Archive for the ‘Ökologismus/Grüne’ Category

Kein Fortschritt mit den Grünen

Oktober 18, 2014
Bohrung nach Schiefergas, dem neuen Hoffnungsträger im Energiemarkt

Fracking gilt als Teufelstechnologie

Es mag einige Kritikpunkte am geplanten Freihandelsabkommen (TTIP) geben, die berechtigt sind. Wenn man jedoch sieht, womit die Anti-TTIP-Kampagne “Campact” Erfolg hatte, sträuben sich einem die Nackenhaare. Zwei oft gehörte Argumente lauteten, durch TTIP werden amerikanische Chlorhühnchen nach Deutschland kommen – und das ist schlecht, wegen Gentechnik und so – und TTIP würde das Aus für die Kultursubventionen der europäischen Staaten bedeuten – und das ist schlecht, weil unser GEZ-Fernsehen und Förder-Kino so viel besser ist als Hollywood, HBO, AMC und Netflix.

Nicht nur, dass diese Kritikpunkte eher für als gegen TTIP sprechen (denn Chlorhühnchen sind nicht ungesünder als das deutsche Huhn und Kultursubventionen sind grotesker Unsinn), sind beide Argumente auch noch falsch: Auch mit dem Freihandelsabkommen würden Chlorhühnchen in der EU verboten bleiben, und für die subventionierten Künstler wurden bereits großzügige Ausnahmen verkündet, die sie vor Konkurrenz schützen. Im Klartext: Die Freihandelsgegner verbreiten Angst mit Dingen, die nicht eintreten werden, obwohl es gut wäre, wenn sie eintreten, und haben mit dieser doppelt falschen Angstmacherei auch noch durchschlagenden Erfolg.

Egal ob Atomkraft, Fracking oder Chlorhühnchen, die Angstmacherei funktioniert immer. Mit fatalen Konsequenzen, nicht nur bei TTIP. Deutschland setzt auf die “Energiewende”, alternative Energiequellen werden verteufelt. Über Fracking wurde besonders ein Mythos verbreitet: Es verursacht brennende Wasserhähne. Dabei gab es dieses Phänomen lange vor Fracking, und es gibt überhaupt keinen Beweis, dass Fracking irgendetwas damit zu tun hat. Dieser Mythos ist jedoch, einmal in die Welt gesetzt, unauslöschlich. Überall wird es verbreitet, die Bilder vom brennenden Wasser haben sich fest ins Gedächtnis eingebrannt, und jeder, der diese Behauptung infrage stellt, ist “von der Öllobby gekauft”. (more…)

Nur Laissez-faire ist wirklich fair

Juni 7, 2014
lk

Freier Handel ist fairer Handel

Im Jahr 2001 veröffentlichten Michael Miersch und Dirk Maxeiner das Buch “Das Mephisto-Prinzip”. Dort beschrieben sie, wie Menschen mit guten Absichten oft eher Schlechtes erreichen und gleichzeitig Menschen mit vermeintlich schlechten Absichten (also Profite machen) Gutes bewirken. Der Buchtitel stammt aus dem Goethe-Klassiker “Faust”. Mephisto sagt zu Faust: “Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft”. Das Mephisto-Prinzip bedeutet also, ohne gute Absichten etwas Gutes zu bewirken.

Eine gute Spezies der anderen Art sind die Grünen. Die Grünen sind die Kraft, die stets das Gute will, und stets das Böse schafft. Ein gutes Beispiel ist die Fairtrade-Bewegung. Das Ziel von Fairtrade sollte es sein, die Arbeitsbedingungen von Bauern in der Dritten Welt zu verbessern. Wer Kaffee trinkt, konnte ja gleich die Tränen der kolumbianischen Bauern trinken. Das Fairtrade-Siegel sollte dem Verbraucher mit Gewissen die Garantie geben, dass die von ihm gekauften Produkte nicht durch die Ausbeutung von armen Kleinbauern in die Läden kamen.

