Ich hatte schon vor einiger Zeit über mögliche Verstrickungen des iranischen Staates in Aktivitäten der al-Qaida berichtet (s.Iran und der 11.September). Nun meldet die Washington Post folgendes:
“The Obama administration said Thursday that Iran is helping al-Qaeda funnel cash and recruits into Pakistan for its international operations, the most serious U.S. allegation to date of Iranian aid to the terrorist group.“
Es gibt viele neue Hinweise für diesen Verdacht. Der Wall Street Journal brachte es auf den Punkt: The U.S. finally acknowledegs the terror connection:
“In 2003, the Washington Post reported on a “decade-old relationship” between al Qaeda’s Ayman al-Zawahiri and Ahmad Vahidi, now Iran’s minister of defense. In 2004, the 9/11 Commission wrote that “there is strong evidence that Iran facilitated the transit of al Qaeda members into and out of Afghanistan before 9/11, and that some of these were future 9/11 hijackers.”
Nebenbei soll der Iran auch Terroristen in Lateinamerika unterstützen. Von der Hisbollah, der Hamas und den “irakischen Widerstand” ganz zu schweigen. Aber dennoch lässt es sich der Iran nicht nehmen, zusammen mit Afghanistan und Pakistan an einer “Antiterrorkonferenz” teilzunehmen. Zwar hat der Iran auch mit einheimischen Terrororganisationen wie der PJAK zu kämpfen, aber das gleicht das andere nicht aus.
Für mich stellt sich dagegen die Frage, wieso ein Land, dass im Gegensatz zum Irak tatsächlich ein Atomprogramm betrieb und immer noch betreibt, den internationalen Terror durchfüttert wie zuletzt Libyen in den 1970ern und 1980ern und darüber hinaus ständig Vernichtungsdrohungen an Israel schickt, von den USA als weniger große Bedrohung wahrgenommen wurde als der Irak. Alle Vorwürfe, die die Bush-Regierung gegen den Irak verwendete, treffen auf den Iran zu. Im Nachhinein betrachtet könnte der Irakkrieg sogar in eine strategische Katastrophe enden, wenn man bedenkt, dass der Iran immer mehr Einfluss im Irak gewinnt. (weiterlesen…)






























