Profitgier – Das Übel der Menschheit?

Zu den legendärsten Aussagen des Ökonomen Milton Friedman gehört seine Verteidigung der Gier. Friedman meint, eine Wirtschaft könne nur florieren, wenn Menschen von Profitgier angetrieben werden, während Länder ohne Profitgier zu Armut verdammt sind.

Ziemlich bekannt und ununterbrochen zitiert wird auch Adam Smiths Aussage, wonach der Bäcker nicht aus Mitgefühl zu seinen Mitmenschen Brötchen backt, sondern einzig und allein aus Profitgier. Smith und Friedman gelten als wichtige Vordenker der freien Marktwirtschaft, und somit werden ihre Aussagen als Beweise dafür hervorgekramt, dass es im Kapitalismus nur um eines geht: Profitgier. Mehr Gewinnmaximierung, mehr Rendite, mehr Wachstum! Um was anders geht es in diesem System nicht, glauben die Gegner der freien Marktwirtschaft. Das finden sie verstörend. Ein System, indem es nur um Gier geht, ist unmenschlich, barbarisch, grausam. Nicht Profitgier sollte im Mittelpunkt stehen, sondern die Menschen, fordern sie.

Ein Wiener Hochschullehrer für Wirtschaft, Christian Felber, hat nun eine Alternative parat: Die Gemeinwohlökonomie. Unternehmen sollen gemäß Felber nicht mehr nur eine Profitbilanz haben, sondern auch eine „Gemeinwohlbilanz“, die messen soll, wie human die Arbeitsbedingungen sind, wie sehr die Umwelt geschützt wird, wie gerecht verteilt wird und wie solidarisch man sich gegenüber anderen Unternehmern verhält. Außerdem sollen auch „Gemeinwohlbanken“ gegründet werden, deren Ziel es nicht sein soll, mehr Geld zurückzubekommen als man investiert hat. Des Weiteren soll es ein Maximaleinkommen geben (das Zehnfache des Mindestlohns), Privatvermögen sollen auf 10 Millionen Euro und Erben und Schenkungen auf 500.000 Euro pro Person beschränkt werden.

Eine Gesellschaft, in der nicht die Profitgier, sondern das Wohl der Menschen im Mittelpunkt steht – wer so argumentiert, hat einen bemerkenswerten logischen Denkfehler gemacht: Er versteht offenbar nicht den Unterschied zwischen Zielen, Methoden und Ergebnissen. Mit einem hat er immerhin Recht: Profitgier allein ist nichts Gutes. Gier kann der Antrieb sein, der zu den schlimmsten Verbrechen führt, die man sich vorstellen kann. Kriminelle rauben Banken aus, weil sie gierig nach Geld sind. Drogenkartelle töten Konkurrenten, damit sie ihnen ihre Gewinne nicht streitig machen. Erwachsene töten ihre eigenen Eltern, um an ihr Erbe ranzukommen. Die FIFA vergibt die WM an die Sklavenhalter-Scheichs in Katar, weil diese ihnen volle Geldkoffer gesendet haben.

Nun hat Friedman aber keine grenzenlose Gier ohne Rücksicht auf die Methoden, die dabei angewandt werden, gepredigt. Ihm geht es in keinster Weise nur um Renditeerhöhung. Das Wesen einer freien Marktwirtschaft, wie Friedman sie fordert, ist in allererster Linie Freiheit. Menschen sollen ohne Bevormundung vom Staat oder anderen Marktteilnehmern frei Arbeitsverträge abschließen, Unternehmen gründen, Handel treiben und über ihr Einkommen bestimmen dürfen, und die Aufgabe des Staates sollte sich weitgehend darauf beschränken, für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Wenn sich jemand an diese Spielregeln (Methoden) hält, kann er jedes Ziel verfolgen, dass er will. Friedman sagt also nicht „Gier ist immer gut!“, sondern „Gier kann Wunderbares bewirken“.

