Die Zukunft der Christen in Syrien

Christliche Gemeinschaften im Nahen Osten leiden unter zunehmender Verfolgung

„Wenn es euren Gott gibt, warum hilft er euch dann nicht?“

Diesen Satz hören verfolgte Christen seit über 2000 Jahren. In den letzten Jahren wurden Christen vor allem im Irak brutal verfolgt (mehr als die Hälfte von ihnen ist geflohen) und leben immer noch in ständiger Angst. In Libanon sank der christliche Bevölkerungsanteil durch Auswanderung und den Bürgerkrieg von 52% im Jahr 1950 auf 30% im Jahr 2012. In der Geburtsstadt Jesu Christi, Bethlehem, ist der christliche Bevölkerungsanteil von 60% auf 15% gesunken, in ganz Palästina von 5,3% auf etwa die Hälfte. Egal ob Nigeria, Ägypten, Indonesien oder Pakistan- das Los der Christen in der islamischen Welt ist bedrückend.

Die Juden haben das Problem gelöst, indem sie einen eigenen Staat gründeten. Diese Lösung ist für die Christen im Nahen Osten ausgeschlossen, da sich niemand dafür einsetzen würde und die Christen diese Lösung wahrscheinlich auch nicht anstreben. Die Frage, wie es Christen in Syrien nach Assad ergehen wird, ist einer der Gründe, warum der Aufstand gegen das Regime so kritisch beäugt wird. Syrien wurde im Jahr 1915 bereits Schauplatz von Massakern an Christen, als die Osmanen 1915 in der Stadt Deir ez-Zor, die als „Auschwitz der Armenier“ gilt, 150.000 armenische Christen umbrachten.

Die Christen in Syrien wurden unter Assad nicht verfolgt, hatten aber nicht dieselben Rechte wie die muslimische Bevölkerung. Missionierung war untersagt und Apostasie bei Muslimen wurde bestraft. Im Jahr 1944 waren noch 38% der Einwohner von Aleppo Christen, heute sind es nur noch 3,3%. Im November 2012 veröffentlichte Aymenn Jawad Al-Tamimi einen Artikel, der sich mit den Berichten über Christenverfolgungen in Syrien auseinandersetzte. Er kam zu dem Schluss, dass es momentan noch keine systematischen Christenverfolgungen gibt, aber dass durch das zunehmende Strömen von ausländischen Dschihadisten die Christen in große Gefahr geraten könnten.

Al-Tamimi resümierte:

The evidence surveyed here does not, as of yet, suggest the existence of an organized campaign of militant Islamic persecution of Christians throughout Syria, especially along the lines of what has happened in Iraq since 2003. Indeed, one should not overlook the fact that Christians have been playing active roles in the opposition. … Have there been incidents of anti-Christian violence in Syria? Undoubtedly, but one should always be alert to those pro-Assad propaganda outlets which are willing to exploit, for their own ends, what they see as Western concerns about the status of Christians in the country. … At the same time, one must avoid complacency: the ever-growing infiltration of Syria by foreign jihadists (e.g. from Jordan to the south) poses an increasing threat to the survival of the various Christian communities of Syria.

Desto länger der Krieg dauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass islamistische und ausländische Mudschaheddin bewaffnet werden und die konfessionelle Gewalt zunimmt. Dem Assad-Regime würde so eine Entwicklung nicht nur nützen, sie tun schon alles daran, um sie wahr werden zu lassen. Die Shabiha-Milizen, die die Bevölkerung terrorisieren setzen sich aus Alawiten zusammen, der Sekte, zu der auch die Assad-Familie gehört. In Aleppo versucht das Regime, christliche Milizen zu bilden, und im Libanon plante man False-Flag-Attentate auf christliche Einrichtungen, um sie den Rebellen anzuhängen. Das Regime will damit die säkularen Sunniten und die Minderheiten an sich binden.

