselige Diskussion über den Unterschied zwischen Islam, Islamismus und die islamische Kultur. Dabei geht es nicht darum, das eine Unrecht mit dem andern zu verharmlosen, sondern darum, zu informieren, welcher eklatante Mangel an Toleranz bei denen vorherrscht, die diese oft gerade bei uns ausmachen wollen. Ich werde mich auch gründlich mit dem Begriff “Islamophobie” beschäftigen. Den Anfang macht ein Bericht über die Lage der Christen in der islamischen Welt.

Eins möchte ich für alle Nörgler im vornherein klarstellen: „Islamkritik“ bedeutet für mich keine theologische Auseinandersetzung mit dem Koran oder der Scharia, sondern lediglich die Kritik an den Verhältnissen, die in den muslimischen Staaten vorherrschen. Ob diese Zustände mit dem Islam begründet werden können oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich habe den Koran nicht gelesen und habe es auch nicht vor. Es interessiert mich ja auch nicht, ob in der Bibel zu Pädophilie aufgerufen wird. Das Wort Islam in Islamkritik ist nicht eine religiöse, sondern eher eine geografische Bezeichnung  („islamische Welt“) für die Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

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Vince Ebert übers Denken

März 16, 2011

Der wohl beste Komiker Deutschlands zeigt sein ganzes Können. Viel Spaß!

Der wahre Weltfussballer

März 13, 2011

Noch Fragen?

WAS FÜR EIN FUSSBALLGOTT!!!

Wie stehe ich politisch?

März 12, 2011

Damit alle wissen, mit wem sie es zu tun haben: Mein “Political Compass”.

Ich bin also ein libertärer Linker!

Und hier sind historische Persönlichkeiten:

Siehe auch hier:

Na ja, ich weiß selbst nicht, wie ich meine politische Richtung nennen soll, ich weiß nur, welche Parteien ich nicht wählen würde. Ich muss wohl noch ein bisschen zu mir selbst finden…

Gibt es einen Gott?

März 10, 2011

Auch er stellt sich mal die Gottesfrage

Gleich zu Anfang werde ich die Frage beantworten, die für einen großen Teil der Menschheit eine zentrale Bedeutung in ihrem Leben hat und meine Zielgruppe erheblich einschränken könnte. Und zwar: Gibt es einen allmächtigen Schöpfer, der uns vom Himmel aus beobachtet und nach unserem Tod unseren weiteren Wohnort bestimmt (Himmel/Hölle/Nirvana)?

Wenn man darüber diskutiert, enden die Diskussionen meistens im kruden “Bodycounting”. Man vergleicht, wer mehr Menschen getötet hat, die Religiösen (Inquisitoren, Kreuzritter, Terroristen) oder die Atheisten (Kommunisten, Nazis). Und wer am Ende die meisten Tote “übrig hat”, hat verloren. Wie beim Uno-Kartenspiel. Meistens trifft es dann die Atheisten, denn wenn es um Todesopfer geht, kann keiner mit Hitler oder Stalin mithalten.

Doch dieser Diskussionsansatz ist völlig falsch, denn es spielt für die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht, überhaupt keine Rolle, wer mehr Menschen getötet hat. Die einzig wichtige Frage ist, ob man die Existenz Gottes wissenschaftlich beweisen kann. Es ist völlig unwichtig, ob religiöse Menschen immer die mit der besten Moral waren und Atheisten immer nur Böses über die Welt brachten. Das einzig wirklich Wichtige ist, das sich die Existenz Gottes- oder besser gesagt: der von Menschen gemachten Götter- bereits hundertprozentig wissenschaftlich widerlegen lässt. Ohne einen Blick in die Bibel oder den Koran zu werfen. (weiterlesen…)


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