Archiv für die Kategorie ‘In eigener Sache’

Liebespost für Cengiz Dursun? Eine Replik auf einen unberechtigten Vorwurf

November 2, 2011

Der Primaverablog von Cengiz Dursun

In Cengiz Dursuns Primaverablog gibt es eine eigene Rubrik, in denen rassistische, feindselige Kommentare oder Drohungen gegen den Autor sozusagen “ausgestellt” werden. Wie ich heute feststellen musste, hat Cengiz einen Artikel von mir dort verlinkt. Es handelt sich um den Artikel “Die Migrantenfrage”.

Um euch ein Bild davon zu geben, was normalerweise in seiner “Liebespost” landet, es handelt sich um Beschimpfungen wie Türken-Nazi, Islamist, Völkermörder, Antisemit, Papier-Deutsche und noch anderes, viel schlimmeres Zeug wie Morddrohungen. Da war ich dann entsprechend ziemlich ratlos, als er mich mit solchen Leuten in einen Topf warf. (weiterlesen…)

Arprin bei Facebook

September 4, 2011

“Es gibt auf Facebook klare Hierarchien, eine elitäre Führungsschicht und Visionen für eine bessere Welt, für die es unerlässlich ist, das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dieses Ziel heißt: wachsen!

300 Millionen ist nur der Anfang, es gibt weit über 6 Milliarden Menschen, die müssen irgendwann alle eingemeindet sein. Ein weiter Weg ist das, wenn man bedenkt, dass ein paar Milliarden der noch fehlenden Milliarden keinen Internetzugang haben.

Wer schon in den Fängen dieser populärsten aller 2.0-Sekten ist, findet sich in einer Schaumstoffwelt wieder, in der jeder für jeden einstehen muss, keiner sich selbst überlassen wird und Kritik an anderen Mitgliedern strikt verboten ist.”

Das sagte mal Gideon Böss über Facebook, wies aber gleichzeitig auf seine damals 114 Freunde hin. Wie ernst dieser Artikel gemeint war, weiß ich nicht, aber ich habe trotz seiner Warnung mittlerweile nicht nur einen eigenen Account, sondern auch eine eigene Seite für mein Blog erstellt.

Hier könnt ihr sie besuchen.

Folgender Text habe ich als “Info” zu meiner Seite geschrieben:

Ich bin ein angehender und talentierter Hobbyjournalist, der seit dem März 2011 einen Blog betreibt.

Die wichtigsten Themen, mit denen ich mich auseinandersetze, sind: Politik, Religion, Geschichte und Fußball. (weiterlesen…)

Offener Brief an die Welt der Wunder-Redaktion

September 3, 2011

Welt der Wunder

Liebe wdw-Redaktion,

In diesem Monat jähren sich zum zehnten Mal die Terroranschläge vom 11.September 2001. In ihrer neusten Ausgabe nehmen sie sich das Thema an. Sie berichten über “11 Wahrheiten zum 11.September”. Es ist nicht das erste Mal, dass sie Verschwörungstheorien einen Raum bieten. In mehreren Ausgaben haben sie vermeintlich “ungelöste Fragen” zum 11.September gestellt.

Ihre Argumente sind alle amateurhaft und alles andere als wissenschaftlich. Vor allem die bei Verschwörungstheoretiker beliebte Frage “Cui Bono?” ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Wer profitiert denn davon, wenn 3.000 Amerikaner tot sind? Die, die Amerika hassen natürlich. Ist ihnen diese Schlussfolgerung überhaupt nicht in den Sinn gekommen?

In einer Ausgabe maßen sie sich an, die Verschwörungstheoretiker Alex Jones und David Ray Griffin als “9/11-Experten” zu bezeichnen, was in etwa so zutreffend ist, wie Kreationisten als “Biologie-Experten” zu bezeichnen. Auch haben sie mal ein rundes Loch in einer Wand gezeigt und behauptet, dies sein das Eintrittsloch, dabei handelte es sich eindeutig um das Austrittsloch. Wozu diese Manipulationen?