Der Kern der freien Marktwirtschaft ist aber nicht das Ziel, Profite zu machen, sondern die Methoden. Welches Ziel man hat, soll niemand vorgeben. Niemand soll gezwungen werden, Profite zu machen. Wer will, kann ruhig ein Unternehmen gründen, ohne dabei das Ziel zu haben, Profite zu machen. All die Leute, die sich lieber um das ominöse „Gemeinwohl“ kümmern wollen als um Profite, können das tun. Gründet eure Gemeinschaftsbetriebe, macht eure Kibbuze auf, lebt in sozialistischen Kommunen. Alles kein Problem, solange niemand gezwungen wird, mitzumachen. Warum lobt Friedman aber dann die Gier? Weil das Ziel bzw. Motiv der Profitgier, wenn man sich an die Regeln der freien Marktwirtschaft hält, das Motiv ist, dass am besten geeignet ist, um für Wohlstand zu sorgen.

Schauen wir uns dazu mal die Länder an, in denen der Staat die Profitgier in vielen Bereichen verboten hat. Venezuela hat unter Chavez und Maduro die Preise für etliche Güter von der Regierung festsetzen lassen, damit nicht mehr die Profitgier der Unternehmer im Vordergrund steht, sondern das Wohl der Menschen. Die Folge ist: Mittlerweile sind nicht nur wichtige Lebensmittel knapp, sondern auch Kondome und Toilettenpapier. Sie werden nun zu Wucherpreisen im Schwarzmarkt angeboten. Es herrscht ein so großer Mangel, dass ein neuer Nebenjob entstanden ist: „Profi-Schlangesteher“ bei Supermärkten. Warum geschah dies? Es gibt ja kein naturwissenschaftliches Gesetz, das besagt: Wenn der Staat die Preise festsetzt, werden die Waren knapp.

Der Grund ist: Die Unternehmer können keine Gewinne mehr machen, also haben sie weniger Anreize, um zu produzieren – sie produzieren weniger, die Waren werden knapp. Deswegen herrscht in sozialistischen Staaten Mangel, deswegen scheitern die meisten Gemeinschaftsbetriebe, Kibbuze und sozialistische Kommunen (auch innerhalb von freien Marktwirtschaften), deswegen wird die Mietpreisbremse wahrscheinlich zu Wohnungsknappheit führen. Es hat nichts mit einem naturwissenschaftlichen Gesetz zu tun, es liegt einfach nur an dem Verhalten der Menschen. Wenn Adam Smith oder Milton Friedman die Gier loben, tun sie dies, weil sie wissen, dass der Bäcker weniger, schlechtere oder gar keine Brötchen backen wird, wenn es ihm verboten wird, damit Profite zu machen.

Profite zu machen ist ein Ziel, die freie Marktwirtschaft ist eine Methode, und Wohlstand ist ein Ergebnis. Die Leute, die meinen, Profitgier sei das große Übel, dass man ausmerzen müsse, denken zu kurz. Man kann eine Handlung nicht allein auf ihr Ziel reduzieren und die dabei angewandten Methoden außer Acht lassen. Wenn Menschen aus Profitgier töten oder stehlen, ist die Lösung nicht, die Profitgier zu bekämpfen, sondern Mord und Diebstahl. Es scheint jedoch eine Spezialität unter Gegnern der freien Marktwirtschaft zu sein, Methoden und Ergebnisse vollkommen zu ignorieren und nur das Ziel zu beachten. Wenn eine schlechte Methode (Sozialismus) zu schlechten Ergebnissen (Armut) führt – was soll’s? Immerhin war das Ziel (Gemeinwohl) gut.

Die Profithasser sollten sich auch vergewissern, dass Profitgier nicht das einzige Ziel (bzw. Motiv) ist, aus denen Menschen unmoralische Dinge tun. Aus Liebe heraus versorgen Eltern ihre Kinder und helfen ihren Verwandten in Not, aber es gab auch schon Menschen, die aus Liebe zu einem Menschen Morde begangen haben. Nationalstolz kann positive wie negative Handlungen nach sich ziehen: Der Wunsch, sein Land politisch zum Besseren zu verändern oder den WM-Titel zu gewinnen kann von Nationalstolz motiviert sein, Chauvinismus und Gewalt gegen Ausländer ist es immer. Aber es würde wohl niemand auf die Idee kommen, Liebe und Nationalstolz komplett zu verdammen, weil sie die Motive für viele Verbrechen lieferten.

