Die besten Maßnahmen für den Tierschutz

Symbol für bedrohte Arten: Der Große Panda

Wie können Tiere am besten geschützt werden?

Cecil ist tot. Die Welt ist in Aufruhr. Die Menschen in Simbabwe haben sicher andere Sorgen als den Tod eines Löwen, doch die Herzen der Tierschützer und Tierrechtler in den reicheren Ländern der Welt sind gebrochen. Einen ähnlichen Aufruhr gab es, als im Februar 2014 eine Giraffe in einem dänischen Zoo geschlachtet und an einen Löwen verfüttert wurde. Es ist erstaunlich, dass es Löwen und Giraffen schaffen, zum Symbol für das von Menschen verursachte Leid von Tieren zu werden, während Schlachthöfe keine prominenten Opfer hervorbringen. Wahrscheinlich gibt es einfach zu wenige Jäger, während sich die Fleischesser, zu denen auch ich gehöre, in der großen Mehrheit befinden.

In dem 2005 erschienen Dokumentarfilm „Earthlings“ wird anhand von fünf Beispielen schonungslos auf das ganze Leid von Tieren aufmerksam gemacht: Der Lage von Tieren in Tierheimen, der Massentierhaltung, der Pelz- und Lederindustrie, Tierquälerei zu Sport- und Unterhaltungszwecken sowie den Tierversuchen zu wissenschaftlichen Zwecken. Die Bilder sind schwer zu ertragen. Auch wenn ich die Moral des Films nicht teile (ich bin kein Speziesist – würden eines Tages Aliens gegen Menschen kämpfen, und an unserer Seite würde ein Hitler herrschen, bei den Aliens freiheitliche Demokraten, würde ich für die Aliens sein – aber Rechte können nur für vernunftbegabte Lebewesen gelten, also nicht für Tiere), sind die im Film dargestellten Missstände durchaus Realität. Was lässt sich dagegen unternehmen?

Wenn man ein Tierschützer ist, befindet man sich in einer hoffnungslosen Lage. Der Fleischkonsum steigt unaufhaltsam, Pelz und Leder bleiben in der Mode angesagt, Tierquälerei zu Unterhaltungszwecken bleibt verbreitet. Trotz des Mitgefühls für Tiere will die Mehrheit ihr Verhalten nicht ändern. Einige radikale Gruppen wie die „Animal Liberation Front“ sehen nur noch Gewalt als Lösung an, doch sollte jedem klar denkenden Mensch bewusst sein, dass sich das Leid der Tiere so erst Recht nicht beenden lässt. Tatsächlich gibt es erfolgsversprechende Wege, um das Leid der Tiere zu beenden. Zwei Probleme lassen sich durch technischen Fortschritt, zwei durch die bereits heute mögliche effizientere Anwendung von Methoden lösen, nur bei einem hilft nur ein Mentalitätswandel.

1. Massentierhaltung

Die Lösung, die Tierschützer anstreben, lautet meistens: Alle Menschen sollen Vegetarier oder Veganer werden. Dies ist jedoch höchst unrealistisch, selbst mit staatlichen Regulierungen würde man das nicht hinkriegen, denn Fleisch und Milch sind eben sehr lecker. Eine andere Lösung würde dagegen durchaus das Leid der weltweit jährlich 60 Milliarden geschlachteten Tiere beenden und den Fleischkonsum unangetastet lassen: Künstliches Fleisch. Noch ist die Wissenschaft nicht so weit, aber in 10-20 Jahren könnten bereits preiswerte, laborgezüchtete Burger angeboten werden (derzeit kostet die Herstellung 80 Dollar pro Kilo, der erste Labburger hatte 2013 noch 250.000 gekostet – ein Preisverfall von 99,9% in 2 Jahren). Währenddessen arbeitet das Start-up Muufri an der Herstellung von künstlichem Milch.

Das größte Hindernis ist die Abneigung der Menschen, künstliches Fleisch oder Milch zu essen. Aber das wäre wohl nur ein temporäres Problem. Wenn es wie traditionelles Fleisch aussieht, riecht und schmeckt, werden es die Leute schnell akzeptieren, bei Milch genauso. Um den Konsum anzuregen, könnte man moralinsaure Kampagnen starten: Künstliches Fleisch könnte man dann „Ethical Meat“ (E-Meat) nennen und Fleischessern bewusst machen, dass es eine tierleid-freie Alternative für ihren Konsum gibt. Was Tierschützer machen sollten ist, für die Forschung zu spenden, die an künstlichem Fleisch und Milch arbeiten. So dass bis Ende des Jahrhunderts kein einziges Tier mehr für Fleisch oder Milch leiden muss.

