Asoziales Verhalten

Die bayerische Justiz beschäftigt sich zurzeit u.a. mit Uli Hoeneß

Die bayerische Justiz beschäftigt sich zurzeit u.a. mit Uli Hoeneß

Bis vor wenigen Tagen galt Uli Hoeneß nicht nur als ein erfolgreicher Unternehmer, der den größten deutschen Verein für Jahre an die Spitze des deutschen Fußballs katapultiert hatte, sondern auch als moralisches Vorbild. So forderte er mehr Regulierung für die Banken, weniger Schuldenmacherei, spendete viel von seinem Vermögen, kritisierte die Millionengehälter- und Ablösesummen im europäischen Fußball und forderte im Jahr 2009 eine „Fußball-Steuer“ (2 Euro im Monat) in Deutschland, damit die Bundesliga international mithalten kann – lag also völlig im Mainstream. Ein Kapitalist, der den Kapitalismus nicht mag und für mehr „Solidarität“ plädiert.

Doch nun hat sein makelloser Ruf Risse bekommen: Hoeneß hat Steuern hinterzogen, und auch wenn es nicht „mehrere Hunderte Millionen Euro“ waren, wie anfänglich im Raum schwebten, sondern lediglich eine einstellige Millionensumme, reichte es für eine kräftige öffentliche Empörung. Immerhin: Nicht alle sind „empört“ und wollen Hoeneß im Knast sehen. Bei „TV Total“ meinte die Mehrheit des Publikums, dass eine Haartransplantation schlimmer ist als Steuerhinterziehung und eine Passantin auf der Straße nahm es Hoeneß übler, dass er den Elfmeter im EM-Finale 1976 verschossen hat. Aber Pro Sieben ist ja kein GEZ-Fernsehen.

Die Politik geht mit Hoeneß nicht so sanft um. Bayerns SPD-Landeschef Florian Pronold meinte, dass Steuerflucht kein Kavaliersdelikt sei, sondern die „schlimmste Form asozialen Verhaltens“. Wenn diese Aussage alle Formen asozialen Verhaltens mit einbezieht, wovon ich einfach mal ausgehe, gibt sie einen guten Überblick über die Prioritäten, die sich gewisse Kreise bei der Kriminalbekämpfung setzen. Nicht schwere Körperverletzung, Vergewaltigung oder Mord sind die schlimmsten denkbaren Fälle von asozialem Verhalten, sondern Steuerhinterziehung. Vielleicht ist das eine Erklärung, warum die deutsche Justiz so oft erstaunliche Milde für Gewaltstraftäter zeigt.

So wurden im Oktober 2001 zwei arabischstämmige Männer, die ein Jahr zuvor eine Düsseldorfer Synagoge in Brand stecken wollten, im Berufungsprozess zu gerademal einem Jahr und zehn Monaten sowie zweieinhalb Jahren verurteilt. Die beiden waren zu blöd gewesen, um richtige Brandsätze zu bauen, ansonsten hätten sie ein regelrechtes Massaker ausrichten können. Einer der Angeklagten war fünf Tage später auch noch an Ausschreitungen an der alten Essener Synagoge beteiligt und hatte dort mit einer Schreckschusswaffe gefeuert. Das reichte nicht für ein härteres Urteil. Ihr Antisemitismus wirkte sich für sie strafmildernd aus:

Strafmildernd wirkte nach Aussagen des Richters jedoch die Tatsache, dass die Angeklagten vor der Tat erschütternde Bilder aus dem Nahen Osten im Fernsehen gesehen hätten, bei denen ein kleiner Junge von israelischen Soldaten erschossen wurde. Durch diese Bilder seien die Angeklagten aufgewühlt worden. Die Verteidigung hatte in beiden Fällen Bewährungsstrafen gefordert. Die Angeklagten hätten aus gerechtem Zorn gehandelt.

Dieses Beispiel ist wahrlich kein Einzelfall. Oft kommt es vor, dass brutale Schläger, die man für mehrere Jahre einsperren sollte, mit Bewährungsstrafen davonkommen. Dabei spielt die Herkunft oder politische Ausrichtung keine Rolle: Migranten, Antifas oder Neonazis werden gleichermaßen verschont. Zum Glück gewährt man Gewaltstraftätern nicht überall dieselbe Milde zu wie Deutschland. Ein Amerikaner, der, weil er zuvor einen verletzten US-Soldaten im Fernsehen gesehen hatte und den Muslimen dafür die Schuld gab, mit drei Benzinkanistern und mehreren Schusswaffen in eine Moschee eingedrungen war und einen Gebetsteppich in Brand setzte, wurde jüngst zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Neben dieser fragwürdigen Prioritätensetzung stellt sich noch die Frage: Was hat Hoeneß falsch gemacht? Er hat niemandem bestohlen oder geschadet, er hat nur sein Eigentum behalten. Ist es gerechter, Menschen zwangsweise ihr Eigentum wegzunehmen, als es behalten zu wollen? In Zeiten, in denen die Steuereinnahmen in Rekordhöhen schwellen und sie für milliardenschwere „Rettungsschirme“ verschwendet werden, muss diese Frage in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Der amerikanische Ökonom Thomas Sowell meinte: „Ich habe noch nie verstanden, warum es Gier genannt wird, das eigene, verdiente Geld behalten zu wollen, es aber keine Gier ist, sich das Geld anderer Leute aneignen zu wollen.“

44 Antworten to “Asoziales Verhalten”

  1. Silem Says:

    Man sucht sich nicht aus ob man Steuern bezahlt oder nicht. Wenn man damit anfängt können wir auch bald die Gesetze nach Wunsch auslegen ist ja alles eine Einschränkung. Das bezahlen von Steuern ist eine der wichtigsten Pflichten eines Bürgers. Will man das nicht hat man das Recht das Land zu verlassen. So viel Ehre im Leib sollte man haben.

