Michael Moore über Deutschland

Michael Moore

Michael Moore, Held der Linken in den USA

Aus „Downsize this!“  (S.91-97)

Deutschlands Sünden sind nicht bezahlt

Habe ich den aufregendsten Moment versäumt, als der 50. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs gefeiert wurde? Den Moment, als alle Deutschen auf die Knie sanken und um Vergebung baten, als sie in Viehwaggons stiegen, um ihr Mitgefühl zu zeigen, und versprachen, jede Woche einen Tagesverdienst an einen Überlebenden des Holocaust abzutreten.
Mann, das muß ein toller Anblick gewesen sein! Habt ihr ihn auch versäumt? Bin ich ein bißchen zu hart mit einem Land, das doch bereits Reue gezeigt hat und von dessen Bürgern die meisten noch gar nicht geboren waren, als der Massenmord begangen wurde? Nun ja. Werfen wir mal einen Blick auf die Anzeigetafel.

6 Millionen Juden ermordet.
3 Millionen katholische Polen ermordet.
500000 Zigeuner ermordet.
12500 Homosexuelle ermordet.

Und dazu noch jede Menge Kommunisten, Zeugen Jehovas und andere Mißliebige, das macht eine Gesamtsumme von fast 10 Millionen wehrlosen Menschen, die im Holocaust abgeschlachtet wurden. Nicht mitgerechnet sind die 400 000 Amerikaner, die in diesem Krieg starben (im Kampf gegen Deutschland und seine Verbündeten Japan und Italien), die 25 Millionen Sowjetbürger, die getötet wurden oder verhungert sind, und die Millionen anderer Europäer, Afrikaner und Asiaten, die von Menschen eines Volkes umgebracht wurden, das damals für die gebildetste, zivilisierteste und fortschrittlichste Nation der Welt gehalten wurde. Und das alles ist gar nicht so lange her. Wir müssen heute noch mit den Folgen dieser Tragödie leben. Alle unsere Familien, ob jüdisch oder nicht jüdisch, wurden irgendwie durch sie in Mitleidenschaft gezogen. Der Bruder meines Vaters, Lawrence, wurde in der Nähe von Manila getötet. Die Weltkarte ist durch den Zweiten Weltkrieg für immer verunstaltet, und gleichgültig, ob es in Bosnien knallt oder im Nahen Osten oder ob Skinheads die Bürger von Idaho terrorisieren, all diese Konflikte haben ihre Wurzeln in den Taten der Deutschen.

Und wie wurde Deutschland für diese Sünden bestraft? Es wurde eines der reichsten Länder der Welt! Und das in nur drei Jahrzehnten! Wie um alles in der Welt konnten wir das zulassen? Heute genießt der durchschnittliche Deutsche einen Lebensstandard, der schlicht einmalig ist. Ein Fabrikarbeiter in Westdeutschland verdiente letztes Jahr durchschnittlich 29 Dollar die Stunde. In den USA verdiente derselbe Arbeiter 19 Dollar. Der amerikanische Arbeiter muß pro Jahr fast 200 Stunden länger arbeiten als der deutsche. Das sind die fünf Vierzig-Stunden-Wochen, die die Deutschen bezahlten Urlaub kriegen, und dabei verdienen sie auch noch doppelt soviel wie wir Amerikaner. Und obwohl Deutschland nur ein Fünfundzwanzigstel der Fläche der USA hat und die USA fast vier Mal so viele Beschäftigte haben, ist sein
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung fast so groß wie das der USA.

