Warum die Schlepper weiter Gewinne machen

Warum machen sich so viele Afrikaner mit seeuntüchtigen Booten auf dem Weg über das Mittelmeer, obwohl jedes Jahr Tausende bei der gefährlichen Überfahrt sterben? Hans Rosling beleuchtet in diesem Video diese Frage aus einem besonderen Blickwinkel.

Eine Flugreise von Äthiopien nach Schweden, von Libanon nach England oder von Ägypten nach Italien kostet viel weniger als das, was die Afrikaner den Schleppern für die Überfahrt zahlen, und zwar teilweise mehr als das Doppelte. Die Afrikaner könnten also einen viel billigeren, einfacheren Weg wählen, wenn sie nach Europa einreisen wollen. Aber sie werden daran gehindert, und zwar aufgrund der EU-Direktive 2001/51/EC. Diese sieht vor, dass Fluglinien bestraft werden, wenn sie Illegale in EU-Staaten befördern. Jede sichere Reise über das Mittelmeer wird so für Menschen aus diesen Ländern nahezu verunmöglicht. Die Folge: Sie müssen auf die illegalen, und damit gefährlichen, Schleppern ausweichen.

2 Antworten to “Warum die Schlepper weiter Gewinne machen”

  1. Yadgar Says:

    Was kostet denn die Fähre über die Straße von Gibraltar? Teurer als ein Flug kann die doch auch nicht sein…

  2. Marie Altermatt Says:

    Lasst sie alle bequem in einem Linienflug ohne Visa nach Europa kommen, aber dann ohne jeglicher Anspruch auf Sozialleistung und unter zwei Bedingung: ein unverfällbares Rückflugticket in der Fluggesellschaft zu hinterlegen und jeder kriminell gewordene Immigrant wäre sofort abgeschoben. Sobald der Winter kommt, würden sie zurückfliegen.

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