    • Asdren02 Says:

      Weisst du wie viele Leute Steuern hinterziehen? Alleine in meiner Branche werden unsummen schwarz kassiert . schwarzarbeit ist eine riesiger verlust für den staat das kannst du dir nicht vorstellen wie viele das tun . Kleine Info jeder wirklich JEDER Handwerker macht das.

    • arprin Says:

      Man sucht sich nicht aus ob man Steuern bezahlt oder nicht.

      Dann ist es für dich gerecht, wenn der Staat für alles mögliche Steuern erhebt, und ungerecht, wenn man sein Eigentum behalten will?

      Wenn man damit anfängt können wir auch bald die Gesetze nach Wunsch auslegen ist ja alles eine Einschränkung. Das bezahlen von Steuern ist eine der wichtigsten Pflichten eines Bürgers. Will man das nicht hat man das Recht das Land zu verlassen. So viel Ehre im Leib sollte man haben.

      Du wirst doch wohl nicht behaupten, dass Gesetze immer gerecht sind, oder? Rechtlich gesehen hat Hoeneß einen Fehler gemacht, moralisch gesehen absolut nicht. Hoeneß hat dem Staat viel mehr von seinem Geld gegeben als er je zurückbekommen hat.

      • Silem Says:

        Du sprichst von Gerechtigkeit. Es ist also Gerecht das Hoeneß 20 Millionen ins Ausland schafft? Das er mehr Geld hat als 90% der Bevölkerung? Das es in Deutschland Menschen gibt die Hungern müssen und Angst haben am nächsten Tag nix zu essen während Hoeneß mehr Geld hat als er jemals ausgeben wird?

        Für den Mann ist es irrelevant wenn er 20 Millionen Steuern bezahlt. Er kann am nächsten Tag trotzdem Kavier essen, sich die Edelnutte aus Paris holen und im Lamborgini über die Autobahn brettern. Es interessiert ihn schlicht nicht. Eine einfache Familie, auch noch mit Kindern, kann das nicht. Da ackert sich der Vater zu Tode und stirbt dann mit 70 weil er sein Lebenslang alles für die Kinder getan hat, da geht die Mutter mit tränen in den Augen ins Bett weil sie weiß das sie das der Sohn eben kein Geburtstagsgeschenk bekommt. Was Hoeneß gemacht hat ist moralisch falsch und einfach nur zynisch. Er packt sein Geld ins Ausland während der brave Arbeiter auch noch so dumm ist und 50% seines Gehaltes abgibt. Ich weiß ja nicht wo du wohnst. Aber mir geht es auf den Sack wenn Leute meinen nur weil sie Geld haben es einfach behalten dürfen.

      • arprin Says:

        Du sprichst von Gerechtigkeit. Es ist also Gerecht das Hoeneß 20 Millionen ins Ausland schafft? Das er mehr Geld hat als 90% der Bevölkerung?

        Ja, denn er hat das Geld auf ehrlichem Weg verdient.

        Das es in Deutschland Menschen gibt die Hungern müssen und Angst haben am nächsten Tag nix zu essen während Hoeneß mehr Geld hat als er jemals ausgeben wird?

        1.) In Deutschland hat jeder genug Geld, um nicht hungern zu müssen. 2.) Warum ist Hoeneß Schuld, das andere weniger Geld haben als er? Hat er sie bestohlen?

        Für den Mann ist es irrelevant wenn er 20 Millionen Steuern bezahlt. Er kann am nächsten Tag trotzdem Kavier essen, sich die Edelnutte aus Paris holen und im Lamborgini über die Autobahn brettern. Es interessiert ihn schlicht nicht.

        Und?

        Eine einfache Familie, auch noch mit Kindern, kann das nicht. Da ackert sich der Vater zu Tode und stirbt dann mit 70 weil er sein Lebenslang alles für die Kinder getan hat, da geht die Mutter mit tränen in den Augen ins Bett weil sie weiß das sie das der Sohn eben kein Geburtstagsgeschenk bekommt.

        Kennst du die österreichische Grenznutzenlehre? Die erklärt die Dinge wesentlich besser als die marxistische Arbeitswertlehre. Man kann so viel ackern wie man will, ohne etwas Wertvolles zu produzieren.

        Was Hoeneß gemacht hat ist moralisch falsch und einfach nur zynisch. Er packt sein Geld ins Ausland während der brave Arbeiter auch noch so dumm ist und 50% seines Gehaltes abgibt.

        Es ist moralisch falsch, anderen Menschen, egal ob sie reich sind oder nicht, 50% ihres Eigentums wegzunehmen.

        Ich weiß ja nicht wo du wohnst. Aber mir geht es auf den Sack wenn Leute meinen nur weil sie Geld haben es einfach behalten dürfen.

        Das ist eine monströse und amoralische Aussage. Du meinst, es gibt kein Recht auf Privateigentum?

      • Olaf Says:

        Die Arbeiter in der Wurstfabrik und die Arbeiter welche die Allianzarena gebaut haben, haben Uli Hoeneß reich gemacht.
        Ihre Gelder hat er veruntreut.
        Selfmade hört sich gut an, gibt es aber eigentlich nicht.