Eine Studie der School of Oriental and African Studies (SOAS) offenbart nun, was wirklich hinter diesen Versprechen steht. Die meisten Farmarbeiter, die an Fairtrade-Programmen teilnehmen, werden schlechter bezahlt als die Arbeiter in konventionellen Farmen und sogar in kleinen Nicht-Fairtrade-Farmen. Darüber hinaus sind auch die Arbeitsbedingungen in Fairtrade-Farmen schlechter, und auch von den sozialen Projekten profitieren die Arbeiter nur wenig. Oder anders gesagt: Fairtrade ist ein Riesenschwindel. Menschen fühlen sich gut, ohne Gutes zu tun. (more…)

Es werde Licht!

März 29, 2014

Heute ist Earth Hour. Millionen Menschen haben im Namen des Umweltschutzes für eine Stunde das Licht ausgemacht. Die Aktion dauerte, wie in den letzten Jahren auch, von 20:30 bis 21:30 Uhr. Eigentlich ist die Klimahysterie längst nicht mehr so groß wie vor einigen Jahren, dennoch haben nach Angaben der Veranstalter Menschen in 154 Ländern teilgenommen. Nicht teilgenommen hat Nordkorea. Aber das ist kein Problem, denn in Nordkorea ist jeden Tag Earth Hour:

Ein Satellitenbild der NASA aus dem Oktober 2009 zeigt Nordkorea völlig verdunkelt

Wir können nur hoffen, dass die Earth Hour nicht auch in Deutschland in Zukunft unfreiwillig länger dauert als es den Veranstaltern lieb ist. Dafür muss die De-Industrialisierung Deutschlands, die von der Energiewende vorangetrieben wird, gestoppt werden. Die Verteufelung der Atomkraft und von Fracking – hinter dem dieselbe Ideologie steckt, die uns die Earth Hour gebracht hat – tragen nichts Gutes dazu bei. Wenn sich an der deutschen Energiepolitik nicht bald was ändert, könnten hier die Lichter für längere Zeit ausgehen.

Fracking-Mythen

November 16, 2013
Bohrung nach Schiefergas, dem neuen Hoffnungsträger im Energiemarkt

Bohrung nach Schiefergas, dem neuen Hoffnungsträger im Energiemarkt

„Trinkwasser und Gesundheit haben für uns absoluten Vorrang. Wir werden deshalb für ein Moratorium sorgen, das einen Verzicht dieser Technologie bei der unkonventionellen Erdgasgewinnung vorsieht, bis ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen und alle Risiken für Gesundheit und Umwelt bewertet und ausgeschlossen werden.“

(Quelle)

Fracking-Verbot, brought to you by Große Koalition.

Nach der Mietpreisbremse und dem Mindestlohn wird jetzt zum nächsten Schlag ausgeholt. Wieder muss der Bürger für Ideologie teuer aufkommen. Seit dem Jahr 1998 sind die Strompreise in Deutschland um 68% gestiegen. Die Kostenbestandteile, die von Unternehmen beeinflusst werden können, also Erzeugung, Transport und Vertrieb, sind um 11% gestiegen, die staatlichen Abgaben (für die Förderung von regenerativen Energien) dagegen um 243%! Sie machen jetzt mehr als die Hälfte des Strompreises aus.

Die EEG-Umlage führt also dazu, dass jedes Jahr 600.000 Haushalten der Strom abgestellt werden muss. Das sind die Kollateralschäden der Nachhaltigkeitsideologie. Fracking, also die Förderung von Erdgas- und Erdölvorkommen aus Gesteinsschichten, könnte vielleicht für eine billigere und bessere Energieversorgung sorgen, sowie in den USA (und uns nebenbei weniger abhängig vom russischen Gas machen), trotzdem soll es verboten werden. Oder ist es vielleicht so: Fracking könnte Deutschland voranbringen, also wird es gerade deswegen verboten?

