Keine Angst vor Regenbogenfamilien

In Kanada dürfen gleichgeschlechtliche Paare heiraten und Kinder adoptieren

Fortschrittlich: In Kanada dürfen gleichgeschlechtliche Paare heiraten und Kinder adoptieren

Was u.a. in Frankreich, Spanien, Schweden, den Niederlanden, Argentinien, Brasilien, Südafrika, Neuseeland, Kanada und einigen US-Bundesstaaten erlaubt ist, soll nun auch in Deutschland erlaubt werden: Homosexuelle Paare sollen Kinder adoptieren dürfen. Wie erwartet, regt sich von konservativer Seite Protest (zum Glück nicht so heftig wie in Frankreich, wo es zu Massendemonstrationen und homophober Gewalt kam). Das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare würde das Kindeswohl missachten, heißt es. Aber ist das wirklich der Fall?

Studien, die gleichgeschlechtliche Eltern regelmäßig mit heterosexuellen Eltern verglichen haben zeigen, dass erstere genauso gut wie letztere für Kinder sorgen können und Kinder, die von gleichgeschlechtlichen Eltern erzogen wurden, nicht häufiger an psychischen Problemen leiden. Die „American Psychological Association“ resümierte nach einer Dekade von sorgfältigen Untersuchungen, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt, dass erzieherischer Erfolg mit der sexuellen Orientierung verknüpft ist.

Einige ideologisch verbohrte wollen diese Tatsache nicht wahrhaben. Nachdem die Familienministerin Ursula von der Leyen einräumte, keine Studien zu kennen, die besagen, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften Schaden nehmen würden, widersprach die evangelische Nachrichtenagentur „idea.de“ von der Leyen und nannte zwei Studien, die das Gegenteil bezeugen sollten, darunter eine im Jahr 2012 von Mark Regnerus durchgeführte Studie, die aufgrund ihrer methodischen Schwächen längst diskreditiert ist.

Für die Studie wurden Kinder per Internet befragt, ob sie glaubten, dass während ihrer Kindheit einer ihrer Eltern jemals eine romantische Beziehung zu einer gleichgeschlechtlichen Person hatte. Die Teilnehmer, die das bejahten, wurden in die Kategorien „schwuler Vater“ und „lesbische Mutter“ gesteckt und dann mit anderen Teilnehmern verglichen, die von heterosexuellen Eltern erzogen wurden. Die Teilnehmer mit vermeintlich „schwulem Vater“ oder „lesbischer Mutter“ wurden meistens nicht von gleichgeschlechtlichen Partnern erzogen.

Viele Gegner des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare erkennen an, dass homosexuelle Paare gute Eltern sein können, sind aber trotzdem dagegen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen. Sie wollen das traditionelle Familienbild aus Vater, Mutter und Kind schützen. Es gibt aber nichts Wichtigeres als das Kindeswohl. Ob nun einer oder zwei, ob ein Homo- oder Hetero-Paar dafür sorgt, ist doch völlig egal und sollte nicht als Ausschlusskriterium dienen.

In der Basler Zeitung erschien vor sechs Monaten ein Bericht von einem jungen Mann, der nach der Scheidung seiner Eltern bei zwei lesbischen Frauen aufgewachsen und dennoch völlig normal geworden ist. Die allermeisten Menschen, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufgewachsen sind, dürften seine Erfahrungen teilen. Warum soll dieses Familienglück bekämpft werden?

18 Antworten to “Keine Angst vor Regenbogenfamilien”

  1. besucher Says:

    Letztendlich ist es auch egal ob adoptierte Kinder (die entweder aus materiellen Gründen, Tod der Eltern oder nicht gewollt von den leiblichen Eltern) bei Mann/Mann oder Frau/Frau aufwachsen so lange es ihnen dort gut geht. Die Kinder wissen dass sie adoptiert oder nur ein Teil der Erzeuger ist (im letzteren Fall soll das Kind aber das Recht haben zu erfahren wer das andere Erzeugerteil ist). Diese „besonderen“ Familien werden sich verstärkt um das Kindeswohl bemühen, auch weil sie unter stärkerer Beobachtung stehen, Schätze ich.

