Falsche Prioritäten

Der Vatikan, die letzte westeuropäische Diktatur

Der Vatikan, die letzte westeuropäische Diktatur

Im Westen gibt es mittlerweile wohl mehr gläubige Muslime als gläubige Christen, die meisten Christen sind lediglich Namenschristen. Das Problem, dass die Kirchen heutzutage haben, kann man mit dem Problem der FeministInnen vergleichen: Im Inland konzentriert man sich auf völlig belanglose Dinge, im Ausland ignoriert man massive Probleme, für die man eigentlich zuständig wäre. Die Kirche hat sich jahrzehntelang mit Themen wie Zölibat oder Homoehen auseinandergesetzt. Für die meisten Christen ist dieses Thema völlig unwichtig. Die mörderischen Christenverfolgungen, von der Millionen Glaubensbrüder betroffen sind, werden dagegen ignoriert.

Seine Oster-Rede ist mal wieder typisch: Benedikt spricht sich gegen Eigennutz aus und schließt die Öffnung der katholischen Kirche für Frauen, Homosexuelle und geschiedene Personen aus. Gleichzeitig sagt er nichts über die globalen Christenverfolgungen. Ein Armutszeugnis für den deutschen Papst. Die Kirche entschuldigte sich innerhalb von vier Tagen für sein harmloses Zitat von Regensburg, während sie für Galileos Rehabilitierung noch 359 Jahre brauchten, und sie schwieg, als eine Nonne in Somalia aufgrund dieses Zitats umgebracht wurde. In den Kirchen gibt es fast nur noch Gutmenschen oder Reaktionäre wie Williamson.

Zum Islam sagt der Papst: „Das Wiederaufblühen des Islam ist nicht nur durch den materiellen Reichtum islamischer Länder bedingt, seine Ausbreitung erklärt sich auch daher, dass er seinen Anhängern eine lebensnahe, spirituelle Basis bieten kann und genau diese scheint dem Alten Europa verloren gegangen zu sein. Deshalb wird Letzteres, trotz seines politischen und wirtschaftlichen Gewichts, als dem Niedergang geweiht angesehen.“ Sollen wir uns also ein Beispiel an den Muslimen nehmen?

3 Antworten to “Falsche Prioritäten”

  1. shaze86 Says:

    Also ich bezweifel stark, dass es mehr gläubige Moslems als gläubige Christen im Westen gibt. Ich denke, dass ein Großteil der aus der Kirche ausgetretenen immer noch Christen sind.

  2. . Says:

    Günter Grass : Du hast nicht gesagt
    http://www.box.com/s/27b5b91595cfea5fff05
    …………………………………………………..
    Myriam Monsonego : Der Tod der Blume
    http://www.box.com/s/eb129fe54f357c14b6d2
    ……………………………………………………
    Katajun Amirpur und Navid Kermani :
    Die fanatischen Mohammedaner und Antiiraner
    http://www.box.com/s/5p47gk5xonfdhc7cirut

  3. thomas Says:

    Das Namenschristentum in europa nimmt ab, bibelgläubiges
    praktizierendes Christentum wächst in Europa langsam,
    weltweit atemberaubend schnell. Der Islam vermehrt sich
    überwiegend durch die Gebärmutter. Das Christentum wächst
    durch Evangelisation. Wo das christentum wächst ,flammt sofort
    der militante Islam auf ,in Ländern mit einer starken muslimischen
    Bevölkerungsanteil.

    Thomas

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