Die Operation Säule der Verteidigung

Die vom Krieg betroffenen Gebiete

Als Tobias Kaufmann am 13. November die Palästinenser als das “vergessene Volk” bezeichnete und resümierte: “Die Lösung der Palästina-Frage, angeblich doch die Mutter aller Fragen im Mittleren Osten, war nie so uninteressant wie heute”, hätte er sich vielleicht nicht vorstellen könne, wie sehr die Palästinenser ab den nächsten Tag, dem Beginn der “Operation Säule der Verteidigung”, wieder die Schlagzeilen der Welt dominieren würden. Dabei hatten es der Arabische Frühling und der Krieg in Syrien tatsächlich geschafft, den Gazastreifen aus den Weltmedien zu verdrängen. Nun ist aber wieder Zeit für Israel.

In den großen Medien sind die Gaza-Artikel wieder die meistkommentierten und meistangeklickten Artikel des Tages. Michael Lüders, Ulrike Putz und Jakob Augstein spielen wieder “Nahostexperte”. Die Hamas verbreitet im Netz gefälschte Horrorbilder, die aus Syrien stammen, ein von den eigenen Raketen getötetes Baby wird vor Kamera als ein Opfer der israelischen Luftschläge dargestellt, ein angeblich Schwerverletzter ist Sekunden später wieder auf den Beinen und im eigenen Fernsehen werden Meldungen verlautbart, wonach die eigenen Raketen den Knesset und das israelische Verteidigungsministerium getroffen hätten.

Die Hamas hat, was in den internationalen Medien kaum beachtet wurde, in den letzten Wochen und Monaten ihren Raketenbeschuss intensiviert, Israels Angriffe auf die Hamas-Depots sind die Folge davon. Ob der Krieg aber etwas bringt, ist ungewiss. Die Operation Cast Lead konnte die Bedrohung durch die Hamas nur für kurze Zeit beenden. Selbst die vollständige Vernichtung der Hamas muss nicht unbedingt dazu führen, dass Ruhe einkehrt, denn es stehen schon neue militante Gruppen in Gaza bereit. Für einen wirklichen Frieden müssten sich die Palästinenser in Gaza dauerhaft mit der Existenz Israels abfinden und mit dem Terror aufhören.

Es ist richtig und gut, dass das israelische Militär alles in der Macht stehende tut, um zivile Opfer zu vermeiden. Auch wenn man der Angegriffene ist, gibt es internationale Normen, an die sich zumindest die zivilisierten Staaten einigermaßen zu halten haben. Vor jedem Angriff werden die Einwohner gewarnt, Flugblätter werden verteilt und im Hamas-Radio, das von der IDF eingenommen wurde, wird den Bürgern geraten, sich von Terroristen fernzuhalten. Dennoch konnten zivile Opfer nicht völlig vermieden wurden. Eine Familie mit 11 Mitgliedern wurde versehentlich bei einem Luftangriff getötet.

Wie lange die Operation Säule der Verteidigung den Krieg in Syrien verdrängen wird, hängt davon ab, ob sich Israel entscheidet, eine Bodenoffensive zu starten, die mehrere Wochen dauern könnte. In Damaskus, Aleppo und Deir ez-Zor sterben immer noch mehr Menschen als in Gaza (und im Ostkongo auch), und momentan wird diskutiert, ob die NATO Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze stationieren soll. Die Bundeswehr könnte sich an diesem Auslandseinsatz mit 170 Soldaten beteiligen. Sollte dies der Fall sein, wird der Krieg in Syrien schnell wieder in den Fokus der Weltgemeinschaft rücken.

18 Antworten to “Die Operation Säule der Verteidigung”

  1. Nichtglauber Says:

    “Wie lange die Operation Säule der Verteidigung den Krieg in Syrien verdrängen wird, hängt davon ab, ob sich Israel entscheidet, eine Bodenoffensive zu starten, die mehrere Wochen dauern könnte. In Damaskus, Aleppo und Deir ez-Zor sterben immer noch mehr Menschen als in Gaza (und im Ostkongo auch), und momentan wird diskutiert, ob die NATO Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze stationieren soll. Die Bundeswehr könnte sich an diesem Auslandseinsatz mit 170 Soldaten beteiligen. Sollte dies der Fall sein, wird der Krieg in Syrien schnell wieder in den Fokus der Weltgemeinschaft rücken.”

    Worum geht es dir bei alle dem hier eigentlich? Ist das in deinen Augen ein Wettbewerb “wer öfter im Fernsehen gezeigt wird, verliert”??

