No-Win-Situation in Syrien

Das Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien ist mittlerweile die viertgrößte Stadt des Landes

Humanitäre Katastrophe: Das Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien ist mittlerweile die viertgrößte Stadt des Landes

Nachdem die Welt von der Nachricht erfuhr, dass in den frühen Morgenstunden des 21. August ein Chemiewaffenangriff auf von Rebellen kontrollierte Gegenden in Damaskus stattgefunden hatte, stellten sich die meisten sofort die Frage: Welchen rationalen Grund gäbe es für Assad, einen Tag nach Ankunft der UN-Inspektoren Chemiewaffen einzusetzen? Offensichtlich gar keine. Man kann zwar Erklärungen suchen, aber diese müssen davon ausgehen, dass sich das Assad-Regime völlig verkalkuliert hat, denn noch nie war ein Militärschlag näher als in den letzten Tagen. Wenn Assad wirklich geglaubt hat, mit einem Chemiewaffeneinsatz durchzukommen, ist er ein großes Risiko eingegangen.

Es gibt jedoch Hinweise, die für die Täterschaft des Assad-Regimes sprechen. Das Regime zögerte vier Tage lang (vom 21. bis zum 25. August), um den UN-Inspektoren die Erlaubnis zu geben, die vom Chemiewaffeneinsatz betroffenen Stellen zu untersuchen. Die Videos mit den Opfern wurden nicht von Rebellengruppen hochgeladen, sondern von zivilen Aktivisten, die inzwischen verstorben sein sollen. In diversen Pro-Assad-Seiten in Facebook wurde der Chemiewaffeneinsatz gefeiert, auch wenn diese Posts kurz nach ihrem Erscheinen verschwanden. Und es ist auch fraglich, ob die Rebellen in der Lage wären, einen solchen Einsatz mit Chemiewaffen durchzuführen.

Das sind aber keine handfesten Beweise, die für eine Verurteilung des Assad-Regimes ausreichen würden. Eine andere mögliche Erklärung könnte lauten, dass nicht vom Regime kontrollierte Teile des syrischen Militärs für den Angriff verantwortlich waren. Der einzige Hinweis, dass die Rebellen hinter dem Chemiewaffeneinsatz stecken, ist ein Bericht von „Mint Press“, der dann u.a. vom iranischen Sender PressTV und „Infowars“ aufgegriffen wurde, wonach der saudische Geheimdienst die Rebellen mit Chemiewaffen beliefert habe, die Rebellen aber damit nicht umgehen konnten und dann Opfer ihrer eigenen Waffen wurden.

Die Frage, wer für den Chemiewaffeneinsatz verantwortlich ist, könnte für lange Zeit ungeklärt bleiben, und eine hundertprozentige Sicherheit wird es vielleicht niemals geben. Schon beim Massaker von Hula setzte derselbe Mechanismus ein. Der abschließende UN-Bericht zu Hula, der im August 2012 erschien und für jeden zugänglich ist (s. Link), hat nicht jeden überzeugt. Neben der Frage, wer in Ghouta gegast hat, stellt sich aber eine andere, und zwar: Soll der Westen, der sich – im Gegensatz zu Russland, dem Iran, der Hisbollah, der Türkei, Saudi-Arabien und Katar – militärisch bis jetzt praktisch komplett zurückgehalten hat, eingreifen? Oder ist es schon zu spät, um in Syrien irgendetwas zum Guten zu ändern?

Obama kündigte eine auf 2-3 Tage begrenzte “Strafaktion” an. Es ist damit ausgeschlossen, dass die Chemiewaffenbestände vernichtet werden. Aber auch ein kurzer Einsatz könnte den Westen weiter in den Konflikt hineinziehen. Der Westen befindet sich in einer “No-Win-Situation”. Sollte Assad die Oberhand gewinnen, wird es in Syrien nicht so aussehen wie vor März 2011. Die innere Unterdrückung wird stärker sein als zuvor, die wirtschaftliche Situation wird sich verschlimmern, Syrien wäre ein iranischer Satellitenstaat, einige Gegenden blieben islamistische Terrorbasen, und die Massenvernichtungswaffen im Land blieben eine Gefahr, wenn Assad sie nicht selbst vernichtet.

Wenn Assad fällt, könnten die Chemiewaffenbestände in die Hände von Islamisten geraten. Eine massive Gefahr für den Westen, der dann erst recht eingreifen müsste. Ein von Islamisten kontrolliertes Syrien wäre, gerade, wenn man sich den Bericht eines syrischen Studenten ansieht, der von Islamisten kontrollierten Gegenden besucht hat, ein Alptraum. Eine Teilung des Landes wäre auch eine Alternative, doch aufgrund des Tabus der nationalen Grenzen ist es unwahrscheinlich, dass es dazu kommt. Die am wenigsten schlechte Option wäre ein libysches Szenario. Es dauert Jahre, um die Milizen und Banden unter Kontrolle zu bringen, aber keiner übernimmt die totale Macht, und es wird ein politischer Prozess angestoßen.

