Freiheit für die Falkländer!

Heute stimmen die Einwohner der Falklandinseln über den zukünftigen Status der Inselgruppe ab. Es wird damit gerechnet, dass die überwältigende Mehrheit der Falkländer für den Verbleib zu Großbritannien stimmen wird. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die meisten Einwohner Nachfahren britischer Siedler sind und die Zugehörigkeit zu Großbritannien erhebliche Vorteile bringt. Die Geschichte der Falklandinseln wird in diesem Video kurz zusammengefasst:

Erschreckend ist, dass ausgerechnet US-Präsident Barack Obama den Briten in den Rücken fällt und sich auf die Seite der argentinischen Imperialisten und Kolonialisten stellt. Letztes Jahr sagte er, dass er in der Falklandfrage „neutral“ bleiben will und das Außenministerium hat sich bis jetzt geweigert zu sagen dass man das Ergebnis des Referendums anerkennen wird. Stattdessen setzt man auf „Verhandlungen“ zwischen den beiden Ländern, obwohl die Argentinier die Aggressoren sind und die Briten das Recht auf ihrer Seite haben.

Den Krieg von 1982 hatte die Militärdiktatur, die 30.000 Argentinier tötete, einzig und allein mit dem Ziel entfacht, das Volk von ihrem wirtschaftlichen und politischen Versagen abzulenken und nationalistische Gefühle zu wecken. Aus diesem Grund mussten insgesamt etwa 900 Soldaten auf beiden Seiten sterben. Nachdem die Briten den Sieg davontrugen und die Militärjunta gestürzt wurde, bauten die Briten in der Inselgruppe eine teure militärische Präsenz auf. Seitdem große Ölvorkommen in der Region vermutet werden, hat sich der Konflikt um die Inseln wieder verschärft.

Die argentinische Regierung hat angekündigt, das Referendum nicht zu akzeptieren, da die Einwohner der Inseln “Implantate” (!) seien. Das sagt die Regierung eines Landes, dessen Einwohner zu 80% aus Nachfahren aus europäischen Einwanderern im 19. Jahrhundert besteht. Klar ist damit auch, dass die Argentinier das Selbstbestimmungsrecht der Völker ignorieren wollen und dass ihnen die nationale Ehre wichtiger ist als die Achtung der Menschenrechte. In der argentinischen Verfassung ist die “Rückholung” der “Islas Malvinas” als Staatsziel festgelegt und den Kindern wird in den Schulen beigebracht, dass die “Malvinen” zu Argentinien gehören.

6 Antworten to “Freiheit für die Falkländer!”

  1. besucher Says:

    Kein Blut für Öl! Wird man diesbezüglich wohl eher nicht auf den Straßen hören. Da die Briten für die Linke immer noch als Imperialisten gelten.

    • arprin Says:

      Die Linken meckern über Imperialismus eben nur, wenn er aus dem Westen kommt.

      So zitierte die junge Welt im Januar den argentinischen Außenminister Hector Timmermann: http://www.jungewelt.de/2013/01-12/051.php

      Wir danken dem venezolanischen Volk für all die Unterstützung, die es uns in der Sache der Islas Malvinas (Falkland Islands) erwiesen hat. Mit eurer Unterstützung werden wir sie zurückgewinnen, denn die Integration ist die beste Form, in der wir uns dem Kolonialismus entgegenstellen können. Präsident Chávez, wir werden dich ebenso unterstützen, wie du uns unterstützt hast!

  2. Olaf Says:

    Wieso gibt es überhaupt dieses Referendum?
    Obama hat wohl die Monroe Doktrin im Kopf, Amerika den Amerikanern.

  3. Silem Says:

    99,8% und Argentinien sagt weiterhin: „Das Land ist argentinisch.“ Unglaublich, würde sich das ein europäisches oder westlich-demokratisches Land erlauben währen in 100 Jahren noch die Schreie gegen die „Imperialisten“ groß.

    • besucher Says:

      Tja, ganz klarer Fall: Argentinien hält sich nicht an die oberste Direktive der Sternenflotte 😉

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