    Die Zivilisten, die von Israel “getötet” werden, sind “versehentlich” umgekommen? Und auf der anderen Seite “bringt Assad sein Volk” um?

    Im Ostkongo sterben mehr Menschen als im Ghetto Gaza? Na super, wenn sich die Israelis recht viel Mühe geben, können sie ja bald Assad und dann den Ostkongo einholen – vielleicht ja noch in diesem Kalenderjahr!!?

    Also wirklich, so was weltfremdes und indiskutables habe ich lange nicht mehr gelesen. Du überraschst mich immer wieder.
    Israel ist finanziell und moralisch am Ende. Beziehen tue ich mich expliziet auf die Verantwortlichen der israelischen Regierung. Ich habe einige Israelis in meinem Bekanntenkreis, die mit der seit Jahren eingeschlagenen Politik der Aggression und Provokation nichts anfangen können. Vor 2 Tagen sagte einer zu mir: “Erdogan versuchte die Zero-Problem-Nummer mit seinen Nachbarn. Wie betreiben seit Jahren die Zero-Freunde-Nummer mit unseren Nachbarn.” Als ich ihn darauf hinwies, dass dieser Spruch einem kürzlich von Assad in einem Interview mit einem russischen Sender getätigten ähnelt, bestätigte er es!
    Auf Kurz oder lang müssen sich alle Staaten dieser hochexpolsiven Region aufeinander zubewegen. Wenn du kein Auskommen mit deinen Nachbarn suchst, wirst du nie Ruhe haben und erwarten können. Die israelische Politik wird sich einen Konfrontationskurs angesichts der globalen Finanzkrise nicht mehr lange leisten können. Ein fairer, gerechter und nach Frieden strebender Dialog muss her… oder die Israelis schaffen es in der ihnen noch verbliebenen “liquiden” Zeit, den FEIND total zu besiegen. Aber wer glaubt schon daran? Und wer alles ist der Feind?

    • arprin Says:

      Worum geht es dir bei alle dem hier eigentlich? Ist das in deinen Augen ein Wettbewerb “wer öfter im Fernsehen gezeigt wird, verliert”??

      Wie kommst du darauf?

      Die Zivilisten, die von Israel “getötet” werden, sind “versehentlich” umgekommen? Und auf der anderen Seite “bringt Assad sein Volk” um?

      Ja. Jedes Mal, bevor die israelische Armee ein Haus bombardiert, schickt es eine Warnung an die Bewohner. Diese Taktik dient der Vermeidung von zivilen Opfern und wird “Dachklopfen” genannt. Auch bei der Operation Cast Lead wurde diese Taktik angewandt: “Israel warnt Hausbewohner per SMS

      Im Ostkongo sterben mehr Menschen als im Ghetto Gaza?

      Gaza ist kein Ghetto. Israel liefert sogar noch jetzt Waren in die Gegend und die Sozial- und Wirtschaftsindikatoren gehören zu den besten im ganzen Nahen Osten. Die Lebenserwartung in Gaza liegt bei 72 Jahren, höher als Russland (66), Indien (69), der Ukraine (68). Gleichzeitig hat Gaza eine geringere Säuglingssterblichkeitsrate (21 Tote/1 000 Lebendgeburten) als Angola (182), Iran (37), Indien (32), Ägypten (28) und Brasilien (27). Die Alphabetisierungsrate in Gaza liegt bei 92,% weit höher als in Indien (48), Ägypten (59) oder gar im reichen Saudi Arabien (71). In einem Bericht der WHO über den Gesundheitszustand der Gazaner wurde eine weite Verbreitung von Übergewicht, besonders bei Jugendlichen festgestellt. Bei den Jugendlichen zwischen 10-16 Jahren sind 15,9% übergewichtig. Bei den Frauen gibt es 24,6% Übergewichtige, bei den Männern 6,5%. Dagegen konnten nur 1,5% untergewichtige Babys gefunden werden, Tendenz seit der letzten Studie sinkend.

      Also wirklich, so was weltfremdes und indiskutables habe ich lange nicht mehr gelesen. Du überraschst mich immer wieder.

      Das denke ich mir bei deinen Kommentaren öfters.

      Wenn du kein Auskommen mit deinen Nachbarn suchst, wirst du nie Ruhe haben und erwarten können.