Könnt ihr euch vorstellen, daß der Großmutter eines heutigen Juden auf dem Weg zur Gaskammer in Auschwitz ein Engel erschien und sagte: »Keine Sorge, die Deutschen werden vom Rest der Welt mit so viel Reichtum belohnt, daß sie gar nicht mehr wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen.« Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht der Ansicht, daß es besser gewesen wäre, Deutschland wie nach dem Ersten Weltkrieg zu behandeln, als wir die Deutschen demütigten, um sie zu unterwerfen, und sie fast verhungern ließen. Diese Bedingungen waren zweifellos ein Grund, warum so viele Deutsche Hitler wählten. Außerdem haben nach dem Krieg viele Deutsche ihr Leben damit verbracht, ihre Eltern für deren Verbrechen anzuklagen. Tatsächlich sind die jungen Deutschen von heute – wenn sie sich nicht gerade den Schädel kahlrasieren und ausländische Arbeiter zusammenschlagen; sehr progressive, pazifistische Menschen guten Willens, die ohne eigenes Verdienst einfach ein gutes Leben führen. Vielleicht sieht es so aus, als sei dieser lange zurückliegende Krieg nur das Werk von wenigen bösen Nazis gewesen, aber laut Daniel Goldhagen, dem Autor von Hitlers willige Vollstrecker, hat die deutsche Regierung über 330000 normale Durchschnittsdeutsche registriert, die direkt an den täglichen Judenmorden beteiligt waren. Tausende von diesen Deutschen sind heute noch am Leben. Tatsächlich leben noch über 12 Millionen Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg 15 oder älter waren.

Und was haben diese Deutschen getan, um in irgendeiner Form Reparationen für ihre Sünden zu zahlen? »Wir nennen es nicht Reparationen«, sagte die Frau am Telefon des deutschen Informationszentrums, »sondern Wiedergutmachung.« Okay, dann fragen wir eben: Wieviel »Wiedergutmachung« ist nach Ansicht der Deutschen das Leben jedes einzelnen Ermordeten wert? Nun, laut ihrer eigenen Aussage eigentlich gar nichts. Für die Toten wird keine »Wiedergutmachung« geleistet, wie man mir erklärte. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Alle Besitztümer, die Juden verloren haben, werden ersetzt. Wenn ihr also im Holocaust ein paar Kerzenleuchter verloren habt, könnt ihr euch melden und Deutschmark kassieren. Ihr habt nur euer Leben verloren? So ein Pech. Dann gibt es kein Geld für eure Lieben. Aber; wenn ihr beweisen könnt, daß ihr »mindestens sechs Monate in einem Konzentrationslager« oder »in einem Ghetto interniert« wart oder euch »mindestens acht Monate verstecken« mußtet, dann bezahlen euch die großzügigen Deutschen etwa 350 bis 600 Dollar für jeden dieser qualvollen Monate. Ihr sagt, ihr wärt nur 5 Monate und 29 Tage in Dachau gefoltert worden? Pech gehabt! Verklagt die Deutschen, dann kriegt ihr vielleicht eine einmalige Entschädigung von 3000 Dollar. Bis heute hat Deutschland 68,3 Milliarden Dollar »Wiedergutmachung« geleistet. Wieviel ist das, wenn man es auf alle Menschen umrechnet, die im Holocaust getötet wurden? Die Antwort lautet: 6831 Dollar pro Person. Das ist alles, 6831 Dollar für jede Mutter, jeden Säugling, jeden Jungen und jedes Mädchen, das sie vergasten, verbrannten, erschossen oder lebendig begruben. Meiner Ansicht nach sind 6831 Dollar für das Leben eines unschuldigen Menschen nicht genug. Nicht daß irgendeine Summe »genug« wäre, aber mein Leben und euer Leben sind ein bißchen mehr wert als 6831 Dollar. Ich weiß, daß einige von euch jetzt sagen: »Hey Mike, die Überlebenden konnten sich nach dem Krieg immerhin in Israel niederlassen. War das kein Ausgleich für sie, daß man ihnen dieses Land gegeben hat?« Also, ich bin nicht der Ansicht, daß ihnen Israel wirklich »gegeben« wurde. Die Briten regierten das Land (das damals Palästina hieß), und plötzlich kamen all diese Überlebenden des Holocaust, die nirgendwo anders hinkonnten, und das hat den Briten überhaupt nicht gefallen. Aber sie hatten nicht die Energie, gegen die jüdischen Guerilleros zu kämpfen, nachdem sie gerade erst den größten Teil ihres Weltreichs verloren hatten, also zogen sie einfach ab und sagten: »Na gut, wenn ihr das Land haben wollt, dann gehört es euch.« Von den arabischen Einwohnern wurde allerdings keiner nach seiner Meinung gefragt.

