WM-Geschichte, Teil 11

Der Argentinier Mario Kempes feiert eines seiner Tore im Finale

Der Argentinier Mario Kempes feiert eines seiner Tore im Finale

Im Jahr 1978 erlebte der Vatikan ein Dreipäpstejahr, ging Pol Pots Terrorherrschaft in Kambodscha ihrem Ende entgegen, schlossen Israel und Ägypten Frieden, wurde mit Louise Joy Brown das erste künstlich befruchtete Baby geboren und fand vom 1. bis zum 25. Juni die 11. Fußball-Weltmeisterschaft in Argentinien statt. Argentinien schockiert die Brasilianer mit einem „gekauften“ Sieg, die Niederlande verteidigen ihren Vize-Weltmeistertitel und Deutschland erlebt eine Demütigung gegen den kleinen Nachbarn.

Neben der WM 1934 war die WM 1978 in Argentinien die für den Sport wohl unwürdigste Veranstaltung. Zwei Jahre zuvor hatten die Militärs unter General Videla geputscht. Zehntausende Regimegegner, verschwanden, wurden gefoltert und ermordet. Die FIFA dachte jedoch nicht an einen neuen Veranstalter. Der OK-Chef Actis wurde 1976 ermordet, nachdem er finanzielle Einsparungen gefordert hatte. Nach seinem Tod wurden großzügige Geldmittel bereitgestellt, die das Land in eine Wirtschaftskrise mit einer Inflation von über 200% stürzten. Trotzdem äußerten sich die meisten Offiziellen gleichgültig gegenüber der Lage in Argentinien, so auch der DFB.

Qualifikation und Favoriten

Für die Qualifikation wurde mal wieder eine neuer Bewerberrekord erstellt: 106 Mannschaften wollten nach Argentinien reisen, 32 aus Europa, 10 aus Südamerika, 17 aus der Concacaf-Zone, 26 aus Afrika, 19 aus Asien und 2 aus Ozeanien. Israel war 1974 aus dem asiatischen Fußballverband ausgeschlossen worden, nahm aber in der Ostasien-Gruppe teil. Automatisch qualifiziert waren Argentinien als Gastgeber und Deutschland als Titelverteidiger. In Europa schafften Polen, Italien, Österreich, die Niederlande, Frankreich, Schweden, Schottland und Spanien die direkte Qualifikation. Ungarn setzte sich im einzigen interkontinentalen Play-Off gegen Bolivien durch (6:0, 3:2), angeblich wurde ein Spiel für eine Anzeigetafel gekauft. Es war für Ungarn die erste WM-Teilnahme seit 1966, auch das große Fußballland Spanien sowie Frankreich waren nach zwölf Jahren wieder dabei. Dafür blieben die Sowjetunion und England, das jedoch gegen Italien antreten musste, wie bei der letzten WM zuhause. Die Europameister aus der Tschechoslowakei scheiterten an Schottland.

Brasilien und Peru setzten sich in Südamerika durch, Uruguay scheiterte in der Vorausscheidung an Bolivien. In der Concacaf-Zone konnte Mexiko nach holpriger erster Runde die im eigenen Land stattfindende Kontinentalmeisterschaft, die gleichzeitig die letzte Qualifikationsrunde war, ohne Punktverlust gewinnen. Tunesien gelang es, nach vier Qualifikationsrunden zum ersten Mal das WM-Ticket zu lösen, genauso wie der Iran in der Asien/Ozeanien-Runde. „Team Melli“ war bereits 1968, 1972 und 1976 Asienmeister geworden, die WM-Qualifikation versetzte das ganze Land in Jubel. Aber im WM-Jahr wurde das Land auch von politischen Unruhen erfasst, im August nahm die „Islamische Revolution“ ihren Lauf.