      Israel hat für den Frieden den Sinai, Gaza und 90% der Westbank verlassen. Netanyahu baute 60% aller Checkpoints in Westbank ab und bekannte sich als erster Likudnik zur Zweistaatenlösung. Was haben die Palästinenser für den Frieden getan? Sie haben Israels Rückzug aus Gaza dazu genutzt, 8.000 Raketen nach Israel zu schießen und ihre Kinder mit UN- und EU-Geldern zum Dschihad zu erziehen.

      Die israelische Politik wird sich einen Konfrontationskurs angesichts der globalen Finanzkrise nicht mehr lange leisten können. Ein fairer, gerechter und nach Frieden strebender Dialog muss her

      Lol. Israel sitzt vor gigantischen Erdgas- und Erdölvorkommen. Der Hauptgrund dafür, dass es noch keine Zweistaatenlösung gibt, ist die mangelnde Bereitschaft der Palästinenser, Israel als den Nationalstaat des jüdischen Volkes zu akzeptieren, die Notwendigkeit von Grenzanpassungen für die Sicherheit Israels anzuerkennen und auf das unechte „Rückkehrrecht“ zu verzichten, das nur eine weitere List zur Sicherung der Einstaatenlösung ist.

    • Paul Says:

      “Ein fairer, gerechter und nach Frieden strebender Dialog muss her…”

      Mein lieber Nichtglauber, wie wahr, wie wahr!

      Aber sage das der Hamas. Gerade heute gehört, dass in Ägypten alle entsetzt sind über die arrogante Haltung des Hamasvertreters bei den dortigen gesprächen.

      Es ist die üblicheTaktik der Hamas. Für den Eintritt in die Verhandlungen werden als Voraussetzung Forderungen gestellt, die völlig unannehmbar sind. Verhandlungen haben den Zweck zu einem Ergebnis zu konmmen. Wenn Bedingungen gestellt werden, die allenfalls das Ergebnis der Verhandlungen sein könnten, dann nennt man das Diktat.
      Wer ist die Hamas, dass sie dem Verhandlungspartner etwas diktieren könnte?
      Größenwahnsinnige Araber?

  2. Alexandra Iseli Says:

    Danke arpin, ich habe viel gelernt vom Artikel und von der Antwort. Gefällt mir beides sehr. Ich muss mir des öfteren solche mainstream modellierte “Argumente”anhören. Deine Antwort gibt mir Fakten und ermuntert mich, nicht einfach immer still zu sein, wenn es darum geht, Menschen mit solch weltfremden Ansichten eine Antwort zu geben, die nicht nur “sitzt” sondern auch wahr ist.

  3. Thomas Holm Says:

    Alle Staaten der Levante, außer Israel, kann man vergessen:

    A meeting of most powerful insurgent groups in Syria rejects the Syrian National Coalition and declares an Islamic State in Aleppo. The statement is sanctioned by the most influential rebel formations in Syria, foremost among them being Al Qaeda in Syria (Jabhat Al Nusra).

    The speaker .. rejects the Western backed National Coalition lead by Mouaz Alkhatib as an outside plot and mocks it’s lack of influence.

    Obzwar von der Assadpropaganda verbreitet, dokumentiert das Video, dass der Jihadismus bei den Sunniten einen (militärisch) führenden Einfluss erlangt hat. Damit sind Syrien und der Libanon, mittelfristig auch der Irak und Jordanien nicht mehr regierbar. Nicht nur nicht demokratisch; auch diktatorisch nicht, übrigens. Und die Palästinenser zerlegt es auch dabei. Alle hassen Israel, aber kaum einer wird als Staat in heutiger Gestalt überleben.

    Israel hat gewonnen, aber in einem post-westfälischen Umfeld.

    Syria: Jihadists Declare Islamic State, Reject ‘National Coalition’

    • arprin Says:

      Dieses Statement wurde mittlerweile bestritten:

      http://www.enduringamerica.com/home/2012/11/19/syria-and-beyond-live-coverage-on-quiet-sunday-78-people-are.html

      “1612 GMT: Syria. Earlier, statements from both the Al Nusra Front and the Tawid Brigade suggested that neither would recognize the leadership of the Syrian National Coalition. However, many activists doubt the validity of the claims, which are now being denied by some FSA-linked social media accounts.”

      Wobei es ja gar nicht schlecht wäre, wenn sich die syrische Opposition von dem al-Qaida-Ableger (Jabhat Al Nusra) lösen würde.

      • Thomas Holm Says:

        Sehr interessant, wie man dort “zurückrudert”:

        http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/11/2012112016567298627.html

        “Opposition commanders in the Syrian city of Aleppo have voiced their support to the Syrian National Coalition, a day after a video emerged showing fighters from at least 14 brigades announcing their rejection of the opposition bloc.