2. Tierversuche

Zwei Sachen im Vorfeld: Tierversuche haben sehr viel Gutes bewirkt – u.a. wären der Impfstoff gegen Kinderlähmung und Antibiotika, Organtransplantationen und Blutdrucksenker ohne Tierversuche unmöglich gewesen – und sind somit viel wichtiger als die im Grunde schon heute überflüssige Massentierhaltung (für Fleisch werden in Deutschland jährlich 750 Millionen Tiere geschlachtet, für Tierversuche 2,4 Millionen Tiere benutzt). Und entgegen der öffentlichen Wahrnehmung werden meistens nicht Affen, Hunde und Katzen für Tierversuche benutzt, sondern Mäuse und Ratten (in 80-85% der Fälle, Hunde, Katzen und Affen machen nur 0,2% aus). Dennoch ist es unbestritten, dass Tiere bei Versuchen oft Qualen erleiden müssen.

Es gibt eine Alternative: Künstliche Zellen und Gewebe. Wie bei künstlichem Fleisch ist die Forschung hier noch nicht so weit, dass sie alle Tierversuche ersetzen können, vor allem weil die meisten Medikamente auf den ganzen Körper wirken und nicht nur an einzelnen Gewebeproben und Zellen. Forscher arbeiten daran, künstliche Mini-Organismen (Zellen aus Organen, die wie in einem Blutkreislauf miteinander verbunden werden) herzustellen, um damit die Stoffwechselvorgänge beim menschlichen Körper zu analysieren. Was Tierschützer machen sollten ist, für die Forscher zu spenden, die an künstlichen Zellen, Geweben und Organismen arbeiten. So dass bis Ende des Jahrhunderts kein einziges Tier mehr für die Herstellung von neuen Medikamenten leiden muss.

3. Pelz und Leder

Wenn man als Tierschützer an Pelz denkt, denkt man an Hunde und Katzen, die in Pelzfarmen in China ein qualvolles Leben führen, nur damit Models in Amerika und Europa sich mit ihrer Haut schmücken können. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber wahrscheinlich sterben 50-100 Millionen Tiere jährlich, mehrheitlich Nerze und Füchse, für die Herstellung von Pelz. Aus irgendeinem Grund ist Leder weniger verwerflich als Pelz, aber natürlich müssen auch für Leder Tiere sterben. Die einfachste Lösung für dieses Problem ist die Verwendung von Kunstpelz- und Leder. Einen Qualitätsunterschied gibt es wohl dank verbesserter Technik nicht mehr, Kunstpelz hat eher Vorteile bei der Reinigung und bei nassem Wetter, und Kunstpelz ist auch nicht teurer.

In Deutschland gäbe es noch eine andere, einfache Lösung: Jedes Jahr werden hier laut des Jägerverbands 650.000 Füchse getötet. Die meisten der toten Füchse landen jedoch bei Tierkörperbeseitigungsanstalten und nicht bei den Pelzherstellern, eine unglaubliche Verschwendung. Einige haben dies erkannt: Das Berliner Modelabel „Friendly Fur“ verwendet für seine Produkte nur Felle, die ansonsten in Tierkörperbeseitigungsanstalten gelandet wären. Was Tierschützer machen sollten ist, eine stärkere Verwendung von Kunstpelz und einen profitablen Umgang mit toten Tierkörpern (ob nun durch Jagd oder durch andere Umstände, die Tiere sind ja tot und können nicht mehr leiden) zu propagieren.

4. Tierheime

In den USA herrscht in den Tierheimen eine katastrophale Lage, viel schlimmer als in Deutschland. Jedes Jahr werden 9 Millionen herrenloser Tiere in Tierheimen abgegeben und 3 Millionen eingeschläfert. In von PETA betriebenen Tierheimen werden die Tiere, was auch PETA nicht leugnet, in 90% der Fälle kurz nach ihrer Einlieferung eingeschläfert. Als Grund wird angegeben, dass es nunmal zu viele Haustiere gibt, für die es weder eine Nachfrage gibt noch genug Platz in den Tierheimen, so dass oft nur noch eine Möglichkeit bleibt: Einschläferung. Außerdem geht es den Tieren in Tierheimen oft sehr schlecht, deswegen sei laut PETA Einschläferung die bessere Alternative. Aber stimmt das?

Es gibt viele Tierschützer, die das anders sehen. Eine „No-Kill“-Bewegung meint, Schuld an dem massenhaften Einschläfern sei kein „Überschuss“ an Haustieren, sondern ein schlechtes Management bei Tierheimen. Sie errichten nun eigene „No-Kill“-Tierheime, woraufhin in einigen Gegenden die Einschläferungen um 50% sanken. Ob es an einem Überschuss oder an schlechtem Management liegt, will ich nun nicht endgültig beurteilen. Was Tierschützer machen sollten ist, den wahren Grund zu identifizieren und ihn zu bekämpfen. Immerhin gäbe es auch eine Lösung für einen Überschuss an Haustieren, z.B. Sterilisierung und Kastration. Die massenhaften Einschläferungen dürften verhinderbar sein.