    • arprin Says:

      Diese “besonderen” Familien werden sich verstärkt um das Kindeswohl bemühen, auch weil sie unter stärkerer Beobachtung stehen, Schätze ich.

      Das sehe ich auch so. Wenn jemand ein Kind adoptiert dann hat er sich bewusst dafür entschieden, da ist es statistisch gesehen wahrscheinlicher, dass er sich gut um das Kind kümmert.

  2. Asdren02 Says:

    Glaubt ihr das echt das Schwule und Lesben GENAU so gut sind wie „normale“ Eltern sind. Also die Homosexuellen die ich kennen gelernt habe sind eigentlich nicht wirklich ideal dafür. Vor allem solche Kinder werden in den Schulen gehänselt bis es nicht mehr geht.könnt ihr euch vorstellen wie grausam Kinder sein können. Der Sohn meines Chefs ist 9 Jahre alt, hat aber mit 6 ein Schlaganfall gehabt . Den machen sie immer in der Schule fertig, wohl gemerkt für etwas das er überhaupt nichts kann. Was passiert mit solchen Kindern dann? Aber von mir aus sollen sie adoptieren. Warum auch nicht? Aber das sie so gut wie normale Eltern sind das kann mir keiner weiß machen sorry.

    Achja gabs nicht mal von einen Professor aus Amerika mal eine Studie die genau das gegenteil gesagt hat . Wenn mich nicht alles täuscht wurde er von Lesben erzogen, die Studie wurde sehr kritisch aufgenommen man wollte ihn sogar feuern doch die Uni konnte bei seinen Studien keine Methodischen Fehler erkennen drum lehnten sie auch die „bestrafung“ des Mannes ab.

    • blub Says:

      ich fasse mich auch manchmal an den kopf wie heterosexuelle eltern mit ihren kindern umgehen. denen wird aber auch nicht das recht auf kinder aberkannt. im bezug auf brutale kinder hast du leider recht. aber liegt dieses problem nicht bei den hänselnden kindern respektive ihrer mangelhaften erziehung respektive ihren eltern?
      der schaden für kinder ist denke ich höher, wenn sie in kinderheimen oder zwar mit zwei elternteilen aufwachsen, aber nur eines die volle verantwortung für das kind übernehmen kann, da es erziehungsberechtigt ist. besonders wenn das erziehungsberechtigte elternteil stirbt, kann das für das kind traumatisierend wirken, wenn es plötzlich zum tragischen todesfall auch noch seine zweite bezugsperson verliert. stattdessen könnten die adoptionswilligen regenbogenfamilien in klaren rechtlichen verhältnissen leben und würden was das angeht nicht mehr benachteiligt werden 🙂 und darum geht es denke ich den meisten, um rechtsklarheit und anerkennung von staatswegen (in unserer gesellschaft die einzige instanz die diese rechtsklarheit schaffen kann) von sowieso bestehenden familienverhältnissen.
      verbessert mich bitte, wenn ich hier absolut falsch liege 😀

  3. Asdren02 Says:

    Oh gott bitte Leute kommt mir nicht damit. Ich kann auch sagen das Homosexuelle perverser sind und das Kind eine höhere wahrscheinlichkeit hat das es missbraucht wird. Wie gefällt dir das? Wiederlich oder? Wenn man sogar die ehrlichen Schwulen mit den anderen vergleicht. Aber das mache ich nicht obwohl mir sogar sollch ein Fall untergekommen ist .
    1.Normale Elternpaare sind immer die bessere alternative , sorry das ich das sagen muss aber es is so. Ich möchte klar stellen das ich nicht gegen die Adoption bin . Aber so ehrlich sollten wir sein und nicht so tun als wäre es „besser“ für Kind belügen brauchen wir uns nicht. Aber hej man kann sicherlich „Studien“ erfinden die dein Gewissen beruhigen.

    2.Kinder die hänseln gibt es immer und wird es auch immer wieder geben. Kinder sind grausam, gemein und die Welt dreht sich nur für sie. Sie sind natürlich lieb und das schönste auf der Welt (und zwar wirklich glaubt mir alles andere könnt ihr vergessen) und wenn man sie erzieht dann kommen auch gute Erwachsene heraus.Das können natürlich auch Schwule sein warum nicht.