      • arprin Says:

        Die Arbeiter in der Wurstfabrik und die Arbeiter welche die Allianzarena gebaut haben, haben Uli Hoeneß reich gemacht.

        Hoeneß ist also reich geworden, weil ihm andere einfach so ihr Geld gegeben haben ohne dass er was dafür getan hat? Obama hat also Recht: „You didn’t build that. Somebody else made that happen.“?

        Ihre Gelder hat er veruntreut.

        Nein, es war sein Geld.

        Selfmade hört sich gut an, gibt es aber eigentlich nicht.

        Doch, natürlich gibt es das.

      • Silem Says:

        Aus irgendeinem Grund ist mein erster Post kaputt gegangen. Du bist doch bestimmt so nett und löscht ihn.

        Also nochmal:

        „1.) In Deutschland hat jeder genug Geld, um nicht hungern zu müssen.“

        Es gibt Suppenküchen, die Tafel in der Menschen eigentlich abgelaufenes Essen kaufen und Kinder die hungrig in der Schule sitzen. Es gibt Menschen die Hungern.

        „Kennst du die österreichische Grenznutzenlehre?“

        „Du meinst, es gibt kein Recht auf Privateigentum?“

        Privateigentum? Was zum Teufel ist Privateigentum? Ich will doch das Kollektiv! Natürlich gibt es das Recht auf Privateigentum, aber ebenso gibt es die Pflicht Steuern zu bezahlen. Das hat er nicht getan und wenn er es unmoralisch findet Steuern zu zahlen, darf der Pedophile es unmoralisch finden seine Finger von Kindern zu lassen und der Waffennarr darf es unmoralisch finden das er kein Sturmgewehr unter dem Bett gibt. Man hat die verdammte Pflicht Steuern zu bezahlen. Dieser Pflicht hat man zu folgen und wenn man das nicht tut wird man verknackt. Und allgemein stehst du mit deiner „Moral“ ziemlich alleine da. Keiner findet das Steuerhinterzieher eine besonders hohe „Moral“ haben.

      • arprin Says:

        Es gibt Suppenküchen, die Tafel in der Menschen eigentlich abgelaufenes Essen kaufen und Kinder die hungrig in der Schule sitzen. Es gibt Menschen die Hungern.

        Menschen besuchen Suppenküchen oder Tafeln, weil sie dadurch Geld sparen, nicht, weil sie gar kein Geld haben, um sich Essen zu kaufen. Im Durchschnitt sind Angehörige der Unterschicht stärker von Übergewicht betroffen.

        Natürlich gibt es das Recht auf Privateigentum, aber ebenso gibt es die Pflicht Steuern zu bezahlen. Das hat er nicht getan und wenn er es unmoralisch findet Steuern zu zahlen, darf der Pedophile es unmoralisch finden seine Finger von Kindern zu lassen und der Waffennarr darf es unmoralisch finden das er kein Sturmgewehr unter dem Bett gibt. Man hat die verdammte Pflicht Steuern zu bezahlen. Dieser Pflicht hat man zu folgen und wenn man das nicht tut wird man verknackt.

        Ich habe es schon mal gesagt: Ich unterschiede zwischen Recht und Moral. Wenn ein Jude 1936 gegen die Rassengesetze verstoßen hätte, wäre das für mich nicht unmoralisch gewesen, auch wenn es damals rechtswidrig war. Sein Eigentum behalten zu wollen ist für mich nicht unmoralisch, auch wenn es das Gesetz anders sieht.

        Und allgemein stehst du mit deiner “Moral” ziemlich alleine da. Keiner findet das Steuerhinterzieher eine besonders hohe “Moral” haben.

        Ich sage auch nicht, dass Steuerhinterzieher moralisch perfekte Menschen sind. Ich halte nur Steuerhinterziehung nicht für eine unmoralische Tat. Und wie Gutartiges Geschwulst sagte: Solange Steuerverschwendung keine Straftat ist, ist Steuerhinterziehung eine Marginalie. Und Steuerhinterziehung verhindert man am besten, indem man die Steuern senkt.

      • Silem Says:

        „Menschen besuchen Suppenküchen oder Tafeln, weil sie dadurch Geld sparen, nicht, weil sie gar kein Geld haben, um sich Essen zu kaufen. Im Durchschnitt sind Angehörige der Unterschicht stärker von Übergewicht betroffen.“

        Genau. Es macht Spaß Essen zu kaufen das „normale“ Menschen wegwerfen.

        „Sein Eigentum behalten zu wollen ist für mich nicht unmoralisch, auch wenn es das Gesetz anders sieht.“

        Sein Eigentum behalten zu wollen ist natürlich nicht unmoralisch. Aber hier meinen, vorallem reiche, Männer und Frauen ihr Geld behalten zu dürfen während die Mehrheit der Bevölkerung bezahlt. Natürlich darfst du es unmoralisch finden Steuern zu bezahlen. Aber trotzdem musst du sie bezahlen. Ich habe doch dargelegt das die eigene Moral eine dumme Idee ist gegen Gesetze zu verstoßen weil eben jeder eine andere Moral hat. Du findest Steuern unmoralisch, der Sozialist findet Reichtum unmoralisch und ich finde es unmoralisch wenn man die eigene Moral über die Gesetze erhebt. Behalte deine Moral doch, wie deine Moral aussieht und wie du denkst geht mich nichts an. Trotzdem musst du dich an Gesetze halten. Das ist für mich MEIN Verständnis von Liberalismus. Das man jedem Menschen seine eigene Moral zugesteht ohne ihn in ein politisches Spektrum zu stecken.