Eins ist aber auch klar: Für jedes schlechte Szenario wird die „antiimperialistische Friedensbewegung“ auf jeden Fall dem „Westen“ die Schuld geben. Bestes Beispiel ist mal wieder der Kommentator „Nichtglauber“, der jüngst ausdrücklich bestätigt hat, dass ihm Syrer, die von Assad getötet werden, nicht interessieren, das einzig Wichtige sei „die Doppelmoral und Heuchelei des Westens zu demaskieren“. Da Obama erst die Zustimmung vom Kongress gewinnen will, ist eine Intervention noch nicht gewiss. “Let Allah sort it out”, wie Sarah Palin es formulierte, ist die Einstellung vieler Republikaner, und die irak-abgehärteten Militärs wollen offenbar auch nicht hineingezogen werden.

31 Antworten to “No-Win-Situation in Syrien”

  1. Thomas Holm Says:

    Das alte Moral-Dilemma an der Mossad-Akademie:

    „The Iran-Iraq war was, in Hanna Szenes’s words, ‘My God, my God, I pray that it never end. Seven years of pure pleasure“; …

    „It’s not respectable and even vulgar to make remarks like that during a lesson,“ she said. „I chose not to confront him. That’s not why I went to university. I chose to leave.““

    http://www.sourcewatch.org/index.php/Dan_Schueftan

    • arprin Says:

      Ich fand diesen Satz von Schueftan immer daneben. Selbst wenn Israel wirklich vom Iran-Irak-Krieg profitiert hätte, er verhöhnt damit alle Opfer des Krieges.

      • Thomas Holm Says:

        Israels Sicherheit hat profitiert. Jüdische Konflikt-Ethik lege wert auf strikte Fokussierung etwaiger Freuden auf Effekte von Sicherheit. „schadenfreude“ strictly limited. Quelle weiß ich leider nicht mehr, klang aber recht überzeugend.

  2. Nichtglauber Says:

    Abgesehen davon, dass du diesmal eine recht großzügige Interpretation meiner Aussagen verwendest ( „…dass ihm Syrer, die von Assad getötet werden, nicht interessieren, das einzig Wichtige sei “die Doppelmoral und Heuchelei des Westens zu demaskieren”), ist der zweite Teil des Satzes absolut nachvollziehbar:
    Kann dem Westen die Doppelmoral, der Doppelstandard und die Heuchelei ausgetrieben werden, wird die Welt viel sicherer sein!

    Bezüglich der Optionen der möglichen Täter des Gasangriffs:

    Dieser sache wird sicher nachgegangen werden, und sollte sie sich am Ende tatsächlich als wahr erweisen, würde ich gerne Putins Worte von heute wiederholen:
    „was machen die Amerikaner wenn es sich herausstellen sollte, dass es die Rebellen waren, die das Massaker begangen haben?“
    Denn kann man auch Option 2 ausschliessen, wonach es sich ggf. um einen „Unfall“ seitens der Rebellen gehandelt habe.
    Und dem werten ThomasHolm sei dann gesagt: gemeinsame Bombardierung der Amis und der Russen ja, aber der Adressat müsste dann die Rebellenschaft sein… oder gibt es rote Linien, grüne Linien und Lila-Linien, je nach Sponsorpartner?

    • arprin Says:

      Abgesehen davon, dass du diesmal eine recht großzügige Interpretation meiner Aussagen verwendest ( “…dass ihm Syrer, die von Assad getötet werden, nicht interessieren, das einzig Wichtige sei “die Doppelmoral und Heuchelei des Westens zu demaskieren”)

      Wieso recht großzügige Interpretation? Kannst du mir das bitte erklären? Wie soll man den folgende Kommentare von dir interpretieren als „Assads Massaker sind mir egal, ich schaue NUR und AUSSCHLIEßLICH auf den Westen“

      ALLE Berichte sind nicht gelogen, viele dürften wahr sein.
      Aber es ändert an deiner Einstellung doch nichts, dass du immer wieder zugibst, dass die Opposition auch Verbrechen begeht?
      Ich habe vor Monaten schon hier in diesem Blog geschrieben, dass in Syrien nicht gut gegen böse agiert. Es geht darum, die “westliche Agenda” zu demaskieren und deren Heuchelei, Doppelmoral und völkerrechtswidrige Aktivitäten zu benennen.