    3. Man möchte nicht die großen kinder adoptieren sondern die kleinen . Denn Kinder mit 14 Jahren oder 12 Jahren finden es nicht „normal“ wenn sie von schwulen aufgewachsen werden.

    4. Zum Thema Staatswesen . In Österreich vor der Homo Partnerschaft hat man darauf wert gelegt zu sagen wie gerne doch Schwule eine Ehe begründen wollen und das sie auch eine bekommen sollten damit sie ein „normales“ Leben als gleichberechtigte Partner zu sein und wenn das folgt wird alles gut und Sonnenschein. Was ist daraus geworden? Sie wollen eigentlich KAUM heiraten wirklich marginal wie viele heiraten. aber egal ich finde es gut das eine Partnerschaft eingeführt wird . nur wie der Americanviewer frage ich mich warum es EHE heißen muss.

    Ps Ein ehemealiger Koch kollege der Schwul ist hat es mir mal ehrlich gesagt warum . „Ich will eigentlich nur ficken“.

    • arprin Says:

      Normale Elternpaare sind immer die bessere alternative

      Die bessere Alternative ist immer das Elternpaar, das sich gut um die Kinder kümmert, egal ob sie hetero oder homo sind.

      Kinder die hänseln gibt es immer und wird es auch immer wieder geben.

      Das ist doch kein Argument. Kinder hänseln aus allen möglichen Gründen. Wo kommen wir denn hin, wenn wir von Kindern im Spielplatz kapitulieren?

      • Asdren02 Says:

        „Die bessere Alternative ist immer das Elternpaar, das sich gut um die Kinder kümmert, egal ob sie hetero oder homo sind. “

        Ach komm schon Arprin bisschen mehr POWER. Normal hast du immer Killer Argumente wo keiner was gegen dich sagen kann. Das mein Freund ist leider eine binsen Weisheit. So wie kluge Leute haben es einfacher im Leben als dumme. Natürlich könnten sich Schwule um kinder gut kümmern und die die Kinder adoptieren wollen sind sicherlich auch eine minderheit der Schwulen, aber warum nicht? Ich sag ja nicht sie sollen es nicht tun nur aber besser sind immer Hetrosexuelle . Achja Arprin die Elternpaare die Kinder adoptieren wollen müssen eine unglaubliche Bürokratische Turtur durchmachen bevor sie ein Kind bekommen können. mein Lehrer war Nummer 500 auf der Liste.

        „Das ist doch kein Argument. Kinder hänseln aus allen möglichen Gründen. Wo kommen wir denn hin, wenn wir von Kindern im Spielplatz kapitulieren?“

        Wieso nicht? Es gibt Kinder die sich schon umgebracht haben deswegen . Das ist nur ein Fall von vielen die du immer berücksichtigen musst.
        Du sagst selber Kinder die von Schwulen (nicht abwertend gemeint aber ich hasse Homosexuelle zu schreiben sry) haben es genau so einfach wie normal aufgewachsene Kinder. Das stimmt einfach nicht. Nur weil du was tolerierst heißt es nicht das du es für“besser“ befinden musst. Darum geht es mir. Du verteidigst etwas was du als Liberaler für „normal“ hällst finde ich persönlich super. Aber ich kann mir gut vorstellen das die die in einer Partnerschaft leben wollen auch gute Eltern sein sollen aber dann muss warten ob die Partnerschaft hält 5 Jahre wäre ideal dann können sie adoptieren wie sie wollen.

  4. blub Says:

