Warum Instrumentalisierung kein Problem ist

Die richtige Lösung?

Ein Beispiel für eine vorschnelle und unzutreffende Analyse

Immer, wenn eine Tragödie geschieht, hört man von der politischen Klasse drei Reaktionen: Erstens werden offenbar im Vorfeld vorbereitete Kondolenzschreiben in sozialen Medien oder durch Pressesprecher verlautbart. Zweitens wird ein Übel genannt, der an der Tragödie verantwortlich sein soll. Ein Beispiel: Wenn ein Amoklauf passiert, sagen die Linken, dass zu lasche Waffengesetze die Schuld an der Tragödie tragen würden, während die Rechten sagen, dass zu strenge Waffengesetze und „Gun-Free Zones“ die Schuld hätten. Drittens wirft man dem politischen Gegner vor, eine Tragödie schamlos für die eigene politische Agenda zu instrumentalisieren.

Eigentlich sollte jedem klar sein, wie absurd dieser Vorwurf ist. „Instrumentalisierung“ ist es nämlich nur dann, wenn es der politische Gegner macht. Wenn man es selbst macht, ist es eine rationale Ursachenanalyse. Und das ist der Punkt. „Instrumentalisieren“ heißt benutzen. Wenn man vor einer Sache warnen will, muss man ein Beispiel benutzen – also „instrumentalisieren“ – der erklärt, warum diese Sache schlecht ist. Daran ist erstmal nichts verwerflich. Man kann z.B. den Holocaust instrumentalisieren, um vor Antisemitismus zu warnen. Das wäre nicht respektlos gegenüber den Opfern, denn es würde den Tatsachen entsprechen. Es ist also nicht grundsätzlich falsch, eine Tragödie zu benutzen, um eine politische Forderung zu stellen.

Instrumentalisierung hat nur dann schlechte Auswirkungen, wenn sie inhaltlich falsch ist. Aber das Problem dabei ist: Die meisten Instrumentalisierer wissen nicht, wann sie falsch liegen. Nehmen wir das Beispiel von Amokläufen: Die Linken sind sich sicher, dass Amokläufe durch zu lasche Waffengesetze verursacht werden, und die Rechten sind sich sicher, dass sie durch zu strenge Waffengesetze und „Gun-Free Zones“ verursacht werden. Wenn man als Person mit einer gegnerischen Ansicht Kritik üben will, sollte man nicht die bloße Instrumentalisierung kritisieren, sondern ihren falschen Inhalt. Leider wird das so gut wie nie getan. Stattdessen heißt es: „Wie könnt ihr Linken tote Kinder für eure Forderung für strengere Waffengesetze missbrauchen? Das ist respektlos. Und Schuld an den Amokläufen seid doch sowieso ihr Linken mit euren Gun-Free Zones!“.

Wer hier nicht erkennt, wie er sich selbst einen Arschtritt verpasst hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Vorwurf der Instrumentalisierung ist heuchlerisch, weil so gut wie jeder instrumentalisiert. Wer bringt kein Beispiel für die schlechten Auswirkungen einer seiner Ansicht nach falschen Politik? Die wichtige Frage ist, ob jemand mit seiner Analyse richtig liegt. Wenn jemand richtig liegt, ist es sogar wichtig, zu instrumentalisieren, gerade, wenn es um die ganz großen Tragödien geht. Man muss die Opfer der KZ, der Gulags und der Killing Fields instrumentalisieren, um vor den Ideologien zu warnen, die sie verursacht haben. Wer nur über die Opfer weint, ohne die Ursache für ihren Tod zu analysieren, ist weniger gut gerüstet, um eine Wiederholung dieser Tragödien zu verhindern.

Ein Punkt kann man den Leuten, die Instrumentalisierung beklagen, aber einräumen: Es gehört zum Anstand, wenn man ernsthaft über eine Tragödie spricht, Mitgefühl zu zeigen. Vor allem, wenn man mit den Opfern spricht. Empathielose Rechthaberei kann man gerne in den sozialen Medien ausleben, als Politiker in der Öffentlichkeit ist es was anderes. Politiker können die sein, deren Entscheidungen über Leben und Tod entscheiden, im Gegensatz zu den Facebook-Kommentatoren. Außerdem ist ein höflicher Ton auch aus Eigeninteresse geboten: Was, wenn man später rausfindet, dass man mit seiner Analyse falsch lag? Es ist leichter, einen Fehler einzuräumen, wenn man sich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.