Leider sind die Christen im Nahen Osten meistens nicht toleranter als die muslimische Bevölkerung. Antisemitismus ist unter christlichen Arabern stark verbreitet, in Libanon und Syrien sympathisieren viele Christen sogar mit der Hisbollah, in Palästina übernahmen einige Christen hohe Positionen in Terrororganisationen, wie George Habash in der PFLP und Nayef Hawatmeh in der DFLP. Mittelalterliche Familienriten sind auch bei den christlichen Gemeinschaften verbreitet, so werden in Jordanien Ehrenmorde durchschnittlich häufiger von Christen begangen, die nicht damit einverstanden sind, dass ihre Tochter oder Schwester eine Beziehung mit einem Muslim eingeht.

Falls es nach Assads Sturz zu  gewaltsamen Christenverfolgungen kommen sollte, könnten die syrischen Christen gemeinsam mit den Alawiten einen eigenen Staat gründen, der für ihren Schutz vor sunnitischen Islamisten sorgt. Doch es ist leider kaum davon auszugehen, dass dieser Schritt internationale Unterstützung finden wird. Der CDU-Politiker Philipp Mißfelder plädierte dafür, christliche Flüchtlinge aus Syrien zu bevorzugen. Dem hielt Michael Shammas in der ZEIT entgegen: „Euer Asyl hilft uns nicht

Ich als Syrer und Christ (in dieser Reihenfolge) lehne Erklärungen grundsätzlich ab, die zum Schutz der syrischen Christen aufrufen unter dem Vorwand, sie seien speziellen Gefahren ausgesetzt oder würden im Falle eines Regimewechsels in Syrien stärker unterdrückt werden. Überlegungen dieser Art, die möglicherweise von einem deutschen Parlament in Gesetzesform gegossen werden sollen, zeugen von einer beschämenden Parteilichkeit im Umgang mit den syrischen Flüchtlingen. Denn diese sind in der großen Mehrheit sunnitische Muslime und unsere Brüder und Partner in der Heimat. Als syrischer Christ lehne ich diese beschämende Diskriminierung der Mehrzahl der Flüchtlinge in meinem Land ab, weil sie von Unmenschlichkeit zeugt und gegen die Menschenrechte und alle damit zusammenhängenden internationalen Abkommen verstößt.

Diese Einstellung findet man nicht nur bei heimatverbundenen Christen, sondern auch bei Muslimen. Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki forderte die EU dazu auf, die Christen im Irak nicht zur Auswanderung zu bewegen. Wenn der Staat aber nicht dazu in der Lage ist, die christliche Bevölkerung zu schützen, ist es zynisch, die Auswanderung der Christen zu kritisieren, denn es ist ihre einzige Möglichkeit, ihrer Verfolgung zu entgehen. Und der Westen sollte in diesem Fall bereit sein, diese Flüchtlinge aufzunehmen.

13 Antworten to “Die Zukunft der Christen in Syrien”

  1. aron2201sperber Says:

    Für die alawitischen und christlichen Minderheiten in Syrien wäre ein Machtwechsel zwar in jedem Fall bitter gewesen. Wäre der Sturz des altes Regimes jedoch wie in Libyen schnell vollstreckt worden, hätte es im post-revolutionären Syrien trotzdem eine Zukunft für Assads ehemalige Regime-Stützen geben können.

    Durch die Einmischung Russlands und des Iran und die Nichteinmischung des Westens ist eine Bürgerkriegs-Situation entstanden, in der es für die Christen und Alewiten in einem geeinten Syrien endgültig keine Zukunft mehr geben kann.

    • arprin Says:

      Durch die Einmischung Russlands und des Iran und die Nichteinmischung des Westens ist eine Bürgerkriegs-Situation entstanden, in der es für die Christen und Alewiten in einem geeinten Syrien endgültig keine Zukunft mehr geben kann.

      Ich würde diese Tür noch nicht ganz zuschließen. Aber desto länger der Krieg andauert, desto stärker werden islamistische Milizen werden, was die Zukunft für die Christen erheblich bedrohen würde.

  2. Nichtglauber Says:

    „Durch die Einmischung Russlands und des Iran und die Nichteinmischung des Westens…“

    Erst einmal hoffe ich, frohe Weihnacht gehabt zu haben. Dann möchte ich mich noch sehr herzlich für oben gesagten Kalauer bedanken.
    Obgleich die letzten 2 Tage in der Tat recht besinnlich und harmonisch verliefen, fehlte mir bis vor 5 Minuten noch ein guter Witz… weiter so !