      Und:

      Nicht Assad mordet weltweit im Namen der Demokratie, des humanitären Einsatzes und der Menschenrechte. Nicht Assad spannt seine Führungsrolle über die Länder aller Kontinente um seine strategischen, wirtschaftlichen und militärischen Bedürfnisse brutalst durchzusetzen.
      Nicht Assad schwadroniert im Minutentackt von Frieden, Gerechtigkeit und Frieden. Nicht Assad transportiert sein überlegenes politisches System mit Gewalt über den Globus.
      Daher spielen die Player Assad und Westen in grundverschiedene Ligen. Daher MUSS ich vom Bigplayer zu allererst erwarten können, sich an seinen eigenen moralischen und demokratischen Ansprüche zu halten. Und nicht von einem drittklassigen Diktator eines kleinen Landes irgendwo im Nahen Osten.
      Der Westen hat alle Macht in seinen Händen diese moralische Katastrophe zu beenden und auch das Israel-Palästinaproblem zu lösen. Es bedarf dazu nur Mut, Gerechtigkeit, Respekt und Fairness allen Verhandlungspartnern gegenüber. DAS ist mein Anspruch an den Westen. Ich bin Westler und somit kehre ich zuallererst vor meiner eigenen Haustüre.

      Was du sagst, ist ganz klar: Da Assad nur Syrer im Namen von „Stabilität“ abschlachtet und nicht weltweit im Namen von Demokratie, sind seine Verbrechen für dich völlig uninteressant. Der Westen ist für dich verpflichtet, sich an seine moralischen und demokratischen Ansprüche zu halten, aber Assad darf ungestört morden, weil er ein „drittklassiger Diktator“ ist. Zusammengefasst: Das syrische Volk ist dir KOMPLETT egal, es geht dir nur darum, auf den Westen einzuschlagen. Die Zehntausenden von Assad ermordeten syrischen Zivilisten interessieren dich einen Dreck, tote Syrer werden für dich nur dann interessant, wenn sie vom „Westen“ getötet wurden. Kannst du mir bitte erklären, ob du deine Kommentare anders meinst?

      Kann dem Westen die Doppelmoral, der Doppelstandard und die Heuchelei ausgetrieben werden, wird die Welt viel sicherer sein!

      Oh, ja: Beim Thema „Doppelmoral und Heuchelei“ blieben sehr viele Fragen von mir unbeantwortet. Als ich dich fragte, wie du das islamistische Mullah-Regime, die islamistischen Terroristen der Hamas und die islamistischen Terroristen der Hisbollah hochloben und du Todenhöfers Kategorisierung von al-Qaida-Kämpfern im Irak als „Widerstandskämpfer“ teilen konntest, kam von dir nur Ablenkung und Relativierung, aber keine Antwort. Hier noch mal die Fragen:

      1. Die Hamas regiert Gaza diktatorisch und will ein judenreines Kalifat, in der alle Christen, Frauen und Homosexuelle als Menschen zweiter Klasse leben. Was sagst du dazu?
      2. Die Hisbollah ist eine nicht-staatliche Miliz, über Katjuschas verfügt und ihre Kinder zum Hass gegen Juden und Liebe zum Märtytertum (Selbstmordattentate) erzieht. Was sagst du dazu?
      3. Die Mullah-Theokratie zwingt Frauen das Kopftuch auf (per Gesetz) und sieht die Todesstrafe für Apostaten, Ehebrecher und Homosexuelle vor. Was sagst du dazu?
      4. Aus dem Buch von Todenhöfer: (S. 101): „Ich frage ihn, wie er zu Al-Zarkawi und bin Laden stehe. Rami erklärt, er bewundert beide. Mit Al-Zarkawi hätte er gerne zusammengearbeitet, weil dieser den US-Truppen schwere Verluste zugefügt habe. Auch bin Laden beeindrucke ihn, weil er den Mut gehabt habe, sich den USA offen entgegenzustellen.“
      Todenhöfer nennt Rami, einen al-Qaida-Bewunderer, der amerikanische Soldaten jagt, einen “Widerstandskämpfer”. Was sagst du dazu?

      Kannst du jetzt Antworten darauf geben? Nicht „Saudi-Arabien ist schlimmer“, „Der Iran hat seit x Jahren kein anderes Land angegriffen“ oder „Die Hamas ist der bewaffnete Arm des palästinensischen Volkes“, sondern konkrete Antworten auf die Fragen – also was du persönlich von dem von der Hamas angestrebten Kalifat, der Todesstrafe für Homosexuelle im Iran oder Todenhöfers al-Qaida-Propaganda hältst – ohne irgendwelche relativierende „Aber“?

