Ayn Rand, Altruismus und Egoismus: Ein Missverständnis?

Der Grabstein von Ayn Rand

Ayn Rand ist tot, aber ihre Ideen werden auf ewig weiterleben

Ayn Rand ist eine der immer noch einflussreichsten Autorinnen in den USA. Sie vertrat politisch einen klassischen Liberalismus, basierend auf Individualrechten und der freien Marktwirtschaft. Dies begründete sie mit ihrer Philosophie, dem Objektivismus. Die Ethik des Objektivismus besagt, dass jeder Mensch sein Leben für sich selbst leben muss. Niemand sollte sich für andere aufopfern oder andere zwingen, sich für einen aufzuopfern. In ihren Schriften lobt sie den Egoismus und verdammt den Altruismus. Es gibt wohl nichts, was für Ayn Rand schlimmer ist als Altruismus. In ihrem Buch „Atlas Shrugged“ (deutsch: „Der Streik“) sind die Helden Personen, die nur im Eigeninteresse handeln und dies auch gar nicht verschweigen, während die Bösewichte, die die Welt zerstören, alle vorgeben, völlig selbstlos im Namen der Allgemeinheit zu handeln.

Obwohl ich Ayn Rand meist zustimme und ich den Objektivismus zusammen mit dem Stoizismus für die faszinierendste Philosophie halte, denke ich, dass es bei der Betrachtung von Egoismus und Altruismus einige Missverständnisse gibt. Der Erste ist, dass die Gegner von Ayn Rand missverstehen, was sie mit Egoismus meinte. Heute steht Egoismus weitgehend für Rücksichtlosigkeit und Selbstsucht, für Ayn Rand bedeutete es dagegen einfach, die eigenen Interessen zu verfolgen. Gerade zu Ayn Rands Zeiten – Sowjetunion, Nazi-Deutschland, Zweiter Weltkrieg – war die Botschaft „Du gehörst dir selbst, niemand darf dich zum Sklaven machen“ nicht selbstverständlich. Der Zweite ist Ayn Rands Verständnis von Altruismus. Für ihre Gegner bedeutet Altruismus, anderen Menschen zu helfen, sie verstand darunter, sich für niemanden aufzuopfern oder andere für sich zu opfern. Meiner Meinung nach liegen hier beide falsch.

Gibt es Altruismus?

Die Vorstellung, man könnte etwas tun, was völlig selbstlos ist, würden die wenigsten abstreiten. Menschen spenden für die Armen, sie helfen ihren Freunden und Familien beim Umzug, sie verzichten auf Reichtum, sie setzen als Feuerwehrmänner ihr Leben aufs Spiel, um völlig Fremden zu helfen. Selbstloses Verhalten schient umgibt uns überall. Wie kann man da abstreiten, dass es Altruismus gibt? Ganz einfach: Weil es absurd ist, zu glauben, man würde etwas tun, was nicht auch im eigenen Interesse ist. Wenn jemand Menschen hilft, die er mag, tut er das, weil er die Freundschaft erhalten will. Freundschaft ist meistens ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Würde man nur nehmen, ginge die Freundschaft wahrscheinlich kaputt, und man wäre traurig und hätte selbst niemanden, der einem später beim Umzug hilft.

Wer für Arme spendet oder Fremden das Leben rettet, macht das, weil ihn sein Gewissen dazu treibt. Daran ist nichts Schlechtes. Würden Menschen kein Mitleid empfinden, wenn sie Arme sehen oder keinen Wunsch, Fremden in Not zu helfen, wäre das katastrophal. Es ist also unser eigenes Interesse, unser Wunsch nach innerem Wohlbefinden, der uns dazu treibt, anderen zu helfen. Aber was ist mit Mönchen, die allem Besitz entsagen und nur für andere Menschen leben? Sind diese nicht zutiefst altruistisch? Im Gegenteil. Ein Mönch, der jede einzelne Handlung seines Lebens darauf prüft, ob sie mit Gottes Vorgaben zu vereinbaren sind, handelt zutiefst im eigenen Interesse. Er will in den Himmel kommen. Es gibt wohl kaum etwas Egoistischeres, als sein ganzes Leben ausschließlich dem Ziel zu dienen, sich für ein späteres Leben im ewigen Himmelsreich zu qualifizieren.

