Der Gore-Effekt ist diee ironische Bezeichnung für das Auftreten von Schnee- und Kälteeinbrüche, während gleichzeitig Demonstrationen oder Konferenzen zum Thema “Globale Erwärmung” stattfinden. Ein Beispiel: Im Dezember 2010 fand in Cancun die UN-Klimakonferenz teil. Während man über die Folgen der Globalen Erwärmung debattierte, war es in Cancun so kalt wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Ein Teilnehmer der Konferenz, Roy Spencer von der Universität Alabama, sagte zynisch: “Al Gore is not supposed to be here … but it could be that the Gore-Effect has announced his secret arrival. We will check into this.”
Am Samstag, den 23. März, fand der Earth Hour Day statt. An diesem Tag soll durch das Lichtausschalten “das Umweltbewusstsein erhöht” und “die Reduzierung von Treibhausgasen” unterstützt werden. Die Aktion fand natürlich auch in Deutschland statt, so dass im Brandenburger Tor für eine Stunde die Lichter ausgingen. Und was meldet heute der Rundfunk Berlin-Brandenburg?
Berlin hat einen neuen Rekordhalter: Kaniswall. Das ist ein kleiner bewaldeter Sandhügel am südöstlichen Stadtrand, im Ortsteil Müggelheim. Der offiziell kälteste Flecken, den wir haben. In der Nacht wurden da an die -17 Grad Celsius gemessen. So frostig war es Ende März in Berlin seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie gewesen. (weiterlesen…)


