Was ist aber mit den Argumenten gegen Fracking? Der irische Filmmacher Phelim McAleer hat sich die größten Fracking-Mythen vorgenommen. Wie bei den meisten anderen Mythen der Umweltbewegung haben sie kein allzu gutes Verhältnis zur Realität. (more…)

It’s easy to protest when you’re not hungry

Oktober 25, 2013

Norman Borlaug wird von Gentechnik-Gegnern gehasst, weil er neue, gentechnisch veränderte Pflanzenarten entwickelt hat. Diese ertragreichen Pflanzenarten haben 1 Milliarde Menschen das Leben gerettet.

Borlaug, der 2009 im Alter von 95 Jahren starb, gilt als der Vater der “Grünen Revolution“. Ihm gelang es zusammen mit seinen Assistenten in einer Zeit, in der sich die Menschheit so schnell vermehrte wie nie zuvor, bessere Weizen-, Mais- und Bohnensorten zu entwickeln, die kurz darauf die Hälfte der Menschheit ernährten. Obwohl er damit vielleicht die wichtigste Person ist, die je gelebt hat, ist sein Name heute kaum bekannt, während vermeintliche Engel wie Gandhi und Mutter Teresa noch immer verehrt werden. Immerhin bekam Borlaug 1970 den Friedensnobelpreis und 2007 die höchste zivile Auszeichnung der USA, die goldene Ehrenmedaille des Kongresses.

Der Kampf gegen Hunger ist noch immer im vollen Gang. Anfang Oktober veröffentlichte die UNO einen Bericht, indem eine Zwischenbilanz über die sogenannten Milleniumsziele (Bekämpfung von Armut, Hunger, Krankheiten, Analphabetismus usw.) gezogen wurde. Noch immer leiden 842 Millionen Menschen an Unterernährung, der Anteil an der Weltbevölkerung ist von 23,2% zwischen 1990 und 1992 auf 14% im Jahr 2013 gesunken. Das Ziel war es gewesen, den Anteil bis 2015 zu halbieren. In Afrika wird der Kampf gegen Hunger ausgerechnet von grünen Aktivisten sabotiert. (more…)

Einen kühlen Kopf bewahren

September 29, 2013
Björn Lomborg will, das wir einen kühlen Kopf bewahren

Björn Lomborg will, dass wir einen kühlen Kopf bewahren

Als im Jahr 2007 der vierte Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) erschien, war die öffentliche Wahrnehmung gigantisch. Der Dokumentarfilm “Eine unbequeme Wahrheit” gewann einen Oscar, die Live Earth-Konzerte zogen Stars aus aller Welt an, Angela Merkel wurde zur “Klimakanzlerin” und Al Gore bekam den Friedensnobelpreis. Dieses Jahr sieht die Sache etwas anders aus. Nicht mal die Grünen beschäftigten sich im Wahlkampf mit dem Thema. Der Anteil der Deutschen, die “Angst vor der Veränderung des Klimas” haben, lag nach einer Spiegel-Umfrage im Jahr 2006 bei 62%, heute liegt er bei 39%.

Einer, der schon vor sechs Jahren dazu aufrief, einen kühlen Kopf zu bewahren, war Björn Lomborg. Lomborg ist selbst davon überzeugt, dass es eine menschengemachte Erderwärmung gibt, er ist also kein “Klimaleugner”. Aber er ist ein vehementer Kritiker der Klimaschutzmaßnahmen. Seine Argumente kann man so zusammenfassen: Die Globale Erwärmung ist bei weitem nicht das größte Problem der Menschheit, sie wird nicht nur schlechte Folgen haben und vor allem gibt es bessere Wege, mit der Globalen Erwärmung fertig zu werden, als Billionen auszugeben, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Man kann sich auf die Probleme einstellen und in die Forschung investieren, was viel einfacher und billiger wäre als die Klimaschutzmaßnahmen. Die Menschen werden ja nicht einfach tatenlos zusehen, wie ihre Heimat untergeht. Vince Ebert, der wie Lomborg gegen die Klimahysterie anrennt, brachte den Irrsinn des Kyoto-Protokolls so auf den Punkt: “Das Kyoto-Protokoll basiert im wesentlichen auf der Idee, zwei Billionen Euro für Maßnahmen auszugeben, die dafür sorgen, dass Bangladesch nicht 2050 absäuft – sondern erst fünf Jahre später.” Lomborg hat sich auch anlässlich des neuen IPCC-Berichts zu Wort gemeldet, um für mehr Vernunft in der Klimadebatte zu plädieren. (more…)

Ihr seid ein Haufen von Sozialisten!