Ich instrumentalisiere auch. Oft benutze ich die Tragödie in Venezuela als Beispiel, um vor Sozialismus zu warnen. Man könnte mir deshalb vorwerfen, ich würde die Menschen in Venezuela einfach respektlos für meine politische Agenda missbrauchen. Schließlich kenne ich niemanden in Venezuela persönlich, zeige kaum Mitgefühl, und immer wenn ich über ihre Lage spreche, mache ich meine politische Agenda deutlich. Aber die Sache ist: Ich liege mit meiner Instrumentalisierung vollkommen richtig. Venezuela ist ein perfektes Beispiel für das Scheitern des Sozialismus. Deswegen werde ich weiterhin Venezuela für meine Agenda instrumentalisieren. Und womit? Mit Recht.

10 Antworten to “Warum Instrumentalisierung kein Problem ist”

  1. Anonymer Says:

    Ich möchte diesen Blogpost instrumentalisieren, um vor der Gefahr von zu großer oder falscher Abstraktion in Argumentationen zu warnen.

    Dass man selbst instrumentalisiert, wenn man sagt, „die strengen Waffengesetze sind grade schuld“, ist abstrakt gesehen ein korrekter Vorwurf.
    Doch wird dabei der komplette Kontext ausgeklammert.
    Folgende Situation: Amoklauf -> Erste Reaktionen durch Polizei -> Medien und Politik schaltet sich ein, spricht über zu lasche Waffengesetze und/oder Killerspiele -> Befürworter von free Markets für Waffen (Gibts die eigentlich im deutschen Medienkosmos?) reagieren auf die Aussagen aus Medien und Politik, indem sie den Politikern erstens instrumentalisierung vorwerfen und zweitens sagen, „es ist übrigens genau umgekehrt“.

    Abstrakt gesehen machen sich die Befürworter durch die zweite Reaktion genauso schuldig wie die Waffen-Besorgten. Betrachtet man jedoch den Kontext, indem argumentiert wird, dann verteidigen sie nur ihre (Sach-)Position gegen einen Angriff. Sagen dabei sowas wie „eigentlich wollen wir ja gar nicht das zum Anlass nehmen, darüber zu sprechen, aber wo der Geist schon aus der Flasche ist…“.
    Würden die Waffenbefürworter gar nicht reagieren oder es nur bei den Vorwurf der Instrumentalisierung belassen, dann würde bei vielen Leuten der Eindruck entstehen, die Waffen-Besorgten hätten recht und man sollte Waffen im Privatbesitz stärker einschränken… Mit anderen Worte, die Mainstream-Meinung wäre noch viel weiter verbreitet.

    Das mag alles nicht die feine englische Art sein, aber es ist die Art wie eben Argumentiert und Kommentiert wird.

    • arprin Says:

      Ja, da hast du Recht. Als Reaktion auf eine zuvor getätigte Aussage kann man das verstehen. Gerade, wenn wirklich ernsthaft über strengere Waffengesetze (oder andere sinnlose Forderungen) debattiert wird.

      Aber oft wird auch von rechter Seite gleich als erster Reaktion den Gun-Free Zones die Schuld gegeben. Und Amokläufe sind ja nicht das einzige Thema. Von rechter Seite werden z.B. islamistische Terroranschläge schnell instrumentalisiert, während sie dann empört sind, wenn von linker Seite Breivik instrumentalisiert wird.

