Wir sind Palästina!

Die Palästinenser als die Juden von heute

Die Palästinenser als die Juden von heute

Ein Schiff wird kommen! Nein, eine ganze Flotte! Mit Hilfsmitteln für belagerte, hungernde, sterbende Menschen, um die sich sonst keiner kümmert!

Falls sie dachten, ich rede von Misrata, Hama oder gar Abyei, dann liegen sie falsch. Diese Städte sind zwar belagert, aber eben nicht von Israelis. Das hat natürlich nichts mit Rassismus zu tun. Ok, es klingt irgendwie komisch. Syrische und libysche Araber sind zwar auch Menschen. Gewiss sind sie das. Aber dennoch. Man kann’s nicht mit Worten erklären, dass geht über Worte hinaus. Palästinensische Araber sind irgendwie doch wichtiger als die anderen.

Palästinenser sind wie Eisbären

Niemand weiß so recht, woher Eisbären kommen. Es ist ein wissenschaftliches Rätsel. Sie waren auf einmal da. Genauso wie die Palästinenser. Und genauso wie bei den Palästinensern hört man ständig, dass Eisbären vom Aussterben bedroht sind und man ihnen deshalb dringend helfen muss. Und dass, obwohl genauso wie bei den Palästinensern, die Population der Eisbären sich in den letzten vier Jahrzehnten verfünffacht hat.

Es ist ja in Wirklichkeit so: Nicht die Eisbären oder die Palästinenser sind wichtig, sondern die Ideologie, in dessen Namen man sich für ihre Rettung einsetzt. Bei den Eisbären ist es die Klimareligion, bei den Palästinensern ist es die Israelkritik-Religion.

Allerdings will die Flottille nicht so recht Fahrt aufnehmen. Dafür gibt es einige gute Gründe. Angebliche Sabotage der Schiffe und zeitgenössische Entwicklungen in der Region sorgen dafür, dass die Stimmung irgendwie nicht dieselbe ist wie beim ersten Mal.

Die Palästina-Lobby und die Nakba-Industrie

Die Palästina-Lobby hat mit ihrer Propaganda schon einen Großteil der Menschheit hinter sich gebracht. Die UNO, den Iran, Amnesty international, die Arabische Liga (Gaddafi: Es wird ein neuer Weltkrieg ausbrechen, zumindest ein Krieg zwischen Frankreich und Deutschland und ein europäischer Krieg, und zwar wegen Elsass-Lothringen. Deutschland könnte noch einmal aufstehen und Rache üben. Diese Region ist umstritten. Gebt sie den Juden! Gebt sie den Israelis! Lasst sie aus Palästina abziehen, bei Gott, so dass sie in Frieden leben können und einen Pufferstaat zwischen Frankreich und Deutschland bilden), die FIFA, ganz Lateinamerika (vor allem Hugo Chavez), die NPD, Erdogan, Nelson Mandela, den Vatikan, Facebook, die Linke und noch viele weitere. Eine solche Lobby haben nicht mal die Tibeter.

Da gibt’s kein:“Ich kooperiere nicht mit Rechtsextremen!“ oder „Ich kooperiere nicht mit Islamisten!“. Alle Grundsätze werden für eine höhere Mission geopfert. Eine vergleichbare Leidenschaft gibt es nur in einem: Fußball. Gemeinsam spielt die Welt Fußball, gemeinsam kämpft sie für die Freiheit Palästinas.

Denn Antisemitismus ist nicht bloß ein Vorurteil oder eine Form von Rassismus. Es ist ein Weltbild, eine Religion. Da kann man nicht einfach so aufhören. Versuchen sie mal einem Antisemiten klarzumachen, dass er ein Antisemit ist! Da ist jedes klärende Gespräch mit einem Alkoholiker ein Witz dagegen. Das Faszinierende an den Palästinensern ist, dass sie von den Israelis unterdrückt werden. Mehr nicht. Ihre Situation in Libanon, Jordanien oder Ägypten ist den „Israelkritikern“ völlig egal. Genauso wie die Situation der Menschen in Abyei, Südkordofan oder den Syrern. Sich einzusetzen für Palästina und für Afrika? Das ist zu viel des Guten. Auch für einen Gutmenschen.

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