        „Und Steuerhinterziehung verhindert man am besten, indem man die Steuern senkt.“

        Das bezweifle ich. Es wird doch Geld hinterzogen das Menschen, subjektiv, überflüssig für den Besitzer ist, es wird Geld hinterzogen obwohl man unglaublich viel auf der, deutschen, Bank hat. Leute hinterziehen Steuern weil sie den eigenen Hals nicht vollbekommen. Es ist dabei egal wie viel Steuern sie bezahlen. Sie tun es trotzdem.

        „Also BITTE mach dich nicht lächerlich. Typischer Linker keine Ahnung wie ein Arbeiter lebt aber irgend welche Horrorgeschichten erzählen.“

        Also BITTE. Diskutieren sie einfach nicht mehr weiter. Solange sie andere Menschen als „Missgeburt“ bezeichnen sollten sie lieber überlegen wie LIBERAL sie eigentlich sind. Denn Menschen während ihrer Meinung als MISSGEBURT zu bezeichen ist alles aber nicht tolerant oder liberal.

      • arprin Says:

        Genau. Es macht Spaß Essen zu kaufen das “normale” Menschen wegwerfen.

        Du glaubst also, dass es Menschen in Deutschland gibt, die nicht genug Geld haben, um sich was zu essen zu kaufen?

        Sein Eigentum behalten zu wollen ist natürlich nicht unmoralisch. Aber hier meinen, vorallem reiche, Männer und Frauen ihr Geld behalten zu dürfen während die Mehrheit der Bevölkerung bezahlt.

        Es ist egal, ob man reich oder arm ist, alle Menschen haben dieselben Rechte.

        Natürlich darfst du es unmoralisch finden Steuern zu bezahlen. Aber trotzdem musst du sie bezahlen.

        Ich sagte doch bereits, dass etwas nicht deshalb moralisch vertretbar ist, nur weil es der Staat befiehlt.

        Ich habe doch dargelegt das die eigene Moral eine dumme Idee ist gegen Gesetze zu verstoßen weil eben jeder eine andere Moral hat. Du findest Steuern unmoralisch, der Sozialist findet Reichtum unmoralisch und ich finde es unmoralisch wenn man die eigene Moral über die Gesetze erhebt.

        Der Liberalismus wird aus moralischen Prinzipien abgeleitet: Alle Menschen haben Rechte, und der Liberalismus hat das Ziel, die Rechte der Menschen zu schützen. Der liberale Staat hat nur die Aufgabe, Leben, Freiheit und Eigentum der Bürger zu schützen, alles andere ist moralisch nicht vertretbar.

        Behalte deine Moral doch, wie deine Moral aussieht und wie du denkst geht mich nichts an. Trotzdem musst du dich an Gesetze halten. Das ist für mich MEIN Verständnis von Liberalismus. Das man jedem Menschen seine eigene Moral zugesteht ohne ihn in ein politisches Spektrum zu stecken.

        Dann ist dein Verständnis von Liberalismus falsch. Der Liberale plädiert dafür, dass jeder nach seinen eigenen Regeln leben kann, wenn er die Rechte anderer nicht verletzt, aber sicher nicht dafür, sich an die Gesetze zu halten, nur weil es halt Gesetze sind.

  2. Gutartiges Geschwulst Says:

    Kleine Probleme beschäftigen kleine Gehirne!
    Solange Steuerverschwendung nicht strafbar ist, halte ich Steuerhinterziehung für eine Marginalie und die Empörung darüber für einfältiges Gewichse.

  3. Martin Says:

    „Dabei spielt die Herkunft oder politische Ausrichtung keine Rolle: Migranten, Antifas oder Neonazis werden gleichermaßen verschont. “

    Ah? D.h. wenn jetzt ein paar Deutsche, „aufgewühlt und in gerechtem Zorn“ darüber, das mal wieder ein paar Türken einen totgeschlagen/getreten haben, eine Moschee anzünden würden, dann würden die ebenfalls mit so einem niedrigen Urteil davonkommen?
    Da hab ich ehrlich gesagt ganz, ganz schwere Zweifel dran.

    • arprin Says:

      In Ostdeutschland sowie auch in einigen Flecken des Westens kommt es vor, dass rechtsextreme Gewaltstraftäter mit sehr milden Strafen davonkommen, weil sie das “Ansehen des (Bundes-)Landes” gefährden könnten:

      Und zu deinem Vergleich: Wenn jemand „erfolgreich“ eine Moschee anzündet, wird er sicher härter bestraft werden als in dem Fall mit der Synagoge in Düsseldorf, wo der Anschlag nicht erfolgreich war. Die deutsche Justiz macht offenbar einen Unterschied, ob jemand eine Moschee/Synagoge etc. anzünden wollte oder ob er sie auch wirklich angezündet hat, was natürlich irrational ist, da beide dasselbe vorhatten.

  4. Asdren02 Says:

    @Silem

    Also BITTE mach dich nicht lächerlich. Typischer Linker keine Ahnung wie ein Arbeiter lebt aber irgend welche Horrorgeschichten erzählen.

