Freie Einwanderung braucht die Welt

Einwanderer in Ellis Island, 1902. Der enorme Zuzug von Migranten trug maßgeblich zur wachsenden Stärke der USA bei

Die Welt braucht offene Grenzen

Was würde geschehen, wenn es einem Menschen gelingt, ein Mittel gegen Krebs zu finden? Gewiss würden alle Zeitungen darüber berichten, es wäre die größte Nachricht des Jahres und überall auf der Welt würde es Freudensprünge geben. Lässt sich dasselbe sagen, wenn es um ein Mittel gegen Armut geht? Definitiv nicht. Zwar hat man ein Mittel gefunden, mit dem man Armut wirksam bekämpfen kann – den Freihandel – doch die weltweite Euphorie hält sich in Grenzen. Viele wollen das Mittel nicht nehmen und lieber das Gift weiter schlucken. Ein anderes Mittel, mit dem man die Armut bekämpfen kann, wird ebenfalls ignoriert: Freie Einwanderung.

Eine Welt, in der jeder dorthin reisen darf wo er will, ohne Grenzkontrollen und ohne sonstige Behinderungen – es gibt wohl kaum eine Vision, die utopischer daherkommt. Dennoch setzt sich Vipul Naik, der von Bryan Caplan inspiriert worden war, in seinem Blog „Open Borders“ genau dafür ein. Die Mauern sollen fallen, wörtlich und im übertragenen Sinne. Dabei ist es nicht so, dass Naik oder Caplan die Probleme leugnen, die durch ungeregelte Einwanderung entstehen können, also die Einwanderung in den Sozialstaat oder der Zusammenprall zwischen den Kulturen. Jedoch vertreten sie die Ansicht, dass alle diese Probleme gelöst werden könnten und alle Länder der Welt von offenen Grenzen mehr profitieren würden als von einer restriktiven Einwanderungspolitik.

Caplan findet, dass offene Grenzen der „effiziente, egalitäre, libertäre und utilitaristische“ Weg wäre, um das weltweite BIP zu verdoppeln. Er bietet für alle Probleme, die durch Einwanderung entstehen, Lösungen an, die die Gegner von offenen Grenzen ruhig stellen sollten. Wenn Einwanderer den amerikanischen Steuerzahler belasten, könnte man ihnen die Sozialhilfe verwehren oder eine Aufnahmegebühr verlangen. Wenn sie die amerikanische Kultur bedrohen, könnte man ihnen Englisch-Tests auferlegen. Wenn sie die Freiheit gefährden, könnte man ihnen das Wahlrecht entziehen. All dies wäre besser als eine restriktive Einwanderungspolitik, die Caplan für ein „unnötiges, drakonisches Mittel“ hält.

Darüber hinaus argumentieren die Open Borders-Verfechter auch mit moralischen Bedenken gegen die restriktive Einwanderungspolitik. Michael Huemer erzählt folgende Geschichte:

„Marvin ist sehr hungrig und versucht in einen Markt zu gehen, um dort Essen zu kaufen. Eine andere Person, Sam (Sam hat viele Neffen und Nichten, also nennen wir ihn Onkel Sam), entscheidet sich, Marvin mit Zwang daran zu hindern, in diesen Markt zu gehen. Er nimmt seine M16 und blockiert die Straße. Als Folge kann Marvin nichts gegen Essen eintauschen und verhungert. Nun ist die Frage, hat Sam Marvin getötet? Hat er seine Rechte verletzt? Fast jeder würde Ja sagen, Sam hat falsch gehandelt. Wenn Marvin dadurch stirbt, hat Sam ihn faktisch getötet. Es ist nicht so, dass Sam es nicht geschafft hat, Marvin zu helfen. Nein, er hat aktiv eingeschritten … Dies ist vergleichbar mit der Einwanderungspolitik der US-Regierung. Es gibt Leute die in unserem Markt handeln wollen, in diesem Fall der Arbeitsmarkt, und die Regierung verhindert dies erfolgreich, indem sie Zwang anwendet.“

Die Hürden, die Open Borders überwältigen muss, sind so hoch, dass es in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich keine offenen Grenzen geben wird. Doch die Open Borders-Verfechter sind Pioniere für eine bessere Welt.

