Archive for the ‘Religion’ Category

Religiöse Feiertage privatisieren!

März 30, 2013
Die Auferstehung Jesu Christi

Die Auferstehung Jesu Christi

Mit freundlicher Genehmigung vom “Blog der Freisinnigen Zeitung”

Religiöse Feiertage privatisieren!

Wir gönnen es jedem, die Tage zu begehen, die ihm in seinem Glauben heilig erscheinen, sei er Christ, Jude, Moslem, Buddhist oder Hindu. Mit Lessing halten wir alle in Ehren, die sich als anständige Menschen benehmen, ganz gleich, was sie auch glauben mögen. Und das gilt auch für Sozialisten.

Aber warum müssen alle anderen mitmachen? Warum müssen die Tanzschuhe am Karfreitag im Schrank bleiben, weil es gewissen Christen nicht behagt, daß getanzt wird? Und zurecht wird es als Übergriff empfunden, wenn Islamisten ihre Vorgaben anderen aufoktroyieren möchten. Doch warum darf niemand einkaufen, Handel treiben oder arbeiten, wenn Sozialisten sich in rote Tücher wickeln wollen? Reicht die Ironie etwa nicht aus, daß der 1. Mai ausgerechnet von den Nationalsozialisten den Deutschen aufgepreßt wurde? (more…)

Geschichtsstunde: al-Andalus und die Reconquista

Oktober 21, 2012

Die Eroberung Granadas 1492, Gemälde von Francisco Pradilla y Ortiz, 1882

Gestern besetzte eine Gruppe von 70 Franzosen einen Moscheeneubau in Poitiers. Sie folgten einem Aufruf einer Gruppe namens “Génération Identitaire” und waren aus dem ganzen Land angereist, schwenkten Fahnen und erklommen das Dach. Damit wollten sie gegen die Islamisierung Europas protestieren. Später wurden drei der Randalierer festgenommen. Das Datum für die Protestaktion war nicht zufällig gewählt. Es war der 1280 .Jahrestag der Schlacht von Tours und Poitiers, in der die Franken die maurischen Eindringlinge zurückschlugen und damit die islamische Expansion in Europa vorläufig stoppen konnten.

Viele Islamisierungsgegner sehen sich in der Tradition von christlichen Feldherren, die gegen muslimische Invasoren kämpften. Dabei wird oft viel Geschichtsklitterung begangen. Für unsere Zeit sind diese Themen natürlich nicht mehr von Bedeutung. Der Islamismus ist die totalitäre Ideologie unserer Zeit, die islamische Welt ist intolerant, wirtschaftlich und kulturell rückständig und gewalttätig. Aber an dieser Stelle möchte ich mich dennoch mit einem in der islamischen und westlichen Geschichtsforschung kontrovers diskutierten Thema auseinandersetzen, und zwar dem Zeitalter von al-Andalus, der islamischen Herrschaft in Spanien.

Für die Muslime gilt das Zeitalter von al-Andalus als “Goldenes Zeitalter” der islamischen Zivilisation. Noch heute berufen sich islamische Historiker und westliche Islamapologeten (wie z.B. Jürgen Todenhöfer in seinem Buch “Warum tötest du, Zaid?”) auf diese Zeit, um die Toleranz und die wissenschaftlichen Errungenschaften der islamischen Zivilisation zu preisen. Die Spanier sehen dagegen in der Zeit von al-Andalus eine Zeit blutiger Fremdherrschaft, die durch die beinahe 800 Jahre andauernde “Reconquista” (spanisch für “Wiedereroberung”), die die Spanier bis heute feiern, beendet wurde. (more…)