Die legendären Ikonen der letzten Jahre waren bei der WM 1978 nicht mehr dabei. Pelé hatte 1977 seine Karriere bei New York Cosmos beendet, Cruyff, wohl auch aus politischen Gründen, verzichtete auf die Teilnahme, Beckenbauer wurde nicht nominiert, Müller war schon zurückgetreten. Mit Zico (25, Brasilien), Michel Platini (22, Frankreich), Karl-Heinz Rummenigge (22, Deutschland), Paolo Rossi (21, Italien) und Mario Kempes (23, Argentinien) standen neue, junge Stars bereit (beinahe wäre auch der 17-jährige Maradona ins argentinische Team gerutscht). Einen klaren Favoriten gab es nicht. Die von Ernst Happel trainierten Niederländer hatten mit Krol, Neeskens, Rensenbrink und Rep noch immer eine starke Mannschaft, Deutschland befand sich im Umbruch. Gastgeber Argentinien und Brasilien standen traditionell auf der Mitfavoritenliste. Auch die Franzosen, Ungarn und Schotten hatten talentierte Mannschaften aufzubieten.

Spielstätten, Modus und Gruppenauslosung

Buenos Aires beheimatete zwei Spielstätten: Im Estadio Monumental von River Plate sollte das Finale stattfinden, im José Amalfitani dagegen nur drei Spiele. Die drei weiteren Spielstätten lagen in Córdoba, Mar del Plata, Rosario und Mendoza. Der Modus wurde gegenüber 1974 nicht verändert: Vorrunde, Zwischenrunde und dann Finale. Für die Gruppenauslosung wurde ein kompliziertes Verfahren entwickelt. Argentinien, Brasilien, Deutschland, Niederlande und Italien wurden gesetzt, wobei festgelegt wurde, dass Argentinien in Gruppe A auf Italien treffen würde. In Topf 4 landeten Tunesien, der Iran, Österreich und die darüber erbosten Franzosen.

Die Auslosung ergab folgende Gruppen:

Gruppe A: Argentinien, Italien, Ungarn, Frankreich
Gruppe B: Deutschland, Polen, Mexiko, Tunesien
Gruppe C: Brasilien, Spanien, Schweden, Österreich
Gruppe D: Niederlande, Schottland, Peru, Iran

Vorrunde

Die Argentinier taten sich in Gruppe A schwerer als gedacht. Im ersten Spiel gegen Ungarn geriet man früh in Rückstand und konnte erst sieben Minuten vor Schluss in Führung gehen, ehe die Ungarn dann ihre zwei wichtigsten Offensivkräfte, Nyilasi und Töröcsik, durch Rote Karten verloren. Gegen Frankreich (2:1) profitierte man von einem umstrittenen Elfmeter. Im Bruderduell gegen Italien setzte es dann aber eine 0:1-Niederlage. Die Italiener boten die überzeugendste Vorrundenleistung an, alle drei Spiele konnte die Squadra Azzuri für sich entscheiden. Statt Catenaccio war der Sturm mit Causio, Rossi und Bettaga entscheidend. Zu den Geschichten dieser WM zählt, dass beim Spiel zwischen Frankreich und Ungarn die französische Auswahl mit den grün-weißen Trikots von Atletico Kimberley spielen musste, weil beide Mannschaften nur weiße Trikots mitgebracht hatten.

Enttäuschend und beinahe verhängnisvoll war die deutsche Leistung in Gruppe B. Das ereignisarme Eröffnungsspiel gegen Polen blieb torlos, gegen Mexiko reichte es dann zu einem fulminanten 6:0, wobei Spielmacher Heinz Flohe und Rummenigge herausstachen. Aber im letzten Spiel gegen Tunesien war die DFB-Elf am Rand des Ausscheidens. Dabei hätte man gewarnt sein müssen: Tunesien hatte historischerweise den ersten Sieg einer afrikanischen Mannschaft eingefahren (3:1 gegen Mexiko) und gegen Polen nur knapp mit 0:1 verloren. Deutschland zitterte sich mehr schlecht als recht mit einem 0:0 in die zweite Runde, büßte aber seine Favoritenrolle ein. Polen errang den ersten Platz, Tunesien konnte erhobenen Hauptes die Heimreise antreten, während die Mexikaner zuhause von den Fans beschimpft und bedroht wurden.