    es geht doch darum, dass hier alle gleich behandelt werden. dafür müssen die standardadoptionsbedingungen erfüllt sein und es ist aber egal, ob die antragssteller schwul, transsexuell oder sonstwas sind. es sind alles menschen, und deshalb gilt hier die gleichheit vor dem gesetz. wenn die sonstige lebenssituation nicht für adoptionen passen sollte, gebe ich dir sofort recht, dass es nicht gut ist, das kind dieser person/diesen personen zu überlassen. aber das hängt nicht mit schwul oder nicht schwul zusammen. es gibt vielleicht im schnitt mehr schwule, die schlechte eltern wären, das weiß ich nicht (und persönlich glaube ich das nicht), aber dann würden sie doch sowieso durchs adoptionsbedingungsraster fallen. also wo ist das problem? ich denke z.b. dass ein kind bei herrn westerwelle und seinem lebenspartner eine verdammt schöne kindheit hätte. die beiden dürfen aber gemeinsam kein kind adoptieren. ich finde das einfach nur absurd.
    ich frage mich übrigens auch, warum es ehe heißen muss. einerseits geht es aber wahrscheinlich nicht nur um die bezeichnung, sondern die damit verbundenen rechte und steuerliche vorteile, und andererseits sind schwule im schnitt vermutlich einfach genauso konservativ wie der rest der bevölkerung und stehen auf romantischen ehekitsch 😉 warum sollte man ihnen das nicht erlauben? was hat der staat sich um solche privatangelegenheiten seiner bürger zu kümmern? meinetwegen könnte man das ganze ehegedöhns komplett privatisieren, dann gäbe es dieses gezanke nicht mehr. (darüber hat arprin(?) glaube ich auch schonmal einen artikel verfasst) 🙂

    • Asdren02 Says:

      Ach die „meisten“ Schwulen sind sicherlich nicht so „tolle“ Eltern und wollen auch gar keine sein, das kannst du mir glauben. Aber die minderheit geht es hier und da muss man der Minderheit die Möglichkeit geben (Möglichkeit hört sich irgendwie besser an als Recht). Ein Westerwelle mit seinen Freund das wären gute Väter wie auch andere Schwule. Die Schwule die dafür geeignet wären wollen eh adoptieren. Ich möchte es nochmal klar stellen ich bin für das Adoptiensrecht für Schwule aber zuerst kommt das Kindeswohl. Sind die Eltern solide , können sie das Kind was bieten und das kann der Herr Westerwelle mit seinen freund schon. Muss dir sagen hast ein gutes paar ausgewählt blub macht es mir einfacher deine Argumente zu folgen.

      Zur Diskussion zur Privatisierung der Ehe. Bin vollkommen eurer Meinung das gehört endlich mal gemacht.

      Schöne Grüße aus Österreich

      • blub Says:

        Warum bist du dir eigentlich so sicher, dass die meisten Schwulen keine guten Eltern wären? 😛 Aber im Grunde ist das egal, weil es eben, wie du auch sagst, nicht darauf ankommt, sondern auf die Adoptionsbedingungen und auf das Kindeswohl. aber um das festzustellen braucht man eigentlich nicht über die Fürsorgefähigkeiten der Mehrheit der Schwulen und Lesben spekulieren 😉

  5. Freiheitsfreund Says:

    Lieber Arprin,

    ein guter Artikel, vielen Dank dafür. Es ist angenehm, dass sich hier jemand von nachprüfbaren Fakten leiten lässt, die eine eindeutige Sprache sprechen.

    Drei Aspekte fallen mir noch dazu ein:

    (1) Fremdadoption (eines für beide Adoptierenden nicht-leiblichen Kindes) ist bei uns in Deutschland ein sehr seltener Vorgang. Typischerweise sind Personen A und B verheiratet und A adoptiert die leiblichen Kinder von B aus einer früheren Beziehung. Ich habe im Moment keine Zahlen zur Hand, habe aber schon oft gelesen, dass dies in den allermeisten Fällen die Situation ist. Die Ermöglichung der Adoption für eingetragene Lebenspartner würde sich auch in erster Linie so auswirken: ein Kind kommt in ein rechtlich geregeltes Verhältnis zum Partner des Vaters bzw. zur Partnerin der Mutter, zu dem bzw. der es sowieso schon in einer Fürsorge-Beziehung steht (sofern freilich es nicht Gründe gibt, das andere leibliche Elternteil in dieser Lage zu belassen). Man würde also nicht in erster Linie einem neuen Personenkreis ein neues Recht geben, sondern es würde bereits faktisch existente Familienkonstallationen rechtlich absichern.

