Die einzige Lösung

Hat der Islam nichts mit Ehrenmorden zu tun?

Kann der Islam reformiert werden?

Es gab eine Zeit, in der Kritik an der mangelnden Integration und den barbarischen mittelalterlichen Traditionen aus gewissen islamischen Kreisen im Westen völlig tabuisiert war. Dieses Tabu basierte nicht auf irgendein Gesetz oder auf irgendeine andere Zwangsanwendung seitens Politiker oder Medien, sondern auf pure Selbstzensur. Heute ist das zum Glück anders. In den großen Medien gehören Integration und Islam zu den schlagzeilenträchtigsten Themen. Dabei wird leider viel Unsinn geschrieben und vieles unnötigerweise erschwert.

Auch wenn Multikulti-Träumer eher seltener geworden sind und sich jeder damit abfindet, das Deutschunterricht für Migranten keine „Zwangsgermanisierung“ ist, wie SPD und Grünen-Politiker noch 1978 befanden, gibt es noch immer viele Berufsrelativierer. Man liest ihre Kolumnen vor allem in der Süddeutschen Zeitung. Die Argumente sind immer dieselben: Es handelt sich nur eine kleine Minderheit, man sollte nicht alle Muslime pauschalisieren, die Islamisten haben den Koran nur falsch interpretiert und die Probleme der Muslime im Westen und der im Nahen Osten entstehen durch ihre Unterdrückung durch die westliche Mehrheitsgesellschaft (Islamophobie) oder den westlichen Imperialismus (Irak, Afghanistan). Am besten brachte Todenhöfer diesen Mythos auf den Punkt: „Niemand kommt als Terrorist auf die Welt.“

Auf der anderen Seite haben wir es mit selbsternannten Rettern des „christlich-jüdischen“ Abendlandes, die den Islam als eine unveränderbare, totalitäre Ideologie ansehen und sich aus diesem Grund keine andere Lösung vorstellen können als ein Koran- und Moscheeverbot (also Islamverbot). Gleichzeitig unterstützen sie säkulare Diktatoren wie Gaddafi und Assad, da sie in ihrer Heimat den Islam „in Schach halten“. Das ist ihr Lösungsansatz. Dieser ist kaum dümmer und nutzloser als das der Toleranzfanatiker und Relativierer. Denn weder werden mehr Toleranz und mehr Sozialhilfe das Integrationsproblem lösen noch ein Islamverbot. Die einzige wirkliche Lösung ist viel einfacher: Die Trennung von Staat und Religion.

Islamophobie-Mythen

„Islamkritiker pauschalisieren alle Muslime“

Stimmt. Islamkritiker benutzen das Wort “Muslime”, wenn sie den Islam kritisieren, z.B.: “Muslime verüben häufiger Terroranschläge als Nicht-Muslime”. Sie erwähnen dabei meistens nicht, dass 99% der Muslime keine Terroristen sind. Aber: Das tun sie nur aus ästhetischen Gründen, denn es ist einfach zu umständlich, immer wieder den Nebensatz zu sagen, dass 99% der Muslime keine Terroristen sind. Dasselbe gilt auch bei anderen ethnischen oder religiösen Gruppen. Der Satz „Es ist gefährlicher, in Ostdeutschland von Neonazis angegriffen zu werden als im Westen“ ist nicht rassistisch oder pauschalisierend gegenüber den Ostdeutschen, sondern einfach eine Tatsache.

Niemand würde so einer Person vorwerfen, alle Ostdeutschen zu pauschalisieren, da ja nur 10 Prozent der Sachsen die NPD wählen und 90 Prozent nicht und die meisten Ostdeutschen somit keine Neonazis sind. Gleichzeitig gilt es aber als rassistisch, den Islam mit bestimmten Phänomenen in Verbindung zu setzen, wie z.B. Terrorismus oder Ehrenmorde. Das ist so, als ob man sich in den 1930er und 1940er Jahre mehr Sorgen um aufkeimende „Deutschenfeindlichkeit“ aufgrund der negativen Berichterstattung über das Deutsche Reich gemacht hätte als über die Politik der Nationalsozialisten.