14 Antworten to “Freie Einwanderung braucht die Welt”

  1. Thomas Holm Says:

    Und was ist, wenn die, die was zum eintauschen haben (tendenziell: Bereitschaft: zum lernen und arbeiten) unter all jenen, die lieber nur Ansprüche stellen: untergehen, kaum zu identifizieren sind, multikulturelle Klassenkeile als „Haustürken“ etc. beziehen …

    … und wir die natürlich auch nicht auseinander gedröselt bekommen, weil nicht so böse sein wollen, „Menschen auf ihren Nutzen reduzieren“ wollen etc. ?

    „Migration Period“ heißt bei Wikipedia auf deutsch „Völkerwanderung“

    Der „westlichen“ griechisch-römischen Zivilisation sind Völkerwanderungen – nun ja – nicht so gut bekommen. Mal eben so um 1.000 Jahre zurück geworfen; mit monotheistischem Bußkrampf-Befall: „Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit !“ auf beiden Seiten.

    Oder fragen Sie Perser, wie das mit der Völkerwanderung der Wüstennomaden war, oder die Chinesen nach der Zeit mit den Steppennomaden. Oder die ursprünglichen „Somalier“, falls es von denen, die dort mal ein sog. Hydraulic empire unterhielten, noch welche gibt:

    hxxp://en.wikipedia.org/wiki/Ajuuraan_Empire#Muslim_migration

    Grenzen ? Schauen Sie sich Ellis Island an, eine Retour-Knast-Schleuse; unsäglich grausam von heute aus gesehen. Blanke Angst; so ging „Nordamerika“ gut, halbwegs, bis heute.

    The Free Voice of Labour – The Jewish Anarchist (1/6) min.2.00-3.00

    Das kann man heute überhaupt nicht mehr machen, so krass, wie das klappte. Migration gelungen ? Ja. In Nordamerika als grausame Ausnahme mit fatalen Folgen – anderswo. Ich hoffe, es ist der Diskussion zuträglich, wenn ich hier mal den ganz finsteren Skeptiker gebe.

    • Egoteaist Says:

      Hm. Ich bin irgendwie kein Freund eines derartigen Pessimismus.
      Klar, es kann so viel schiefgehen und alles ganz furchtbar sein. So what?
      Das kann immer passieren – jede Entscheidung ist mit Risiken verbunden, jeder potentielle Fortschritt kann zu einer Katastrophe führen – soll die Lösung also lauten, sich einzumauern und nicht mehr aus dem Haus zu gehen? Warum den Menschen nicht die Möglichkeit geben, völlig willkürliche, zufällige Grenzen zu verlassen?

      • Thomas Holm Says:

        „kein Freund eines derartigen Pessimismus“ Überleben ist ja auch Geschmackssache. „es kann so viel schiefgehen“ 1.000 Jahre zurück, warum nicht auch mal eine Chance für Armina Bielefeld ? „völlig willkürliche, zufällige Grenzen zu verlassen“ Ist nur ein bisschen Blut geflossen um die Grenzen.

        „Nach langem und erbittertem Kampf gelang es den Christen, Teilgebiete zurückzuerobern, jedoch nicht das gesamte verlorene Gebiet. In Europa aber hatten die Christen Erfolg, und in gewisser Weise wurde Europa von den Grenzen dieses Erfolgs definiert.“ Europa war dann das, was die anderen wenigstens nicht auch noch gekriegt haben (nachdem die 1.000 Jahre gleichwohl aber erstmal futsch waren) meint immerhin der größte Islamversteher aller Zeiten:

        http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article115449229/Drei-Phasen-des-islamischen-Kampfes.html

        „Grenzen zu verlassen“ – Klar, es geht um die Konditionen.

      • Egoteaist Says:

        „Überleben ist ja auch Geschmackssache.“
        Was hat das mit meiner Aussage zu tun?

        „1.000 Jahre zurück, warum nicht auch mal eine Chance für Armina Bielefeld“
        Wir leben aber nicht mehr vor 1.000 Jahren.

        „Ist nur ein bisschen Blut geflossen um die Grenzen.“
        Auch das hat im Grunde null Bezug zu meiner Aussage.
        Für Gott und sonstige Wahnvorstellungen ist auch massig Blut geflossen – macht es diese dadurch realer?