Niemand handelt, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Und dieses Ziel liegt immer im eigenen Interesse – ob nun das Wohlergehen einer Person, die man liebt, den Erhalt einer Freundschaft, sein Gewissen zu beruhigen oder in das ewige Himmelsreich zu kommen. Manchmal kann es sein, dass man den eigenen Vorteil erst in Zukunft erwartet oder dieser gar nicht eintritt, weil man sich verrechnet hat (z.B., wenn das ewige Himmelsreich nicht kommt). Eine wirklich altruistische Tat wäre eine Tat, von der man 1.) weder selbst noch irgendein Freund profitiert, 2.) sein Gewissen nicht beruhigt und 3.) sich auch in Zukunft keinen Vorteil verspricht – und so eine Tat existiert nicht. Diese Schlussfolgerung hat natürlich Konsequenzen für unsere Vorstellungen von „Altruismus“ und „Egoismus“ und deren Bedeutung im modernen politischen Sprachgebrauch sowie auch für den Objektivismus.

Für den Objektivismus bedeutet das: Altruismus existiert eigentlich nicht. Der Fehler in Ayn Rands Argumentation ist: Von anderen die totale Selbstaufopferung für sein eigenes Ziel zu fordern, ist nicht altruistisch, sondern extrem egoistisch. Die Kommunisten und Nationalsozialisten forderten von allen ihren Bürgern, ihr Leben einzusetzen, damit sie ihr Ziel erreichen. Hitler verkleidete dies als „Gemeinnutz“ und als Dienst an der „Volksgemeinschaft“, aber in Wirklichkeit ging es um sein egoistisches Eigeninteresse, die Welt zu beherrschen. Hinter jeder vermeintlich altruistischen Forderung steckt ein egoistisches Interesse. Und das heißt, es gibt keinen Gegensatz zwischen Egoismus und Altruismus, sondern zwischen rationalem Egoismus und irrationalem Egoismus. Schauen wir uns nun an, was diese Schlussfolgerung für die Politik bedeutet.

Die „Interessen der Allgemeinheit“

Die Handlungen von Politiker sind nach eigenen Angaben immer darauf ausgerichtet, nicht nur sich selbst oder einzelnen Klientel, sondern allen Menschen, also „der Allgemeinheit“, zu helfen. Gibt es sowas wie „Interessen der Allgemeinheit“? Ein Staat besteht aus Millionen Staatsbürgern, die ihre eigenen Interessen verfolgen und sich in Gruppen zusammenschließen, die ebenfalls ihre eigenen Interessen verfolgen. Rechtsextreme verfolgen nicht dieselben Interessen wie Linksextreme (oder nicht immer, es gibt ja Schnittmengen). Millionäre vertreten nicht dieselben Interessen wie die Linkspartei. Die alten Taxidienste vertreten nicht dieselben Interessen wie die neuen, von Uber organisierten Taxidienste. Egal wie man es dreht und wendet, es gibt keine Interessen, die von absolut allen geteilt werden. Nichtmal der deutsche WM-Sieg war im Interesse aller, die „Antideutschen“ wünschten sich ein deutsches Vorrunden-Aus.

Warum benutzen Politiker dann trotzdem die Phrase „Wir handeln im Interesse der Allgemeinheit“? Die Erklärung ist wohl, dass Egoismus bei anderen nicht gut ankommt. Deswegen verschweigt man den eigenen Egoismus und appelliert stattdessen an den Egoismus der Anderen (bzw. der Allgemeinheit). Sie sagen nicht „Gib‘ mir dein Geld!“, sondern „Gib‘ mir dein Geld, es ist in deinem Interesse!„. Die Kohlearbeiter behaupten, es wäre im Interesse der Allgemeinheit, wenn man ihnen Subventionen zahlt. Dafür demonstrierten sie mit Parolen wie „Für den Abbau der Zechen müsst ihr alle blechen!“. Natürlich ist das Unsinn. Kohle hat nunmal heute weniger Bedeutung als noch im 19. Jahrhundert, andere Methoden der Energieerzeugung sind effizienter. Es ist so, dass die Allgemeinheit für die Subventionen für die Kohlearbeiter blechen muss. Richtigerweise sollte es also heißen: „Für den Erhalt der Zechen müsst ihr alle blechen!“.

