Archiv für April 2011

Vince Ebert über den Islam

April 30, 2011

Vince Ebert

Neben Religion an sich hat Vince Ebert auch eine gewichtige Meinung zum Islam, die er natürlich sehr humorvoll rüber bringt.

Ist der Islam eine friedliche Religion?

Was sagt eine Palästinenserin vor dem Ausgehen? „Findest Du, die Bombe trägt zu sehr auf?“ Mit dem 11. September 2001 bekam die aufgeklärte Gesellschaft zum ersten Mal deutlich zu spüren, dass es vielen Menschen in der Welt um etwas anderes geht als um Selbstverwirklichung. Seit diesem Tag feiert der internationale Terrorismus einen Erfolg nach dem anderen. Seit Jahren werden vor Flügen tonnenweise Nagelscheren, Zahnpastatuben und Parfumflacons weggeworfen, weil amerikanische Geheimdienste herausgefunden haben, dass man mit Zahnpasta, Nagelscheren und Chanel No. 5 Flugzeuge in die Luft sprengen kann. Wie das gehen soll, weiß noch nicht einmal bin Laden. Ich glaube, selbst McGywer wäre damit überfordert. Irgendwann findet der CIA wahrscheinlich auch noch heraus, dass man mit einem Wattestäbchen ganz grausame Dinge tun kann.

Laut Innenministerium ist die Terrorgefahr auch bei uns nach wie vor groß. Erst letzte Woche fuhr in einem Frankfurter Supermarkt ein junger Muslim seinen Einkaufswagen in zwei Türme aus Raviolidosen. Alles verwüstet. Stundenlang musste die Lebensmittelabteilung gesperrt werden. Zu allem Unglück flüchtete der Täter unerkannt und ließ den leicht beschädigten Wagen einfach stehen. Und das, obwohl im Schlitz noch ein Euro steckte. Diese Extremisten haben einfach keinen Respekt vor unserer Kultur. (weiterlesen…)

Definition des “modernen Antisemitismus”- oder: Warum die Welt Israel so sehr hasst

April 29, 2011

Man kann Antisemitismus eigentlich leicht erklären:

Vor nicht allzu langer Zeit forderten Mitglieder der Linken einen Boykott israelischer Waren. Und wie erst jetzt herauskam, verteilten Sie in Flugblättern auch Hass-Propaganda gegen Israel und Juden. Das zeigt auf erschreckende Weise, das der Antisemitismus, diese barbarische, menschenzerfressende Ideologie und Mutter aller Paranoia, keineswegs ein der Vergangenheit angehörendes Phänomen ist.

Es gibt wohl nur zwei Dinge auf der Welt, die Menschen verschiedener Völker, Religionen und Ideologien überall auf der Welt eint: Die Leidenschaft zum Fußball und zum Antisemitismus. Wie kaum eine andere Konstante zieht sich der Hass auf Juden durch die Geschichte hindurch. Doch wie kann es sein, das eine so kleine Gemeinschaft immer wieder zum Opfer von Pogromen, Diffamierungskampagnen oder Weltverschwörungstheorien wird? Sogar Menschen, die Großartiges für unsere Kultur geleistet haben, wie Martin Luther oder Henry Ford, waren radikale Antisemiten.

Die Frage, warum es immer Juden trifft, wurde schon so oft diskutiert, das dieses Forschungsfeld (Antisemitismusforschung) ein eigener Berufsstand geworden ist. Es stellt sich sogar oft die Frage, ob einzelne Positionen von Menschen wirklich als “Antisemitismus” bezeichnet werden können (siehe auch Henryk M.Broder dazu). Es geht hier nicht darum, die “Antisemitismuskeule” zu schwingen oder einfach nur Mitleid mit Juden zu erzeugen, sondern der Frage nachzugehen, warum es so viele Menschen auf der Welt angeht, wenn Juden etwas tun, was ihnen nicht gefällt.

