Unter Nakba, der “Katastrophe”, verstehen die meisten Historiker die Vertreibung von 700.000 palästinensischen Arabern aus dem heutigen Staatsgebiet Israels. Jedes Jahr am 14.Mai, dem Gründungstag Israels, erinnern die Araber an die “Katastrophe”, die die Palästinenser damals erleiden mussten (so auch in diesem Jahr). An einer anderen Katastrophe dagegen wird praktisch nie erinnert, weder in Israel noch bei den Arabern. Es ist die jüdische Nakba. Sie begann vor exakt 64 Jahren: Die UNO hatte am 29.November 1947 den Teilungsplan für Palästina in einen jüdischen und arabischen Staat beschlossen. Die Araber begannen daraufhin mit einer systematischen Diskriminierung der damals etwa 850.000 in ihren Ländern lebenden Juden. Zwischen 1948 und 1970 sank die dortige jüdische Bevölkerung, die über 2000 Jahre alt war, um mehr als 95%.
In Algerien, Ägypten, Irak, Libanon, Libyen, Syrien, Jemen, Saudi-Arabien und Jordanien leben heute zusammengerechnet 600 Juden, in Marokko und Tunesien immerhin noch etwa 10.000. In den letzten 60 Jahren ist der Bevölkerungsanteil somit um über 840.000 Menschen geschrumpft. Die Länder Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen erklären sogar stolz, dass überhaupt keine Juden mehr in ihrem Land leben. Israels heutige jüdische Bevölkerung besteht zu 50-60% aus den Nachfahren jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern, in Zahlen etwa 3,5-4 Millionen. Während der Vertreibungen fanden etliche Verbrechen statt, die wenig später vergessen, verdrängt oder gar verleugnet wurden. Die vertriebenen Juden besaßen mehr als 100.000 Quadratkilometer Land (mehr als das Vierfache der Größe Israels!) und Eigentum im heutigen Wert von 300 Milliarden Dolllar! (Quelle, siehe auch hier) Viele waren auch bei israelischen Evakuierungsoperationen vor dem wütenden Mob nach Israel “transportiert” worden.
Die jüdische Internetzeitung hagalil hat die jüdische Nakba dokumentiert. (weiterlesen…)

