Ich habe nie verstanden, warum es so ein großartiges Geschenk war, den Überlebenden des Holocaust Palästina beziehungsweise Israel zu überlassen. Seid ihr je dort gewesen? Es ist eine verdammte Wüste! Es gibt überhaupt nichts dort! »Wir haben die Wüste zum Blühen gebracht!«, sagen die Israelis gerne. Angeblich rationalisieren sie damit ja nur etwas; Aber ich sage euch, es sind wirklich 100 Prozent Sand und Fels und noch mehr Sand. Wie konnten wir bloß glauben, es sei eine Entschädigung für sie, daß wir sie in diese schrecklichen Gefilde brachten, für die sie in weiteren Kriegen weitere Menschenleben opfern mußten? Weil es in der Bibel steht? Seit wann richtet sich die Welt nach diesem Buch? Wenn wir wirklich das Richtige tun und obendrein die Deutschen hätten bestrafen wollen, hätten wir den Überlebenden Bayern geben sollen. Bayern ist wirklich ein schönes Land! Und es hätte die Deutschen sehr geschmerzt, Bayern zu verlieren. Daß die Juden Palästina bekamen, tat den Deutschen überhaupt nicht weh. Aber wenn diese Schweinehunde Bayern an die Juden verloren hätten, das hätten sie wirklich gespürt. Israel hat nur 28 076 Quadratkilometer, Bayern hat über 72 000! Israel hat kaum natürliche Ressourcen; Bayern ist reich an Mineralen, Wald und Wasser.

Die Israelis sind seit dem Zweiten Weltkrieg von Feinden umgeben, die sie umbringen wollen, Bayern hingegen ist von den herrlichen Alpen umgeben, und die sind nur von ein paar Ziegen und diesen drei dicken Saunabadern aus der Ricola-Werbung bevölkert. Leider ist es vermutlich zu spät, um diesen Fehler noch zu korrigieren, indem wir Tel Aviv nach München verlegen und die Deutschen probieren dürfen, ob sie auch die Wüste zum Blühen bringen können. Ich meine, die Deutschen sind wirklich glimpflich davongekommen. Nur 20 Prozent der Deutschen Kriegsverbrecher kamen überhaupt vor Gericht. Viele, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, leben noch. Und was glaubt ihr, wo die heute alle sind? In Florida! Wirklich! Zehntausende von Deutschen, viele so alt, daß sie noch im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben könnten, sind für immer nach Florida gezogen. In den letzten fünf Jahren sind die deutschen Investitionen in Florida um 200 Prozent gestiegen.

Laut der Tampa Tribune stellen die Deutschen in Florida zusammen mit den Briten 50 Prozent aller Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie zur Verfügung. Sie haben über 1,8 Milliarden Dollar in den Bundesstaat investiert. Drüben an der Südwestküste, allein in den Countys Collier, Lee und Charlotte, leben immerhin 86000 Deutsche. Als ich kürzlich in den Südwesten Floridas reiste, landete ich auf dem Flughafen in Fort Myers. Die Start- und Landebahn ist verlängert worden, damit dort unablässig Jumbos aus Deutschland starten und landen können. Ich sah deutsche Fahnen auf Wohnhäusern flattern. Wohin ich auch kam, hingen deutsche Schilder, »RAUCHEN VERBOTEN« zum Beispiel. Die Speisekarten in den Restaurants waren englisch und deutsch. Die Deutschen kaufen Grundstücke und Geschäfte, um hier ein behagliches Leben zu führen. Und immer mehr Freunde aus dem »Vaterland« schließen sich ihnen an. Ich bin innerlich gespalten, wenn ich diese deutsche Invasion in Florida beobachte. Einerseits hasse ich Florida. Es wimmelt von Ungeziefer, ist unangenehm feucht und voller Idioten, die mit Gewehren in der Gegend herumrennen. Und dann sind auch noch diese verrückten Exilkubaner dort. Wenn es eine Schere gäbe, die groß genug wäre, dann würde ich den Staat am liebsten vom Rest des Landes abschneiden, an dem er sowieso bloß mit einem Zipfel hängt. Einer der Seelen in meiner Brust gefällt es, daß all diese Ex-Nazis nach Florida ziehen und die Bewohner terrorisieren. Geschieht ihnen recht. Rechtsextreme Kubaner gegen Greise von der SS in einem Kampf auf Leben und Tod. Das würde ich mir sogar im Pay-TV anschauen. Andererseits ist es eine Ironie des Schicksals, daß ausgerechnet in Südflorida auch Tausende Überlebende des Holocaust wohnen. Ist es richtig, daß diese jüdischen Männer und Frauen, die den Massenmord der Deutschen mit viel Glück überlebt haben, nun deutsche Speisekarten lesen müssen, damit sich ihre neuen »Nachbarn« wohler fühlen? Ich bin nicht dieser Ansicht.