Man kann einen Turm nur dann sprengen, wenn man die Stahlträger explodieren lässt, dann stürzt das Gebäude von den unteren Stockwerken aus in sich zusammen. Die WTC sind aber von der Mitte aus eingestürzt und einige Stahlträger sind selbst nach dem Einsturz noch für ein paar Sekunden stehen geblieben. Eine Sprengung kann somit zu 100% ausgeschlossen werden. Auch sind die Türme nicht in Freifallgeschwindigkeit eingestürzt, wie die Verschwörungstheoretiker behaupten.

Ich frage mich, warum sie es nötig haben, immer wieder über diese lächerlichen Verschwörungstheorien zu berichten. Entweder tun sie es, um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen, oder sie sind selbst Verschwörungstheoretiker, was ich kaum glaube.

Ich bitte sie, in Zukunft mehr Respekt gegenüber den Angehörigen der Opfer zu zeigen. Wer in Deutschland ein Buch schreibt, indem er den Holocaust als jüdische Verschwörung bezeichnet, muss sich auf eine Anklage wegen Volksverhetzung gefasst machen. Aber über den 11.September darf man das sagen und bekommt sogar Unterstützung von der ARD und Welt der Wunder. Gibt ihnen das nicht ein bisschen zu denken?

Mit freundlichen Grüßen,

Ein Leser.

Bolivien: “La misma historia”

Juli 17, 2011

Bolivianer sein bedeutet manchmal Masochist zu sein

Die Copa America läuft schon seit zwei Wochen, aber für mich ist sie schon jetzt ein bisschen enttäuschend ausgefallen.”Ein bisschen”, weil ich zwar nur wenig Hoffnung hatte, aber eben doch ein bisschen. Für wen? Na, Bolivien natürlich. Ich bin dort nämlich migrationsghintergründig, und das verpflichtet mich als Fußballfan zum “Mitfiebern”.

Trauer, Wut, Enttäuschung?

Als ich nach dem Aufwachen sofort den Computer aufmachte, um zu sehen, wie das Spiel ausgegangen war, hatte ich den Grundsatz im Kopf: Keine Hoffnung, keine Enttäuschung. Daran änderte auch das Ergebnis nichts: Bolivien hatte in Argentinien(!) gegen ihre erste Elf(!) in einem offiziellen Turnier(!) ein Unentschieden rausgeholt(!) und dabei mehr als 20 Minuten in Führung gelegen(!), mit einer vergebenen Chance auf das 2:0(!)- eine Menge Gründe, um davon auszugehen, dass dieses Team die U-22-Mannschaft von Costa Rica besiegen könnte. Aber das war mir einfach nicht genug. Wir hatten ja schon mal Maradonas Elf mit 6:1 besiegt, nur um dann gegen Venezuela zu verlieren. Zum Glück bin ich tatsächlich dabei geblieben, denn meine “Schwarzseherei” sollte sich bewahrheiten. Die “Ticos” besiegten uns 2:0 und vernichteten damit alle Hoffnungen auf ein bisschen Ruhm für Bolivien, ein Land, dass man höchstens für den Koka-Anbau und den Inkas kennt. Die nächste Niederlage gegen Kolumbien (0:2) war zumindest weniger schmerzvoll.

In Bolivien nennt man das dann gewöhnlich “la misma historia” (dieselbe Geschichte) “jugamos como nunca y perdimos como siempre” (wir spielten wie nie und verloren wie immer). (weiterlesen…)

Wie stehe ich politisch?

März 12, 2011

Damit alle wissen, mit wem sie es zu tun haben: Mein “Political Compass”.

Ich bin also ein libertärer Linker!

Und hier sind historische Persönlichkeiten:

Siehe auch hier:

Na ja, ich weiß selbst nicht, wie ich meine politische Richtung nennen soll, ich weiß nur, welche Parteien ich nicht wählen würde. Ich muss wohl noch ein bisschen zu mir selbst finden…


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.