    • arprin Says:

      Die Russen und die Iraner haben Assad Waffen geliefert. Der Westen hat den Rebellen keine geliefert und stattdessen zugelassen, dass die Golfer dies für sie übernehmen.

    • aron2201sperber Says:

      für dich ist es ein lustiger Witz.

      für die Hunderttausenden Syrer, die mit dem Regime verbunden sind, und durch Putins Versprechungen dazu verleitet wurden, einen Kampf zu führen, den sie nicht gewinnen können, ist es wohl weniger amüsant.

      Assad kann sich selbst und seine Familie immer noch retten und sich nach Russland oder in den Iran absetzen – seine einfachen Gefolgsleute werden wohl kaum dazu in der Lage sein – und am Ende der Rache der sunnitischen Mehrheit ausgesetzt sein.

      In Libyen, wo der Westen tatsächlich gehandelt hat, hält sich die Rache gegen ehemalige Gaddafi-Leute selbst für arabische Verhältnisse sehr in Grenzen.

      was sich objektiv daran messen lässt, dass nach Gaddafis Sturz kaum Libyer das Land verlassen haben.

      • Nichtglauber Says:

        aron&arprin

        Vielleicht liegt unser kleines Missverständnis in dem Fakt begründet, dass ihr mit „westlicher Einmischung“ den Finger eines Natosoldaten am Jet-Raketenabschußknopf meint und ich den ganzen Rest. Unter diesen Vorussetzungen hat Assad keinerlei Blut an den Fingern, denn der hat mit Sicherheit nicht einen einzigen Menschen „selbst“ erledigt. Und da, nach eurer (völlig bescheuerten) Definition, man erst direkt den Abzug betätigen muss um als Aktiver und Verantwortlicher zu gelten, schreibt ihr gerade die Menschheitsgeschichte neu. Glückwunsch. Wie ich bereits sagte, bitte weiter so. Über unfreiwillige Komik lässt sichs besonders gut lachen…

      • arprin Says:

        Vielleicht liegt unser kleines Missverständnis in dem Fakt begründet, dass ihr mit “westlicher Einmischung” den Finger eines Natosoldaten am Jet-Raketenabschußknopf meint und ich den ganzen Rest.

        Unter westlicher Intervention verstehe ich nicht nur eine Flugverbotszone, sondern auch eine Bewaffnung der Rebellen. Beides ist nicht eingetreten.

        Unter diesen Vorussetzungen hat Assad keinerlei Blut an den Fingern, denn der hat mit Sicherheit nicht einen einzigen Menschen “selbst” erledigt.

        Hä?? Nichtglauber, deinen Kommentaren fehlt oft jegliche Logik, so dass es mir schwerfällt, mich damit auseinanderzusetzen. Und damit meine ich nicht nur, dass du dir widersprichst, sondern dass ich stellenweise nicht mal verstehe, was du mir sagen willst. So wird eine Diskussion so sehr erschwert, dass ich kaum Lust habe, sie weiter zu führen. Es ist nicht das erste Mal, dass mir das bei dir auffällt.

        Fangen wir von vorne an. Du warfst aron&mir zuerst vor, dass wir unter „westlicher Intervention“ nur eine Flugverbotszone verstehen würden, also einen Einsatz des Militärs. Dann sagtest du plötzlich, dass „unter diesen Voraussetzungen“ auch Assad keinerlei Blut an den Fingern hat, da er niemanden „selbst“ erledigt hat. Aber das ist doch Unsinn, denn du wirfst uns damit 2 verschiedene Definitionen von „Blut an den Fingern haben“ vor:
        1. Dass jemand nur dann Blut an den Fingern hat, wenn er den Befehl zum Einsatz des Militärs gibt,
        2. Dass jemand nur dann Blut an den Fingern hat, wenn er den Finger am Jet-Raketenabschußknopf hat.
        Beide Definitionen haben weder aron noch ich vertreten. Und trotzdem sind deine Schlussfolgerungen falsch.