Ich habe eine Lösung. Wir alle wissen, daß Florida für die Morde an deutschen Touristen berüchtigt ist. Ich glaube, dieses Phänomen hat nichts mit Bandenkriminalität zu tun. Ich glaube vielmehr, es hat etwas mit Vergeltung zu tun. Einer nach dem anderen werden die Überlebenden von der verdienten Rache ereilt. Jemand mit Gerechtigkeitsgefühl hat die älteren Bürger von Miami Beach bewaffnet und sie Richtung Fort Myers geschickt, wo sie die alten Rechnungen begleichen sollen. Wer hätte je gedacht, daß die Deutschen es den Rächern so einfach machen würden und so dumm wären, in eine Gegend zu ziehen, wo mit Ausnahme von New York die meisten Juden leben? Was haben sich diese Krauts gedacht? Daß die Familie Moskowitz »leben und leben lassen« und »die andere Wange hinhalten« würde? Offensichtlich haben diese Deutschen die Anzeigetafel vergessen.

Ich sage, bewaffnet sämtliche Bingospieler südlich von Fort Lauderdale, und dann feiern wir das wirkliche Ende des Zweiten Weltkriegs. Also, RENN´ UM DEIN LEBEN, KLAUS! Und einen glücklichen 50. Jahrestag!

12 Antworten to “Michael Moore über Deutschland”

  1. American Viewer Says:

    Super! Ich wusste ja das Moore einen an der Waffel hat, aber zu viele deutsche Bekannte wussten das bisher nicht. Man steht auf Moores Antiamerikanismus. Jedem Deutschen, der mir von nun an mit Moore kommt, werde ich diesen Text um die Ohren schlagen.

  2. shaze86 Says:

    Der Mike ist so dumm wie Bohnenstroh. Einfache Subtraktion kann er schon mal nicht. Ein 50 Jähriger aus dem Jahre 1997 hat den 2. WK nie erlebt und kann somit kein SS-Verbrecher gewesen sein.

  3. Besucher Says:

    Willkommen bei den Antideutschen, Michael Moore!

    „Bomber (fett genug isser ja) Michael, do it again.“

  4. pheuberg Says:

    Ich hab das hier gerade durch Zufall entdeckt und mir ist dieser Abschnitt aufgefallen:

    „Und obwohl Deutschland nur ein Fünfundzwanzigstel der Fläche der USA hat und die USA fast vier Mal so viele Beschäftigte haben, ist sein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung fast so groß wie das der USA.“

    Wenn Michael Moore das wirklich so geschrieben haben sollte, dann muss der ziemlich dumm sein oder total krank im Kopf. Wie kann man nur sowas sinnentleertes schreiben.

  5. Gastderzufälligvorbeikam Says:

    Die Amerikaner sollen uns nicht belehren.Ihre Hände sind auch nicht rein.Wieviel Wiedergutmachung wurde an Vietnam,Laos bezahlt?Wieviel WG.wurde an die Phillippinen bezahlt wo fast ein Drittel der Bevölkerung umgebracht wurde von Pershing der ja heute ein grosser Held ist in US.Wieviel an die ganzen südamerikanischen Länder hat man bezalhlt wo man Regierungen gestürzt hatte und mit Diktatoren ersetzt hatte.Was ist mit Iraq? Die Schweinerei die man hinterlassen hat?
    Wir haben wenigstens gezahlt.Wer ausserdem?
    Zeig du mit dem Finger auf mich und vier zeigen auf dich

  6. Gerswind Says:

    Reblogged this on Gerswind.

  7. urpils666 Says:

    Reblogged this on The whole Truth – Die ganze Wahrheit.