Atheistophobie

Oktober 3, 2012
Die historische Entwicklung des Atheismus

Die historische Entwicklung des Atheismus

Das Sportmagazin “Placar” sorgte vor einigen Tagen für einen kleinen Skandal in Brasilien. An dem Skandal waren Neymar und die katholische Kirche beteiligt. In einer Fotomontage wurde der Stürmer, der ansonsten durch Dribblings, Schwalben, komische Frisuren und Traumtore auffällt, als gekreuzigter Mann dargestellt. Die brasilianische Bischofskonferenz meinte, dass “durch die respektlose Verwendung des Bildes der christliche Glauben der Lächerlichkeit preisgegeben werde, die Person Jesu Christi manipuliert und zum Instrument kommerzieller Zwecke missbraucht wurde.” Man könnte glatt meinen, dass die katholische Kirche in Brasilien keine Sorgen hat, wenn sie sich über Fotomontagen in Sportmagazinen empört.

In den islamischen Ländern sind Blasphemiegesetze nicht ungewöhnlich. In Saudi-Arabien und Pakistan steht auf Gotteslästerung sogar die Todesstrafe, auch wenn sie so gut wie nie verhängt oder angewandt wird. In Pakistan wurde die Christin Asia Bibi 2010 zum Tode verurteilt, weil sie Mohamed beleidigt haben soll, was internationale Empörung auslöste. Vor 3 Monaten führte auch Kuwait die Todesstrafe ein. In Ägypten ist man zumindest konsequent: Dort wurde ein Salafist wegen Blasphemie angeklagt, weil er eine Bibel zerrießen hatte. Sogar in der angeblich laizistischen Türkei wurde der Pianist Fazil Say angeklagt, weil er Witze über den Islam gemacht hatte. Laut der Zeitung “Al Arabiya” wollen die islamischen Länder bald einen Versuch starten, ein globales(!) Blasphemiegesetz durchzusetzen.

Der Blasphemiewahn ist auch in einigen christlichen Ländern verbreitet. In Griechenland wurde Gerhard Haderers blasphemischer Kinderfilm “Das Leben des Jesus” 2005 verboten. In Polen wurde die Sängerin Dorota Rabczewska zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilt, weil sie sagte, dass sie nicht an die Bibel glaubte. In Russland wurden die Kunstkuratoren Andrei Yerofeyev und Yury Samodurov mit einem Bußgeld belegt, weil sie Jesus in Bildern als Micky Maus und neben einem Coca-Cola-Schriftzeichen darstellten. Aber auch in Deutschland drohen seit August einem Mann in Kassel drei Jahre Haft, weil er gegen den Gotteslästerungsparagraphen 166 verstoßen hat.

Nicht mal im Internet ist man als Blasphemiker sicher. Der palästinensische Blogger Walid Husayin wurde vor 2 Jahren von der palästinensischen Autonomiebehörde verhaftet, weil er auf seinem Blog und per Facebook Allah und den Propheten beleidigt hatte (mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuß, seine Familie hat ihn verstoßen). In Indonesien wurde Alexander Aan im Januar in Untersuchungshaft genommen und im Juni zu 30 Monaten Haft verurteilt, weil er in Facebook religionskritische Kommentare und Bilder veröffentlicht hatte. Der saudische Autor Hamza Kashgiri wurde von Malaysia nach Saudi-Arabien ausgeliefert, nachdem er einige nur leicht Mohamed-kritische Tweets hinterlassen hatte, wo ihm nun die Todesstrafe droht, ein Fall, der besonders große internationale Aufmerksamkeit erregte. (more…)

Die Bedeutung des Atheismus

Juli 24, 2012
Die historische Entwicklung des Atheismus

Die historische Entwicklung des Atheismus

Der Atheismus hat viele Kritiker. Nicht nur Religionsvertreter, die den Atheismus aufgrund seiner Sinnlosigkeit angreifen, sondern auch Agnostiker und säkular eingestellte Persönlichkeiten regen sich gern über “militante” Kampfatheisten auf. Es gibt zwei Zitate, die das Dilemma des Atheismus auf den Punkt bringen. Der Erste stammt von Gilbert Keith Chesterton: “Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.” Viele Atheisten sind in der Tat links- oder rechtsradikale Kollektivisten, die anstatt Gott dem “Staat” oder der “Gesellschaft” huldigen.