    • arprin Says:

      @Nichtglauber:

      Ich habe mich auf das top-aktuell Gesagte von dir bezogen, ich habe deinen Kommentar zitiert und dir darauf geantwortet. Dass ausgerechnet du, der Meister des off-topic-Kommentare-schreibens, jetzt meckert, ist wieder ein Beispiel für deine Heuchelei.

      – Stimmt es nicht, dass dich von Assad getötet Syrer nicht interessieren? Wenn nicht, kannst du ja darauf antworten, sonst kann kein Dialog stattfinden.
      – Du hast das Thema Doppelmoral und Heuchelei angesprochen – kannst du jetzt deine Doppelmoral und Heuchelei erklären? Bis jetzt gab es keine Antwort von dir, nur Ablenkung und Relativierung. Und keine Sorge, ich werde deine Antworten ganz sicher nicht zerpflücken.

      • Nichtglauber Says:

        Zu allererst: Hast du in der Zwischenzeit meinen Beitrag gelöscht?

        Dann, ad1). mich interessieren die Toten Assads genauso, wie dich die Toten der westlichen Interventionen der letzten Jahre interessieren.

        ad2). meine Doppelmoral ist subjektiv betrachtbar, nicht objektivierbar. Die Heuchelei des Westens ist unumstößlich und durch hunderttausender Toter zu belegen.
        Kurze Belege? aber bitte:

        – Napalm in Korea und Vietnam

        – Agent Orange Vietnam

        – Uranummantelte Munition Irak

        – Drohnen-Angriffe Pakistan, Jemen, Afghanistan

        Erkennst du hier eine rote Linie?
        Mit welcher moralischer oder ethischer Legitimation ziehen die Amerikaner im Falle Syriens eine rote Linie?
        Zudem ohne jegliche Beweise?

        Kannst du mir antworten?

      • arprin Says:

        mich interessieren die Toten Assads genauso, wie dich die Toten der westlichen Interventionen der letzten Jahre interessieren.

        Nichtglauber, das ist wieder keine Antwort. Es sei denn, du glaubst, dass mich die Toten der westlichen Interventionen nicht interessieren (was in keinster Weise stimmt), dann bedeutet dein Kommentar: „Ja, wenn Assad tötet, interessiert es mich nicht“. Wenn du das meinst, dann sag es einfach und lenke nicht ab.

        meine Doppelmoral ist subjektiv betrachtbar, nicht objektivierbar.

        Nein, sie ist objektiv betrachtbar. Du sagst, du bist für Assad weil er gegen Islamisten kämpft, aber gleichzeitig unterstützt du ganz massiv den islamistischen Iran, die islamistische Hamas, die islamistiche Hisbollah und die al-Qaida im Irak. Folgt eigentlich IRGENDWANN Mal eine Antwort von dir, wie du das unter einen Hut bringst?

        Die Heuchelei des Westens ist unumstößlich und durch hunderttausender Toter zu belegen.
        Kurze Belege? aber bitte:

        – Napalm in Korea und Vietnam

        – Agent Orange Vietnam

        – Uranummantelte Munition Irak

        – Drohnen-Angriffe Pakistan, Jemen, Afghanistan

        Ich bin der Meinung, dass der Vietnamkrieg und der Irakkrieg falsch waren. Wobei natürlich für dich die Verbrechen dort nur interessant sind, weil der Westen seine Finger im Spiel hatte.

        Erkennst du hier eine rote Linie?
        Mit welcher moralischer oder ethischer Legitimation ziehen die Amerikaner im Falle Syriens eine rote Linie?
        Zudem ohne jegliche Beweise?

        Der Vietnamkrieg ist vorbei, Obama wirft kein Napalm über Vietnam ab. Ich bin kein Obama-Fan und unterstütze keineswegs seine Politik (sowie ich grundsätzlich kein USA-Fanboy bin, ich verteidige nicht die NSA, die CIA oder jedes außenpolitische Abenteuer der USA), aber er ist genausowenig für die Verbrechen früherer US-Regierungen verantwortlich wie Putin für Stalins Verbrechen.
        Kehren wir zum Jahr 2013 zurück: Mit welcher Legitimation kämpft der mit Islamisten verbündete Assad gegen Islamisten?

        Kannst du mir antworten?

        Wie du siehst: Ja, sowie immer. Kannst du nicht jetzt ein einziges Mal eine ganz normale Antwort geben, ohne irgendwelche Ablenkungen und Relativierungen?