    Ich verdiene 1260 Euro im Monat als Kellner in Österreich noch dazu sagen wir 400 Euro Trinkgeld , haben wir 1660 Euro ich zahle 354 Euro Miete 32 Euro Zusatzversicherung 330 Euro Kredit raten 100 Euro für 2 Handys und mein Internet. Strom und gas 80 Euro im Monat. Mit den Rest zahle ich mein Auto und so weiter und so fort. Wohlgemerkt ich habe eine Frau mit einen Kind bin Alleinverdiener und das 2te kommt . Ich kann locker damit leben . Dein armer VATER der ARBEITET in deiner Fantasiegebilde (kennst eh keinen einzigen ) Kann mit seiner Arbeit seine Familie LOCKER ernähren.
    Achja der Sohn meiner Nachbarin ist Chefdesigner von Zizalla (alle Lichter von BMW AUDI und MERCEDES werden von dieser Firma produziert). Wenn er wollte könnte er noch 100 bis 200 extra Arbeitsplätze schaffen macht er aber nicht. Wieso ? Weil der Fiskus ihn AUSRAUBEN würde.

    • Olaf Says:

      Arme Kellner, die Reiche dafür loben, dass diese keine Steuern zahlen wollen, das gibt es also auch;)
      Reich und liberal, kann ich ja noch verstehen, halt überheblich und ignorant.
      Aber arm und liberal, das ist wie ein Schwarzer beim Ku Klux Klan.

      • arprin Says:

        Vielleicht gibt es nunmal Leute, die erkennen, dass der Liberalismus nicht gegen die Armen gerichtet ist.

      • Pizi Says:

        @arprin:
        Jap, der Liberalismus richtet sich nicht gegen die Armen. Sie sind ihm nur egal. Er ignoriert sie einfach.

      • arprin Says:

        Der Liberalismus gibt jedem die Chance, auf- und abzusteigen, egal ob arm oder reich.

    • Gutartiges Geschwulst Says:

      Danke, @Asdren02, für Deinen tollen Kommentar!

    • Pizi Says:

      Und weil es dir gut geht, gibt es keine „Arbeiter“, auf die das nicht zutrifft? Du repräsentierst alle „Arbeiter“ des Landes?

      Wenn du ein Kind hast, bekommst du Familienbeihilfe oder? Welche Beihilfen (die der Steuerzahler finanziert) bekommst du denn noch so, die du weggelassen hast?

      Wenn du 354 Euro Miete bezahlst, wohnst du sicher nicht in Wien. Dort bekommst du dafür maximal eine kleine Einzimmerwohnung. Die Gehälter sind aber auch nicht höher.

      Verzeih mir, wenn ich jetzt so persönlich werde, ohne dich zu kennen. Jetzt kommt die Hobby-Psychologin durch. Ich glaube, dass du ein Statusproblem hast. Du möchtest um keinen Preis als „arm“ dastehen und das Ansehen der „Arbeiter“ verbessern. Dadurch ergibt sich der Widerspruch, dass du ein System verteidigst, das dich (und überhaupt die meisten Menschen) benachteiligen würde.

  5. Gutartiges Geschwulst Says:

    @Silem:
    „Er kann am nächsten Tag trotzdem Kavier essen, sich die Edelnutte aus Paris holen und im Lamborgini über die Autobahn brettern. … Eine einfache Familie, auch noch mit Kindern, kann das nicht.“

    Ob Ihre imaginäre „einfache Familie“ ausgerechnet für eine Edelnutte Verwendung hätte, sei dahin gestellt.
    Mit Sicherheit jedoch, käme nur ein hemmungsloser Gewalttäter auf die Idee eine „einfache Familie, auch noch mit Kindern,“ in einen Lamborgini zu quetschen.
    Solche Bestialitäten sind bisher nur von sozialistischen Machthabern bekannt, welche ihre Grausamkeit allerdings noch steigerten, indem sie keine Lamborginis verwendeten, sondern Trabis.

    • Silem Says:

      Der Sozialismus hatte genau einen Vorteil:
      Es ging allen gleich beschissen :).

    • Neoliberaler Ellenbogenkrieger Says:

      Lamborghini, so eine Prollschüssel! Ich fahre einen Bugatti Veyron, den habe ich mir hart erkokst! Wenn ich mit lässigen 450 Sachen über deutsche Autobahnen presche und hinter mir reihenweise Armenautos mitsamt ihrer volkswirtschaftlich minderwertigen Insassen durch meine Wirbelschleppe von der Piste geweht werden oder gleich an Brückenpfeilern zerschellen, die Anlage dazu Wagners Walkürenritt spielt und ich zwischendurch eine leckere Line vom Spiegel ziehe, dann feiere ich einen inneren Reichsparteitag nach dem anderen!

      Demnächst ist aber Schluss damit, denn der Mercedes T80, das Rekordgeschoss von 1939, wird im Augenbild fahrfertig restauriert, und dank eines geschickt eingepuderten Deals mit Wladimir ist die Privatautobahn von Moskau nach Novosibirsk auch schon fast fertig, exklusiv für hart koks… äh, arbeitende Höchstleistungsträger mit 200-Stunden-Woche wie mich. Und dann in meinem Koks-dich-fit (Kdf)-Wagen mit 750 km/h durch die Weiten Eurasiens pfeilen, das ist der Endsieg, der totale Endsieg!

      *schniiiiieeeeeeeeffff*

  6. Pizi Says:

    „Ist es gerechter, Menschen zwangsweise ihr Eigentum wegzunehmen, als es behalten zu wollen?“

    Das heißt also, man sollte alle Steuern abschaffen?