    (2) Ich tue mich mit dem von beiden Seiten eingebrachten „Kindeswohl“ immer ein wenig schwer, weil es eigentlich nicht Thema der Diskussion ist. Das Kindeswohl ist und bleibt einfach immer das quasi ausschließliche Kriterium bei Adoptionen. Das soll bei Homo-Paaren nicht anders sein, als es bei Hetero-Paaren schon ist. Es gibt üble Polemiker, die es so darstellen, als entstünde für Schwule und Lesben ein „Recht auf Kinder“, was natürlich völliger Quatsch ist. Es soll nur ein Recht entstehen, dass man als homosexuelle Partnerschaft nicht nur deswegen prinzipiell bei der Suche nach adoptionswilligen Paaren aussortiert wird, weil beide dasselbe Geschlecht haben. Mehr nicht. Und danach wird weiterhin nach dem Kindeswohl entschieden.

    (3) Freilich, die meisten Gegner einer Stärkung jedweder Rechte homosexueller Partnerschaften sehen diese als irgendwie gefährdend für das Kindeswohl und „die Gesellschaft“ als ganze an. Was uns wieder zu den nachprüfbaren Fakten bringt. Es ist ja nicht so, dass wir mit der schrittweisen rechtlichen Gleichstellung der Homosexuellen ein verwegenes Experiment mit ungewissem Ausgang machen würden. Eingetragene Lebenspartnerschaften gibt es in der westlichen Welt teilweise schon seit Jahrzehnten, die Ehe ist in manchen Ländern auch schon seit über zehn Jahren geöffnet (inklusive vollem Adoptionsrecht). Von der über bestimmt einen Generationenzeitraum schon gelebten Normalität schwuler und lesbischer Beziehungen inklusive Kinder ganz abgesehen. Wir müssen nicht mehr über Konsequenzen spekulieren, wir können sie bereits studieren (und haben das ja auch getan). Für diejenigen, die es direkt betrifft, war die homosexuelle Emanzipation ein Segen. Für den Rest eine eher neutrale, sie nicht weiter tangierende Sache. Da man muss bloß die Augen aufmachen wollen.

    Momentan ziehen die biederen und hartherzigen „Verteidiger“ eines traditionellen Verständnisses von Ehe von Familie selbige durch ihre Kleingeistigkeit leider eher in den Dreck. Fragt sich, von wem die größere Gefahr für diese Institutionen ausgeht.

    • Asdren02 Says:

      „Momentan ziehen die biederen und hartherzigen “Verteidiger” eines traditionellen Verständnisses von Ehe von Familie selbige durch ihre Kleingeistigkeit leider eher in den Dreck. Fragt sich, von wem die größere Gefahr für diese Institutionen ausgeht.“

      Echt ? Also wenn du die so schlimm findest . Ich sage nur „first World problems“. Ich meine diese biederen und hartherzigen Menschen legen das Fundament unserer Gesellschaft diese hartherzigen Menschen kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Diese traditionellen Leute Sorgen dafür das die Pensionsvorsorge nicht kollabiert. Ach ich vergesse ja die gibt es immer weniger in Deutschland . Ach darum läuft alles so Super hier.

      Ich finde Schwule sollten adoptieren also gleiche Rechte wie auch gleiche Pflichten. Aber hört auf euch selbst zu belügen. NIE werden die Homosexuellen ein ERSATZ sein für die Familie. Und wisst ihr was ? Sie wollen das auch nicht sie wollen nur das sie die möglichkeiten bekommen zu adoptieren und selbst die sind eine Minderheit. Ihr könnt in Österreich gehen wo alle geschrieen haben Schwule sollten heiraten können (was ich richtig finde) und wie viele haben es getan? Nicht mal ein Zehntel der Zahlen die man versprochen hat. Weil ihn das zusammenleben nicht so wichtig ist sie wollen halt spaß haben und nicht Verpflichtungen oder treue. Ich weiß nicht habt ihr andere Schwule kennen gelernt als ich ? Ich meine sind sehr nette Leute aber naja Familien tauglich nicht wirklich.

      Und das es WISSENSCHAFTLICH bewiesen ist das Homosexuelle gleich gut sind kannst du glauben oder nicht. Ich kann es mir persönlich nicht vorstellen. Es gibt auch Us Studien die das gegenteil sagen suchts mal danach.

    • arprin Says:

      Danke für den Kommentar, ich stimme dir in allen drei Punkten zu.