Die überraschendste Gruppe war Gruppe C. Brasilien konnte nicht überzeugen und spielte gegen Schweden (1:1, in letzter Minute pfiff der Schiedsrichter ein brasilianisches Tor nach einem Eckball ab, da er zuvor angeblich das Spiel beendet hatte) und Spanien (0:0) unentschieden. Routinier Rivelino und Jungstar Zico verloren ihren Stammplatz. Die Österreicher dagegen, mit denen kaum einer gerechnet hatte, gewannen ihre Spiele gegen Spanien und Schweden. Torjäger Hans Krankl, später beim FC Barcelona tätig, traf beide Male. So reichte eine 0:1-Niederlage gegen Brasilien, um sich den ersten Platz zu sichern. Die Spanier enttäuschten erneut, die Schweden konnten nicht an ihre starke Leistung von 1974 anknüpfen.

Die Gruppe D wurde von den Torjägern Rob Rensenbrink und Teofilo Cubillas entschieden, und man sah eine wahre Elfmeterflut. Der Vize-Weltmeister schlug im ersten Spiel den Iran dank dreier Tore von Rensenbrink (zwei Elfmeter, eine Ecke) mit 3:0, die Peruaner siegten dank zweier Traumtore von Cubillas und einem verschossenen Elfmeter der Schotten mit 3:1. Schottland kam anschließend gegen den Iran nicht über ein 1:1 hinaus, während die Niederlande und Peru sich torlos trennten. Es waren dann die Peruaner, die mit einem 4:1 gegen den Iran den Gruppensieg klarmachten. Cubillas traf 3-mal, 2-mal per Elfmeter – die Iraner hatten also in der Vorrunde gleich vier Elfmeter gegen sich zugesprochen bekommen.

Dramatisch wurde dann das Aufeinandertreffen zwischen Schottland und den Niederlanden. Die skandalträchtige schottische Auswahl (Doping, Saufgelage) musste mit drei Toren Unterschied gewinnen. Nach dem Rensenbrink per Elfmeter traf, sah nichts mehr danach aus. Kurz vor der Pause glich Kenny Dalglish aus und es folgte der große Auftritt von Archie Gemmill. Erst verwandelte er Sekunden nach Wiederanpfiff einen Elfmeter zum 2:1, bevor er dann in der 68. Minute mit einem wunderbaren Sololauf zum 3:1 einnetzte. Es fehlte nur noch ein Tor zur Sensation. Doch in der 72. Minute zerstörte Rep mit einem Weitschusstor die schottischen Hoffnungen. Schottland war, wie 1974, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ausgeschieden, der Vize-Weltmeister kam mit einem blauen Auge davon.

Zwischenrunde

Die Niederländer machten in der Gruppe A ihr Schwächeln in der Vorrunde vergessen. Gleich im ersten Spiel wurde Österreich, pikanterweise das Heimatland von Oranje-Trainer Happel, mit 5:1 deklassiert, Rensenbrink traf zum vierten Mal per Elfmeter – es war sein 5. WM-Tor – und bereitete drei weitere Tor vor. Die deutsche Auswahl konnte gegen Italien wieder mit Glück ein 0:0 halten. In der Neuauflage des Endspiels von 1974 zeigte Deutschland dann sein bestes Spiel und führte bis zur 84. Minute mit 2:1, ehe Rene van de Kerkhof zum Ausgleich traf. Es war eine gefühlte Revanche, denn Deutschland hätte nun ein Unentschieden beim Spiel zwischen Italien und den Niederlanden gebraucht und mit 5 Toren gegen Österreich gewinnen müssen, um ins Finale einzuziehen.

Dazu kam es natürlich nicht. Die Niederländer besiegten Italien dank einer starken zweiten Halbzeit mit 2:1. Ernie Brandts, der mit einem Eigentor die italienische Führung besorgt hatte, und Arie Haan trafen für Oranje. Italien qualifizierte sich immerhin für das Spiel um Platz 3. Die DFB-Elf erlebte gegen die Österreicher einer ihrer schlimmsten Niederlagen. Ein Eigentor von Vogts hatte die deutsche Führung egalisiert und Krankl die 2:1-Führung geschossen. Nach dem zwischenzeitlichen 2.:2 war es dann wieder Krankl, der mit einem Weltklasse-Tor den sensationellen 3:2-Endstand besorgte und den österreichischen Kommentator Edi Finger ausflippen ließ („I werd‘ narrisch!“). Das Spiel ging in Deutschland als die „Schmach von Córdoba“ in die Geschichte ein, für die Österreicher wurde es das „Wunder von Córdoba“.