Beispiele für diese Rhetorik finden sich überall. Die Bauernverbände könnten sagen: „Wir wollen nicht, dass billigere Anbieter uns unsere Kunden wegnehmen, also brauchen wir Zölle gegen Lebensmittel aus dem Ausland!“. Sie wissen aber, dass das nicht ankommen würde. Stattdessen sagen sie: „Es liegt im Interesse der Allgemeinheit, Zölle gegen ausländische Produkte zu erheben“. Die alten Taxidienste könnten sagen: „Wir wollen nicht, dass Uber uns mit billigeren Preisen und besseren Diensten verdrängt, also verbietet Uber!“, doch das klingt nicht so schön, also sagen sie: „Es ist im Interesse der Allgemeinheit, Uber zu verbieten“. Der Wunsch, Ausländer vom Arbeitsmarkt fernzuhalten, wird oft damit begründet, dass Ausländer als billige Arbeitskräfte die einheimischen Arbeiter verdrängen, was schlecht für die Allgemeinheit wäre. In Wirklichkeit profitieren die Menschen, wenn die Herstellungskosten und damit die Preise sinken.

Die spanische Partei Podemos kündigte an, einen Satz aus der spanischen Verfassung strenger anwenden zu wollen: „Der gesamte Reichtum des Landes in seinen unterschiedlichen Formen und was auch immer seine Rechtsform sein möge, untersteht dem allgemeinen Interesse“. Die Sache ist klar: Sie wollen „die Reichen“ stärker besteuern. Aber wieso glauben sie, dabei im allgemeinen Interesse zu handeln? In den letzten Europawahlen bekamen sie knapp 8%, in Meinungsumfragen liegen sie derzeit bei 25%. Vertreten die 75% anderen nicht die Interessen der Allgemeinheit? Wer hat sie dazu ermächtigt, im Namen der Allgemeinheit zu sprechen? Wissen sie etwa besser als die Allgemeinheit, was die Interessen der Allgemeinheit sind? Die Wahrheit ist: Die „Interessen der Allgemeinheit“ sind immer nur die Interessen einer Gruppe, die ihre Interessen allen anderen aufzwingen will – im Namen der Allgemeinheit.

Wir brauchen weniger Egoismus

Nun kommen wir wieder zu Ayn Rand. Ihre Verdammung des Altruismus und die Forderung nach „mehr Egoismus“ sind für mich ein PR-Gau. Es ist zwar oft so, dass philosophische Prinzipien missverstanden werden, vor allem, wenn sie den Liberalismus verteidigen. Aber Ayn Rands Glorifizierung von Egoismus und Verachtung für Altruismus ist geradezu bestimmt dafür, missverstanden zu werden. Das zeigte sich z.B. in einem Kulturzeit-Beitrag aus dem Jahr 2012, in der Ayn Rands Philosophie, die als „Ablehnung der der Selbstlosigkeit“ und dem „Streben nach eigenem Glück“ beschrieben wird, „eine Kriegserklärung an die Prinzipien sozialen Zusammenlebens“ genannt wird. Man legt ihr den skandalöserweise den Satz in den Mund: „Arm sind nicht die Armen, arm sind die Reichen, wenn der Staat sie daran hindert, sich zu entfalten, noch reicher zu werden. Sie sind „arme Milliardäre““.

Ayn Rand sagte nie etwas gegen Armenhilfe. Sie fand es sogar in Ordnung, wenn man sein Leben für einen anderen opfert, wenn das Überleben dieser Person für einen selbst einen höheren Wert hat als das eigene Leben. Da jedoch nahezu alle unter Altruismus „Hilfe an andere Menschen“ verstehen, wird man die Verachtung von Altruismus meistens als die „Verachtung von Hilfe für die Bedürftigen“ missverstehen. Eine bessere Strategie wäre, das Thema Altruismus komplett zu vermeiden und stattdessen die Forderungen der Umverteiler als das zu entlarven, was sie sind: radikalen Egoismus. Niemand von ihnen vertritt die Interessen der Allgemeinheit, sondern nur die ihrer Klientel. Alle größeren gesellschaftlichen Gruppen betreiben Lobbyarbeit, und die Politiker entscheiden dann, welche Gruppe sie auf Kosten der Allgemeinheit unterstützen, entweder aus Überzeugung (falls sie idealistisch sind) oder weil sie Wählerstimmen oder Finanzspenden wollen (falls sie machtbesessen sind). Umverteilung ist radikaler Egoismus. Wir brauchen weniger Egoismus!