5. Tiere als Unterhaltungsobjekte

Das Leid von Tieren zu Unterhaltungszwecken ist das, was am wenigsten ins Gewicht fällt. Die Jagd, der Stierkampf und auch die Zoohaltung lassen zwar sicher viele Tiere leiden, aber es geht ihnen noch immer viel besser als wenn sie in Schlachthöfen landen (weswegen es besonders absurd ist, sich über den Tod von Cecil aufzuregen, wenn man Fleischesser isst). Bei der Jagd kommt noch ein anderer Aspekt hinzu: Tiere in Ostafrika haben in freier Wildbahn meistens keinen Wert für die Einheimischen, da sie Land besetzen, dass von Menschen bebaut oder bewirtschaftet werden könnte. Somit sind sie schnell von der Ausrottung bedroht. Wenn Jäger jedoch bereit sind, für sie zu bezahlen, haben die Tiere für die Einheimischen, sofern sie die Eigentümer über die Tiere sind, einen Wert und werden besser gehegt.

Doch die Tiere leiden ja trotzdem, da sie sterben. Sichere Eigentumsrechte und freier Handel mögen die bessere Alternative zu illegalen Wilderern sein, die sich nicht um den Fortbestand kümmern, aber gibt es keine anderen Wege, um gefährdeten Arten in Ostafrika einen Wert zu geben als durch die Jagd? Jagd- und Handelsverbote haben sich in der Vergangenheit als so erfolgreich für den Artenschutz erwiesen wie Drogenverbote zur Bekämpfung von Drogen. Es hilft nur ein Mentalitätswandel. Beim Stierkampf kann man das schon heute beobachten, in Ostafrika könnte der „friedliche“ Tourismus für genug Einnahmen sorgen, so dass die Jagdeinnahmen für die Einheimischen unnötig werden. Was Tierschützer machen sollten ist, den Einheimischen andere Anreize als die Jagd zu geben, um die bedrohten Arten zu hegen.

Fazit

Anstatt Walfänger zu rammen, Jagdverbote zu fordern Organisationen wie PETA, WWF oder Animal Liberation Front zu unterstützen, sollten Tierschützer den technischen Fortschritt unterstützen, der die Massentierhaltung und Tierversuche überflüssig machen könnte, und sich für effizientere Methoden zur Pelzherstellung und zur Pflege in Tierheimen einsetzen. Dann werden Tiere nur noch von anderen Tieren grausam gefoltert und umgebracht. Gibt es eine Lösung für dieses Problem? Der amerikanische Philosoph Jeff McMahan machte den Vorschlag, fleischfressende Tiere auszurotten oder mittels Gentechnik zu Pflanzenfressern umzuprogrammieren. Naja … vielleicht werden wir Ende des Jahrhunderts Zeit haben, uns damit zu beschäftigen.

Leider lehnen Tierrechtler aufgrund ihrer Ideologie oft Lösungen ab, die die von ihnen angeprangerten Probleme lösen könnten. Der Vorschlag, bedrohte Arten durch Jäger vorm Aussterben zu retten, klingt für sie wie „Den Schwarzen geht es besser, wenn sie das Eigentum der Weißen sind, denn die Weißen füttern sie zumindest und schützen sie vor Fremden“, und die Erfolge von Tierversuchen kommentieren sie wohl mit „Hätte Himmler bei seinen Experimenten mit KZ-Häftlingen ein Mittel gegen Krebs gefunden, wäre er trotzdem ein Verbrecher!“. Deswegen sind Tierrechtler nicht nur verrückt, sondern auch keine Hilfe für den Tierschutz. Es ist auch nicht so, dass Tierliebe sich automatisch gut auf die übrige Moral auswirkt. Die ersten Tierschützer in einem deutschen Parlament waren … die Nazis.

13 Antworten to “Die besten Maßnahmen für den Tierschutz”

  1. CK Says:

    Guter Text!🙂

    „Aus irgendeinem Grund ist Leder weniger verwerflich als Pelz…“
    -> Ist i.G. logisch. Für Pelz werden extra Tiere getötet, für Leder nicht. Jedenfalls nicht solange wir soviel Fleisch essen wie wir eben essen. In gewisser Weise ist Leder ein Nebenprodukt der Fleischindustrie, für die die Tiere bereits gestorben sind. Für Pelze jedoch werden spezfisch eigene Tiere getötet.

    • arprin Says:

      Stimmt in den meisten Fällen, aber es kommt in manchen Fällen auch vor, das für Leder spezifisch eigene Tiere getötet werden. Und das Leder macht die Fleischindustrie ja noch profitabler.

    • Paul Says:

      Meine Frau trägt Kaninchenfell und ich den Schafspelz.

      Seit wann sterben Tiere. Bei mir verenden sie oder werden geschlachtet. Auch wenn die Hunde Karl und Oskar heißen, auch Paul habe ich schon gehört, einen Unterschied zwischen Mensch und Tier sollte man schon noch machen.

      Meint Paul

      • CK Says:

        @Paul: Keine Sorge. Ich unterscheide absolut zwischen Menschen und Tieren und Tierrechtler gehen mir genauso auf den Geist wie Ökofaschisten à la Greenpeace. Ich habe mich erst kürzlich enorm über Sea Sheperd aufgeregt, die sich auf die „ach so bösen“ Einwohner der kleinen Färöer Inseln eingeschossen haben wegen dem Grindadrap.

