Die Rückkehr der Gewaltspirale

Ägypten, Libyen, Syrien, Griechenland, Nordkorea, Ukraine, wieder Syrien, Irak, Ebolaland, wieder Griechenland, nochmal Syrien: Die Anzahl der Krisenherde in den letzten Jahren konnte sich sehen lassen. Jetzt ist aber der ultimative Krisenherd zurückgekehrt. Nun gut, er war nie wirklich weg, er drohte aber hinter all den anderen Krisenherden zurückzufallen. Dieser Trend wurde gestoppt.

Israelis und Palästinenser befinden sich wieder in der „Gewaltspirale“ bzw. in der „Eskalation“. So nennt man im deutschen Journalismus für gewöhnlich jede Gewalt in dem Konflikt, auch wenn es sich um Terroranschläge von Palästinensern an Israelis handelt. Was erwartet uns für die Zukunft? Kriegen die Palästinenser eine neue Intifada hin, diesmal mit Messern statt mit Steinen? Wir werden es sehen. Auf jeden Fall können wir uns auf einige tolle Schlagzeilen freuen:

„Israel droht mit Selbstverteidigung“
(Focus, 22.1.2006)

„Weiter Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält vorerst“
(Focus, 22.11.2012)

„Syrien reagiert nicht auf Israels Giftgasangriff“
(Focus, 5.5.2013)

„Tieren im Zoo geht es besser als Menschen in Gaza“
(Süddeutsche, 13.8.2014)

„Israel erwidert trotz neuer Waffenruhe Beschuss aus Gaza“
(Spiegel, 13.8.2014)

2 Antworten to “Die Rückkehr der Gewaltspirale”

  1. arprin Says:

    Der Spiegel, 18.10.2015:
    „Palästinenser sterben bei Messerattacken auf Israelis“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/nahostkonflikt-israelis-erschiessen-palaestinenser-nach-attacken-a-1058363.html

  2. Thomas Holm Says:

    Ein neuer Spin an der Gewaltspirale ist auch die Maxime „We break it you own it.“ Blutzirkus-Direktor Putin loest Voelker* auf, damit die Ueberlebenden davon woanders Willkommen ! sein koennen.

    *Schwerpunkt derzeit: Wiege der Menschheitszivilisation; next to come: Kickers Kurdistan mit unsterblicher Persischer Ersatzbank vs. Eintracht Erdowahnistan-Anatolien (ehem. „Verbrecherstaat“).

    Es fing mit Gaddafi an und mit dessen halbmongolischer Wiedergeburt geht es munter weiter. Ein Zustromdenkmal fuer die Eurasische Fassbombe als Bereicherungs-Schleuder nach Deutschland waere am 3. Oktober eigentlich faellig gewesen.

    Von nix kommt niemand und auch #refugees fallen nicht vom Himmel.

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