  3. Thomas Holm Says:

    Im BBC-Filmbericht grüßen die Menschlichen Schutzschilde des Regimes am Kain- und Abel-Berg bei Damaskus mit dem Hitlergruß.

    http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-23966147

    Ab Min. 2.35

    • citizen Says:

      Bestimmte Arm- und Handhaltungen gelten in vielen Ländern als Gruß der vom Großkapital zwecks Machterhalt finanzierten und an die Regierung gebrachten* Mussolini- und später auch Hitler-Faschisten, das ist richtig und sicherlich sollte dies in allen Ländern der Welt vermieden werden, weil eben nicht jeder Mensch historische Tatsachen wie den „Saluto romano“ kennen kann und so schnell voreiligen Schlussfolgerungen gefolgt wird, die zu Kurzschlussreaktionen führen könnten. Falls also ein „Hitlergruß“ vorgelegen haben soll, müsste dies schon durch wirklich umfassende und unabhängigen Untersuchungen nachgewiesen werden, statt mit einigen Bildern .

      „Der Saluto romano (Römischer Gruß, auch Olympischer Gruß)“

      http://de.wikipedia.org/wiki/Saluto_romano

      *“Wer finanzierte Hitler und die NSDAP?“

      http://sauber.50webs.com/kapital/index.html

  4. Thomas Holm Says:

    Wegen der Ausgewogenheit: Bildungsreform in befreitem Gebiet:

    Statt Bomben von Obama, Tornister von Osama

    http://www.businessinsider.com/al-qaeda-hands-out-school-gear-in-syria-2013-9

  5. citizen Says:

    Vielen Dank für den Artikel, in dem der UNO zufolge jedoch von folgender falscher Voraussetzung ausgegangen wird:

    „Es gibt jedoch Hinweise, die für die Täterschaft des Assad-Regimes sprechen. Das Regime zögerte vier Tage lang (vom 21. bis zum 25. August), um den UN-Inspektoren die Erlaubnis zu geben, die vom Chemiewaffeneinsatz betroffenen Stellen zu untersuchen.“

    Wie die UNO selbst bestätigt, wurde ihr 24 Stunden nach ihrem Antrag der Zugang zu den Orten in Syrien gewährt, nicht 5 Tage später:

    http://webtv.un.org/watch/daily-press-briefing-sg-travel-to-the-netherlands-syria-iran-palestine-darfur-afghanistan-sg-appointment-major-general-imam-edy-mulyono-indonesia-force-commander-of-the-minurso/2632263081001

    • Nichtglauber Says:

      Apropos UNO:
      hat man von dieser globalen Organisation in Person von Dreiminutenei-Ban irgend ein Statement zum beabsichtigten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Syrien vernommen?
      Und was ist eigentlich aus den, von Syrien (I) geforderten Untersuchungen der Gasangriffe in Khan Al Assal geworden?
      Tja…

      • arprin Says:

        Apropos UNO:
        hat man von dieser globalen Organisation in Person von Dreiminutenei-Ban irgend ein Statement zum beabsichtigten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Syrien vernommen?

        Natürlich hat man das, man darf sie nur nicht ignorieren, das macht mir das Leben hier schwer, weil ich jeden Furz wieder ausgraben und hier reinstellen muss, von dem ich ausgegangen bin, du hättest es gehört:

        http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/571509_Ban-Ki-moon-fordert-mehr-Zeit-fuer-UN-Inspektoren-in-Syrien.html
        „Der UN-Generalsekretär kritisiert einen Militäreinsatz am UN-Sicherheitsrat vorbei. Das Gremium müsse seine „politische Verantwortung behalten“.“
        http://www.handelsblatt.com/politik/international/vor-g20-gipfel-uno-chef-warnt-vor-militaerschlag-gegen-syrien/8736786.html
        „Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon lehnt einen Militärschlag gegen Syrien weiter ab. Eine derartige „Strafmaßnahme“ könnte Folgen für die Bemühungen um eine politische Beilegung des Konflikts haben, sagte Ban am Dienstag in New York. Der Generalsekretär erinnerte daran, dass der Einsatz militärischer Gewalt völkerrechtlich nur durch ein Mandat der Vereinten Nationen gedeckt wäre.“

        Nur weil du zu faul bist um Bans Aussagen zu googeln heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.

        Und was ist eigentlich aus den, von Syrien (I) geforderten Untersuchungen der Gasangriffe in Khan Al Assal geworden?
        Tja…

        Von Syrien gefordert? Die syrische Regierung hat sich MONATELANG geweigert, Inspektoren ins Land zu lassen! Die aktuelle Mission, die übrigens vom syrischen Regime gelenkt wird (die Inspektoren brauchen für jeden Ort die Erlaubnis des Regimes, um ihn zu besuchen) diente der Prüfung vieler Vorfälle.

        So, und jetzt folgendes: Entweder du gibst jetzt endlich direkte Antworten – ohne irgendwelche themenfremden Ausflüge – auf die oben erwähnten Fragen, die ich dir seit Monaten stelle und die du seit Monaten ignorierst, oder deine Kommentare werden in diesem Blog nicht mehr freigeschaltet.