        Trotzdem bin ich wie Jorge der Meinung, dass vernünftiger Tierschutz (nicht zu verwechseln mit Rechte blabla Unsinn) durchaus eine gute Sache ist.

  2. Paul Says:

    Warum haben Sie eigentlich die Hunde-, Katzen-, Singvögel-, Kaninchen-, usw.-Halter nicht erwähnt.
    Na gewiss doch: Meinem Hund geht es gut, der hat das Paradies auf Erden. Der freut sich so, wenn er mich sieht.

    Geschenkt!

    Jeder sollte mal die Position des Haustieres einnehmen.
    Also mir würde es nicht gefallen, wenn ich von einem Halter im Wohnzimmer eingesperrt wäre und nicht nach Herzenslust in der Natur herumstreifen könnte. Schon mal darüber nachgedacht.

    Das ganze Tierschutzgesülze geht mir auf den Keks. Jeder will das Fleisch ganz billig haben, aber der Bauer soll jedes Schwein einzeln in den Schlaf wiegen.

    Herzlich, Paul

    • arprin Says:

      Haustieren geht es schon viel besser als Tieren in Schlachthöfen, und viele haben ja wirklich ein Paradies auf Erden. Ein Haustier zu haben und sich für Tierschutz einzusetzen verträgt sich miteinander.

  3. Jenni94 Says:

    Leder ist KEIN Nebenprodukt!!!😀 Lachhaft! Schon lange nicht mehr! hast du dich überhaupt mal erkundigt, bevor du das hier rein geschrieben hast? Man kann sich auch alles schön reden!😉

  4. Jenni94 Says:

    Und mal eine Frage: WIESO macht ihre Unterschiede zwischen Tieren und Menschen? Wieso sind für euch Tiere weniger wert als Menschen? Seit ihr so naiv, dass ihr die alten Überzeugungen eurer Großeltern einfach so annehmt, ohne einmal darüber nachzudenken, wie dumm das eigentlich klingt? Und das in so einem bemerkenswerten Alter! Oder soll ich in Zukunft auch sagen, dass „alte, schrumpelige, stinkende Opas“ (soll sich ja keiner angesprochen fühlen ;)), für mich weniger wert sind, als ein junger Bursche meinen Alters? Tja, mal ganz ehrlich, ich bin so stolz auf mich, dass ich in meinem jungen Alter von 21 Jahren schon so viel mehr Reife und klaren Verstand besitze, als so ein alter Mann wie du, Paul.😉
    Und von wegen „Tierrechtler gehen mir auf den Geist“!😀 Daran merkt man mal, dass keiner von euch Beiden etwas verstanden hat von „Earthlings“ o.ä. Dokumentationen. Wenn ihr auch nur ansatzweise wüsstet was da Draußen abgeht, dann würdet ihr keineswegs euren Mund so weit aufreißen und solche Dinge sagen, über Menschen, die ihr Leben dafür geben, dass andere Lebeweisen frei leben können. Regt euch über Nazis auf! aber uupps! ist das, was ihr macht nicht auch so ne Art von „Rassismus“?? „Tiere sind weniger wert als Menschen“. Komisch. Denkt mal drüber nach,😉

    • Freifunke Says:

      “Und mal eine Frage: WIESO macht ihre Unterschiede zwischen Tieren und Menschen? Wieso sind für euch Tiere weniger wert als Menschen?”

      Steht im Artikel: “[…] aber Rechte können nur für vernunftbegabte Lebewesen gelten, also nicht für Tiere”

      Will heißen: Da Tiere überhaupt nicht in der Lage sind, zu verstehen, was ein Recht überhaupt ist, und somit auch nicht die Rechte anderer Individuen achten können, können sie auch selber keine Rechte haben.

      Das bedeutet natürlich nicht, dass man sie nicht schützen sollte, aber Ihnen Rechte wie die Menschenrechte es sind zu geben geht nicht, da sie a) weder in der Lage wären, zu verstehen, dass sie jetzt Rechte haben und b) auch nicht in der Lage wären, die Rechte von anderen zu achten.

      Wenn Du Tieren jetzt ein universelles Recht auf körperliche Unversehrtheit, so wie es Menschenrecht ist, gibst, was machst Du dann, wenn ein Tier ein anderes z.B. bei der Jagd tötet? Stellst Du es wegen Mordes vor Gericht? Dass das so nicht klappen wird sollte ich wohl nicht weiter erklären müssen.

      “Seit ihr so naiv, dass ihr die alten Überzeugungen eurer Großeltern einfach so annehmt, ohne einmal darüber nachzudenken, wie dumm das eigentlich klingt?”

      Nein. Das hat gute Gründe – siehe oben.