10 Antworten to “Ayn Rand, Altruismus und Egoismus: Ein Missverständnis?”

  1. CK Says:

    Aua.

    Ayn Rand unterschied zwischen Altruismus (Selbstaufopferung) und Benevolenz. Altruismus ist die Ethik, dass man gefälligst anderen helfen MUSS, die Bedürfnisse Anderer vor den Eigenen kommen usw, also die Einstellung dass man für Andere leben soll.

    Siehe: http://aynrandlexicon.com/lexicon/altruism.html

    Tatsächlich gibt es niemanden, der Altruismus konsequent lebt. Das ist vollkommen unmöglich. Es ist eben gerade keine Ethik, die konsistent anwendbar ist, eben weil sie zu sehr im Widerspruch zum eigenen Leben und Überleben steht. Das wusste Ayn Rand genau. Das bedeutet aber nicht dass es Altruismus nicht gibt. Nur eben nicht in Reinform, weil unmöglich.

    Und mit Egoismus meint sie die Ethik zu tun, was langfristig objektiv in deinem rationalen Eigeninteresse ist und nicht, was Du gerade subjektiv „egoistisch“ tun willst. Jemand der bspw. auf eigenen Besitz verzichtet um in den Himmel zu kommen, handelt irrational, da es kein Jenseits gibt, wohl aber ein Diesseits in welchem der Mensch leben soll. Im Hier und Jetzt zu verzichten ist eine Aufopferung, egal wie gut derjenige sich dabei fühlen mag. Und was die angesprochenen Partikularinteressen angeht: langfristig schadet es einem selbst, dergleichen zu verlangen, weil alle Eingriffe des Staates zugunsten der eigenen Gruppe morgen Eingriffe zuungunsten der eigenen Gruppe. Ergo was kurzfristig im eigenen Sinne sein mag, ist es mittel- bis langfristig nicht, ergo nicht egoistisch im Randschen Sinne.

    Es mag sein dass die Begriffe von Rand ein PR-Gau sind. Aber soll man deswegen andere Begriffe benutzen?

    Ich bin persönlich kein Objektivist (die Gründe hierfür spare ich mir mal, ist komplett offtopic jetzt), der Objektivismus ist aber eine Philosophie die ich sehr respektiere und ich verstehe sehr gut, dass die Anhänger desselben das nicht wollen. Weil zu tun, was Du vorschlägt, bedeutet den Package Deal zu akzeptieren, was heute oft laut Mainstreammeinung „Egoismus“ sein soll (nämlich zugleich Rücksichtslosigkeit gegen Andere UND im rationalen Eigeninteresse handeln) und damit ist man gefährlichen altruistischen Angriffen gegen das Zweite ausgesetzt. Die eigene Ethik kann keiner aufgeben.

    • Carsten Says:

      Jemand der bspw. auf eigenen Besitz verzichtet um in den Himmel zu kommen, handelt irrational, da es kein Jenseits gibt, wohl aber ein Diesseits in welchem der Mensch leben soll.

      Er handelt nur irrational wenn es in der Tat keien Himmel gibt, das ist jedoch weder beweis- noch widerlegbar. Um hier rational zu folgern muss man die (Nicht-) existenz als Axiom nehmen.
      Das ist irgendwie die Krux der ganzen Philosophie hier: Ohne eine eindeutige Festlegung der Prämissen ist keine rationale Folgerung möglich und was der rationale Eigenutz für einen MEnschen ist hängt vollständig von diesn Prämissen ab.