  8. Ein Deutscher ;-) Says:

    Ich kann nur annehmen, das es sich hierbei um Satiere handelt !? Natürlich kommt auch Drogenmissbrauch in Frage. Oder soll das eine billige Art der Provokation sein ? Lieber Herr Moore, wenn sie zumindest im Nachhinein auch nur ein Minimum an Recherche betreiben würden, sie würden sich für diesen Blödsinn hier wohl bis ans Ende ihres Lebens selbst in den Arsch treten. Es sei denn, die Wahrheit interessiert sie überhaupt nicht!

  9. Tom Riddle Says:

    Micheal Moore, einen Mann den ich für seine äusßerst gelungenen und unterhaltsame/kirtische FIime bewundere, beleutchtet die Sache jedentlich von einer Seite der Medaille. Ja die damiligen Deutschen haben etwas grauhaftes getan und ja sie sind auch Schuld daran. Nur betrachtet er nicht die Tatsache das Hitler mit seiner Poltik der Erziehung durch den Staat gepaart mit den damaligen Vorraussetzungen äußerst erfolgreich war und damit auf Fruchtbaren Boden stieß. Es wurde systematisch im Sinne des Staates um erzogen und eine regelrechte Gehirnwäsche verpasst. Zusammen mit den unglaublich Massendruck der dadurch entstand wurde es immer erflogreicher und man musste demnach mitmachen. Was so eine Gehirnwäsche noch einfacher machte ? Es waren dumme Menschen… Warum dumm? Naja wenn man das Bildungssystem kontrolliert und nur noch auf rassischte Inhalte trimmt + schwarze Pädagogik und das von Anfang an? Dann kann man nichs anderes kennen und erkent dieses System als richtig an und vertetidigt das System und macht mit. Es hat weit aus mehr mit Pädagogik/ Psychologie zu tun als man zunächst denkt.

    Nun fragt sich einer, aber warum wurde früher nichts dagegen getan ? Nunja Hitler wurde einfach unterschätzt und täuschte geschickt zudem kommt noch das Politik wie wir sie heute kennen damals ein wenig mehr mit bloßen schlagkraft und waffengewalt durchgesetzt worden war. Jede Partei unterhielt regelrecht kleine Armeen.

    Also kurz Zusammenfassung:
    Micheal Moore beleuchtet nicht was wirklich dazu führte jedenfalls nur aus der ökologischen Sichtweise und vernachlässigt die Psychologische Sichtweise.
    Er hat ( vermutlich ) in vielen Punkten Recht aber was dieser Lösungvorschlag soll ? Satire, übertriebe Übertreibung. Doch das macht ihn aus, jedoch hat jede Satire einen Wahren ernst gemeinten Kern der zum Nachdenken bewegen soll.

    Ich würde gerne Micheal Moore fragen was den nach seiner Ansicht gutmachung genung wäre ? Im Hinblick auf die 6831 Dollar pro Toten ?

    Meine Ansicht nach müssen sich die heutigen Deutschen ( naja etwas härter ausgedrückt als wirklich gewollt ) für fast nichts entschuldigen. ( Würd ich mich trauen das vor einer jüdischen alten Dame zu sagen die wirklich dort war ? mit einem kürzeren Zögern: Ja) Es gibt absolut keinen Grund unseren heutigen Reichtum zu hinterfragen. ( Gut eigentlich doch in Hinblick auf die Geselschaft, Firmen, Banken) aber nicht im Hinblick des Krieges. Es hat lange gedauert Deutschland so wieder aufzubauen, warum also nicht diese Früchte genießen ? Es waren bestimmte Leute die Deutschland dazu brachten nicht Deutschland. Das einzige was WIR VERPFLICHTET sind zu tunen ist meiner Meinung nach ist daran zu erinnern und zu Mahnen das solche Dinge nie wieder geschehen. An Helden erinnern, Oscar Schindler zum beispeil, und sich weiter zu bilden und nicht alles als selbstverständlich hizunehmen und nichts zu hinterfragen.

    Weiterhin bleibe ich Micheal Moore Fan und so einen Text mal zu lesen ist doch mal was erfirschendes. Ich hoffe mal das jemand den Text bis hierhin gelesen hat. Ansonsten auch nicht Schlimm ist auch ziemlich viel.

  10. Arbutus Says:

    Michael Moore ist angeblich sechs Fuß groß.

    Ich hatte gar nicht gewußt, daß man linksversiffte Schei.e so hoch stapeln kann 😉

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