      “Und das in so einem bemerkenswerten Alter! Oder soll ich in Zukunft auch sagen, dass “alte, schrumpelige, stinkende Opas” (soll sich ja keiner angesprochen fühlen ;)), für mich weniger wert sind, als ein junger Bursche meinen Alters?”

      Ein Strohmann-Argument. “[A]lte, schrumpelige, stinkende Opas”, wie Du es so schön ausgedrückt hast, sind selbstverständlich nicht “weniger wert” als junge Menschen. Sie sind genauso Menschen wie alle anderen und genießen die selben Rechte.

      Tiere sind “weniger wert” (bewusst in Anführungszeichen), da sie, wie gesagt, das Prinzip von Rechten nicht verstehen können. Hab ich ja schon erläutert.

      “Tja, mal ganz ehrlich, ich bin so stolz auf mich, dass ich in meinem jungen Alter von 21 Jahren schon so viel mehr Reife und klaren Verstand besitze, als so ein alter Mann wie du, Paul. ;)”

      Klar. Du bist unfehlbar und jeder, der nicht Deiner Meinung ist, ist unreif und ohne Verstand. Ein bisschen hochnäsig, meinst Du nicht?

      “Und von wegen “Tierrechtler gehen mir auf den Geist”!😀 Daran merkt man mal, dass keiner von euch Beiden etwas verstanden hat von “Earthlings” o.ä. Dokumentationen. Wenn ihr auch nur ansatzweise wüsstet was da Draußen abgeht, dann würdet ihr keineswegs euren Mund so weit aufreißen und solche Dinge sagen, über Menschen, die ihr Leben dafür geben, dass andere Lebeweisen frei leben können.”

      Hast Du den Artikel überhaupt gelesen? Arprin lehnt die unnötige Misshandlung von Tieren ab.

      Wenn hier gesagt wird “Tierrechtler gehen mir auf den Geist”, dann ist gemeint, dass der Großteil der Tierrechtler dazu neigt geradezu dogmatisch ihre Ideologie als unfehlbar und einzig wahre zu sehen.

      Dabei begehen sie Straftaten und ignorieren die oben im Artikel vorgestellten Lösungen für die Probleme, weil sie glauben, sie hätten die Wahrheit ganz für sich allein gepachtet, und jeder, der ihnen widerspricht, ist entweder ein Tierquäler und -hasser oder ein Sklave der bösen Konzerne.

      Und wie genau so jemand wirkst Du momentan. Du bist unhöflich, stellst Dich und Deine Meinung auf sehr arrogante Weise als die einzig wahre dar und beleidigst dabei alle anderen.

      Niemand verlangt, dass Du dem Artikel zustimmst. Aber versuch doch bitte eine ernste Diskussion mit richtigen Argumenten zu führen statt einfach von der prinzipiellen moralischen Überlegenheit Deines Standpunktes auszugehen.

      “Regt euch über Nazis auf! aber uupps! ist das, was ihr macht nicht auch so ne Art von “Rassismus”?? “Tiere sind weniger wert als Menschen”. Komisch. Denkt mal drüber nach, ;)”

      Godwin’s Law…

      Rassismus ist, jemanden wegen Eigenschaften wie Hautfarbe zu diskriminieren.

      Der Unterschied zur Minderbewertung von Tieren ist: Hautfarbe (oder andere Eigenschaften) lassen keinen Rückschluss auf z.B. Intelligenz zu. Die Spezies aber sehr wohl – Affen sind weniger intelligent als Menschen, Goldfische noch viel weniger (oder bestreitest Du das?). Gemein haben sie alle, dass sie keine Rechte verstehen und achten können und daher auch keine haben können.

      Schützen sollte man sie natürlich trotzdem – deswegen gibt Arprin im Artikel ja Vorschläge, wie man die Situation der Tiere verbessern könnte. Aber das sagte ich ja bereits.

      Zusammengefasst für das nächste Mal: Mehr konstruktive Argumente, weniger Beleidigungen, und Absätze benutzen. Erleichtert das Lesen ungemein.

      • arprin Says:

        Danke, dass du für mich das Antworten übernimmst.🙂

        Wie du sagst: Ich lehne die unnötige Misshandlung von Tieren ab und mache mir deshalb Gednaken, wie man sie am besten schützen kann. Der Kommnetar von Jenni94 war schon sehr arrogant und ging am Kern des Artikels vorbei.