12 Antworten to “Profitgier – Das Übel der Menschheit?”

  1. Timo Ollech Says:

    Das kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Denn genauso wie es Unterschiede zwischen Zielen, Methoden und Ergebnissen, so gibt es auch Zusammenhänge dazwischen. Schon Gandhi hatte erkannt, dass die Mittel bzw. Methoden mit den Zielen übereinstimmen müssen, sonst gibt’s nur Kuddelmuddel.
    Wenn Profit das Ziel ist, dann stimmt die Methode Marktwirtschaft damit überein. Soweit d’accord. Das Ergebnis ist allerdings nicht in erster Linie Wohlstand, jedenfalls nicht Wohlstand für alle. Sondern das Ergebnis ist eine von Konkurrenzkampf geprägte Gesellschaft, in der sich der Wohlstand in den Händen weniger konzentriert, und insgesamt alle einem noch größeren Wohlstand hinterherjagen. Eine völlig unentspannte Gesellschaft. Wer darauf steht, kann ja gerne Profit machen wollen. Aber:

    Weiterhin macht Profitgier unfrei. Denn wenn ich mir Profit als Ziel setze und dann scheitere, also dieses Ziel nicht erreiche, mache ich mich selbst unglücklich. Selbst wenn ich einen bestimmten Profit tatsächlich erreiche, bin ich damit noch lange nicht glücklich, denn ich könnte ja noch mehr Profit erreichen.
    Das liegt allerdings gar nicht in erster Linie an der Profitgier, sondern daran, sich überhaupt ein zu erreichendes Ziel zu setzen, sprich an der Gier an sich. Ein solches Ziel führt immer von dem weg, was hier & jetzt gerade ist. Und das macht unglücklich.
    Darüber habe ich zuletzt im Artikel Freiheit ist der Abstand zwischen Reiz und Reaktion ausführlich gebloggt.

  2. Juergen Rettel Says:

    Milton Friedman bekam seinen Wirtschafts-Nobelpreis nicht für seine Ansichten über Gier, sondern dass er Marktwirtschaft um 2 staatliche Rahmenbedingungen ergänzte für eine Volkswirtschaft:

    1. Ein Staatliches Geldschöpfungsmonopol für kollektive Freiheit der Bürger.
    2. Ein Mindesteinkommen für individuelle Freiheit gemäß C.F.Gauß :
    Netto = 0,5 * Brutto + Familienköpfe * bGE auch für Brutto = 0.

    Adam Smith sagte noch: Nur wenn jeder nach maximalem Einkommen strebt, ist auch das Volkseinkommen maximal. Aber ob bei maximalem Volkseinkommen auch jeder sein maximales Einkommen erlangt hat, weiß ich nicht.
    Und Friedman beweist mt C.F.Gauß : Jede Einkommensverteilung eines maximalen Volkseinkommens als Suboptimum kann noch einmal durch einen Familienausgleich für den Markt optimiert werden.
    Der Markt ist nur suboptimal, die Gesellschaft hat ihn noch zu optimieren. Erst dann herrscht Freiheit !

    • arprin Says:

      Meine Güte, wie oft noch willst du mit diesen Begriffen „0,5 *“, „bGE“ und „Familienausgleich“ herumschleudern? Ich hab‘ verstanden was du meinst, du musst es nicht unter jedem zweiten Artikel posten.