    Was gerecht ist und was nicht, ist subjektiv. Ich finde wie Silem, dass es nicht gerecht ist, wenn einer Millionen verdient und einer an der Armutsgrenze lebt. Bei der Höhe von Gehältern gibt es keine Gerechtigkeit, denn wer könnte jemals bestimmen, was als Maßstab genommen wird? Die Ausbildungszeit? Der Wert für die Allgemeinheit? Die körperliche Belastung? Und da es da niemals eine Lösung geben wird, finde ich es mehr als gerecht, dass die Leute, die auf der Sonnenseite des Lebens sind, etwas von ihrem Geld abgeben und danach ja trotzdem noch immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Was du hier vertrittst, ist eine maßlose Gier, die soziale Spannungen schafft.

    Und auch wenn ich dir zustimme, dass Gewaltverbrechen höhere Strafen zur Folge haben sollten, tut das hier überhaupt nichts zur Sache. (Auch der Vergleich D-USA ist eine ziemliche Abweichung vom eigentlichen Thema und damit an dieser Stelle total sinnlos?) Deine Argumentationslogik ist ständig diese: Aber es gibt ja ein noch viel größeres Übel. Na und? Das Verhältnis zu anderen Verbrechen spielt keine Rolle. Bleiben wir doch beim Thema: Steuerhinterziehung entspringt bei Millionären nur der Gier und dem Egoismus und ist damit auch moralisch zu verurteilen.

    Und ja, ich würde niemals Steuern hinterziehen, sondern zahle sie brav, auch wenn ich keine Millionärin bin, weil ich den Sinn dahinter verstehe und gut finde. Ich zahle meine Steuern und lebe dafür in einem Land, wo sozialer Friede herrscht, alle zur Schule gehen können, zum Arzt gehen können, niemand hungern muss usw. Ja, das finde ich gerecht.

    • Gutartiges Geschwulst Says:

      Pizi sagt: „Und ja, ich würde niemals Steuern hinterziehen, …, weil ich den Sinn dahinter verstehe und gut finde.“

      Da ich mir ebenfalls zubillige „den Sinn dahinter“ zu verstehen, erscheint es mir unerfindlich, wofür ich diesen gut finden sollte.
      Jahrzehntelang bezahlte ich gerne Steuern und wurde entsprechend dafür ausgelacht.
      Seit jedoch eine kriminelle, polit-mediale Zuhälter-Clique das Geld produktiver Menschen ausschließlich zum eigenen Machterhalt verwendet und den (eventuellen) Rest blindwütig verbrennt, halte ich Steuerhinterziehung für die erste Bürgerpflicht!
      Zum Thema Hoeneß:
      Das versaute Elfmeterschießen, bei der EM ´76, hatte ich diesem Kerl längst verziehen.
      Seit seiner abfälligen Äußerungen über Thilo Sarrazin jedoch, ist mir Hoeneß ziemlich widerwärtig, weshalb ich sehnlichst hoffe, dass er KEINE Steuerhinterziehung begangen hat;
      sonst würde er mir womöglich wieder sympathisch.

      • Pizi Says:

        Die Kritik an der Verschwendung von Steuergeldern kann ich nachvollziehen, trotzdem finde ich, dass unser System im Großen und Ganzen gut funktioniert. Dass hier (fast) niemand hungern muss und generell einen menschenwürdigen Lebensstandard haben kann, zeigt ja, dass unsere Steuergelder auch in die richtigen Hände kommen.

    • arprin Says:

      Das heißt also, man sollte alle Steuern abschaffen?

      Nein, aber massiv reduzieren.

      Was gerecht ist und was nicht, ist subjektiv.

      Wir können uns darauf einigen, dass es ein Recht auf Privateigentum gibt, oder?

      Ich finde wie Silem, dass es nicht gerecht ist, wenn einer Millionen verdient und einer an der Armutsgrenze lebt. Bei der Höhe von Gehältern gibt es keine Gerechtigkeit, denn wer könnte jemals bestimmen, was als Maßstab genommen wird? Die Ausbildungszeit? Der Wert für die Allgemeinheit? Die körperliche Belastung?

      Der subjektive Wert, den andere dem geben, was man produziert.

      Und auch wenn ich dir zustimme, dass Gewaltverbrechen höhere Strafen zur Folge haben sollten, tut das hier überhaupt nichts zur Sache. (Auch der Vergleich D-USA ist eine ziemliche Abweichung vom eigentlichen Thema und damit an dieser Stelle total sinnlos?) Deine Argumentationslogik ist ständig diese: Aber es gibt ja ein noch viel größeres Übel. Na und?

      Ich wollte damit die Aussage kritisieren, dass Steuerhinterziehung die schlimmste Form von asozialem Verhalten ist.

      • Pizi Says:

        „Wir können uns darauf einigen, dass es ein Recht auf Privateigentum gibt, oder?“

        Ja, gibt es, auch wenn die Leute Steuern zahlen. Dieses Geld ist eben nicht ihr Eigentum, sondern das der Allgemeinheit. Es gibt nämlich auch Rechte wie das auf Bildung für alle. Und diese Rechte müssen auch finanziert werden.

        „Der subjektive Wert, den andere dem geben, was man produziert.“

        Das ist in etwa das Prinzip, nach dem sich die Höhe der Gehälter richtet, sagt aber über Gerechtigkeit nichts aus. Weil viele Menschen der Arbeit eines Verkäufers keinen Wert beimessen, ist es gerecht, dass er so wenig verdient?

      • arprin Says:

        Dieses Geld ist eben nicht ihr Eigentum, sondern das der Allgemeinheit.

        Nein, dieses Geld ist ihr Eigentum.