        The powerful Liwaa al-Tawhid Brigade, along with the Aleppo Military Council and Transitional Military Council, in a video uploaded on YouTube on Tuesday, said they would co-operate with the newly formed opposition body, but called for greater representation in it.

        They also said that the earlier statement by some local commanders rejecting the coalition was due to “the marginalisation of the revolutionary forces on the ground”.

        “We call on [the coalition] to increase the representation of the revolutionary forces and to activate their role in the coalition’s offices and apparatus,” Tuesday’s statement, read by Abdel Qader Saleh, the head the Liwaa al-Tawhid Brigade, said.

        The brigade, formed in July, is said to have at least 10,000 fighters. It has been credited for the opposition’s control of vast areas in Aleppo province.”

        Jeder versucht, ‘Pakistan’ zu spielen, also zu sagen, dass Pannen nur passieren, weil man die Radikalen ausgegrenzt hätte. Immer so ein dubioses Fürsprecher-Modell bei denen.

        Der Extremismus wächst quasi organisch ‘von unten’, von der Dorfjugend, wo er simpel und plausibel einschlägt, auf.

        Der Wert von Distanzierungen, etc. leidet an sich rapide abreichernden Halbwertzeiten. Bei der Berliner Gaza-Demo hat es wegen Syrien etwas gekracht; näheres bei:

        http://blog.zeit.de/joerglau/2012/11/15/politischer-islam-an-der-macht-was-nun_5807/comment-page-48#comments

  4. Thomas Holm Says:

    Meine Einschätzung teilt auch (oder umgekehrt halt):

    http://aro1.com/internationales-zeitfenster-fuer-hamas-ende/

    “Momentan scheint – ausser dem islamistischen Aegypten, dass sich hinter seine Moslembrueder in Gasa (seine Tochter Hamas) schmeisst – ein international sehr guenstiges Zeitfenster zu bieten, die Hamas auszuschalten und Israel geostrategisch sehr viel sicherer zu machen.

    Vor ein paar Jahren gab es einen, sogar oeffentlichen, Verteidigungspakt zwischen Hamas, Hisb’Allah, Syrien und Iran. Paradoxerweise ist es genau der ‘arabische Fruehling’, der uns einen neuen Widersacher im Sueden – das Aegypten Mursis – schaffte, der dieses automatische Verteidigungsbuendnis zu grossen Teilen zerschlug:

    Iran, Assad Syrien und Hisb’Allah halten nach wie vor zusammen und kaempfen verbissen in Syrien. Und gegen wen kaempfen sie? Genau gegen die ideologischen Brueder der Hamas: Sunnitische Islamisten.” (Eigenwilligkeiten der Rechtschreibung im Original)

    Die Feinde Israels sind sich dichter auf der Pelle liegend zerstritten als sie an Israel ‘herankommen können’. Ihre Feindschaft zu Israel ist nichts als ein Schaulauf um die Gunst der ‘Arabischen Strasse’ in einem Kampf um die Macht in der Levante – gegeneinander.

    Die Nachrichtenlage enthüllt das erst auf den zweiten Blick, denn nichts erscheint sofort so, wie es ist; eben auch in der Levante.

    • Silem Says:

      Militärstrategisch wäre der Zeitpunkt für eine Beseitigung der Hamas wahrscheinlich tatsächlich der beste. Die Feinde Israels sind miteinander beschäftigt, mit sich selbst oder haben andere Probleme aber man darf nicht die politischen Probleme vergessen. Wenn Israel das Problem effektiv lösen möchte müsse man wie im Westjordanland vorgehen, das heißt Bau einer Mauer, Einteilung in mehrere Zonen und die Sicherung aller wichtigen Grenzübergänge mit eigenem Militär. Militärisch wär das bestimmt machbar aber politisch sinnvoll? Kann Israel im Streit mit dem Iran es gebrauchen das sie die arabische Welt wieder aufrafft um gegen das “Ghetto” zu demonstrieren und der Westen plötzlich fleißig Israel “verurteilt”? Ich denke weniger. Die Israelis können also aus politischen Zwängen gar nichts anderes tun als zu bombardieren und groß zu drohen. Vielleicht wenn der Iran gefallen ist und das Problem mit der iranischen Atomwaffe gelöst ist kann sich Israel ernsthaft um Palästina kümmern. Selbst wenn das ein Vorgehen wie im Westjordanland bedeutet. Einem palästinensischen Staat gegenüber bin ich persönlich sowieso skeptisch, zumindestens mit der derzeitigen Ausgangslage.