        Ich kenne den Artikel von Lewis und stimme ihm in weiten Teilen sogar zu – aber auch hier gilt: Wo ist der Bezug?

        „Klar, es geht um die Konditionen.“
        Und die Konditionen wurden bereits im Artikel genannt – so what?

      • arprin Says:

        Warum den Menschen nicht die Möglichkeit geben, völlig willkürliche, zufällige Grenzen zu verlassen?

        Genau darum geht es. Das Beispiel mit dem hungernden Marvin drückt es klarer aus.

    • arprin Says:

      Und was ist, wenn die, die was zum eintauschen haben (tendenziell: Bereitschaft: zum lernen und arbeiten) unter all jenen, die lieber nur Ansprüche stellen: untergehen, kaum zu identifizieren sind

      Bryan Caplan sagt doch, dass man die Einwanderung in den Sozialstaat mit einfachen Mitteln verhindern kann.

      Der “westlichen” griechisch-römischen Zivilisation sind Völkerwanderungen – nun ja – nicht so gut bekommen. Mal eben so um 1.000 Jahre zurück geworfen

      Um importierte, freiheitsfeindliche Ideologien zu bekämpfen, müssen wir dasselbe tun wie bei autochthonen freiheitsfeindlichen Ideologien: Jeden Versuch, die Freiheit des Individuums einzuschränken, konsequent bekämpfen.

  2. Thomas Holm Says:

    Sie haben recht, in dem Sinne, wie Bert Brecht recht hatte, als er dichtete: Es „ist das Einfache – Das schwer zu machen ist.“

    Gilt auch für Migration, obwohl zur heimischen Selbsthilfe gedacht.

    Solange im Westen Schuld-Narrative gegenüber dem Rest der Menschheit grassieren, werden die nicht so arbeitsam und Freiheits-sinnig Gestimmten den Zeitgeist-Ton bei der Migration angeben und alle anderen unter dem Deckel halten mithilfe all der Bax & Augstein.

  3. shaze86 Says:

    Also ich sehe es auch so, bis auf die Grenzkontrollen. Die braucht man schon um Kriminelle auch abzuhalten einzureisen.
    Die Welt wäre ausgeglichener und gerechter.

  4. martin Says:

    Ich muß mir den Ursprungsartikel nioch durchlesen, halte es aber prinzipiell für grundsätzlich freiheitsfeindlichen Blödsinn.
    Freiheitsfeindlich? Kann doch nicht sein? Doch, natürlich.
    Ich sehe grundsätzlich zwar auch die Freiheit, jeden Ort verlassen zu dürfen, als essentiell. Das ist aber noch lange nicht gleichbedeutend, mit der Freiheit überall hingehen zu dürfen.

    Wenn mir die Freiheit genommen würde, selber auszusuchen, wer meine Wohnung betreten darf und wer nicht, wäre das ein essentieller Eingriff in meine Grundrechte.
    Ähnlich sieht das z.B. mit gemeinschaftlichem wie Vereinsheimen, Fußballclubs, etc. aus und letztlich auch mit Staaten.

    Weiter fällt mir auf, das all die Probleme, bei denen bereits jetzt, bei im Vergleich marginalen Einwanderungsquoten, völlig versagt wird, einfach mit „dann muß man eben“ Blah vom Tisch gewischt werden. Klar, wo’s jetzt nicht mal ansatzweise gut funktioniert, da klappt das im hundertfachen Maßstab sicher total besser.

    Theoretisch bietet natürlich eine freie Einwanderung, mit Wahlrecht, auch bevölkerungsreichen Staaten eine prima Möglichkeit, Ihr Gebiet zu erweitern.
    Man pumpt halt solange sich artig betragende Bevölkerung in z.B. die Schweiz, bis man genug zusammen hat. Dann gründet man eine vorgeblich gesetzestreue Partei, erzielt die absolute Mehrheit und beschließt ausreichend Gesetzesänderungen bis das ganze quasi annektiert ist. Oder man überträgt einfach das Gesamtvermögen an das „Mutterland“. Dann macht man mit dem nächsten weiter.