        Es gibt nämlich auch Rechte wie das auf Bildung für alle. Und diese Rechte müssen auch finanziert werden.

        Es gibt kein Recht, andere Menschen zu zwingen, für ihre Bildung oder sonstwas finanziell aufzukommen. Es gibt genug funktionierende Alternativen zum staatlichen Bildungssystem.

        Das ist in etwa das Prinzip, nach dem sich die Höhe der Gehälter richtet, sagt aber über Gerechtigkeit nichts aus. Weil viele Menschen der Arbeit eines Verkäufers keinen Wert beimessen, ist es gerecht, dass er so wenig verdient?

        Nach welchem anderen Prinzip sollten sich Preise und Löhne festsetzen? Soll der Staat bestimmen, welchen Wert die Arbeit eines Menschen hat, anstatt den Verbrauchern?

  7. Asdren Says:

    @Olaf
    1.
    Furchtbar ich falle nicht in deinen Klische einer dummen Schafs von Arbeiter der immer für Sozialismus ist . Ach ich komme aus Kosovo ehemaliges Jugoslawien. Du kannst deinen Sozialismus schön behalten.
    2.
    Was haben mir die Reichen gemacht ? Ein Vertrag mit mir unterschrieben wo ich verpflichtet bin Dienstleistungen an Gästen zu erfüllen. Wie Speisen und Getränke hinzubringen und sie Gewissenhaft und mit einen freundlichen Lächeln sie zu bedienen. Sie bekommen dadurch Umsatz und Zahlen Steuern und was für mich wichtig ist mein Lohn. Mit diesen Lohn Finanziere ich das Leben von meiner wundervollen Familie und habe ein schönes geregeltes Einkommen mit einen netten Betriebsklima noch dazu. Furchtbar Olaf danke das du mir die Augen geöffnet hast das ich eigentlich nur ein dummer kleiner NEGER bin der von den weißen Mann Ausgenutzt werde . Danke Olaf.
    3.
    Ich kriege 1260 Euro netto weißt du was ich meinen Chef koste über 2600 EURO . Komm mir ja nicht das sind Arbeitsgeber abgaben. Du kannst auch alle Steuern zu Arbeitsgeberabgaben umwandeln dann zahlst du genau 0 euro Steuern ist natürlich einWitz ne große Verarschung nicht mehr. Dann wenn ich Einkaufe zahle ich 20Prozent Stuern wenn ich danke 68 Prozent Steuern also von 100 Euro gehen 68 Euro an den Fiskus. DAs heißt ein großteil arbeite ich für den Staat super oder.
    4.
    Ignorant und Überheblich bist du Olaf nichts weiter. Du hast vom Leben überhaupt keine Ahnung aber dafür überall eine Meinung . Aber sagen wir mal so ich bin nicht dumm Olaf ich wette leute wie du Leben direkt oder indirekt vom Staat und haßen es dann wenn man ihnen SCHUTZGELD NICHT bezahlt. Deshalb flippt ihr so aus . Die Reichen hinterziehen nie im Leben soviel wie die Arbeiter vergiss das ich kenne Leute die Leben von der Stütze und Arbeiten noch Schwarz und kriegen mehr als ich je verdienen würde. Dennoch kriegen sie alles im Leben irgendwann mal zurück. So wie du olaf immer im Leben unzufrieden und sag jetzt ja nicht nein wenn sogar das mit Hoeness dich wütend macht dann gute nacht bei den JÄMMERLICHES UND ERBÄRMLICHES Leben. Mir ist er vollkommen egal.
    5.
    Arprin ich muss hier leider etwas ersönlich sein tut mir leid.

    Wie kommst du Mistgeburt eigentlich mich als Arm zu klasifizieren?
    Wie?
    Weil ich keinen Porsche fahre für 200K Euro sondern einen gebrauchten Mazda 6 den ich vor 2 jahren für 9300 gekauft habe?
    Weil ich nur in einer 71meter großen wohnung lebe und nicht in einer Villa?
    Weil ich nicht 5000 Euro verdiene sondern 1600 Euro mit trinkgeld?
    Wie?
    In Wahrheit ist jeder der in Deutschland nicht um die Runden kommt ein Versager . Sorry ich habe kein mitleid mit Leuten die sich verschuldet haben oder sich den Drogen verfallen sind oder für 4 Kinder Alimente bezahlen SELBER SCHULD. Arm ist für mich ein BEHINDERTER Mensch aber NIE ein gesunder Mensch der selbst versagt hat. Der Grund wieso die ganzen Suppenküchen voll sind kann ich dir auch sagen weil das ESSEN GRATIS ist darum. Wieso kochen wenn ich es gratis bekommen kann. Dazu muss ich nur mein Schamgefühl loswerden mehr nicht.

    • Asdren Says:

      „tanken“ nicht danken war im 2ten bsp wo es um 68 Prozent ging war sehr wütend als ich den post schrieb sorry

    • Olaf Says:

      „Wie kommst du Mistgeburt eigentlich mich als Arm zu klasifizieren?“

      Du kommst also aus dem Kosovo, das glaub ich dir sofort;)

      • Asdren02 Says:

        Du beezeichnest mich als Arm und erwartest Respekt von mir Olaf. Dein ernst ? Mann im Internet bist du ein ganz ganz starker im wahren Leben aber ein ganz großes früchtchen. Achja Olaf wie wäre es mal wenn du meine Punkte mal ansprichst sollten ja nicht zu schwer sein für ein so imtelligentes Wesen wie du es bist. Als einer der mir sagt es sei falsch ein Kleinverdiener zu sein und liberal das geht überhaupt nicht ist ja so Autobahn. Ist es sicherlich kein Problem.

