Skandal: FDP-Politiker gibt nordkoreanischem Botschafter High Five

kl

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Die Medienlandschaft in Deutschland steht Kopf, und ein FDP-Politiker steht im Mittelpunkt. In einem Treffen von ostasiatischen und europäischen Staatschefs in Tokyo, in der es um Abrüstung und wirtschaftliche Zusammenarbeit ging, hat der FDP-Politiker Christoph Müller dem nordkoreanischen Botschafter Kim Yo-Suk, dem schlimmste Menschenrechtsverletzungen zur Last gelegt werden, ein High Five gegeben.

Kim Yo-Suk war in den letzten Jahrzehnten verantwortlich für die Niederschlagung von mehreren Rebellionen, ließ Hunderte Militärs hinrichten und gilt als ausgesprochener Sadist. Die nordkoreanischen Gulags, in denen grausame Menschenversuche alltäglich sind, sind ihm unterstellt. Außerdem wird er von Interpol gesucht, da er hinter Terroranschlägen in Südkorea und Burma stecken soll.

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus sagte in einer Mitteilung, der High Five sei wie ein Schlag ins Gesicht für die Millionen erschossenen, gefolterten, vertriebenen und verhungerten Menschen, die der Stalinismus gefordert habe. Die nordkoreanische Exilgemeinde meinte, es sei ein Armutszeugnis, dass ein deutscher Politiker einem Mann ein High Five gebe, der mehr Liter Blut hat fließen lassen als alljährlich als Regen in Großbritannien vom Himmel fällt.

Führende FDP-Politiker äußerten sich zum Vorfall, sie zeigten sich bestürzt und fanden die Geste völlig inakzeptabel. Gerade die FDP als liberale Partei würde andere Werte vertreten als die nordkoreanische Diktatur. Unterstützung bekam Müller nur aus Reihen der Linkspartei: Es gäbe keine Beweise für die Verbrechen von Kim Yo-Suk und jede Geste, die zum friedlichen Dialog einlädt, sei begrüßenswert.

Müller sagte währenddessen in einem sozialen Netzwerk, dass seine Geste von den Medien und den Anwesenden falsch interpretiert worden ist. Er hätte beim Vorbeigehen bemerkt, wie Kim Yo-Suk zum sozialistischen Gruß ausholen wollte und fand dies im Rahmen dieser Veranstaltung so unpassend und respektlos, dass er ihn mit dem High Five davon abhalten wollte, was ihm schließlich auch gelang.

4 Antworten to “Skandal: FDP-Politiker gibt nordkoreanischem Botschafter High Five”

  1. besucher Says:

    Es gab so einen ähnlichen Vorfall bei den Grünen, da konnte Claudia Roth den iranischen Botschafter gerade noch davon abhalten vor ihr den Hitlergruß zu machen. Wozu High-Five doch alles gut sein kann 😉

  2. Olaf Says:

    Ich glaube, der Iraner wollte Claudia F. in ihre Handtasche greifen und ihren Revolver rausholen, den sie immer bei sich trägt.

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