Der Zweite stammt von Werner Heisenberg: “Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.” Da das Universum, je mehr wir von ihm verstehen, desto mehr Rätsel er uns gibt, glauben sogar viele Wissenschaftler, dass er kein Zufall sein kann. Dieses Thema soll hier nicht besprochen werden, es sei nur kurz erwähnt, dass es eigentlich nichts Komplexeres geben kann als einen allmächtigen Schöpfer außerhalb des Universums und dass es absurd ist, anzunehmen, dass dieser Schöpfer auch identisch mit den menschengemachten Göttern ist.

Es stimmt, dass der Atheismus im Grunde sinnlos ist. Der Grund dafür ist, dass der Atheismus nun mal keine Werte hat. Viele Atheisten hätten das gerne so, aber es stimmt einfach nicht. Es gibt keine “atheistischen Werte”. Der Atheismus ist nur eine metaphysische Ansicht ohne Auswirkungen auf die ethischen oder politischen Ansichten eines Menschen. Eine Einigkeit unter Atheisten gibt es nicht und wird es auch nie geben. Die atheistische Szene ist ziemlich heterogen und reicht von Kommunisten, Faschisten und Nihilisten bis zu Liberalen. Dasselbe gilt für religiöse Menschen. In unserer Zeit scheint mir der linksgrüne Einheitstopf bei Atheisten und Theisten gleichermaßen verbreitet zu sein. (more…)

Das Gottesteilchen!

Juli 7, 2012
Gott bei der Erschaffung Adams

Gott bei der Erschaffung Adams

Der 4. Juli 2012 wird in die Geschichte eingehen als der Tag, in der die größte wissenschaftliche Entdeckung des noch jungen Jahrhunderts gefeiert wurde. Im europäischen Kernforschungszentrum CERN gelang es mithilfe eines Teilchenbeschleunigers zum ersten Mal, das Higgs-Boson, das den Spitznamen “Gottesteilchen” trägt, experimentiell nachzuweisen. Was ist das Higgs-Boson und warum wird es “Gottesteilchen” genannt? Nun, das Higgs-Boson gilt als das Teilchen, das allen anderen Teilchen, aus denen das Universum besteht- Sterne, Planeten, Menschen, Atomen- die Masse gibt. Das Standardmodell der Teilchenphysik besteht aus 18 Teilchen, die sich in Quarks, Leptonen und Eichbosonen einteilen. Bis jetzt konnten 17 der 18 Teilchen experimentiell nachgewiesen werden, nur das Higgs-Boson fehlte.

Falls es den Teilchenphysikern nicht gelungen wäre, das Higgs-Boson zu entdecken, hätte dies eine Katastrophe für sie bedeutet, denn dann hätten sie in den letzten 5 Jahrzehnten nur Unsinn geredet. Aber die aktuelle Entdeckung, die noch nicht eindeutig gesichert ist, bedeutet wiederum nicht, dass die Physik am Ende ist. Im Gegenteil, die Physiker wissen bis heute immer noch nicht, woraus 95% der Materie des Universums besteht, weswegen man sie auch bezeichnenderweise “dunkle Materie” und die “dunkle Energie” nennt. In den Kommentaren zu der sensationellen Meldung mischten sich auch ärgerliche Stimmen, die sich darüber echauffierten, dass das Higgs-Boson ausgerechnet den Spitznamen “Gottesteilchen” trägt. Natürlich hat das Higgs-Boson nichts mit Gott zu tun, aber ich finde, der Name ist nebensächlich.