Israel-Boykott, 2006…

Um uns ein Bild von dem zu machen, wovon wir reden, sollten wir den Begriff Antisemitismus erst einmal definieren: Antisemitismus bedeutet, dass man Juden weniger leiden kann als wirklich notwendig. Aber es bedeutet auch, dass man Juden für irgendwie “anders” hält. Über jedes Volk auf der Welt- seien es nun Italiener, Engländer, Chinesen oder Japaner- gibt es Vorurteile. So auch über Juden. Aber beim Antisemitismus handelt es sich nicht einfach nur um Vorurteile, sondern um Ressentiments. Der Antisemit stellt den Juden vor einer “No-Win”-Situation: Wenn Juden sich integrieren, gelten sie als “Parasiten” in der Gesellschaft, wenn sie sich nicht anpassten, gelten sie als “Fremde”. Waren sie reich, galten sie als Ausbeuter, waren sie arm, galten sie als Schmarotzer.

… und Juden-Boykott, 1933

Als nächstes sollten wir uns die geografischen Verbreitung anschauen: Wo ist Antisemitismus “zuhause”? Bis auf einige Ausläufer in China und Japan findet man Antisemitismus eigentlich nur in Ländern, wo es einen großen Anteil von Christen oder Muslimen gibt, also in Europa, im Nahen Osten sowie in Nord- und Lateinamerika und Australien. Dagegen spielt es scheinbar keine Rolle, wie viele Juden in einem Land leben- den Antisemitismus kann es auch ohne Juden geben. Die meisten Antisemiten haben vermutlich noch nie einen Juden getroffen und hassen sie trotzdem. (weiterlesen…)

Religiöse Diskurslogik-oder: Wir brauchen eine neue Atheismus-Definition!

April 26, 2011

Atheistische “Leere”

Es scheint immer mehr so, dass der Begriff “Atheismus” von vielen Personen missverstanden oder gar missbraucht wird. Das Hauptproblem dabei ist: Atheismus wird als eine alternative Religion angesehen und dann auch so “überprüft”. Man sucht nach einer vermeintlichen “Lehre” des Atheismus und vergleicht diese dann mit den Lehren der traditionellen Religionen. Der zweite Fehler ist der, das man Atheisten vorwirft, das sie sich für allwissend halten, da sie nicht an einen Gott glauben, obwohl das Universum doch zu kompliziert ist, um es ohne Gott erklären zu können- das neuste Dogma der Religiösen.

Diese beiden Denkfehler führen dazu, dass man nun sogar in Anlehnung an Richard Dawkins von einem “Atheismus-Wahn” spricht. Weil man Atheismus nicht versteht. Dabei kann man im Gegensatz zu Religionen Atheismus nicht “falsch interpretieren”.

Die Denkfehler der Gottesdebatte

Es geht beim Atheismus nicht darum, zu beweisen, dass es keinen Schöpfer gibt. Es geht darum, zu beweisen, dass es die menschengemachten Götter nicht gibt. Dies habe ich auch schon in meinem ersten Artikel klargemacht und werde es deshalb nicht wiederholen.

Deshalb sind Einwände wie diese hier:

The first point I’d like to explore is that there really are no true atheists”…”It seems to me that in order to claim with certainty that there is no God you would have to have knowledge of the totality of the universe”…”and I don’t think any of you guys are ready to make that claim.

völlig abwegig, da Atheisten nie behaupten, das sie alles über das Universum wissen (gefunden hier). (weiterlesen…)

Zitat des Tages

April 25, 2011

“Ein Kaiser versteht zu regieren, wenn die Dichter die Freiheit haben zu dichten, das Volk sich an Spielen vergnügen kann, Geschichtsschreiber unbehindert die Wahrheit erzählen, Minister Ratschläge geben, die Armen über die Steuern murren, Studenten laut ihre Lektionen lernen, Arbeiter stolz auf ihre Fähigkeiten sind und Arbeit suchen, das Volk über alles spricht und alte Männer mit allem unzufrieden sein dürfen.”