  5. Jenni94 Says:

    Uuuh!😉 Und weil Affen nicht so“ intelligent“ sind wie Menschen, sind sie weniger Wert?😀 So was dummes habe ich ja noch nie gehört! Also sind Babies schon mal gar nichts wert oder was?! Oder Behinderte! Die Dinge die du hier schriebst, von wegen Tiere können keine Rechte verstehen, können Babies, Kinder, geistig Behinderte, manche Hauptschüler und viele Andere schon gar nicht begreifen! Also erkläre mir das mal! Und wie kommst du überhaupt dazu, zu behaupten wir Menschen seien intelligenter? Immerhin sind Tiere mit sich im Reinen. Menschen nicht. Du bist das Beste Beispiel dafür! Diese verstehen das Leben, lieben Alles und Jeden. Machen keine Unterschiede! Genau das, was wir Menschen anstreben. Denn Nichts hat es verdient wegen irgendwelcher Fähigkeiten, die es besitzt, (die uns Gott gegeben haben, also für die wir Nichts können), mehr Anerkennung zu bekommen. Und im Gegenteil: Die ach so „intelligenten“ Menschen zerstören die ganze Erde. So viel Dummheit hat es noch nie gegeben. Wo sind die intelligent?😀
    So etwas dermaßen Oberflächliches. Du kannst doch nicht sagen, dass Menschen, die einen niedrigeren Intelligenzquozienten haben, weniger wert sind? können die was dafür? Dann bist du ja schon mal wenig wert! Also kannst du ja sterben, weil ja eh nur die „Intelligenten“ das Recht auf Leben und Unversehrtheit haben.
    Tja, und für mich sind alte, stinkende Menschen weniger wert, weil sie nicht die Fähigkeit besitzen mir ein Kind zu machen, nicht mehr gut sehen können, zu langsam sind, Krankheiten haben, sich nicht waschen können, Falten haben …wie dumm?! Denk doch mal nach! Was nimmst du dir raus, zu behaupten, dass du mehr wert bist als ein anderes Lebewesen? nur weil du etwas .- durch Menschenhand Erfundenes, wie „Recht“- verstehst, und eine andere Spezies (was schon mal gar nicht möglich ist) ,nicht?
    Verstehst du die Sprache der Hunde? Nein?! Na dann bist du schon mal weniger wert!
    Nein! Du verstehst einfach nicht was diese Tierrechtler antreibt. Die denken nicht so. Denen geht es nicht um eure Meinung, denen geht es einfach nur um Gerechtigkeit. Und wenn die sehen, dass es da Menschen gibt, die Tieren Ungerechtigkeit antun, dann wollen die denen eben auch Ungerechtigkeit an tun, weil die Tiere sich nicht wehren können. Bzw. wollen/ müssen sie einfach etwas unternehmen – egal ob legal oder illegal – um den Tieren da raus zu helfen, wenn keiner aus der Regierung aus dem Arsch kommt und die Scheisse verbietet. Immerhin ist das, was die Tierquäler tun auch oft illegal. Wenn dein Kind, vor deinen Augen ohne Betäubung kastriert werden würde und schreit vor Schmerzen und dann einfach 20 Meter weiter in die Ecke geschmissen wird, sich wer weiss wie viele Knochen dabei bricht, es wie Scheisse behandelt wird, dann würdest du doch nicht da stehen und nichts tun. Du würdest (sofern du nicht eingesperrt bist auf einem qm Gefängnis) genau dasselbe mit dem Kinderschänder machen, egal ob es illegal ist oder legal! Ich frage mich, wie es immer wieder Menschen geben kann, die sich gegen Menschen stellen, die sich FÜR Andere einsetzen. Ich mein, das ist das Größte was jemand tun kann. Da gibt es nichts Negatives dran zu meckern.
    Wieso freust du dich nicht darüber, dass es Menschen gibt, die ihre Freiheit aufs Spiel setzen, um anderen in Not zu helfen, wenn es kein anderer tut?

    Ich beleidige alle Anderen? Deine ganze Haltung ist eine Beleidigung gegenüber Tieren.
    Hoffentlich bekommst du mal keine Kinder, aber die sind ja eh nichts wert!😉
    Und wenn du sagst, dass ich arrogant bin euch gegenüber, dann hast du recht. Denn ich bin MEHR wert als ihr, da ich INTELLIGENTER bin als ihr und Sachverhalte besser VERSTEHEN kann als ihr.😉

    • Freifunke Says:

      „Uuuh!😉 Und weil Affen nicht so” intelligent” sind wie Menschen, sind sie weniger Wert?😀 So was dummes habe ich ja noch nie gehört! Also sind Babies schon mal gar nichts wert oder was?! Oder Behinderte! Die Dinge die du hier schriebst, von wegen Tiere können keine Rechte verstehen, können Babies, Kinder, geistig Behinderte, manche Hauptschüler und viele Andere schon gar nicht begreifen! Also erkläre mir das mal!“

      Richtig. Babies fallen nicht unter die Menschenrechte. Das merkt man schon daran, dass ihre Erziehungsberechtigten eine gewisse Weisungsbefugnis über sie besitzen. Z.B. können Eltern ihren Kindern Dinge verbieten. Das würde sich mit dem Menschenrecht auf Freiheit nicht vertragen. Also: Kinder und Babies fallen nicht unter die normalen Menschenrechte, sind aber selbstverständlich schützenswert.

      Auch stark geistig Behinderte fallen nicht unter die Menschenrechte. Deswegen ist es ja auch erlaubt, sie bspw. in eine psychatrische Einrichtung einzuweisen, wenn es denn nötig ist auch gegen ihren Willen. Würde auch gegen das Menschenrecht auf Freiheit verstoßen.