September 25, 2013

Das Gesicht der Bürokraten

Es war mein innerer Reichsveggieday, als die ersten Hochrechnungen die Grünen bei 8,4% sahen. Einige Prozentpunkte weniger als bei den Umfragen vor der Wahl, zwei Drittel weniger als während der Fukushima-Hysterie. Am Wahlabend ist mir etwas in Erinnerung geblieben: Im ZDF analysierte Cem Özdemir die Gründe, warum seine Partei ein so niedriges Ergebnis eingefahren hat. Er meinte, dass die Debatte um den Veggie-Day den Eindruck hat entstehen lassen, dass die Grünen die Bürger bevormunden wollen, aber das sei falsch, denn “Wir sind eine libertäre Partei, keine Verbotspartei”. Özdemir ist nicht der einzige, der sowas behauptete. Trittin sagte vor der Wahl, die Grünen seien eine liberale Partei.

Der Begriff “Libertarismus” ist im deutschen Sprachgebrauch nicht genau definiert. Meistens werden damit Positionen beschrieben, die dem klassischen Liberalismus nahestehen, aber auch Anarchisten firmieren unter diesem Titel. Was alle “Libertäre” gemeinsam haben ist die Ablehnung von staatlichen Verboten. Liberale wollen nur Leben, Freiheit und Eigentum schützen lassen, alle Gesetze, die darüber hinaus gehen, sehen sie als ungerechtfertigte Eingriffe in die Freiheit der Menschen an. Die Grünen gehen jedoch bekanntlich etwas weiter. Vor allem Eigentum und Freiheit sind den Grünen komplett egal, was sich an ihren Steuererhöhungsplänen und ihren Verbotsorgien zeigt.

Die Verbotsforderungen der Grünen sind lang:

Verbot von Nachtflügen
Verbot von Plastiktüten
Verbot von Motorrollern
Verbot von Ölheizungen
Verbot von Süßigkeitenwerbung
Verbot von Gentechnik
Verbot von Glühbirnen
Verbot von 1. Klasse-Abteilung in Zügen
usw. (more…)

Schmeat statt Veggie-Day

August 15, 2013
Kommt die Zukunft des Burgers aus dem Labor?

Kommt die Zukunft des Burgers aus dem Labor?

Mit dem Vorschlag, einen “Veggie-Day” einzuführen, haben die Grünen mal wieder einen Mediencoup gelandet, inklusive Nazi-Vergleiche. Als Gründe gegen übermäßigen Fleischkonsum werden u.a. aufgeführt:

- Es werden Tiere getötet.
– Es ist umweltschädlich.
– Es schadet der Dritten Welt.

Das erste Argument ist zwar richtig, allerdings werden bei z.B. n Australien der Getreideproduktion mehr Tiere getötet als bei der Fleischproduktion. Das zweite und dritte Argument treffen zu: Schafe, Schweine und Geflügel verursachen mehr Treibhausgasemissionen als der gesamte Transportverkehr, etwa 70% der landwirtschaftlichen Flächen wird für Fleischproduktion verwendet, ein Drittel der Getreideernte wandert in den Futtertrog (diese Fläche fehlt dann zum Anbau von Getreide, Gemüse und Früchten), dazu kommt noch ein gewaltiger Wasserverbrauch.