  2. Juergen Rettel Says:

    „Umverteilung ist radikaler Egoismus. Wir brauchen weniger Egoismus!“
    Das ist leider falsch. Seit 1795 weiß man, dass jeder Markt bzgl. der Einkommen noch einmal durch die Gauß-Methode der kleinsten Quadrate optimiert werden kann für mehr Umsatz.
    Und diese Erkenntnis unterscheidet den Realisten Milton Friedman von der Spinnerin Ayn Rand.
    Netto = 0,5 * Brutto + Familienköpfe * bGE auch für Brutto = 0 ist nur ein Familienausgleich, den in D z.B. das GG gebietet.
    Ohne Kunden läuft jedes Geschäft schlechter als mit.
    Der Markt besteht nicht NUR aus Erwerbstätigen, sondern in D sind 40 % der möglichen Kunden gar nicht im Erwerbsfähigen Alter. Es liegt also im Eigennutz der Unternehmer, diese 40 % mit Geld zu versorgen.:)

  3. Gutartiges Geschwulst Says:

    @Juergen Rettel: „… , sondern in D sind 40 % der möglichen Kunden gar nicht im Erwerbsfähigen Alter. Es liegt also im Eigennutz der Unternehmer, diese 40 % mit Geld zu versorgen.“

    Stimmt! Das haben wir als Kinder auch so gemacht, wenn wir „Kaufladen“ spielten.

  4. Martin Says:

    @Juergen Rettel: Ja, klar. Wenn Brutto und Netto nicht nur echte Arbeit, Dienstleistung oder Waren repräsentieren würden, dann wäre das in Sozialwunderhausen bestimmt so.

    • Juergen Rettel Says:

      Martin, das Brutto repräsentiert nicht nur Arbeit und Güter, es repräsentiert auch den leistungslosen Gewinn, leistungslos, weil in der BWL Gewinne definitionsgemäß keine Kosten sind.
      Die geistige Beschränktheit von Ayn Rand hat Milton Friedman insofern nachgewiesen, bGE gibt es volkswirtschaftlich zum Nulltarif aus Grundfreibetrag und Gewinnen, indem man Löhne und Gewinne gleichermaßen mit 50 % unabhängig von der Höhe besteuert. Der „Objektivismus“ von Ayn Rand wurde von Milton Friedman als unwissenchaftlich entlarvt.:)

  5. Carsten Says:

    Ganz einfach: Weil es absurd ist, zu glauben, man würde etwas tun, was nicht auch im eigenen Interesse ist.

    Wenn die „eigenen Interessen“ der Menschen ausschliesslich über ihr Tun definiert werden, ist es natürlich tautologisch, dss man stets im eigenen Interesse handelt. Dann ist es auch keine ethische Frage mehr, sondern eine Tautolgie.

  6. Thomas Holm Says:

    Von der Armenhilfe bis zu dem gutmenschlichen Sisyphos-Stress, dem letzten Spoiler-Strategen seine Sünden abzuknöpfen um sich daran zu verzehren, seinen Laden zu sanieren, war es ein weiter Weg.

    Das abzockerische „Gegenüber“ allen gutmenschlichen Wohlmeinens und ist heutzutage zu historisch unerreichter Erpressungs-Produktivität und Spoiler-Versiertheit gereift.

    Unter allen Versagern, Erpressern, Bittstellern, Nölern und Spoilern sticht EINER hervor, dem man nicht sagen kann: „Fahr‘ zur Hölle !“

    Jedenfalls nicht von Europa aus, weil Geographie Schicksal ist.

    Alle anderen kann man mittelfristig an Moskau-Inkasso verweisen.

  7. Timo Ollech Says:

    Der Scheinwiderspruch zwischen Egoismus und Altruismus beruht auf der Illusion, dass wir voneinander getrennte Individuen seien. Erweitert man das Bewusstsein entsprechend, dann löst sich der Widerspruch auf, denn „ich“ bin nicht getrennt von „dir“ & allen anderen.

    • Juergen Rettel Says:

      Ayn Rand leidet unter 2 Denkfehlern :
      1. Objektivismus als Glaubensdogma, sie erhebt einen intersubjektiven Gruppenglauben zu einer Ideologie.
      2. Im Markt gebe es nur Erwerbstätige als Kunden. Da widerlegt sie schon Ihr Freund Milton Friedman. Liberale glauben nicht, sie analysieren das Ist.:)

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