Vielleicht sollte man genau diesen Namen wählen, um zu verdeutlichen, wer wirklich der Erschaffer aller Dinge des Universums ist- nicht etwa ein von vor Tausenden Jahren von Menschen kreierter Gott (Jahwe, Allah, Marduk, Shiva usw.), der sich darüber Sorgen macht, ob man Schweinefleisch essen oder Säuglinge beschneiden soll, sondern das Higgs-Boson, der dafür nicht mal Dankbarkeit von uns erwartet, sich aber von seinen Gläubigern zumindest beweisen lässt! Ein würdiger Gott, wie ich finde. Neben Vertretern von Religionsgemeinschaften kritisierten auch die Leute das CERN-Projekt, die die Raumfahrt für sinnlose Geldverschwendung halten und fordern, dass man die Milliarden lieber für sinnvollere Dinge ausgibt, wie etwa korrupte Herrscher in Afrika (auch “Entwicklungshilfe” genannt). Nachfolgend einige Stimmen, die beiden Typen von Nörglern gewidmet sind. (more…)

Religulous

Juni 30, 2012

Der linke US-Komiker Bill Maher, der einige bedenkliche Ansichten vertritt (Impfgegner, Klima-Apokalyptiker), hat 2008 eine satirische Dokumentation gedreht, in der er sich mit religiösen Fanatikern aller Couleur (ja, auch islamischen) auseinandersetzt und den religiösen Glauben an sich parodiert.

Erstaunlich ist, dass es momentan keine religiösen Fanatiker sind, die für eine hitzige Debatte sorgen, in der die Religionsfreiheit im Mittelpunkt steht, sondern überwiegend moderate und sogar säkulare Persönlichkeiten. Das Urteil des Kölner Landgerichts zur Beschneidung hat für große Empörung gesorgt und wird von vielen mit Antisemitismus gleichgesetzt.

Dabei ist es so, dass, egal welche Relativierungen man auch vornimmt, die Beschneidung eine Verletzung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit ist. Die Kritik an diesem primitiven Brauch hat nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit konsequentem Eintreten für die individuellen Rechte eines Menschen. Dass es auch Antisemiten gab, die den Juden diese Praxis aus ideologischen Gründen verboten haben, ändert natürlich nichts daran. (more…)

Falsche Prioritäten

April 10, 2012
Der Vatikan, die letzte westeuropäische Diktatur

Der Vatikan, die letzte westeuropäische Diktatur

Im Westen gibt es mittlerweile wohl mehr gläubige Muslime als gläubige Christen, die meisten Christen sind lediglich Namenschristen. Das Problem, dass die Kirchen heutzutage haben, kann man mit dem Problem der FeministInnen vergleichen: Im Inland konzentriert man sich auf völlig belanglose Dinge, im Ausland ignoriert man massive Probleme, für die man eigentlich zuständig wäre. Die Kirche hat sich jahrzehntelang mit Themen wie Zölibat oder Homoehen auseinandergesetzt. Für die meisten Christen ist dieses Thema völlig unwichtig. Die mörderischen Christenverfolgungen, von der Millionen Glaubensbrüder betroffen sind, werden dagegen ignoriert.

Seine Oster-Rede ist mal wieder typisch: Benedikt spricht sich gegen Eigennutz aus und schließt die Öffnung der katholischen Kirche für Frauen, Homosexuelle und geschiedene Personen aus. Gleichzeitig sagt er nichts über die globalen Christenverfolgungen. Ein Armutszeugnis für den deutschen Papst. Die Kirche entschuldigte sich innerhalb von vier Tagen für sein harmloses Zitat von Regensburg, während sie für Galileos Rehabilitierung noch 359 Jahre brauchten, und sie schwieg, als eine Nonne in Somalia aufgrund dieses Zitats umgebracht wurde. In den Kirchen gibt es fast nur noch Gutmenschen oder Reaktionäre wie Williamson.

Zum Islam sagt der Papst: “Das Wiederaufblühen des Islam ist nicht nur durch den materiellen Reichtum islamischer Länder bedingt, seine Ausbreitung erklärt sich auch daher, dass er seinen Anhängern eine lebensnahe, spirituelle Basis bieten kann und genau diese scheint dem Alten Europa verloren gegangen zu sein. Deshalb wird Letzteres, trotz seines politischen und wirtschaftlichen Gewichts, als dem Niedergang geweiht angesehen.” Sollen wir uns also ein Beispiel an den Muslimen nehmen?