      • salamshalom Says:

        Dass Sie, Arprin, mit Nichtglauber Probleme haben, müssen sie nicht dauernd erwähnen. Entweder Sie sperren ihn oder sie lassen ihn. Im Vergelich zu all den anderen hier kann ich persönlich keine größeren Versäumnisse erkennen. Bei Nichtglauber setzt bei ihnen eine Art Beißreflex ein.
        Es ist im Übrigen absolut korrekt von NG wiedergegeben, dass die syrische Regierung im März und im April nach einem „vermeintlichen“ Giftgasanschlag der Rebellen in Al Assal offiziell bei der UNO nach Untersuchung und Aufklärung angefragt hat. Die Delegation, die sich jetzt in Syrien aufhielt, sollte eigentlich dieses Ereignis untersuchen. Dann kam Al Ghouta und den Rest setze ich als bekannt voraus.
        http://nsnbc.me/2013/07/31/khan-al-assal-massacre-to-cover-up-chemical-weapons-use-by-jabhat-al/

        Bezüglich Ban K. Moon: die mediale Präsenz der, eigentlich, werthaltigen UN-Organisation ist gelinde gesagt höchstens „angedeutet“.

      • arprin Says:

        Dass Sie, Arprin, mit Nichtglauber Probleme haben, müssen sie nicht dauernd erwähnen.

        Wenn du mit „Probleme haben“ den Widerspruch zu seinen Kommentaren meinst, dann: Doch, natürlich muss ich das.

        Entweder Sie sperren ihn oder sie lassen ihn.

        Da das mein Blog ist, kann ich selbst entscheiden ob ich jemanden sperre oder nicht. Und unter „Lassen“ verstehe ich, dass man die Kommentare freischaltet, nicht, dass man den Kommentaren nicht widerspricht.

        Es ist im Übrigen absolut korrekt von NG wiedergegeben, dass die syrische Regierung im März und im April nach einem “vermeintlichen” Giftgasanschlag der Rebellen in Al Assal offiziell bei der UNO nach Untersuchung und Aufklärung angefragt hat. Die Delegation, die sich jetzt in Syrien aufhielt, sollte eigentlich dieses Ereignis untersuchen. Dann kam Al Ghouta und den Rest setze ich als bekannt voraus.
        http://nsnbc.me/2013/07/31/khan-al-assal-massacre-to-cover-up-chemical-weapons-use-by-jabhat-al/

        Die Rebellen warfen dem Regime vor, Chemiewaffen eingesetzt haben und das Regime warf den Rebellen vor, Chemiewaffen einzusetzen. Die UNO wollte die Vorfälle auf beiden Seiten untersuchen, aber die syrische Regierung wollte das nicht – sie wollte nur Inspektoren nach Khan al Assal lassen. Die Inspektoren sollten neben Khan al Assal auch eigentlich auch andere Orte besuchen, wo das Regime Chemiewaffen eingesetzt haben soll (u.a. in Homs). Ghouta kam dazwischen.

        Bezüglich Ban K. Moon: die mediale Präsenz der, eigentlich, werthaltigen UN-Organisation ist gelinde gesagt höchstens “angedeutet”.

        Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichtglauber fragte nach Statements zum beabsichtigten Syrien-Angriff, und es gab Statements von der UNO. Um die mediale Präsenz der UNO ging es nicht.

  6. Georg Says:

    Die Blockade der UN-Inspektoren durch das Terrorregime dauerte bis zum 26. August.
    Da konnte nur ein südwestlicher Vorort besucht werden. Volle Bewegungsfreiheit auch in die östlichen Vororte gab es erst am 27. August.

    http://heimatrecht.wordpress.com/2013/08/30/uberfaellige-abrechnung/

    • arprin Says:

      Du hast ganz Recht mit deiner Kategorisierung des Assad-Regimes als Terrorregime. Aber was ich nicht verstehe ist warum du gegen Assad bist. Sind die „Heimatrechtler“ und NPD-ler nicht eigentlich für Assad?

      • Georg Says:

        Ich muß ja nicht in jedem Punkt mit der NPD übereinstimmen.
        Leider ist es tatsächlich so, das viele Leute der Rechten von der iranisch-russischen Propaganda zu stark beeinflußt sind.
        Schon vor den arabischen Revolutionen. Da wollte man zB. bezüglich Israel auch mal einen anderen Standpunkt hören als den westlichen, der immer Pro-Israel ist.

        Wenn man das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Grundlage der Meinungsbildung über den Syrien-Konflikt beachtet, kann man nicht für die Assad-Diktatur sein.