      Und nein, Friedman bekam sicher nicht den Nobelpreis nur für diese 2 Punkte, sondern für sein Gesamtwerk. In der Begründung steht nichts von staatlichem Geldmonopol oder Mindesteinkommen:
      http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/economic-sciences/laureates/1976/

      • Juergen Rettel Says:

        Schmunzel, arprin, aber nur diese beiden Kapitel (3 und 12) in „Kapitalismus UND Freiheit“ unterscheiden Milton Friedman eben von Adam Smith und Ludwig von Mises. Damit stellt er die Balance zwischen Markt und Gesellschaft her, denn Kapitalismus allein ist noch keine Freiheit. Ein sehr provokanter Buchtitel.🙂
        Die 50 % schließen die Schere zwischen Arbeit UND Kapital, sind also die Definition der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards, die Gleichentwicklung von Ertrag aus Arbeit und Ertrag aus Kapital !
        Und der Familienausgleich ist in zivilisierten Ländern Verfassungsgebot, ein Leugnen ist ein Zeichen mangelnder Zivilisation, z.B. bei Ayn Rand.🙂

      • Martin Says:

        Herr Rettel erscheint mir inzwischen so etwas wie der Georg Todoroff des bGE zu sein….

      • Juergen Rettel Says:

        Martin, „Herr Rettel erscheint mir inzwischen so etwas wie der Georg Todoroff des bGE zu sein….“
        Schmunzel,ich vertrete hier nur Milton Friedman, er ist KEIN Todoroff des bGE.
        arprin hat nur das „Gierzitat“ aus dem Zusammenhang gerissen, Friedman korigiert die Gier durch den notwendigen Familienausgleich für das Umsatzpotential des Marktes. So ist der Zusammenhang wieder hergestellt !

    • idiota Says:

      @ Juergen Rettel

      „Der Markt ist nur suboptimal, die Gesellschaft hat ihn noch zu optimieren.“

      Fragen: Was ist der Markt? Warum/in welcher Hinsicht ist der suboptimal? Wohin/Woraufhin soll die Gesellschaft den Markt optimieren?

      • Juergen Rettel Says:

        Danke für die Frage :
        1. Der Markt ist das Wirtschaftssystem. Es wird repräsentiert durch die Einkommen als Meßwerte. Deshalb kann man diese wie jede Meßwertreihe durch die Gauß-Methode optimieren.
        2. Der Markt ist nur ein Suboptimum, weil Einkommen bis zur Höhe eines bGE pro Familienkopf das Existenzminimum nicht abdecken.
        Die Optimierung besteht aus Existenzminimum für Jeden, dadurch wird das Umsatzpotential des Marktes durch Verbreiterung des Mittelstandes optimiert :
        bGE-Prozess
        Der Grundfreibetrag Prokopfeinkommen macht die Optimierung zur Nullsumme.
        3. Die Soziale Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard fordert die Gleichentwicklung von Löhnen und Gewinnen mit der Produktivität. Das ist seit HartzIV (illiberaler Markteingriff 2004) nicht mehr gegeben :
        Schere 2013
        Man kann sie aber durch gleichen Steuersatz 50 % auf alle Einkommen wieder herstellen.
        Dann wird jeder auch nur mit dem unbedingt nötigen für bGE belastet.
        Der Familienausgleich Netto = 0,5 * Brutto + Familienköpfe * bGE ist über alle Null, die Belastung für jeden das mögliche Minimum.
        Das ist C.F.Gauß.
        Und das Umsatzpotential des Marktes dann optimal.
        Dass ein bGE an sich notwendig ist, erkannte schon Adam Smith 1776, er erfand deshalb die Einkommensteuer für den Familienausgleich !

      • idiota Says:

        @ Juergen Rettel

        Also das Wirtschaftssystem (welches Sie „den Markt“ nennen) ist für Sie suboptimal, weil in Ihm nicht Jedermann (ob nun erwerbstätig/ vermögend oder nicht) ein Einkommen in Höhe seines Existenzminimums hat?
        Und sie wollen, dass „der Markt“/ das Wirtschaftssystem dahingehend „optimiert“ wird, das Jedermann (ob erwerbstätig/ vermögend oder nicht) ein Mindesteinkommen in Höhe des Existenzminimums erhält?
        Durch diese Mindesteinkommen wird Ihrer Meinung nach „der Markt“/ das Wirtschaftssystem darüber hinaus dahingehend „optimiert“, dass die Umsätze der Wirtschaftsunternehmen steigen, weil die Bezieher des Mindesteinkommen über erhöhte Konsummöglichkeiten verfügen? Die Methode jedem ein existenzsicherndes Mindesteinkommen zu verschaffen ist Ihr System eines bedingungslosen Grundeinkommens?