      • max Says:

        Das ist in den USA vielleicht so, auf europäische Vorfälle bezogen ist das sehr, sehr freundlich gesagt ein Strohmann. Oder nenn doch mal einen europäischen „Rechten“, der die „gun-free zone“ für Opfer verantwortlich macht. Zumindest nenn ich Dir hundert Linke pro Fall, die eine Verschärfung des Waffenrechts fordern. Auch Dein Einwand bezüglich Breivik ist so was von an den Haaren herbeigezogen. Mit dem Tatmuster gibt es zig islamische Anschläge, auf der anderen Seite genau Breivik. Und der ist im Mainstreamnarrativ seltsamerweise so was von nicht psychisch gestört( ganz im Gegensatz zu den Moslemattentätern, die bereits Minuten nach Ihrer Tat ausdiagnostiziert sind), dass es hackt. Auch wenn sein „Bekenntnis“ das ungefähr widersprüchlichste und irrste Pamphlet ist, dass man sich vorstellen kann. Nee, lieber Arprin, ich schätze Deine Kommentare sonst sehr, aber hier versuchst Du auf Teufel komm raus eine Aequidistanz herzustellen dass es einen graust.

      • arprin Says:

        Eine Äquidistanz wollte ich nicht herstellen. Bei dem Waffen-Thema hatte ich nur die USA im Blick, dass es in Europa keine relevante politische Bewegung gibt, die für ein liberales Waffenrecht eintritt, ist mir klar. Und Breivik nannte ich, weil es eben das einzige Beispiel eines größeren Anschlags ist, bei dem die Rechten den Linken Instrumentalisierung vorwarfen. Den Vorwurf fand ich inhaltlich richtig, da Breivik, selbst wenn er von manchen Rechtsextremen verehrt wird, für mich eher psychisch gestört wirkt. Aber, worauf ich hinaus wollte: Instrumentalisierung an sich ist nicht grundsätzlich falsch. Und kommt bei den Rechten auch vor: Nach Würzburg und Ansbach hieß es in vielen Kreisen „Danke Merkel“.

      • Anonymer Says:

        Aber oft wird auch von rechter Seite gleich als erster Reaktion den Gun-Free Zones die Schuld gegeben

        Ich würde mich selbst jetzt als ein kleines bisschen mehr politisch interessiert als es mir guttut beschreiben. Und mir sind solche Forderungen von den Rechten (ist die CSU gemeint? Oder die NPD?) bisher nie untergekommen.

        Wenn wir hier von Deutschland sprechen, dann erlebe ich die Rechten eher als Law-and-Order-Fraktion, der weitere Einschränkungen, mehr Überwachung, mehr Verbote usw. nur sehr gelegen kommen würden.
        Die „Rechten“, die du meinst, finde ich im deutschen Sprachraum eigentlich ausschließlich in Blogs. Selbst da hätte ich so meine Zweifel, ob die wirklich fordern, die Schule zu einer nicht „gun free zone“ zu machen. Mir persönlich graust vor der Vorstellung, ein 13 Jähriger, der nicht mal strafmündig ist, soll mit der Knarre zur Schule gehen.

        Aber gut, ich bin auch kein Waffenbefürworter, nur gehöre ich nicht zu den superbesorgten Bürgern, die ideologische Vorbehalte gegen ein bewaffnetes Volk haben.

        Von rechter Seite werden z.B. islamistische Terroranschläge schnell instrumentalisiert, während sie dann empört sind, wenn von linker Seite Breivik instrumentalisiert wird.

        …Jain.
        Wir sprechen hier von Islamkritikern. Das ist noch mal eine komplett andere Situation als die im Fall von liberales vs. eingeschränktes Waffenrecht.

        Richtig ist aber, dass beide Seiten, Rechte wie Linke, versuchen, den „medialen Diskurs“ (schreckliches Wort!) zu beherrschen und dabei häufig ähnliche Strategien einsetzen, wie Infragestellung der „Mainstreammedien“, Einzelfälle zum Anlass nehmen und Gegenbeispiele kleinreden usw.usf.
        Das ist vielleicht bemerkenswert und wenn das der eigentliche Inhalt des Blogposts sein soll, dann hätte ich etwas völlig anderes geschrieben als meinen Text da oben.

        Was die Islamkritiker angeht: Bei denen sehe ich eigentlich keine politischen Forderungen nach dem Terror. Eher sowas wie „seht her, wie gefährlich der Islam/Islamismus eigentlich ist“. Mir fällt grade auf… ich lese vielleicht auch nicht die entsprechenden Internetseiten!

