Und täglich grüßt die Apokalypse

Davon lassen sich Apokalyptiker nicht abschrecken:

Denn es ist wieder soweit: Der Club of Rome gibt nach langer Sendepause wieder eine Prognose ab. Der Report erscheint 40 Jahre nach dem ersten großen Bericht im Auftrag des Club of Rome und enthält Beiträge führender Wissenschaftler, Ökonomen und Zukunftsforscher verschiedener Fachbereiche. Aber man erfährt nichts wirklich Neues. Die Temperaturen werden steigen, überall wird es mehr Umweltzerstörung geben, der Meeresspiegel wird ansteigen, es wird mehr Armut und Ungleichheit in den Industriestaaten geben- und für all das verantwortlich ist der „Triumph des Finanzkapitalismus“.

Ok, früher klang es doch ein bisschen apokalyptischer:

„Das Ende des Meeres kam im Spätsommer 1979. Im September 1979 waren alle wichtigen Meerestierarten ausgerottet. Bewohner ganzer Küstenregionen mussten evakuiert werden, da die angeschwemmten Haufen toter Fische einen bestialischen Gestank verbreiteten.“

„Mehr als dreieinhalb Milliarden Menschen bevölkern bereits unseren sterbenden Planeten – und etwa die Hälfte von ihnen wird verhungern.“

„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Jahrhundertwende erleben, liegt vielleicht bei ein bis zwei Prozent.“

Aber es wird nun mal schwer, weiter von einem Rückgang der Eisbärenpopulation zu sprechen, wenn sich die Population der Eisbären in den letzten vier Jahrzehnten verfünffacht hat…

4 Antworten to “Und täglich grüßt die Apokalypse”

  1. besucher Says:

    …und das Erdöl war auch schon 1986 alle.
    Und der deutsche Wald ist seit den Neunziger Jahren tot.
    Und Mojib Latif sagte im Jahr 2000 dass es in zehn Jahren keinen Schnee mehr in Mitteleuropa gibt.

    ich schau jetzt mal was meine Glaskugel mir sagt.

  2. . Says:

    Die verräterisch unheilige Allianz der Islam-Ahnungslosen(Kirchenvertreter ;Linke ;Politiker und Medien) gegen die Patrioten
    https://www.box.com/s/1ec2c818e6baf90ed2d7

  3. dreeschheart Says:

    Reblogged this on dreeschheart und kommentierte:
    Die Wahnsinnigen sind zurück. Aus einer Stadt, die es nach eigener Prognose seit 2000 nicht mehr gibt, sagt uns der „Club of Rome“ den Weltuntergang nunmehr für 2052 voraus. Kein Wunder, dass er sich zieht, denn würde es schneller geht, gäbe es für seine ökofaschistischen Epigonen nicht mehr so viel an öffentlichen Mitteln abzustauben.
    Im „Neuen Süddeutschland“ entblöden sich Kommentatoren nicht einmal, für diesen zu den sinnlosesten Vereinen der Welt gehörenden Club einen „ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat“ zu fordern.
    Warum dann aber auch nicht einen für die Freiwillige Feuerwehr Isernhagen?

  4. antifo Says:

    OT:

    Für ihn war der Nationalsozialismus (wie der Kommunismus) Resultat des verachteten Liberalismus. Denn dessen Wertenihilismus mache alles, auch die abscheulichsten Experimente, möglich.

    Eine, wie ich finde, sehr interessante Deutung des Nationalsozialismus durch Leo Strauss. Strauss gilt als Vordenker der amerikanischen Neocons.

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2003/03/17/a0179

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