Jesus und Che Guevara

Dezember 22, 2011
Che Jesus Guevara

Che Jesus Guevara

Auf den ersten Blick haben beide nichts gemeinsam: Der eine predigte Nächstenliebe, Vergebung von Feinden, Gewaltlosigkeit und versprach seinen Jüngern ein ewiges Himmelsparadies. Der andere wollte einen Dritten Weltkrieg herbeiführen, um seinen Feind (den Kapitalismus) zu vernichten, war der Leiter eines KZ’s für politische Gefangene und wollte ein Paradies auf Erden errichten.

Doch beim zweiten Blick werden deutliche Parallelen erkennbar: Beide starben im frühen Alter (33/37), beide wurden jämmerlich von ihren Feinden hingerichtet (Römer/US-Marionetten), ohne irgendetwas bedeutendes in ihrem Leben erreicht zu haben (Judäa blieb römische Kolonie, der Kapitalismus wurde immer stärker), beide hatten Botschaften, die nach ihrem Tod völlig falsch interpretiert wurden (Christentum/ die kapitalistische Vermarktung von Che Guevara-Fanartikeln) und beide werden noch heute von Millionen als moralisch perfekte Über-Menschen bewundert, an der sich alle ein Vorbild nehmen müssen.

Jesus und der freie Markt

November 23, 2011

Dank an SMBC Comics.

 

Der Papst in Deutschland- Wenn ein theokratischer Diktator sein Heimatland besucht

September 22, 2011
Der Vatikan, die letzte westeuropäische Diktatur

Der Vatikan, die letzte westeuropäische Diktatur

Natürlich sind die iranischen Mullahs, die Taliban und sogar Pierre Vogel viel gefährlicher als der Papst. Und natürlich ist es ziemlich leicht, gegen den Papst zu demonstrieren, weil man nicht dieselben Reaktionen befürchten muss als wenn man eine Mohamed-Karikatur zeichnet. Und ja, die katholische Religion hat die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt und ihr gehören noch immer 1,2 Milliarden Menschen an. Aber müssen wir deshalb wirklich den Papst cool finden?

Nö. Wenn die Tatsache, dass andere Gruppierungen gefährlicher sind und von der Gesellschaft weniger Gegenwind bekommen, dann müsste man auch die NPD oder die Scientology cool finden. Es spielt auch keine Rolle, wie viel Menschen sie repräsentiert. Denn dann müssten die Schweizer ja auch stolz auf Sepp Blatter sein. Die katholische Religion hat den Westen mitgeprägt, aber ob dies nun gut für den Westen war, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, dass die Kirche jeden sozialen Fortschritt bekämpft hat, da beißt die Maus kein Faden ab.

Es reicht nun mal nicht, dass die Linken ihn ablehnen, um ihn cool zu finden. Der Feind meines Feindes ist nicht mein Freund. Es gibt viele gute Gründe, den Papst abzulehnen. Obwohl er keine Schwulen steinigen lässt, glaubt er immer noch, sich auf Grundlage eines Buches, der vor mehr als 2000 Jahren entstand, in die Schlafzimmer von Milliarden Menschen einmischen zu müssen. Zu den Piusbrüdern braucht man wohl nicht mehr viel zu sagen. Die sind ganz und gar nicht cool.

Und überhaupt: Selbst wenn der Papst mehr für die Toleranz getan hätte als Henry Ford für die Verbreitung des Automobils- eine Person, der sich als unfehlbarer Repräsentant des Erschaffers des Universums betrachtet ist nun mal nicht mehr zeitgemäß. Und was soll man von einem Unternehmen halten, indem der Vize den Konzernchef nie zu sehen bekommt?


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