      Das Kindeswohl ist und bleibt einfach immer das quasi ausschließliche Kriterium bei Adoptionen. Das soll bei Homo-Paaren nicht anders sein, als es bei Hetero-Paaren schon ist. Es gibt üble Polemiker, die es so darstellen, als entstünde für Schwule und Lesben ein “Recht auf Kinder”, was natürlich völliger Quatsch ist. Es soll nur ein Recht entstehen, dass man als homosexuelle Partnerschaft nicht nur deswegen prinzipiell bei der Suche nach adoptionswilligen Paaren aussortiert wird, weil beide dasselbe Geschlecht haben. Mehr nicht. Und danach wird weiterhin nach dem Kindeswohl entschieden.

      Das bringt die ganze Debatte gut auf den Punkt.

  6. Asdren02 Says:

    @blub achja passt zum Thema weil du sagst wieso die meisten Schwule keine guten Eltern wären. Eine Minderheit vielleicht aber nicht die Mehrheit.

    http://ef-magazin.de/2013/06/27/4317-homo-ehe-der-schoene-schein

    von 2 Millionen Schwule gibt es nur 34.000 „Ehen“.

    Manchmal kommt es mir vor ihr seit wie die Grünen, wenn es um Ausländer geht. Sie reden über sie gerne aber sie würden nie Zeit mit ihnen verbringen und kennen sie auch überhaupt nicht. genau so ist es mit den Humosexuellen. Wie gesagt sie können ruhig Kinder adoptieren aber ersetzen können Sie Vater und Mutter NIE.

    • arprin Says:

      Welche Verbindung gibt es denn zwischen der Anzahl von Homo-Ehen und dem Adoptionsrecht für Homo-Paare? Wenn die Mehrheit der Homosexuellen nicht heiraten oder Kinder adoptieren wollen, müssen sie es ja nicht tun. Aber es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die, die es wollen, schlechtere Ehepartner oder Eltern sind als heterosexuelle Ehepartner oder Eltern.

      • Asdren02 Says:

        Bin ich gegen das Adoptionsrecht Arprin ?

        Nein , aber ich glaube auch nicht das sie jemals so gute Eltern sein können wie normale Hetrosexuelle Paare. Aber ich würde ihnen nicht deswegen das Adoptionsrecht verweigern . Egal welche Studien „Wissenschaftler“ herausfinden.

        „Welche Verbindung gibt es denn zwischen der Anzahl von Homo-Ehen und dem Adoptionsrecht für Homo-Paare?. “

        Gar keine.
        Das bezog sich auf Blubb aussage.

        „Warum bist du dir eigentlich so sicher, dass die meisten Schwulen keine guten Eltern wären? “

        Also die Mehrheit ist in meinen Augen da nicht geeignet. Weil sie auch nicht in einer Partnerschaft leben wollen. Wie gesagt ich kannte von meinen ehemaligen Arbeitgeber. Also so nette Leute aber nur auf Spaß und feiern und vögeln hatten sie im Kopf. Soll auch ihr gutes Recht sein wer bin ich das ich das verurteilen darf?

        Wie gesagt das bezog sich nur auf Blubs aussage.

        „Wenn die Mehrheit der Homosexuellen nicht heiraten oder Kinder adoptieren wollen, müssen sie es ja nicht tun.“

        Stimme dir da zu Arprin. Habe ich da irgendwann wiedersprochen? Aber man sollte dann nicht so tun als wäre dass, das Problem für alle Schwulen. Es geht hier nur um eine Minderheit. Denen natürlich geholfen werden muss .

        „Aber es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die, die es wollen, schlechtere Ehepartner oder Eltern sind als heterosexuelle Ehepartner oder Eltern.“

        Stimme dir auch hier zu. Die die Eltern sein wollen sind wie gesagt eine Minderheit und sind eher gefestigt. Nur ob sie „optimal“ sind weiß ich nicht und glaube es auch nicht. Aber das hat nichts mit der Sache zu tun. Sie werden sich geanu so wie andere bemühen. Ob die Natur das „okaj“ findet sei dahingestellt, ist mir aber auch egal!

        Ach ja noch etwas!
        Hat nicht gerade Der ehemalige Bürgermeister Ole Bust geheiratet und zwar einen 22 Jährigen? Wisst ihr was ich daran super finde? Es regt sich niemand wirklich darum auf. Es ist den Leuten egal ob du schwul bist. Das finde ich ist ein sehr guter Fortschritt, leben und leben lassen.

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