    Kurz gefaßt: Das Ganze fällt für mich unter dieselbe Kategorie: wie Kommunismus, Maoismus etc. : Utopie mit extrem hohem Potential für grauenhafte Verbrechen.

    • arprin Says:

      Ich sehe grundsätzlich zwar auch die Freiheit, jeden Ort verlassen zu dürfen, als essentiell. Das ist aber noch lange nicht gleichbedeutend, mit der Freiheit überall hingehen zu dürfen.

      Wenn mir die Freiheit genommen würde, selber auszusuchen, wer meine Wohnung betreten darf und wer nicht, wäre das ein essentieller Eingriff in meine Grundrechte.
      Ähnlich sieht das z.B. mit gemeinschaftlichem wie Vereinsheimen, Fußballclubs, etc. aus

      Bis dahin stimme ich dir zu.

      und letztlich auch mit Staaten.

      Nein, für Staaten natürlich nicht. Wie kommt man auf sowas? Ein Vereinsheim oder Fußballclub gehört den Privatbesitzern, sie dürfen alleine entscheiden wer mitmacht – das bedeutet: Wenn ein Vereinsheim oder Fußballclub Einwanderer aufnehmen will, darf er das auch, ohne das der Staat ihm das verbietet. Die einzigen Aufgaben des Staates sind es, Leben, Freiheit und Eigentum seiner Bürger zu schützen. Ansonsten funktioniert der Staat eben nicht wie ein Privatunternehmen, denn bei einem Privatunternehmen kann man aussteigen, beim Staat nicht. Jedes weitere Gesetz, das über den Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum hinausgeht, ist eine Einschränkung der Freiheit.

      Weiter fällt mir auf, das all die Probleme, bei denen bereits jetzt, bei im Vergleich marginalen Einwanderungsquoten, völlig versagt wird, einfach mit “dann muß man eben” Blah vom Tisch gewischt werden. Klar, wo’s jetzt nicht mal ansatzweise gut funktioniert, da klappt das im hundertfachen Maßstab sicher total besser.

      Türken und Araber sind nicht die einzigen Migrantengruppen, die Einwanderung nach Deutschland funktioniert gut, die „dann muss man eben“-Vorschläge machen Sinn (auch David Cameron hat jüngst vorgeschlagen, Sozialhilfe für Einwanderer zu beschränken) und außerdem wird sich die Einwanderung natürlich nicht verhundertfachen. Die Zahl der Afrikaner, die jährlich im Mittelmeer ertrinken gehen in die Tausende, nicht in die Millionen.

      Theoretisch bietet natürlich eine freie Einwanderung, mit Wahlrecht, auch bevölkerungsreichen Staaten eine prima Möglichkeit, Ihr Gebiet zu erweitern.

      Es geht nicht um das, was Staaten tun, sondern Menschen.

      Kurz gefaßt: Das Ganze fällt für mich unter dieselbe Kategorie: wie Kommunismus, Maoismus etc. : Utopie mit extrem hohem Potential für grauenhafte Verbrechen.

      Das musst du mir erklären: Im Namen von Open Borders sollen also Millionen Menschen umgebracht werden? Oder wenn Einwanderer andere Menschen umbringen, soll man im Namen von Open Borders nichts tun? Open Borders will also seine Ziele mit Gewalt durchsetzen oder Gewalt tolerieren?

  5. W. Caldonazzi Says:

    Ich habe als Urdeutscher, Urösterreicher, Urschweizer, Ursonstwer ein Recht auf meine Identität, die sich aus der Geschichte meines Landes, seiner Siege und Niederlagen und seiner gesellschaftspolitischen Entwicklung und Kultur ableitet. So, wie ich mich für meine Familie engagiere, solidarisiere ich mich für die Gemeinschaft, in die ich hineingeboren worden bin. Diese Gemeinschaft kann durchaus in verschiedene, politisch definierte Gruppen zerfallen. Sie wird dadurch aber nicht aufgehoben, weil uns ein sozial-kulturelles Band verbindet, das ein Mindestmaß an Übereinstimmung garantiert.