  7. arprin Says:

    Die NZZ mit einer lesenswerten Analyse:
    http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/wird-asad-zu-unrecht-verdaechtigt-1.18144866

    „Was aber spricht dagegen, dass die Rebellen einen Teil dieser Vorräte erbeutet und das Massaker selber verübt haben? Selbst wenn man Teilen der Opposition den entsprechenden Zynismus zutraut, handelt es sich um eine Behauptung ohne jegliche Faktenbasis. Bisher ist nichts darüber bekanntgeworden, dass den Aufständischen Chemiewaffen in grosser Zahl in die Hände gefallen wären. Westliche Geheimdienste schliessen dies aus, und auch das Regime Asad dementiert dies. Im Mai gab es einen Wirbel um die Nachricht, Angehörige der islamistischen Nusra-Front seien in der Türkei mit einem Container Sarin gefasst worden. Die Substanz entpuppte sich später als Frostschutzmittel. Ähnlich kurios ist das Gerücht, wonach ein saudischer Prinz die Aufständischen mit Chemiewaffen beliefert habe. Saudiarabien gilt nach allgemeiner Auffassung nicht als Staat mit einem C-Waffen-Programm.

    Der Besitz chemischer Substanzen bedeutet zudem noch nicht, dass man diese auch wirkungsvoll einsetzen kann. Es fehlt den Rebellen nebst dem Know-how im heiklen Umgang mit Nervengasen an schweren Waffen und erst recht an Artillerieraketen, wie sie am 21. August zum Einsatz kamen. Westliche Geheimdienste sprechen den Aufständischen die militärische Fähigkeit zur Durchführung einer solch grossangelegten und weiträumigen Aktion ab.“

  8. Andreas Haas Says:

    Ein lesenswerter Artikel:

    Rep. Alan Grayson: Syria Intelligence Manipulated
    http://www.usnews.com/news/blogs/washington-whispers/2013/09/05/alan-grayson-syria-intelligence-manipulated

    In dem darin eingebetteten Video mimmt das Kongress-Mitglied Alan Grayson (Demokraten) während in der Anhörung Bezug auf einen Zeitungsbericht, wonach das vom israelischen Geheimdienst abgehörte Telefonat nach dem fraglichen Chemiewaffen-Angriff falsch wiedergegeben und inhaltlich entstellt wurde.

    Er bittet darum, die gesamte Abschrift des Telefonats der Öffentlichkeit zugänglich zu machen:
    http://www.usnews.com/news/blogs/washington-whispers/2013/09/05/alan-grayson-syria-intelligence-manipulated

    Bislang wurde dieser Bitte nicht entsprochen, d.h. die „Beweise“ bleiben weiter geheim …

    • arprin Says:

      Die Meldungen von den abgehörten Telefonaten kamen mir auch nicht sehr glaubwürdig vor. Ich habe gehört, dass US-Geheimdienste und der BND Telefonate abgehört haben sollen, von abgehörten Telefonaten durch den israelischen Geheimdienst war mir nichts bekannt. Aber wie auch immer, als Beweise werden sie wohl nicht viel taugen.

  9. Georg Says:

    Noch ein Aspekt:
    Die Assad-Unterstützer erklären ständig, Assads Truppen wären „auf dem Vormarsch“ gewesen, somit gäbe es gar keinen Grund für Assad Chemiewaffen eizusetzten, im Gegenteil der Einsatz der Chemiewaffen sei eine Verzweiflungstat der Rebellen gewesen um diesen „Vormarsch“ zu stoppen…

    Die Aussagen sind Folge der Gehirnwäsche die man auf Blogs der selbsternannten „Infokrieger“ erhält, wo hemmungslos Propaganda im Sinne Putins und des Irans verbreitet wird und davon abweichende Meinungen erst gar nicht zugelassen werden. Auch über Niederlagen des Regimes erfährt man dort überhaupt nichts !

    Die Bilanz der letzten Monate sieht nämlich so aus:
    Das Regime konnte mit massiver Unterstützung der Hisbollah, sowie iranischer und irakischer Schiiten Al Qusair sowie die Stadt Taklakah (an der Nordgrenze des Libanon) und einen Stadtteil von Homs einnehmen (zwei andere nicht).
    Die großspurig angekündigte Eroberung Aleppos wurde zu einem Debakel. Im Gegenzug verlor das Regime bei Aleppo die Stadt Khan Assal westlich von Aleppo, Khan Asser südlich von Aleppo, dazu zwei Stadtteile Aleppos und eine Reihe von Dörfern im Osten der Provinz Hama. Dazu noch einen Stadtteil von Deir Ezzor.
    Noch größer waren die Verluste in der Provinz Daraa ganz im Süden. Zwei Drittel der symbolträchtigen Provinzhauptstadt (dort begannen die Demos gegen Assad), dazu noch die ca. 70000 Einwohner Städte Inkhil, Jasim und Nawa.
    Bei Latakia starteten einige Hasardeure der Opposition eine Offensive, die gut vorankam, dann aber wegen Munitionsmangel eingestellt werden mußte (soviel zur Lüge, das der Westen und die Araber die Opposition so großartig mit Waffen ausstatten) und schließlich mußte man sich auf die Ausgangsposition zurückziehen.
    Das verkaufte das Regime als „Sieg“.
    Was jetzt die Damaskus-Außenbezirke und Vororte betrifft, so bombardiert und rennt das Regime dort seit einem Jahr dagegen an und kann trotzt einer militärisch astronomisch besseren Bewaffnung keinen Fortschritt erzielen.