      • besucher Says:

        Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn der Jud zuschlägt dann zählt die innermuslimische Solidarität doppelt. Aber vielleicht habt Ihr Recht.

  5. Martin Says:

    “Für einen wirklichen Frieden müssten sich die Palästinenser in Gaza dauerhaft mit der Existenz Israels abfinden und mit dem Terror aufhören.”

    Vor allem müssten die roten, braunen und die Islamis endlich damit aufhören, mit den Palis zu paktieren. Bisher erfüllen die natürlich eine nützliche Funktion für die Erdogane, Assads und all die roten und braunen und Islamis dieser Welt, die von ihrem eigenen Totalversagen ablenken wollen.
    Und für die NGO-Futzis, “Aktivisten”, Gutmenschlis, “Nahost-Experten” , Anti-Imperallallas etc. die sich auf billige,einfache und einträgliche Weise und dabei völlig ungefährdet als moralische Instanzen gerieren und gleichzeitig ihren Judenknacks ausleben können.
    Würde diese Unterstützung wegbrechen, wärs das auch bald und ein “gerechter Friede” wäre tatsächlich erreichbar.
    Wer das bisher verhindert, das sind die zu einem guten Teil die “Nichtglauber” dieser Welt.

    Das ausgerechnet Israel “moralisch und finanziell” am Ende sei, ist halt Nichtglauber’s übliches, ignorantes Nachplappern rotbraunen, antwestlichen Gewäschs. Mehr kommt da eh nie bei rum, lohnt sich nicht, sich mit den Dummheiten abzugeben.

    • besucher Says:

      Hmm…ob der Nichtglauber immer vom Elsässer hierhin geschickt wird?
      Mittlerweile ist mir aufgefallen dass beim Elsässer die Kommentare nicht mehr so stark zensiert werden. Wahrscheinlich ist ihm langweilig da seine Adepten immer wieder den gleichen Aufguß wie er zu virtuellem Papier bringen.

    • Nichtglauber Says:

      Werde ich vom Elsässer geschickt oder bin ich Elsässer, der schwarze Mann der Antizionisten? Buahh!!

      • arprin Says:

        Bitte nicht trollen.

      • Nichtglauber Says:

        “Bitte nicht trollen”
        Gut, dann nicht. Zur Abwechslung mal wieder was zum “Diskutieren”:

        “aixpaix.de-Autor Gershon Baskin, der in den letzten Wochen zwischen israelischer Regierung und Hamas vermittelte, hat inzwischen in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ und in persönlichen Bemerkungen deutlich gemacht, dass es zur Lösung dieses Problems in den letzten Wochen nicht nur Verhandlungen, nicht nur einen fragilen Waffenstillstand, sondern obendrein noch einen handfesten Vorschlag der Hamas für einen ernsthaften und dauerhaften Waffenstillstand mit Israel gab – mitentwickelt ausgerechnet von Baskins Verhandlungspartner, dem Militärchef der Hamas – dem ersten gezielten Todesopfer der israelischen Gaza-Offensive! ”

        http://www.aixpaix.de/autoren/steinbicker/gaza.html

  6. Gutartiges Geschwulst Says:

    @Nichtglauber

    Wieso kam es, trotz diesem “handfesten Vorschlag der Hamas für einen ernsthaften und dauerhaften Waffenstillstand”, zu ständigen Raketenangriffen?
    Und wieso hätte Israel mit dem “Militärchef der Hamas” verhandeln sollen, wenn dieser doch offensichtlich außerstande war, die Angriffe zu unterbinden?
    Wie lange hätte Israel noch abwarten sollen, bis zum Eintreffen eines ernst zu nehmenden Parlamentärs?
    Übrigens, worin bestanden denn die Bedingungen, für diesen “ernsthaften und dauerhaften Waffenstillstand”?

    P. S.
    Falls Sie Ihren “aixpaix.de-Autor” Gershon Baskin persönlich kennen, könnten Sie ihn möglicherweise darum bitten, die Verlogenheit seiner Floskeln etwas intelligenter zu gestalten?
    In ihrer derzeitigen Qualität, sind diese nämlich so einfältig, dass es Herrn Baskin sogar selber auffallen müsste!

    • Nichtglauber Says:

      Ich bin nicht so nah an Baskin dran wie die Haaretz. Wenn deine Einwände berechtigt oder sinnvoll wären, wird die Gazette diese von sich aus im Gespräch mit ihm thematisiert haben. Wenn nicht…

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