Occupy Reason – Das Scheitern der 99%

Das Endziel der Linkspartei: Eine neue UdSSR?

Schon wieder ist die Weltrevolution gescheitert

… das Lager hat, wie fast alle seiner Art, mehr Obdachlose als Rebellen angelockt, Drogensüchtige aus dem nahen Bahnhofsviertel, Kleinkriminelle, Alkoholiker. Es gab Schlägereien zwischen den Bewohnern, Diebstähle, viel Streit und Lärm und Krach. Nachts müssen Bewohner Patrouille laufen, die IT-Station mit dem Computer braucht einen Extra-Bewacher.

Irgendwann waren sogar zwei komplette Roma-Clans in die Frankfurter Grünanlagen eingerückt, zwei schwangere Frauen eingeschlossen, die der Stadtverwaltung gewaltig Kopfzerbrechen bereiteten, weil sie die angebotenen Hotelzimmer nur dann annehmen wollten, wenn die gesamte Familie auch ein Zimmer bekomme. Das verweigerte die Stadt, um nicht noch mehr Roma anzuziehen. So blieben alle im Zelt. Angeblich zählen die rumänischen Familien allein schon 60 Mitglieder.

So dreckig endet die Occupy-Bewegung.

Angefangen hatte es als der Versuch einer Weltrevolution der 99% gegen die herrschende Elite, die 1%. Unterstützung fanden sie dabei vom Großteil der Gesellschaft, der Politik und natürlich auch der Intellektuellen. Aber aus der Weltrevolution ist mal wieder nichts geworden. Die Bewegung ist in völliger Bedeutungslosigkeit versunken. Falls man überhaupt sagen kann, dass sie Ziele hätten, sind sie völlig absurd und widersprüchlich. Man ist einfach nur „dagegen“, das reicht schon aus, um ein Schild zu tragen.

Es reicht einfach nicht aus, auf die Straße zu gehen und ohne Sinn und Inhalt gegen „Die da oben“ zu demonstrieren. Nicht mal in einer Zeit, in der die große Mehrheit der Bevölkerung die Politik der Regierung ablehnt. So dumm sind die Menschen dann doch nicht, dass sie sich von so einer „Bewegung“ vertreten lassen. Sogar die „Initiative Sozialistisches Forum“ hat nur Verachtung für die Occupy-Bewegung übrig und tituliert sie als die „allerneueste Etappe des definitiven Niedergangs der Linken“.

Florian Flade berichtete schon im Januar über enttäuschte Hoffnungen in der linksextremen Szene:

Im Bereich Linksextremismus beobachten die Verfassungsschützer eine “Phase der enttäuschten Hoffnungen” der militanten Szene. Die knapp 6.800 militanten Autonomen der Bundesrepublik hätten resigniert feststellen müssen, dass aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse nicht zu gewünschten Entwicklungen führen. Proteste gegen Banken, Occupy Wallstreet, der Arabische Frühling – nichts führt zum Aufstand weiter Teile der Bevölkerung, nicht einmal zum Aufstand bei den Autonomen selbst.

Die schweigende Mehrheit hat gesiegt, genauso wie in Stuttgart.

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