    Hier ist eine meiner Einschätzung nach zutreffende Karte:
    http://img.ly/images/7726037/full

    • Thomas Holm Says:

      @ Georg Zutreffend. Der ganze ‚Holla, die Hisbollah‘-hype kann nicht über die prekär überdehnte Situation des Regimes hinwegtäuschen.

      Aus Sicht von Kommandeuren mit levantinischem Minderheiten- Geschichtsbewusstsein ist in verlustreichen Gefechten ein Verlangen nach dem Einsatz der Gaswaffe als plausibel anzusehen. Hier eine weitere Andeutung zukünftiger Trick und Kniffe: Angriffe auf Ziele im Umfeld des „Assadsee“, der durch eine Art Assuan-Staudamm gebildet wird, auch so ein Sowjet-Werk übrigens:

      Neben den gewohnten zahlreichen Lobpreisungen Gottes sind Verwünschungen gen Teheran und Iraks Maliki vernehmlich.

  10. Thomas Holm Says:

    Botschaft an die westliche Friedensbewegung: Syrer würden auch gerne dazu gehören:

  11. Thomas Holm Says:

    Ex Radikalinski: Shiraz Maher über Assads Killing-spree Min. 12.40-12.50 und darüber, was eigentlich zu tun wäre: 35.00-35.10 …

    mit der entsprechenden katastrophalen Resonanz aus den Kreisen der britischen anti-imperialistischen Linken beim Frontline-Programm

    • Georg Says:

      Ja aber warum hat Kerry – und auch David Cameron – nun dem Regime den Rettungsanker hingeworfen, indem er sagte, das Regime solle seine Chemiewaffen
      an die Staatengemeinschaft übergeben ?
      Offensichtlich baut er damit einer drohenden Abstimmungniederlage im Kongress vor. War das nun mit Obama abgesprochen ? Es sieht so aus als würde es da Unstimmigkeiten geben.

      Putin hat dies natürlich sofort aufgegriffen und auch der Außenminister des Assad-Regimes hat zugestimmt.

      Damit rückt ein Militärschlag in weite Ferne 😦

      • Georg Says:

        Oder Kerry und Obama wollen auf diese Weise sich die Zustimmung des Kongresses sichern, nämlich indem sie ein Ultimatum an Assad dem Kongress vorlegen.

      • Thomas Holm Says:

        „Damit rückt ein Militärschlag in weite Ferne“ Obama will ihn auch gar nicht, er will ihn nur gewollt haben. Und wenn der Kongress für ein Ultimatum stimmt, dem Assad bereits zugesagt hat, dann können alle Politiker glücklich sein. Die Iraner, die bei Assad schon die Urlaubsanträge bearbeiten:

        (Min1.40) und auch sonst den Laden schmeißen, kriegen ein paar Tadschiken- und Fidschi-Militärs beigesellt und schon ist die internationale Aufsicht perfekt. Hoffentlich meldet nicht noch irgend ein Dussel vom Irakischen Rechnungshof Eigentumsvorbehalt für das Zeug an.

  12. Links der Woche | Freisinnige Zeitung Says:

    […] Jorge Arprin aus seinem Blog arprin: No-Win-Situation in Syrien […]

  13. Georg Says:

    Die Öffentlichkeitsarbeit der Syrer im deutschsprachigen Raum ist übrigens beklagenswert, während die Gegenseite da leider sehr gut aufgestellt ist.

    Auch englischsprachige Seiten gibt nicht eben in Hülle und Fülle.
    Am ehesten noch bei Facebook.
    Hier sind welche:
    https://www.facebook.com/SyrianDayOfRage
    https://www.facebook.com/RadioFreeSyria?ref=stream
    https://www.facebook.com/ArabChroniclebyCedricLabrousse
    http://blogs.aljazeera.com/liveblog/topic/syria-153
    http://yallasouriya.wordpress.com/
    aktuelle Kurzfilme:
    http://www.youtube.com/user/Souria2011archives/videos?view=0

    deutschsprachig:
    https://www.facebook.com/DieSyrischeRevolution2

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