    Ganz anders sieht es aus, wenn jeder Kulturfremde das Recht erhielte, in unsere sozio-kulturell gewachsene westliche Sphäre mit ihrer sozialstaatlichen Subventionitis zu übersiedeln.

    Nur linke Weltverbesserungsträumer, und dazu rechne ich auch links-liberale Phantasten, hoffen auf die Beherrschbarkeit dieses massiven Zustroms von Migranten aus kulturfremden Ethnien.

    Ich habe keine Lust allen islamischen und mitunter auch sekudäranalphabetischen Nordafrikanern, Ost- und Westafrikanern und Arabern meine Identität zum Fraß vorzuwerfen.

    Oder wollt ihr hier wirklich alles in den Orkus schmeißen, wofür unsere Vorfahren gekämpft haben und gestorben sind.

    Die Open Borders-Verfechter sind keine Pioniere für eine bessere Welt. Sie sind ideologisch indoktrinierte Dummköpfe, die sich eine Phantasiewelt erdichten., die zu Lasten der autochthonen Einkommensteuerzahler/Lohnsteuerzahler geht. Und was besonders erschreckt: An unsere Kinder denkt keiner!

    • arprin Says:

      Ich habe als Urdeutscher, Urösterreicher, Urschweizer, Ursonstwer ein Recht auf meine Identität

      Niemand bei Open Borders will dir deine Identität nehmen.

      sozialstaatlichen Subventionitis
      (…)
      zu Lasten der autochthonen Einkommensteuerzahler/Lohnsteuerzahler geht.

      Warum sollten denn alle Einwanderer Sozialhilfe bekommen? Und wer will das? Die Open Borders-Verfechter sicher nicht.

      Nur linke Weltverbesserungsträumer, und dazu rechne ich auch links-liberale Phantasten, hoffen auf die Beherrschbarkeit dieses massiven Zustroms von Migranten aus kulturfremden Ethnien.

      Ich bin nicht links-liberal.

      Oder wollt ihr hier wirklich alles in den Orkus schmeißen, wofür unsere Vorfahren gekämpft haben und gestorben sind.

      Nicht alles. Aber wenn Sozialismus, Antisemitismus und Ökologismus in den Orkus geworfen werden, würde es mir sehr gefallen.

    • Egoteaist Says:

      „Ich habe als Urdeutscher, Urösterreicher, Urschweizer, Ursonstwer ein Recht auf meine Identität, die sich aus der Geschichte meines Landes, seiner Siege und Niederlagen und seiner gesellschaftspolitischen Entwicklung und Kultur ableitet.“
      Das…klingt irgendwie ziemlich traurig :/
      Also jetzt ganz ernsthaft, wenn das für tatsächlich deine Identität definiert, dann tust du mir außerordentlich leid – denn zu nichts davon hast du etwas beigetragen. Der gute Schopenhauer wusste schon, wovon er sprach, als er über Nationalstolz schrieb…

      „hoffen auf die Beherrschbarkeit dieses massiven Zustroms von Migranten aus kulturfremden Ethnien.“
      Du glaubst auch, dass „Kultur“ ein ewig festgeschriebenes, klar definiertes Konstrukt ist – oder?
      Anders kann ich mir diese Aussage sonst nicht erklären.

      „Oder wollt ihr hier wirklich alles in den Orkus schmeißen, wofür unsere Vorfahren gekämpft haben und gestorben sind.“
      Och, da gäbe es so einiges, worauf man verzichten könnte…arprin hat ja bereits ein paar Dinge aufgezählt, ich würde das ganz generell noch um Esoterik und Religionen ergänzen.

      „Die Open Borders-Verfechter sind keine Pioniere für eine bessere Welt. Sie sind ideologisch indoktrinierte Dummköpfe, die sich eine Phantasiewelt erdichten., die zu Lasten der autochthonen Einkommensteuerzahler/Lohnsteuerzahler geht.“
      Kannst du deine Behauptungen eigentlich auch irgendwie belegen?

  6. Freie Einwanderung braucht die Welt | Freisinnige Zeitung Says:

    […] freuen uns, den folgenden Artikel von Jorge Arprin übernehmen zu dürfen. Erschienen ist er zuerst auf seinem Blog arprin, den wir für seine immer wieder hervorragend recherchierten und […]

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