„Die Islamisten haben den Koran falsch interpretiert“

Na und? Es spielt keine Rolle, ob an Selbstmordattentaten nun der Islam, die islamische Kultur oder der Islamismus Schuld sind. Solche theologischen Diskussionen sind für mich pietätlos. „Islamkritik“ bedeutet keine theologische Auseinandersetzung mit dem Koran oder der Scharia, sondern lediglich die Kritik an den Verhältnissen, die in den muslimischen Staaten vorherrschen. Ob diese Zustände mit dem Islam begründet werden können oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich habe den Koran nicht gelesen und habe es auch nicht vor. Das Wort Islam in Islamkritik ist nicht eine religiöse, sondern eher eine geografische Bezeichnung  („islamische Welt“) für die Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Ich denke, es hat für die Opfer der Inquisition, der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen oder den pädophilen katholischen Priestern auch keine Rolle gespielt, ob nun das Christentum, die christliche Kultur oder der christliche Fundamentalismus Schuld an ihrem Leid waren. Das einzige, was mich interessiert, ist, dass in unserer heutigen Zeit etliche Verbrechen von Menschen auf der Welt mit der islamischen Religion begründet werden und dass man das bekämpfen muss. Die meisten Opfer dieser Verbrechen sind ja selbst Muslime.

„Die Muslime werden vom Westen unterdrückt“

Quatsch. Die Muslime werden vor allem von ihren eigenen Führern unterdrückt. Die mehr als 1 Millionen Tote durch die Saddam-Diktatur, die 100.000 Tote durch den algerischen Bürgerkrieg, der iranisch-irakische Krieg mit Hunderttausenden Toten, die blutige Taliban-Herrschaft in Afghanistan, das Massaker in Hama mit 20-30.000 Toten und die ständigen Selbstmordattentate in der Region, die jedes Jahr etwa 9.000 Todesopfer fordern- an all dem ist der Westen nicht schuld. Auch bei der Besatzung des Afghanistans und des Irak starben die meisten Zivilisten durch Terroristen 76% aller 2.777 Zivilisten, die im Jahr 2010 in Afghanistan getötet, wurden von den Taliban getötet. Auch im Irak hat der “irakische Widerstand” mehr Menschen auf dem Gewissen als die Amerikaner.

Weder dafür noch für die tägliche Unterdrückung in der muslimischen Welt, in der Christen, Frauen, Homosexuelle und viele andere Minderheiten wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden, ist der Westen Schuld. In Europa wiederum leben 15 Millionen Muslime. Wenn sie wirklich so unterdrückt würden, wieso wandern sie dann nicht aus und kommen stattdessen in Scharen hierher? Kann es nicht sein, dass es ihnen hier nun mal viel besser ergeht als in ihren Heimatländern?

Stammeskrieger im Westen

Was der Islam braucht, ist eine Säkularisierung, wie sie Europa ab dem 16.Jahrhundert durchmachte. Wer glaubt, das die islamischen Länder unveränderbar sind, sollte sich mal vor Augen führen, dass vor 40 Jahren kaum einer für möglich gehalten hätte, das im Iran oder Afghanistan Gottesstaaten entstehen und vor ein paar Monaten auch Tunesien und Ägypten als Bollwerke des Säkularismus galten. Eine Gesellschaft kann sich innerhalb von wenigen Jahrzehnten durchaus massiv verändern, zum Guten wie zum Bösen.

In Deutschland haben wir das ja auch erlebt und auch in der muslimischen Welt gab es schon viel bessere Zeiten, in der die Religion keine so dominante Stellung in der Gesellschaft und der Politik hatte wie heute und in der kulturelle und wissenschaftliche Errungenschaften aus dem Nahen Osten die Welt veränderten. Im Moment ist der Islam im Aufwind, doch irgendwann werden die Araber merken, dass man den Koran nicht essen kann.