        Ich hoffe, ich habe das einigermaßen verstanden. Ihr System eine bedingungslosen Grundeinkommens kann ich nicht vollkommen nachvollziehen, es wäre hilfreich wenn Sie es strukturieren, die Begriffe und Formeln definieren und eine nachvollziehbaren Argumentationskette aufbauen, die auf Erklärungen beruht und nicht nur auf Schlagworten und Stichpunktsätzen.

        Ich gebe mir mal selbst ein Antwort auf meine Fragen. Den Satz: “Der Markt ist nur suboptimal, die Gesellschaft hat ihn noch zu optimieren.” würde ich mir wie folgend übersetzen. „Ein marktwirtschaftliches Wirtschaftssystem ist ungerecht, die Gesellschaft hat die Aufgabe dieses im Sinne der Gerechtigkeit zu korrigieren.“

      • Juergen Rettel Says:

        1.Das bGE ist genau das Gegenteil einer Strukturierung, nämlich eine Zusammenfassung :
        – Einwohner = Erwerbstätige + Erwerbslose
        – Einwohner * bGE = Grundfreibeträge + Grundsicherungen
        Beide Summen sind weitgehend konstant und damit unabhängig von der Beschäftigungsquote.
        Und das Prokopeinkommen = Volkseinkommen / Einwohner erledigt als Steuergrundfreibetrag im Familienausgleich den Sozialausgleich en passant mit.
        2. Gerecht ist nach Adam Smith seit 1776 der Familienausgleich der Einkommensteuer. Er erfand sie, weil Marktsteuern Familien mit gleichem Einkommen gegenüber Singles diese durch mehr Konsum auch mehr belasten.
        3. Und Milton Friedman sagte nur 1962: Wenn das so ist, dann legt Grundfreibeträge und Grundsicherungen unbürokratisch zusammen und zahlt sie bedingugslos vorab aus. Die Bürokratiekosten kann man gleich den Bürgern bar geben.
        So fasste er Sozialstaat und Schlanken Staat zusammen. Und bei Steuersatz 50 % spart er auch noch gleich die halben Kosten für Staatsdiener neben Grundsicherungen und Kindergeld.

        Die Gier nach Gewinn wird dadurch nicht tangiert, 50 % sind annähernd der gleiche Spitzensteuersatz wie heute, er enthält noch 5 % für die KV/PV, die heute nicht enthalten ist.

    • Carl Eugen Says:

      Schon klar, daß er ausgerechnet für solche quasisozialistischen Maßnahmen den „Nobel“preis bekam. Wen wundert’s? Dieser „Nobel“preis ist ja gar kein echter Nobelpreis, sondern ein nachgemachter, den ausgerechnet die Schwedische Reichsbank (!!) in Leben gerufen hat.

      Das ist im übrigen hier gar nicht Thema.

      • Juergen Rettel Says:

        Carl Eugen,
        1.das Grundeinkommen ist LIBERAL, nicht quasisozialistisch. Dafür steht schon der Name Milton Friedman.
        2. der Wirtschafts-Nobelpeis wird zusammen mit den anderen Fach-Nobelpreisen vom schwedischen König verliehen, jedoch von der schwedischen Reichsbank finanziert und von der Mont Pelerin Society, einer Gründung von Ludwig von Mises vergeben. Alle 3 sind sicher KEINE Sozialisten.
        3. das Thema hier ist genau Milton Friedman. „Gier“ als Motor der Volkswirtschaft stammt schon von Adam Smith 1776, Volkseinkommen ist nur maximal, wenn jeder nach maximalen Einkommen strebt.
        Die Umkehrung gilt aber nicht, diese Verteilung ist nur suboptimal, sie kann durch den Familienausgleich noch einmal optimiert werden für das Umsatzpotential des Marktes. (C.F.Gauß 1795). Ohne bGE erreicht der Markt nie sein mögliches Optimum an Umsatz ! Das ist die wesentliche Aussage von Milton Friedman.

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