Aus einer Zuschrift des Fürsten von Shao an den Fürsten Li-Wang, ca. 845 v.Chr.

Eine zeitlose Erkenntnis.

Henryk M. Broder und Amazon

April 23, 2011

“Dirty Henryk”

Wenn in Amazon ein Buch vorgestellt wird, gibt es einige Regeln, die eingehalten werden müssen. Die wichtigste lautet wohl: Neutralität gegenüber dem Autor und seinen Thesen.

Diese Prinzipien werden aber schnell über Bord geworfen, wenn es um den Weltbrandstifter schlechthin geht: Henryk M. Broder!

Hier ein Beispiel- In seinem Buch “Kritik der reinen Toleranz” hat es die Amazon-Redaktion sich nicht nehmen lassen, bei der Beschreibung des Buches eine “Warnung” an den Leser zu hinterlassen, wie man es sonst nur in “Mein Kampf” oder “Die Protokolle der Weisen von Zion” vermuten würde, wenn diese Bücher denn im Markt erhältlich wären: (weiterlesen…)

Terror im Kino!

April 22, 2011

Szene aus “Four Lions”

Gestern startete eine nicht ganz gewöhnliche Komödie im Kino. In Großbritannien startete sie bereits am 7.Mai im Kino, in Deutschland dauerte es noch eine Weile, bis sich ein Filmverleih fand und der Film in die Kinos gehen konnte. Es handelt sich um “Four Lions”.

Bei solchen Filmen stellt sich die Frage, ob es nicht rücksichtslos gegenüber den Gefühlen der Opfer ist, solche Filme zu drehen. Egal ob nun Four Lions, Das Leben des Brian, Eins, zwei, drei und eine ganze Reihe von Nazi-Filmen (Der große Diktator, Sein oder Nichtsein).

Meine Meinung ist: Man darf und soll ruhig Witze über Islamisten, Nazis, Kommunisten und andere Totalitarismen machen. Die Waffe der Humor ist oft noch wirksamer als die von Maschinengewehren, denn die Totalitären können einfach keinen Humor ab und entlarven sich, wenn Sie sich darüber echauffieren (der Einsatz Maschinengewehren entlarvt die Totalitären dagegen eher selten, da Sie “David-Rolle” perfekt beherrschen). Wie heißt es nochmal? Churchill sammelte Witze, die Menschen über ihn machen, Stalin sammelte Menschen, die Witze über ihn machten.

Solche Filme sind ein Triumph für die Meinungsfreiheit.

Hier der Trailer (01:55- “Dancing in the Moonlight” :-) )

Spanientrikots ohne Spanier?

April 19, 2011

Hiermit sollen wir im eigenen Stadion die Champions League gewinnen?

Der neue Bayern-Style 2011/12

Wir haben den besten Spieler (links), das beste Stadion, das beste Finanzmanagement und den besten Arzt.

Jetzt brauchen wir nur noch gute Modeberater…

Palästinakritische Bücher, die geschrieben werden müssen!

April 17, 2011

Eine Nation, die Selbstkritik lernen muss: Palästina

Vorwort-  “Ich kann nicht länger schweigen”

Es gibt ein Thema, das regelmäßig den deutschen Volkszorn so sehr weckt, das die Kommentarspalten zum Thema geradezu gesprengt werden oder nach Stunden geschlossen werden müssen, weil die Flut der Kommentare nicht zu überwältigen ist und bei dem es von den Linken bis zur NPD eigentlich nur eine vertretbare Position gibt.

Gemeint ist natürlich der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Die ganze Masse an Zeitungsartikeln und TV-Brennpunkten, die ganzen “Demonstrationen” und “Friedensinitiativen” werden keinem anderen Konflikt auf der Welt zuteil. Jede noch so unbedeutende Partei in Europa hat seine eigene Meinung dazu, genauso wie zu anderen wichtigen Themen wie Arbeitslosigkeit und marode Gesundheitssysteme.