Viele, sich oft „liberal“ nennende Islamkritiker sind jedoch der Ansicht, das man den Islam nur bekämpfen kann, indem man ihn verbietet. Den Koran zu verbieten, wird das Problem aber nicht lösen. Es trifft zwar zu, das nicht Waffen, sondern Ideen töten. Doch man kann Ideen nicht einfach mit einem Verbot aus der Welt schaffen. Man hätte ja auch nicht den Nationalsozialismus einfach aus der Welt schaffen können, indem man Mein Kampf verbietet (übrigens halte ich auch das aktuelle Verbot für unnötig).

Man kann auch nicht den Kommunismus beseitigen, indem man Marx und Engels aus den Läden nimmt und auch keine Amokläufe verhindern, indem man Ego-Shooter verbietet. Verbote helfen nicht und sind auch intolerant gegenüber denen, die den Koran lesen und trotzdem nichts mit Extremismus zu tun haben (sie könnten somit zu einer Entfremdung der „frommen“ Muslime führen). Und zu guter letzt ist es auch absurd anzunehmen, dass jeder U-Bahn-Schläger und Ehrenmörder den Koran wirklich gelesen hat, genauso wenig hat jeder SS-Mann Mein Kampf gelesen.

Ludwig von Mises sagte zum Liberalismus:

Er fordert Duldung auch offenbar unsinniger Lehren, wahnwitzigen Irrglaubens und kindlich-blöden Aberglaubens. Er fordert Duldung für Lehren und Meinungen, die er als der Gesellschaft schädlich und verderblich erachtet, für Richtungen, die er zu bekämpfen nicht müde wird. Denn das, was ihn veranlasst, Duldung zu fordern und zu gewähren, ist nicht die Rücksicht auf den Inhalt der zu duldenden Lehre, sondern die Erkenntnis, dass nur die Duldung den gesellschaftlichen Friedenszustand schaffen und bewahren kann, ohne den die Menschheit in Unkultur und in die Armut längstverflossener Jahrhunderte zurückfallen müsste. Den Kampf gegen das Dumme, das Unsinnige, das Irrige, das Böse führt der Liberale mit den Waffen des Geistes und nicht mit roher Gewalt und Unterdrückung.

Eine klare Aussage. Mises sprach damit übrigens nicht den Islam an. Er meinte das Christentum. Hiermit kommen wir zu einem weiteren Punkt: Natürlich ist es so, dass im Namen des Koran in unserer Zeit mehr Verbrechen begangen werden als im Namen der Bibel. Sicherlich ist Pierre Vogel eine größere Gefahr für die Menschheit als der Papst. Aber ist die Bibel wirklich „humaner“ als der Koran? Ich habe die Bibel gelesen und kann mir das kaum vorstellen. Jesus hat seinen Mitmenschen sicher weniger Schaden angerichtet als Mohamed, selbiges kann man aber nicht von Moses oder David sagen (zum Glück haben diese Massenmörder wahrscheinlich nicht wirklich existiert). Besonders lächerlich wird es, wenn Christen den Islam kritisieren, indem sie Verse aus dem Koran zitieren. In der Bibel wird dazu aufgefordert, seine Tochter vor einem Gericht zu stellen und sie zu steinigen, wenn sie einem nicht gehorcht. Der Unterschied liegt eben nicht in der Bibel oder im Koran, sondern dass es im Westen eine Säkularisierung gegeben hat.

Deswegen ist es unsinnig, den Islam zu kritisieren, indem man Verse aus dem Koran nimmt um somit die Brutalität des Islams zu beweisen. Die Bibel ist nicht besser als der Koran, trotzdem war es nicht notwendig, die Bibel verbieten, um Europa aus der Zeit der Glaubenskriege und Ketzerverfolgungen herauszuführen. Die richtige Antwort auf die Floskel „Der Islam ist eine Religion des Friedens“ lautet nicht: „Der Islam ist eine totalitäre Ideologie“, so richtig die Aussage auch ist, sondern ein ganz nüchternes „Trotzdem muss man die Religion vom Staat trennen“. Außerdem gibt es viele Muslime, die nun mal den Islam anders interpretieren als es Qaradawi oder PI News tun.