Wie lassen sich diese Probleme lösen? Winston Churchill sagte 1931: “Fifty years hence, we shall escape the absurdity of growing a whole chicken in order to eat the breast or wing by growing these parts separately under a suitable medium.” Auch wenn nun 82 Jahre vergangen sind ohne dass sich Churchills Wunsch erfüllte, haben niederländische Forscher vor 10 Tagen in London erstmals eine Alternative vorgestellt: Das Fleisch aus dem Labor, auch “Schmeat” oder “Labburger” genannt. (more…)

Es gibt keine Grenzen des Wachstums

Juni 11, 2013
Der Club of Rome prophezeite das Ende des Wachstums

Der Club of Rome prophezeite das Ende des Wachstums

Der Club of Rome hat wieder zugeschlagen: Nachdem man 1972 ein “Ende des Wachstums” und Hungersnöte mit Milliarden Toten prophezeit hatte, heißt es heute, der Menschheit drohe ein “Rückfall in vorindustrielle Zeiten”. Und Jakob Augstein blast in seiner neuen Kolumne in dasselbe Horn: “Was muss geschehen, damit die Wachstumsprediger dazulernen?”, “Aber Paqué … predigt unverdrossen Wachstum, Wachstum, Wachstum”, “Die Wachstumsprediger und die Klimaleugner tappen in die Falle des Vulgär-Liberalismus: Sie verwechseln Freiheit mit Verantwortungslosigkeit”.

Der amerikanische Journalist und Ökonom Henry Hazlitt hat in seinem 1946 erschienen und bis heute bekannten Klassiker “Economics in one lesson” mit dem Märchen vom “begrenzten Wachstum” (einer der Lieblingsargumente der Antikapitalisten und Grünen, die sich eine “wachstumslose Gesellschaft” wünschen) aufgeräumt. In wenigen Sätzen, die, wie für ihn typisch, einfach und leicht verständlich geschrieben sind, erklärt Hazlitt, warum es keine Grenzen für Wirtschaftswachstum gibt.

“(…) Kapital besteht zum einen aus zahllosen Gegenständen, die wir vielleicht besser dauerhafte Verbrauchsgüter nennen sollten – Automobile, Kühlschränke, Möbel, Schulen, Universitäten, Kirchen, Bibliotheken, Krankenhäuser und insbesondere Wohnungen. Noch nie seit Bestehen der Erde hat es von letzteren genug gegeben. Und selbst wenn es rein zahlenmäßig genug gäbe, wären unbegrenzte qualitative Verbesserungen möglich und wünschenswert, wovon vielleicht lediglich die allerbesten Wohnungen ausgenommen wären. (more…)

Al Gore strikes again

März 24, 2013
Ein Prophet des Ökologismus

Hat er den Berlinern den neuen Kälterekord eingebracht?

Der Gore-Effekt ist die ironische Bezeichnung für das Auftreten von Schnee- und Kälteeinbrüchen, während gleichzeitig Demonstrationen oder Konferenzen zum Thema “Globale Erwärmung” stattfinden. Ein Beispiel: Im Dezember 2010 fand in Cancun die UN-Klimakonferenz teil. Während man über die Folgen der Globalen Erwärmung debattierte, war es in Cancun so kalt wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Ein Teilnehmer der Konferenz, Roy Spencer von der Universität Alabama, sagte zynisch: “Al Gore is not supposed to be here … but it could be that the Gore-Effect has announced his secret arrival. We will check into this.”

Am Samstag, den 23. März, fand der Earth Hour Day statt. An diesem Tag soll durch das Lichtausschalten “das Umweltbewusstsein erhöht” und “die Reduzierung von Treibhausgasen” unterstützt werden. Die Aktion fand natürlich auch in Deutschland statt, so dass im Brandenburger Tor für eine Stunde die Lichter ausgingen. Und was meldet heute der Rundfunk Berlin-Brandenburg?

Berlin hat einen neuen Rekordhalter: Kaniswall. Das ist ein kleiner bewaldeter Sandhügel am südöstlichen Stadtrand, im Ortsteil Müggelheim. Der offiziell kälteste Flecken, den wir haben. In der Nacht wurden da an die -17 Grad Celsius gemessen. So frostig war es Ende März in Berlin seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie gewesen. (more…)


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