“Die Europäische Union muss sich hüten, mit dem groben Hobel der Bürokratie und des “acquis communautaire” über alle Besonderheiten hinwegzugehen. Das halten die Nationen und die Regionen nicht aus, und schon gar nicht die kleinen Staaten. Es reicht nicht, ihnen bessere Stimmrechte zu geben. In der Behandlung der Kleinen durch die Großen erweist sich demokratische Kultur. Europas Stärke lag immer in seiner Verschiedenheit. Jeder Versuch der Einheit von oben ist gescheitert. Die Europäer haben nicht über 1000 Jahre Repräsentation, Rechtsstaat, Gleichgewicht und Demokratie entwickelt, um nunmehr im Namen Europas damit kurzen Prozess zu machen.”
Das schrieb Michael Stürmer auf prophetische Weise schon vor neun Jahren.
Seitdem hat die EU-Bürokratie Europa immer weiter in den Abgrund gestürzt. Mit dem Fiskalpakt soll nun endgültig die Schuldenunion errichtet werden. Die Zeit der Kleinstaaterei hatte sicher auch gewisse Nachteile. Aber war sie wirklich so schlecht, wie wir heute glauben? Oder handelt es sich dabei um eine historische Übertreibung? Die Wahrheit ist: Deutschland war während der Kleinstaaterei den meisten europäischen Nachbarn politisch, wirtschaftlich und kulturell überlegen. Können wir vielleicht noch was aus dieser Zeit lernen? (weiterlesen…)





