Den einen, allgemeingültigen Islam gibt es nicht, sondern etliche Abspaltungen mit z.T. extrem unterschiedlichen Konzepten. Das ändert natürlich nichts daran, dass er im Kern eine totalitäre Ideologie ist und Mohameds Lehren mit unserer heutigen Zeit völlig unvereinbar sind. Viele Muslime bewundern Mohamed nicht, weil er ein Massenmörder, sondern weil er zu seiner Zeit, ob man es nun glaubt oder nicht, ein Reformer war. Aus unserer heutigen Sicht heraus wäre eigentlich jeder Herrscher ein Massenmörder, ob Alexander, Karl, Peter oder Friedrich der Große. Sie werden aber bewundert, weil sie in ihrem Zeitalter Reformer waren.

Das dümmste Argument, das für islamhassende Parteien, Organisationen oder Publizisten wie FPÖ, Die Freiheit, Geert Wilders, Filip Dewinter, PI News, Pro NRW, Michael Mannheimer, Udo Ulfkotte oder Oriana Fallaci genannt wird, ist das es keine andere Partei gibt, die sich mit diesen Problemen beschäftigt.

Wenn in einer Gesellschaft ein politisches Spektrum den Mainstream beherrscht, bedeutet das nicht, dass man sich deswegen mit jedem abgeben muss, der „politisch inkorrekt“ ist. Im Gegenteil. Die FPÖ in Österreich sorgt eher dafür, dass jeder, der gegen den Euro oder den Islam ist, sofort als Rechtsextremer abgestempelt werden kann. Genauso wenig wäre in einem von Rechten dominierten Land eine kommunistische Partei eine „willkommene Abwechslung“, sondern eher eine Stärkung für die Rechten. Wenn man Verschwörungstheorien mag, könnte man glatt mutmaßen, das die FPÖ eine Scheinoppositionspartei des linken Mainstreams ist.

Sie könnten natürlich das Problem lösen, indem sie mit ihren rassistischen Parolen aufhören. Aber das tun sie ja nicht. Das ist ja gerade das Tragische daran: Sie könnten, wenn sie wollten! Sie könnten mit ihrem Einfluss eine wirkliche Alternative für liberale Wählerschichten sein. Der Feuerbringer brachte dieses Dilemma auf den Punkt:

Es gibt eigentlich keine Partei in Deutschland, die ein Interesse daran zeigen würde, die individuelle Freiheit zu verteidigen, sondern nur solche, die ihr jeweils eigenes Süppchen für ihre jeweils eigene Klientel kochen. In der Partei, die sich selbst “Die Freiheit” nennt, scheint es derweil sehr viele, wenn nicht überwiegend Menschen zu geben, die unter “Freiheit” die Freiheit ihres Stammes verstehen, Minderheiten ihre Lebensweise aufzuzwingen, anstatt die individuelle Freiheit zu verteidigen. Eine solche Freiheit ist so nützlich wie ein Angriff der Mongolen oder von Attila.

Traurig, aber wahr. Und eins ist auch klar: Nichts wäre in unserer Situation schlimmer als westliche Fanatiker, die Attentate auf Moscheen begehen. Dadurch würden nicht nur unschuldige Zivilisten ermordet werden und Racheakte heraufbeschworen werden, sondern auch die postulierte moralische Überlegenheit des Westens in Frage gestellt.

Säkularismus und Liberalismus

Die moderne westliche Welt hat herzlich wenig mit „christlich-jüdischen“ Werten“ zu tun. Die Freiheit wurde einerseits durch die Sicherung von Eigentumsrechten erreicht, andererseits aber auch durch die strikte Trennung von Staat und Religion. Es waren keine „christlichen Werte“, die den Westen groß gemacht haben, sondern liberale Werte, obwohl sie oft genug von anti-liberalen Bewegungen bekämpft wurden. So wichtig der Säkularismus auch ist, muss man aber auch folgendes bedenken: Eine säkulare Regierung muss nicht automatisch besser sein als eine religiös dominierte. Sie kann genauso anti-liberal sein wie eine religiöse.