  8. besucher Says:

    Glaubt dieser Mensch das wirklich was er da von sich gegeben hat?

    So forderte er mehr Regulierung für die Banken, weniger Schuldenmacherei, spendete viel von seinem Vermögen, kritisierte die Millionengehälter- und Ablösesummen im europäischen Fußball und forderte im Jahr 2009 eine “Fußball-Steuer” (2 Euro im Monat) in Deutschland, damit die Bundesliga international mithalten kann – lag also völlig im Mainstream. Ein Kapitalist, der den Kapitalismus nicht mag und für mehr “Solidarität” plädiert.

    Dieser Mensch muss hochgradig schizophren sein.

  9. Gerechtigkeit ist keine Frage von politischer Ideologie | silemsmind Says:

    […] Hier stieß ich auf einen Artikel über Steuerhinterziehung mit dem Fazit: “Er hat niemandem bestohlen oder geschadet, er hat nur sein Eigentum behalten.” […]

  10. Gutartiges Geschwulst Says:

    Olaf sagt:
    „Aber arm und liberal, das ist wie ein Schwarzer beim Ku Klux Klan.“

    Da ich nicht genau weiß, wie Sie Ihren Satz meinen, will ich diesen nicht endgültig bewerten, sondern einfach nur sagen, wie er auf mich wirkt: unendlich arrogant!
    Ihr Kommentar lässt leider den Schluss zu, dass Sie @Asdren die Mündigkeit absprechen, ihm nicht genug Klugheit zutrauen, um selbst zu wissen, was gut für ihn ist, „wie ein Schwarzer beim Ku Klux Klan“.
    Unter dieser Vorausetzung, erscheint mir @Asdrens Zorn, auch in dieser Schärfe, vollauf berechtigt.

    • Olaf Says:

      Du Mistgeburt mit Mistgabel, das libertäre Niveau hier beeindruckt mich immer wieder;)

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        Falls Sie ein höheres Niveau wünschen, steht es Ihnen frei einen entsprechenden Beitrag zu leisten.
        Viel Erfolg!

      • Asdren02 Says:

        Faszinierend wenn mann keine Argumente hat ausser Glauben oder? Wir diskutieren ohne zu beleidigen du fängst an und beschwerst dich dann das ich fies bin. Bitte geh auf meine Punkte ein da können wir gerne diskutieren, ach entschuldige du bist ein linker ausser denunzieren kannst ja gar nichts.

  11. Gutartiges Geschwulst Says:

    Pizi sagt: „Die Kritik an der Verschwendung von Steuergeldern kann ich nachvollziehen, trotzdem …“
    Das Vocabulum „nachvollziehen“ verursacht mir physischen Ekel; speziell dann, wenn es von einem „trotzdem“ eskortiert wird.
    Von denkenden Menschen ist zu erwarten, dass sie Sachverhalte begreifen, statt nachvollziehen.

    Pizi sagt: „… finde ich, dass unser System im Großen und Ganzen gut funktioniert.“
    Angesichts der kollektiven Schuldenlast in Billionenhöhe und einer entfesselten Geldvermehrung, entbehrt Ihr Satz nicht eines gewissen, kindlichen Charmes, zumindest so lange, bis demnächt auch der letzte Kretin begreifen wird, dass sich Lebensmittel und Wohnungen nicht drucken lassen!

    Pizi sagt: „Dass hier (fast) niemand hungern muss (u.sw.), zeigt ja, dass unsere Steuergelder auch in die richtigen Hände kommen.“
    Dass hier niemand hungern muss (die Einfügung „fast“ betrachte ich als Tribut an den Schwachsinn), verdanken wir nicht unseren verteilenden, politischen Zuhältern, sondern AUSSCHLIESSLICH der Produktivität schaffender Menschen, die den Kuchen tatsächlich backen, bevor dieser medienwirksam verteilt wird.

  12. Stella X. Hardin Says:

    Eigentum ist kein reiner Selbstzweck, sondern es verpflichtet nun mal auch und wer viel Eigentum hat, hat auch die Aufgabe viel zum Allgemeinwohl beizutragen. Und 170x wie ein durchschnittlicher deutscher Staatsbürger zu zahlen ist noch nicht „viel“ genug? Von einem finanziellen Standpunkt aus gesehen würde ich sehr gerne in einem Land leben, in dem meine Mitbürger pro Nase nur 1.25 Mio jährlich ans Gemeinwohl abführen obwohl es eigentlich 1.30 Mio sein sollten. Man kann sich ja gerne über Leute beschweren, die nichts oder zu wenig zum Gemeinwohl beitragen. Aber das ist hier ja wohl eher nicht der Fall. Wo zieht man denn hier die Grenzen? Ich zahle mit meinem Einkommen wahrscheinlich auch so viel Steuern wie 170 Beihilfeempfänger. Darf ich jetzt auch sagen, ich möchte nur noch so viel Steuern zahlen wie 160 Beihilfeempfänger? Wo ist das Antragsformular? Ganz genau so machst du das künftig bitte. Und dann sagst du einfach, dass du einen Fehler gemacht hast und alle werden dir gerne vergeben!

  13. Gedanken zur Steuerhinterziehung « L for Liberty Says:

    […] Siehe auch: Jorge Arprin – Asoziales Verhalten […]

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