        – Zu deiner Definition „Wer den Befehl zum Einsatz des Militärs gibt, hat Blut an den Fingern“: Selbst wenn aron&ich unter „westlicher Intervention“ nur einen Militäreinsatz verstehen würden, würde das „unter diesen Voraussetzungen“ nicht bedeuten, dass Assad keinerlei Blut an den Fingern hätte, da Assad sein Militär auch eingesetzt hat.

        – Zu deiner Definition „Nur wenn man selbst den Jet-Raketenabschußknopf drückt, hat Blut an den Fingern“: Nicht nur Assad hätte dann kein Blut an den Fingern, sondern auch Obama, Hollande und Brown, und dass selbst, wenn sie eine Flugverbotszone durchsetzen würden, da sie ja nicht selbst in der Pilotenkapsel sitzen würden.

        Außerdem bedeutet der Befehl zum Einsatz des Militärs nicht automatisch, dass man Blut an den Fingern hat. Wenn man sein Land verteidigen will und Soldaten, die Kriegsverbrechen verüben, bestraft, ist der Einsatz des Militärs legitim.

        Und zur Klarstellung: aron&ich verstehen unter Intervention nicht nur eine Flugverbotszone, sondern auch die Bewaffnung einer Konfliktpartei. Der Westen hat beides nicht getan. Russland, Iran und Katar dagegen schon. Und da weder die syrische Armee noch die Rebellen Kriegsverbrechen bestrafen, haben sowohl Assad, die Rebellen als auch ihre Unterstützer, die Russen, Iraner und Katarer, Blut an den Händen.

        Das ist das, was aron&ich sagen. Du wirfst uns einfach Dinge vor, die wir nicht gesagt haben und ziehst sogar falsche Schlussfolgerungen daraus, jede Logik bleibt bei dir auf der Strecke. Deine extreme Einseitigkeit und Ignoranz erschwert es ungemein, eine vernünftige Diskussion zu führen.

        Dazu kommt noch, dass du dich immer noch weigerst, einfachste Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Du leugnest, dass eine zivile Opposition gibt, die Demonstrationen gegen Assad organisiert, immerhin sagtest du vor einem Monat in arons Blog: „Von diesen Demonstranten, die Korruption, hohe Mieten, Arbeitslosigkeit und Vetternwirtschaft anprangerten, sind quasi keine mehr auf den Strassen. Sie sind bereits kurz nach Beginn der Unruhen verschwunden“, dabei gibt es nach wie vor jede Woche Hunderte Demonstrationen.

        Und da, nach eurer (völlig bescheuerten) Definition, man erst direkt den Abzug betätigen muss um als Aktiver und Verantwortlicher zu gelten, schreibt ihr gerade die Menschheitsgeschichte neu. Glückwunsch. Wie ich bereits sagte, bitte weiter so. Über unfreiwillige Komik lässt sichs besonders gut lachen…

        Ich bitte dich, dass du in Zukunft statt auf Häme zu setzen lieber versuchen solltest, dich deutlicher auszudrücken, damit ich überhaupt verstehe, was du mir sagen willst.

      • aron2201sperber Says:

        der Westen hatte sich mit Diktaturen wie Gaddafis Libyen und Assads Syrien arrangiert

        als die arabische Revolution (die zunächst enmal Verbündete des Westens traf) hatte dies auch für die syrische Diktatur, in der eine Minderheit über die Mehrheit herrschte, eine Auswirkung.Syrien wird zu 75 % von Sunniten bewohnt und rund um Syrien sind lauter Staaten mit sunnitischer Mehrheit.

        Im Gegensatz zum Westen, der darauf verzichtet hatte, seinen Verbündeten um jeden Preis (z.B. einen Bürgerkrieg) zu halten, hat Putin den Syrern diesen Preis zahlen lassen.

        klar gibt es für den Westen keinen Grund in jenem Bürgrkrieg auf der Seite Assads zu stehen.

        verantwortlich für den Bürgerkrieg sind jedoch diejenigen, die am syrischen Diktator festhalten.