Zu einem Eklat kam es in Gruppe B. Mario Kempes hatte seine Argentinier gegen Polen mit seinen ersten zwei WM-Toren sowie einem Handspiel in der Linie (den fälligen Elfmeter hielt Gauscho-Schlussmann Fillol) in die Siegerstraße gebracht. Aber die Brasilianer machten ihre schwache Vorrunde auch ohne Zico (seine Zeit kam später) und Rivelino vergessen, vor allem Nelinho, Dirceu und Roberto „Dinamite“ zeigten starke Leistungen. Die Peruaner wurden mit 3:0 nach Hause geschickt, und beim Giganten-Duell gegen den Gastgeber aus Argentinien versteckte man sich nicht. Die Begegnung endete torlos. Vor dem letzten Spieltag kam es dann zu Vorgängen, die diese WM bis heute in ein schlechtes Licht werfen. Die Funktionäre verlegten die Partie zwischen Brasilien und Polen vor, mit der zweifelhaften Begründung, dass sich aufgrund eines zeitgleich stattfindenden Spiels der Argentinier niemand für das Spiel interessieren würde.

Brasilien erledigte seine Aufgabe mit einem 3:1 gegen Polen (dem 3:1 von Roberto gingen drei Aluminium-Treffer voraus), nun war klar: Argentinien brauchte einen Sieg mit vier Toren Vorsprung. Es kam, wie viele vermuteten. Die Peruaner trafen zwar kurz nach Beginn den Pfosten, dann legten sie jedoch eine merkwürdige Passivität hin, die die Argentinier ausnutzten. Schon nach 50 Minuten war das Wunschergebnis erreicht, am Ende hieß es 6:0. Kempes traf 2-mal. Bis heute halten sich Theorien, wonach das argentinische Militär das Spiel mit einer Weizenlieferung an Peru gekauft hätte, einige peruanische Kicker gaben später an, dass man ihnen Geld angeboten hatte. Der argentinische Diktator Videla und sein Freund Henry Kissinger hatten gar die peruanische Kabine besucht. Der Gastgeber war wie gewünscht im Finale, die Ehre des Fußballs war beschmutzt.

Spiel um Platz 3

Die Brasilianer waren aufgrund ihres skandalösen Ausscheidens noch immer frustriert. Es gab Gerüchte, wonach die Selecao das Spiel um Platz 3 boykottieren würde. Am Ende trat man aber doch an und konnte gegen die Italiener einen ehrenvollen Abschluss finden. Causio brachte Italien in Führung, Nelinho traf in der 64. Minute aus unmöglichem Winkel mit Außenrist zum 1:1 und acht Minuten später erzielte Dirceu den Siegtreffer. In Brasilien fühlten sich nun viele als die „wahren Weltmeister“.

Finale

Zum dritten Mal in den letzten vier Weltmeisterschaften hatte sich der Gastgeber für das Finale qualifiziert. Die Niederlande kam als amtierender Vize-Weltmeister, Argentinien war nach 1930 zum zweiten Mal im Finale. Der israelische Schiedsrichter Abraham Klein galt als Favorit für das Spiel, aber die FIFA entschied sich lieber für den Italiener Sergio Gonella. Angeblich befürchteten die Militärs aufgrund niederländisch-jüdischer Verbindungen eine Parteilichkeit Kleins. Im frenetischen Estadio Monumental begann schon vor dem Spiel der Nervenkrieg: Mehrere Minuten lang diskutierten die Argentinier um einen Verband am Handgelenk von Rene van de Kerkhof, bis der dieses abnahm, so dass es losgehen konnte.