      „Und wie kommst du überhaupt dazu, zu behaupten wir Menschen seien intelligenter? Immerhin sind Tiere mit sich im Reinen. Menschen nicht. Du bist das Beste Beispiel dafür! Diese verstehen das Leben, lieben Alles und Jeden. Machen keine Unterschiede! Genau das, was wir Menschen anstreben. Denn Nichts hat es verdient wegen irgendwelcher Fähigkeiten, die es besitzt, (die uns Gott gegeben haben, also für die wir Nichts können), mehr Anerkennung zu bekommen. Und im Gegenteil: Die ach so “intelligenten” Menschen zerstören die ganze Erde. So viel Dummheit hat es noch nie gegeben. Wo sind die intelligent? :D“

      Und wieder, nur weil ich nicht Deiner Meinung bin, bin ich automatisch dumm. Was sollen diese Beleidigungen? Musst Du jeden, der Dir widerspricht als dumm diskreditieren damit Du Deine Ideologie nicht hinterfragen musst?

      Und ja, Menschen sind intelligenter. Tiere sind „mit sich im Reinen“, weil sie nichts hinterfragen. Menschen hinterfragen das Leben und streben danach, das Universum so gut wie es geht zu verstehen. Das ist aber ein Zeichen von Intelligenz, nicht von Dummheit.

      Und was soll das heißen, Tiere lieben Alles und Jeden? Tiere jagen und töten andere Tiere, und unter Tieren gibt es genauso Konflikte wie unter Menschen – das merke ich jedesmal, wenn mein Kater eine andere Katze aus der Siedlung laut anfaucht und mit Kratzern nach Hause kommt. Hört sich für mich nicht nach Liebe an.

      Dass Tiere dabei keine großskalierten Kriege führen, liegt nur daran, dass ihnen (mangels Intelligenz) dazu die nötigen Mittel fehlen. Als die Frühmenschen noch mit Stöcken kämpften, waren die menschlichen Konflikte auch noch klein.

      Außerdem geht es der Erde bisher doch noch ganz gut. Und ich glaube daran, dass wenn es wirklich schlimm wird mit Klimawandel und so, wir die Kurve kratzen werden. Die Menschheit hat schon größere Krisen überwunden.

      „So etwas dermaßen Oberflächliches. Du kannst doch nicht sagen, dass Menschen, die einen niedrigeren Intelligenzquozienten haben, weniger wert sind? können die was dafür? Dann bist du ja schon mal wenig wert! Also kannst du ja sterben, weil ja eh nur die “Intelligenten” das Recht auf Leben und Unversehrtheit haben.“

      Erstens bin ich mit meinem Intelligenzquotienten vollauf zufrieden, und zweitens mache ich Intelligenz überhaupt nicht am IQ fest. Intelligenz ist viel vielschichtiger als eine einfache Zahl. Ich zum Beispiel kann überhaupt nicht dichten, zeichnen und malen, halte mich aber trotzdem nicht für dumm. Umgekehrt würde ich jemanden, der das kann, dafür aber mathematisch und technisch unbegabt ist, auch nicht als dumm bezeichnen.

      Zweitens, wie gesagt, ich will überhaupt niemandem einen Wert zuordnen, aber alle mündigen Menschen, selbst die „dümmsten“, haben eins gemein: Sie sind vernunftbegabt (was nicht heißt, dass sie auch immer vernünftig handeln) und können damit Rechte verstehen – anders als selbst das schlaueste Tier.

      „Tja, und für mich sind alte, stinkende Menschen weniger wert, weil sie nicht die Fähigkeit besitzen mir ein Kind zu machen, nicht mehr gut sehen können, zu langsam sind, Krankheiten haben, sich nicht waschen können, Falten haben …wie dumm?! Denk doch mal nach! Was nimmst du dir raus, zu behaupten, dass du mehr wert bist als ein anderes Lebewesen? nur weil du etwas .- durch Menschenhand Erfundenes, wie “Recht”- verstehst, und eine andere Spezies (was schon mal gar nicht möglich ist) ,nicht?
      Verstehst du die Sprache der Hunde? Nein?! Na dann bist du schon mal weniger wert!“

      Ich denke eine ganze Menge nach. Den Wertbegriff mag ich wie gesagt nicht, aber ich gehe trotzdem mal drauf ein.

      Stell Dir vor, Du bist in einem Rettungsboot, und Du kannst nur noch eine Person retten.

      A) Du hast die Wahl zwischen einem sehr alten Mann und einem jungen Mann. Wen wählst Du? Wohl den jungen – weil er noch das ganze Leben vor sich hat. In diesem Sinne ist er „mehr wert“

      B) In deinem Rettungsboot sind viele Schwerverletzte, und Du hast wieder die Wahl zwischen einem alten Mann und einem jungen Mann – aber der alte Mann ist Arzt. Du wirst wohl den Arzt an Bord nehmen, denn er kann womöglich viele andere Leben retten – in dieser Situation war er „mehr wert“ als der jüngere.