Ihr werdet es kaum glauben- aber auch ich habe eine Meinung zu diesem Thema. Als ich mir die literarischen Auswüchse dieser als intellektuell getarnten “Kritik an der Politik Israels” ansah, wurde mir schnell eins klar: Es gibt einen ungeheuer großen Bedarf an palästinakritischen Büchern, während die israelkritische Buchindustrie floriert, wie die gesamte Israelkritik an sich. Also dachte ich mir, das ich ein paar Vorschläge gebe!

(Ach, und: Mir ist bewusst, das viele Personen diesen Artikel als Propaganda und Hetze, als polemisch und einseitig, als das Schwingen der “Antisemitismuskeule” bezeichnen werden. Denen Personen sei diese Botschaft mitgeteilt:

“Ich bin kein Rassist. Ich bin nur ein Palästinakritiker. Kritik an Palästina, finde ich, darf in Deutschland kein Tabu sein. Man wird doch die palästinensische Politik noch kritisieren dürfen, oder sind wir schon wieder soweit? Gerade weil mir das Schicksal Palästinas so am Herzen liegt, muss ich diese wichtige und notwendige Kritik üben, um meine palästinensischen Freunde von ihrem Irrweg abzubringen, der beide Völker nur ins Unglück stürzt. Gerade als Deutscher kann ich zu ihrem Judenhass nicht länger schweigen.” -Claudio Casula) (weiterlesen…)

Forscher im Rassenwahn

April 10, 2011

Forscher enthüllen: Baby-Rassismus

Rassismus führt leider nicht nur zu ständigen Massakern und Genoziden, sondern auch zu vielen Debatten und Studien, die sich damit beschäftigen. “Leider”, weil die Ergebnisse dieser Studien oft auf niedrigem wissenschaftlichem Niveau sind.

Einer dieser “Studien” von niederländischen Forschern hat wieder etwas Tolles ergeben- Warum der Müll von der Straße verschwinden sollte.

Demnach führt Unordnung und Anhäufung von Müll zu Rassismus:

Sie baten 40 hellhäutige Reisende, einen Fragebogen zum Thema Vorurteile gegenüber Homosexuellen und Muslimen auszufüllen. Dabei sollten sich die Probanden auf einen von sechs in einer Reihe stehenden Stühlen setzen, von denen der erste bereits belegt war – entweder von einem dunkelhäutigen jungen Mann oder von einem gleichaltrigen Weißen. Eine Woche später wiederholten sie das Experiment mit weiteren 40 Freiwilligen auf dem mittlerweile wieder aufgeräumten Bahnhof. Der Müll verstärkte tatsächlich die Vorurteile der Probanden – das zeigten nicht nur die Fragebögen, sondern auch das Verhalten: Auf dem unaufgeräumten Bahnhof hielten sie mehr Abstand zu dem dunkelhäutigen Mann als zu dem weißen, im aufgeräumten Bahnhof gab es diesen Unterschied dagegen nicht.

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AKW-Phobie immer totalitärer

April 8, 2011

Der 1.FC Nürnberg

Der 1.FC Nürnberg, der traditionsreiche Fußballverein aus den Franken, spielt momentan eine herausragende Saison. Vor allem die Rückrunde hatte es in sich: Während nicht wenige glaubten, dass der Verein gegen den Abstieg spielen würde, spielte sich die Mannschaft in einen wahren Rausch, holte 20 Punkte in 11 Spielen und kletterte bis auf Rang sechs der Tabelle- eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie Mannschaften wie Stuttgart, Wolfsburg, Schalke, Bremen, Hoffenheim und Hamburg hinter sich ließen. Eigentlich ein Grund zu überschwänglicher und unbegrenzter Freude-  eigentlich.

Denn jetzt entdeckten plötzlich Wutbürger, dass der Trikotsponsor(!) der Süddeutschen nicht ganz mit ihrer Ideologie politischen Einstellung  zusammenpasst. (weiterlesen…)


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