Die Schuld des Westens

Bekam eine Todes-Fatwa: Salman Rushdie

Kritik am Islam kann gefährlich sein, wie das Beispiel Salman Rushdie zeigt

Die Zeit, in der man bedenkenlos Witze über den Islam machen durfte, ist lange vorbei. Im Jahr 1987 begann mit dem Kampf gegen einen 6 Sekunden langen Werbespot des niederländischen Showmasters Rudi Carrell im deutschen Fernsehen, indem der Ayatollah mit Damenunterwäsche beworfen wurde, der bis heute andauernde Anti-Humor-Dschihad der Islamisten. Der Spot löste eine Staatskrise aus: Deutsche Diplomaten wurden aus dem Iran ausgewiesen, das dortige Goethe-Institut geschlossen und mehrere Flüge nach Teheran abgesagt, bis Rudi Carrell sich genötigt sah, sich öffentlich zu entschuldigen.

Der Islamismus führt seit zwei Jahrzehnten einen Kampf gegen die Meinungsfreiheit, den er leider oft gewonnen hat. Denn anstatt für die Meinungsfreiheit zu kämpfen, übt sich der Westen in vorauseilendem Gehorsam. Das geht so weit, dass in Freiburg eine Demonstration angemeldet wurde- gegen den Mohamed-Film, nicht für Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit scheint vielen Deutschen auch gar nicht so wichtig zu sein- Umfragen zeigen, dass ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung Aussagen wie „Frauen gehören an den Herd“, „Die Todesstrafe sollte wieder eingeführt werden“ „Fleisch essen ist Mord“ und „Massentierhaltung ist notwendig“ gleichermaßen verbieten will. Da ist es kein Wunder, dass sich auch Leute finden, die Blasphemie verbieten wollen.

Natürlich sind die Rechtsextremen, die den Film zeigen wollen, Provokateure, und natürlich nehmen sie in dieser Situation den Tod von Menschen in Kauf. Aber Provokationen sind erlaubt und für Morde sind Mörder verantwortlich. Wenn die westlichen Länder nicht bereit sind, notfalls mit Gewalt ihre in den muslimischen Ländern lebende Bürger zu schützen, wäre es besser, wenn der Film nicht gezeigt wird. Dies würde jedoch auch bedeuten, dass sich ein Islamist denkt: „Wenn Mord den Westen gefügig macht, warum sollte ich aufhören zu morden?“ Das ist die Botschaft, die die Reaktionen westlicher Politiker bewirken. Das ist die Schuld des Westens.

Wenn jüdische Bürger tätlich angegriffen werden, heißt es, dass Juden keine auffällig jüdische Kleidung tragen sollen. Wenn ein Film die Muslime beleidigt, heißt es, dass der Film verboten werden soll. Die Gewalt wird verurteilt, doch mehr nicht. Es gibt ein Wort für so was: Appeasement. Und ein unterschwelliger Rassismus steckt auch dahinter: Die sind nun mal Barbaren, die können gar nicht anders und werden sich auch nie verändern, also müssen wir sie auch anders behandeln. Im Klartext: Die Meinungsfreiheit muss eingeschränkt werden, weil es schreiende, bärtige Männer gibt, die sich nicht an sie halten wollen.

Humor wird nur von freien, demokratischen Gesellschaften akzeptiert. Bei den Nazis, den Kommunisten und den Islamisten gibt es keinen Humor, außer wenn es darum geht, den Gegner zu erniedrigen (wie die iranischen „Holocaust-Karikaturen“). Die Dschihads gegen Salman Rushdie aufgrund seiner Satanischen Verse, gegen Kurt Westergaard und die Jyllands Posten-Redaktion nach den Mohamed-Karikaturen, gegen eine britische Lehrerin, die einen Teddybären Mohamed genannt hatte, gegen das Lied von Schalke 04, gegen den Zeichentrickfilm Persepolis, gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo und nun gegen den Mohamed-Film „The Innocence of Muslims“ zeigen, wie entsetzlich humorlos die Islamisten sind.

2 Antworten to “Die Schuld des Westens”

  1. Thomas Holm Says:

    Der Ganzen Aufregung ist fast stillschweigend auch die Ausstrahlung von Tom Hollands:

    documentary Islam: The Untold Story wegen 1,000 complaints

    http://www.guardian.co.uk/media/2012/sep/11/channel-4-cancels- screening-islam

    zum Opfer gefallen in der recht nah an den Thesen der

    http://www.inarah.de/cms/

    argumentiert wird, denen sich Gott sei Dank auch

    http://www.scribd.com/doc/95466627/Robert-Spencer-Muhammad-Prophet (Volltext – trotzdem lohnender Kauf!**)

    angeschlossen hat. Während die Muslime anfangen, sich über „Siegfried oder Hagen“* blutig zu zerstreiten, haben die Islam-Kritiker endlich mal die Frage entdeckt, ob das ganze überhaupt eigentlich wahr sein kann.

    *Gefährten oder Verwandte des Mo. als Fortträger des prophetischen Heils-Charisma; Gefährten haben Verwandte weitgehend umgebracht, daher ‚Siggi oder Hagen‘; Fans der Gefährten: Sunniten; Schiiten Fans des ‚Haushaltes‘ von Mo.

    **16 $; ca. 13 € auch wenn Buchhändler mörderisch guckt; einfach bestellen

    • arprin Says:

      Klingt interessant, ich werde mir mal in den nächsten Tagen das Buch besorgen.

      Allerdings glaube ich nicht, dass die Person Mohamed eine Erfindung ist. Da müsste man auch die Existenz von vielen anderen historischen Persönlichkeiten in Frage stellen.

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