      Worauf ich hinaus will: Den absoluten Wert eines Individuums bestimmen zu wollen ist unmöglich und unsinnig. Ich habe den Wertbegriff nur einmal benutzt, weil Du ihn eingeführt hast, und habe ihn dort bewusst in Anführungszeichen gesetzt (das habe ich extra hinzugeschrieben). Du hängst Deine gesamte Argumentation jetzt daran auf.

      Des weiteren, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen – Rechte sind etwas von Menschen erfundenes, warum sollten sie also für Tiere gelten, die sie überhaupt nicht verstehen?

      Und das mit der Hundesprache ist unangemessen – einmal, weil die „Hundesprache“ gar keine richtige Sprache ist, und zweitens, da ich ja bereits erwähnt habe, das man Intelligenz nicht an einzelnen Merkmalen festmachen kann.

      „Nein! Du verstehst einfach nicht was diese Tierrechtler antreibt. Die denken nicht so. Denen geht es nicht um eure Meinung, denen geht es einfach nur um Gerechtigkeit. Und wenn die sehen, dass es da Menschen gibt, die Tieren Ungerechtigkeit antun, dann wollen die denen eben auch Ungerechtigkeit an tun, weil die Tiere sich nicht wehren können. Bzw. wollen/ müssen sie einfach etwas unternehmen – egal ob legal oder illegal – um den Tieren da raus zu helfen, wenn keiner aus der Regierung aus dem Arsch kommt und die Scheisse verbietet. Immerhin ist das, was die Tierquäler tun auch oft illegal.“

      Selbstjustiz ist unter Menschen falsch und verboten, sie ist es auch wenn es um Tiere geht. Wir leben in einem demokratischen Staat. Wenn Du/die Tierrechtler finden, das eine bestimmte Praxis an Tieren illegal sein sollte, dann erstelle eine Petition und suche Unterstützer. Wenn Du eine Mehrheit überzeugst, Dich zu unterstützen, wird es auch verboten werden. Ganz ohne Straftaten zu begehen.

      Und wenn jemand Tiere illegal behandelt, ruf die Polizei an, und die beenden das. Auch wieder ganz ohne Straftaten.

      Und vergiss nicht, dass vieles davon ganz von selber in den Händen der Verbraucher liegt. Niemand muss Eier aus Käfighaltung kaufen. Ich finde die auch nicht gut, ich kaufe nur Bioeier, aber deswegen halte ich mich nicht für besser und moralisch überlegen. Du bist die ganze Zeit so fixiert auf Gleichheit vom Wert her, stellst Dich aber gleichzeitig moralisch über Millionen von Menschen die es anders sehen. Bist Du wirklich schlauer als die alle?

      Du bist hier in einem liberalen Blog, und die liberale Sichtweise ist: Es gibt Käfig-, Boden-, Freiland- und Bioeier und die Menschen sollen selber entscheiden was sie kaufen. Denn Millionen und Abermillionen von Eierkäufern sind schlauer als einzelne Gruppen von Politikern oder Tierrechtlern.

      „Wenn dein Kind, vor deinen Augen ohne Betäubung kastriert werden würde und schreit vor Schmerzen und dann einfach 20 Meter weiter in die Ecke geschmissen wird, sich wer weiss wie viele Knochen dabei bricht, es wie Scheisse behandelt wird, dann würdest du doch nicht da stehen und nichts tun. Du würdest (sofern du nicht eingesperrt bist auf einem qm Gefängnis) genau dasselbe mit dem Kinderschänder machen, egal ob es illegal ist oder legal! Ich frage mich, wie es immer wieder Menschen geben kann, die sich gegen Menschen stellen, die sich FÜR Andere einsetzen. Ich mein, das ist das Größte was jemand tun kann. Da gibt es nichts Negatives dran zu meckern.“

      Ich habe keine Kinder, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich Kinderschänder umbringen würde. Und dann würde ich wegen Totschlag vor Gericht kommen, und das wäre auch richtig: Selbstjustiz ist verboten. Auch bei Tieren.

      Das Richtige wäre, die Polizei zu rufen. Die nimmt den Schänder fest und er wird vor ein ordentliches Gericht gestellt.

      Das Problem ist nicht, dass diese Tierrechtler sich für die Tiere einsetzen, dass tut Arprin (und ich auch) schließlich auch – der Artikel schlägt ja schließlich Maßnahmen vor, wie man Tierleid verringern kann, das Problem ist, das Tierrechtler denken, sie stehen über dem Gesetz.

      „Und wenn du sagst, dass ich arrogant bin euch gegenüber, dann hast du recht. Denn ich bin MEHR wert als ihr, da ich INTELLIGENTER bin als ihr und Sachverhalte besser VERSTEHEN kann als ihr. ;)“

      Wenn wenn man konstruktive und objektive Argumente für seinen Standpunkt hat, hat man keine Arroganz und keine Beleidigungen nötig. Du anscheinend schon.

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