      • Nichtglauber Says:

        @arprin&aron

        Wie soll ich eurer mentalen Geisterfahrt denn sonst begegnen wenn nicht ironish? Häme wäre in der Tat angebrachter, ist aber nicht mein favorisierter Diskussionsstil.

        „Westen und Nichteinmischung“??
        Sprechen wir hier noch über das Geschehen in Syrien – auf unserem Planeten Erde – oder betraten wir gemeinsam, von mir unbemerkt, eine vierte Dimension?

        Aber lassen wir mal die letzten 20 Monate grob, unchronologisch und ohne Anspruch auf Lückenlosigkeit vor unserem geistigen Auge passieren und betrachten die „Nichteinmischungs- handlungen“ des Westens:
        Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch Schließung der Botschaften in Syrien und Abschiebung des syrischen Botschaftspersonals aus den jeweiligen Ländern; sehr frühzeitig angesetzte Medienkampagne zur „Aberkennung der Legitimation der syrischen Regierung“; groß angelegter Waren-, Güter- und Finanzboykott; direkte Bildung, Unterstützung und Lenkung einer exklusiv perviligierten Opposition ( sog. „Hotelopposition“, in demokratischen Kreisen besser bekannt unter dem Namen Exilopposition), die inzwischen, however, als eine legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkannt wurde, unter kompletter Missachtung aller anderen Oppositionskräfte, vor allem der in Syrien sehr beliebten innersyrischen Bewegung; direkte finanzielle, logistische, materielle, biologische und militärische Unterstützung der „Freiheitskämpfer“ (Synonym.: Rebellen, Oppositionelle, Aktivisten, FSA, Al Qaida, Bewaffnete, Islamisten etc.) durch die Türkei – zur Erinnerung: Nato-Mitglied, und somit recht westlich 🙂 – und Bereitstellung von territorialem Natogelände als Sammel-, Ausbildungs- und Rückzugsmöglichkeit; Bildung einer Allianz aus Nato/GCC/Israel zur Entmachtung Bashar Al Assads, 20 monatiges (frustranes) Bemühen in der UN, eine NoFlyZone (nach libyschem Muster) durchzusetzen; Verletzung der syrischen Lufträume durch ein Jet der türkischen Luftwaffe (ich erinnere: Nato-Mitglied) und versuchte Provokation einer Eskalation zur Rechtfertigung einer „militärischen Antwort“; Verlegung von deutschen, niederländischen und amerikanischen Patriots (ich erinnere: Nato-Mitglieder und gehören damit auch zum sog. „Westen“) an die syrisch-türkische Grenze; groß angelegte „Spezialmanöver“ mit Nato-Einheiten an der syrisch-jordanischen Grenze und und und ….

        Alles gerichtet gegen, ob ihr es nun wahr haben wollt oder nicht, eine souveräne Regierung eines unabhängigen Staates.

        Und ihr schreibt „Nichteinmischung des Westens“?
        Und ich soll das noch ohne Ironie und Spaßfaktor allen ernstes widerlegen? Come on…

      • arprin Says:

        Und ihr schreibt “Nichteinmischung des Westens”?

        Ja, denn es gab keine Intervention des Westens. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu einem Staat und die Unterstützung der Opposition ist völlig legitim.

        Und natürlich gab es keine „frühzeitig angesetzte Medienkampagne“, keine Allianz aus NATO/GCC und Israel (Israel hält sich völlig zurück, es gehört schon eine Menge Paranoia dazu, um Israel vorzuwerfen, Assads Sturz zu unterstützen) noch ist die Türkei Teil des Westens.

      • Philipp Says:

        Nichtglaubers Stil mag etwas agressiv sein – aber dass der Westen aktiv ein Absetzen Assads betreibt, steht doch wohl außer Frage, oder?

      • arprin Says:

        Der Westen hat weder selbst militärisch in Syrien interveniert noch bewaffnet er die Rebellen, also würde ich höchstens von einer passiven Politik gegen Assad sprechen.

      • besucher Says:

        Was meinst Du mit „aktiv“?

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