Iran und der 11.September

Osamas Erbe in New York

Hatte der Iran bei 9/11 seine Finger im Spiel?

Während das iranische Regime sein Atomprogramm weiter vorantreibt, dem syrischen Regime bei den Massakern gegen ihre eigene Bevölkerung hilft, Kanzlerin Merkel bei ihrer Reise nach Indien den Überflug verweigerte, schärfer gegen „unislamische Kleidung“ vorgehen will und die Demonstrationen zum Jahrestag der fingierten Wahlen vor zwei Jahren gewaltsam niederschlug, haben in den USA Opferverbände der Angehörigen vom 11.September eine überraschende Forderung getätigt: Der Iran soll für die Anschläge vom 11.September 2001, bei dem 3000 Menschen getötet wurden, verantwortlich gemacht werden.

Der Focus berichtete am 20.Mai: „Beweise“ für Schuld des Iran an Terroranschlägen vom 11.9.2011

Opferanwälte haben vor einem New Yorker Gericht beantragt, den Iran wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 schuldig zu sprechen. Es gebe dafür „klare und überzeugende Beweise“, erklärten die Anwälte in dem am Donnerstag eingereichten Antrag. Teheran solle zu Entschädigungszahlungen verurteilt werden.

Die Anwälte bezogen sich auf die Aussagen von drei Überläufern des iranischen Geheimdienstes. Demnach hätten den iranischen Behörden vorab Hinweise auf die Anschläge vom 11. September 2001 vorgelegen. Zudem sei Teheran in die Ausbildung der Attentäter verwickelt gewesen.

Bei Shortnews liest man dazu:

Obgleich der schiitische Iran und die sunnitische al-Qaida Kontrahenten sind, hätten sie in ihrem geteilten Hass für die USA eine Basis der Gemeinsamkeit und der Zusammenarbeit gefunden. So soll der Iran zusammen mit der Hisbollah Anfang der 90er in eine Allianz mit al-Qaida getreten sein.

Und die Dailymail berichtete:

They said Iran and Hezbollah gave material support to Al Qaeda after the attacks by helping some of the terrorist group’s leaders and their families escape from the U.S.-led invasion of Afghanistan. The lawyers are filing videotaped testimony under seal which show three defectors from Iran’s intelligence service ‘circumstantially and directly’ implicate Iran and Hezbollah in 9/11.

Iran and Hezbollah had ‘foreknowledge of, and complicity in, the overall design of, and preparations for, the 9/11 attacks, involving, but not limited to, facilitation of the hijackers‘ international travel, training and through Iran provision of safe haven for Al Qaeda after the attacks,’ the lawyers wrote.

They said the unidentified witnesses also provided testimony revealing that then-senior Hezbollah operative Imad Mughniyah had an integral role in the Iran-Hezbollah-Al Qaeda terror alliance.

Imad Mugniyah starb 2008 nach einem Autobombenanschlag.

Die Klage wirft dem Iran also „Vorwissen und Mittäterschaft“ vor, sie seien an der Ausbildung der Attentäter beteiligt gewesen. Na ja, so ganz kann ich das jetzt nicht glauben, da müsste man abwarten, was diese Zeugen vom iranischen Geheimdienst so für Informationen ausrücken können. Hoffentlich handelt es sich nicht um einen neuen „Curveball“.

Der Iran unterstützt zwar viele Terrororganisationen wie die Hisbollah, die Hamas und womöglich sogar die Taliban, aber für den Vorwurf an einer Beteiligung an 9/11 müssen schon schlagkräftige Beweise vorhanden sein.

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