Die Niederländer versteckten sich jedoch nicht und hatten zwei gute Chancen durch Rep, ein Kopfball ging am Tor vorbei, ein Schuss zwang Filllol zu einer Glanzparade. Für Argentinien vergab Passarella eine große Chance. In der 38. Minute wurde Kempes angespielt, er drang in den Strafraum vor und schob den Ball unter Jongbloeds Händen ins Tor. Oranje blieb gefährlich und wäre fast vor der Halbzeit durch Rensenbrink zum Ausgleich gekommen. Es dauerte aber noch bis zur 81. Minute, bis Nanning per Kopf das 1:1 erzielte. In der Nachspielzeit folgte dann die tragischste Szene der niederländischen Fußballgeschichte: Rensenbrink traf den Pfosten. Es wäre der WM-Titel gewesen.

In der Verlängerung schlug dann die bis dahin größte Stunde des argentinischen Fußballs. In der 105. Minute dribbelte Kempes zwei Niederländer im Strafraum aus, schoss Jongbloed an und bugsierte den Ball irgendwie über die Linie. Die Niederländer waren am Boden. Es war nicht nur das 2:1, sondern auch Kempes‘ 6. WM-Tor, mit dem er an Rensenbrink und Cubillas vorbeizog. Fünf Minuten vor Schluss sorgte Kempes dann für die Entscheidung: Er wurde angespielt, dribbelte sich wieder in den Strafraum, der Ball kam zu Bertoni, der zum 3:1 traf. Mehr passierte nicht. Argentinien war zum ersten Mal Weltmeister.

Nach dem Abpfiff erinnerte man sich wieder an die Realitäten in Argentinien. Die Niederländer, die über ihre zweite Finalniederlage traumatisiert waren und sich über die Schiedsrichterleistung beschwerten, boykottierten wie erwartet die Abschlusszeremonie. Argentiniens Kult-Trainer Cesar Luis Menotti, ein bekennender Linker und Che Guevara-Fan, verweigerte Videla den Handschlag und analysierte: „Wir haben die Diktatur der Taktik und den Terror des Systems besiegt“. In den Straßen feierten die Menschen, politische Häftlinge und ihre Aufseher hatten das Spiel gemeinsam angeschaut und feierten für kurze Zeit gemeinsam. Es war für viele ein trauriger Sieg.

Fazit

In 38 Spielen wurden 278 Spieler eingesetzt und 102 Tore geschossen (2,68 pro Spiel). Rensenbrinks 1:0 gegen Schottland war das 1000. WM-Tor der Geschichte. Das spielerische Niveau war nach Meinung der Experten gesunken, und die kursierenden Betrugsvorwürfe, die – wie der Mord an Actis – bis heute unaufgeklärt sind, taten ihr Weiteres dazu. Die argentinische Auswahl hatte zwar mit Torwart Ubaldo Fillol, Abwehrchef und Kapitän Daniel Passarella, Mittelfeldantreiber Osvaldo Ardiles und natürlich Kempes eine starke Mannschaft aufzubieten, war aber wohl kaum in einem Atemzug mit den Jahrhundertmannschaften Brasilien 1970 oder Deutschland und die Niederlande 1974 zu nennen. Im Großen und Ganzen war es trotz einiger erinnerungswürdiger Spiele eine der schwächeren Weltmeisterschaften.

Platzierungen

1. Argentinien
2. Niederlande
3. Brasilien

WM-Torschützenkönig

Mario Kempes (6)

Titel-Ranking

Brasilien (3)
Deutschland (2)
Italien (2)
Uruguay (2)
England (1)
Argentinien (1)

4 Antworten to “WM-Geschichte, Teil 11”

  1. aron2201sperber Says:

    wie immer toll geschrieben.

  2. besucher Says:

    Neben der WM 1934 war die WM 1978 in Argentinien die für den Sport wohl unwürdigste Veranstaltung.

    Dann kann sich ja 2022 schon bedenkenlos in diese Liste einreihen. Einen israelischen Schiedsrichter wird es wohl auch in einem möglichen Finale dort nicht geben. Katar wird wahrscheinlich mit 22 eingebürgerten Brasilianern antreten, ich hoffe aber dass sich Israel auch qualifiziert 😉

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