Eine theokratische Diktatur muss nicht automatisch schlimmer sein als eine säkulare, wie die säkularen Ideologien des 20.Jahrhunderts eindrucksvoll bewiesen haben. Heilig ist nicht die Religion, nicht der Säkularismus, sondern nur der Liberalismus. Saddams Diktatur war nicht besser als die von Chomeini. Gaddafi und Assad galten als säkulare Herrscher, und Assad ist es mit Abstrichen auch wirklich, aber trotzdem waren ihre diktatorischen Regimes wesentlich brutaler als das islamisch geprägte Jordanien. Aus diesem Grund ist es verfrüht, den Arabischen Frühling pauschal zu verdammen und Gestalten wie Gaddafi oder Assad nachzutrauern.

Was man sicher sagen kann ist, dass der Nahe Osten nicht über Nacht zu einem Hort liberaler Demokratien werden wird und dass es vielen Menschen schlechter gehen wird als zuvor. Aber der Arabische Frühling bietet den arabischen Nationen zum ersten Mal die Möglichkeit an, selbst über ihre Zukunft zu bestimmen. Die Muslime können nicht ewig in Sklaverei leben. Sie müssen jetzt über jede Katastrophe gehen, die ihre eigenen Entscheidungen verursachen, bevor sie am Ende zur bereits genannten Erkenntnis kommen: Den Koran kann man nicht essen.

Abschließend noch ein weiteres Zitat von Mises, diesmal zum Thema „Toleranz“. Er meint das Christentum, doch diese Befunde können in unserer Zeit auch für den Islam gelten:

Der Liberalismus aber muss unduldsam sein gegen jegliche Art von Unduldsamkeit. Wenn man in dem friedlichen Zusammenarbeiten aller Menschen das Ziel der gesellschaftlichen Entwicklung sieht, kann man es nicht zulassen, dass der Frieden durch Priester und Zeloten gestört wird. Der Liberalismus verkündet Duldsamkeit für jeglichen Glauben und jegliche Weltanschauung nicht aus Gleichgültigkeit gegen die „höheren“ Dinge, sondern aus der Überzeugung heraus, dass über allem und jedem die Sicherung des Friedens innerhalb der Gesellschaft stehen muss.

Und weil er Duldung aller Meinungen und aller Kirchen und Sekten verlangt, muss er alle in ihre Schranken zurückweisen, wenn sie mit Intoleranz hervortreten. In einer auf friedlicher Kooperation beruhenden Gesellschaftsordnung ist kein Raum für den Anspruch der Kirchen, den Unterricht und die Erziehung der Jugend an sich zu reißen. Alles darf und muss den Kirchen verstattet bleiben, was ihre Anhänger ihnen aus freien Stücken gewähren; nichts darf ihnen erlaubt werden in bezug auf Personen, die mit ihnen nichts zu schaffen haben wollen.

(Aus Liberalismus, 1927)

7 Antworten to “Die einzige Lösung”

  1. dreeschheart Says:

    Reblogged this on dreeschheart und kommentierte:
    Außerordentlich interessanter Beitrag zur Islamdebatte von Jorge Arprin:

  2. warbreak Says:

    Betreffs Beitrag, Argumentationskette und Fazit: hoffnungslose Verdrehung, Leugnung und Fehlinterpretation!

  3. besucher Says:

    „Im Moment ist der Islam im Aufwind, doch irgendwann werden die Araber merken, dass man den Koran nicht essen kann.“

    Genau, aber daran sind dann sicher die Ungläubigen Schuld und deswegen holt man sich dann das Essen bei denen.
    Und so geht es immer weiter…

    Hmm…irgendetwas fehlt mir an Deinem Artikel:
    Und zwar die Aufzählung von Voraussetzungen und Faktoren die eine Trennung von Staat und Religion erst möglich machen.
    Da sollte man sich vielleicht mit der Literatur diverser Rechtshistoriker vertraut machen.

    Ein kleiner Wink meinerseits:
    Gesellschaften in denen das Naturrecht und die Willensfreiheit negiert werden lassen sich schwer säkularisieren.
    Eine Folge: Der Islam muss sich selber säkularisieren und das sehe nirgendwo, im Gegenteil man will überall back-to-the-roots zu Mohammeds islamischen Idealstaat.

    Eine Gemeinschaft die wahrscheinlich eher Jonestown ähnelt…

    • arprin Says:

      Die Islamisierung war vor allem ein Werk der heute als „säkular“ geadelten national-sozialistischen Diktatoren wie Gaddafi und Mubarak. Ohne sie wären die Islamisten nicht so stark geworden, gerade in Libyen. Es war Gaddafi, der die Scharia eingeführt hat. Auch in Ägypten und Syrien galt die Scharia schon vor dem Arabischen Frühling als „Quelle“ der Rechtsprechung.

      Viele arabische Diktatoren haben darüber hinaus Islamisten unterstützt, solange sie gegen die USA kämpften- auch Assad: http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/syrien-assad-und-seine-dschihadisten-11745871.html.
      Erstaunlicherweise hat der Militärrat in Ägypten sogar die letzten Wahlen zugunsten der Islamisten gefälscht (ohne das es jemanden aufgefallen wäre). Warum? Weil es Diktatoren, ob säkular oder theokratisch, nur um Machterhalt geht. Von daher halte ich nichts von säkularen Diktatoren als „Bollwerk“ gegen den Islamismus. Saddams Herrschaft war ja nicht weniger totalitär als die der Mullahs im Iran, nur weil er säkular war.

      Zu den Gefahren, die die Entwicklungen beherbergen: Israel soll jedes Land plattmachen, das es angreift (tun sie ja jetzt auch), aber wir haben kein Recht, in fremde Länder einzugreifen, solange dort kein Demozid oder Genozid droht oder sie eine Gefahr für uns sind. Die Araber müssen selbst über ihre Zukunft entscheiden und sich nicht mehr von Diktatoren knechten lassen, deren einziges Verdienst es ist, das es ohne sie vielleicht noch schlimmer kommen könnte.

      Netanyahu hat bereits alles Wichtige zum Arabischen Frühling gesagt:

      „Iran ist anders, weil man dort schon seit 30 Jahren islamisches Recht anwendet und jeder dort weiß, es ist dunkelste Misere, es meint Brutalität und Unzivilisiertheit und die Menschen haben genug davon. Hätten das iranische Volk die freie Wahl, es würde sich der Mullahs entledigen. Auch die arabischen Gesellschaften müssen diesen schweren Weg gehen, das ist ihre Tragödie. Erst erlebten sie den Panarabismus, dann gingen sie über zu säkularen Diktaturen und nun, ohne mit der Wimper zu zucken, zur islamistischen Herrschaft. Ja, vielleicht müssen Sie durch diese dunkle Gasse, bis sie es mit einer liberalen Regierung versuchen, die meiner Meinung nach entscheidend ist, um aus dem ökonomischen Sumpf heraus zu kommen und um die Menschen wirklich ins 21. Jahrhundert zu führen.“

  4. antifo Says:

    Das kommt dabei heraus, wenn Hillary Clinton wieder mal „friedliche Demonstranten“ unterstützt:

    Islamisten nehmen syrische Stadt ein und vertreiben Christen
    http://eponymousflower.blogspot.de/2012/05/islamists-take-over-syrian-town-drive.html

    Andere Nachricht:
    Syrien: 50.000 Christen haben Homs verlassen

  5. templarii Says:

    Ach Du Schmarrnhaufen… Was sie über das Christentum und die Bibel schreiben ist wirklich wirklich wirklich bar jeglicher Logik.

    Setzen sechs. Unwissensheitsstufe 10 von 10.

    Platon lesen.

  6. M. Panke Says:

    Ich möchte auf zwei Seiten aufmerksam machen, die ähnliches zum Ausdruck bringen:
    http://homment.com/richtige-islamkritik
    und
    http://homment.com/intelligente-islamkritik

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