      • arprin Says:

        Was die Islamkritiker angeht: Bei denen sehe ich eigentlich keine politischen Forderungen nach dem Terror. Eher sowas wie „seht her, wie gefährlich der Islam/Islamismus eigentlich ist“.

        Das ist Instrumentalisierung, und es ist ja völlig in Ordnung, einen islamistischen Terroranschlag als Beispiel zu nehmen um vor dem Islamismus zu warnen.

  2. Anonymer Says:

    @arprin:

    Dass es in Europa keine relevante politische Bewegung gibt, die für ein liberales Waffenrecht eintritt, ist mir klar.

    Okay, dann bin ich doch froh, weiter oben geschrieben zu haben:
    >>Ich möchte diesen Blogpost instrumentalisieren, um vor der Gefahr von zu großer oder falscher Abstraktion in Argumentationen zu warnen.<<

    Dass nämlich der Vorwurf der Instrumentalisierung heuchlerisch ist, wenn man selbst den Vorfall zum Anlass nimmt, über "gun free zones" zu sprechen, das war mir vorher klar.
    Dass dieser Vorwurf als Argumentation nur bedingt taugt, weil man ja mit Beispielen argumentieren muss, das sehe ich genauso. Allerdings sehe ich das von einer anderen Perspektive. Wenn man z. B. einen Amoklauf (School Shooting) zum Anlass nimmt, zum wiederholten Mal noch härtere Waffengesetze zu fordern, wie etwa ein gewisser US-Präsident in seiner Ansprache – in der er sogar in Aussicht stellt, mit härteren Waffengesetzen könnte man soetwas in Zukunft verhindern – , dann instrumentalisiert man den Einzelfall. Wenn man aber einfach eine Kriminalstatistik hernimmt und eine Korrelation zwischen privaten Waffenbesitz und School Shoting zeigt, dann macht man das nicht.
    Dieses "zum Anlass nehmen" ist das eigentliche Instrumentalisieren, nicht die Statistik.

    Hinzu kommt natürlich, dass den gestandenen Linken sowas wie Schützenvereine, Studentenverbindungen oder andere Beispiele für "deutsche" Vereinsmeierei, sowieso sowas von zuwider sind. Das Hauptproblem ist wohl ganz irrational: Es widerspricht dem eigenen Lebenskonzept. Genauso wie sich ein gestandener Rechter früher von einer sexuell liberalen Hippykommune und heute von Gender Mainstream angegriffen fühlt. Seine Identität wird ein Stück weit attakiert.
    Man ahnt, dass es zwei Konzepte sind, die sich nicht gleichzeitig überall verwirklichen lassen… Der Liberale, der diese Bezeichnung ernst nimmt, hat damit naturgemäß weniger ein Problem. Wer in den Schützenverein will, der darf das und wer in die Hippiekommune will, der auch. Ja, man darf sogar in der Kommune wohnen und dann Sonntag zum Schützenverein gehen…

    • arprin Says:

      dann instrumentalisiert man den Einzelfall. Wenn man aber einfach eine Kriminalstatistik hernimmt und eine Korrelation zwischen privaten Waffenbesitz und School Shoting zeigt, dann macht man das nicht.
      Dieses „zum Anlass nehmen“ ist das eigentliche Instrumentalisieren, nicht die Statistik.

      Es ging mir beim Beispiel mit einem Amoklauf auch um den Einzelfall, nicht um die Statistik.

  3. Thomas Leske Says:

    Hallo Arprin,

    ich unterschreibe fast alles in Deinem Beitrag. Kant sagt, ja dass man sich und andere Menschen nur als Mittel benutzen darf, wenn man sie zugleich als Zweck behandelt. Solange man im Sinne der Opfer argumentiert, ist es daher völlig in Ordnung, wenn man ihr Leid für die eigene politische Agenda ausschlachtet. Mitgefühl ist vielleicht sozial erwünscht, macht aber die Sache weder besser noch schlechter.

    Selber mache ich deswegen als Befürworter eines liberalen Waffenrechts nicht den Vorwurf: „Wie könnt ihr Linken tote Kinder für eure Forderung für strengere Waffengesetze missbrauchen?“, sondern instrumentalisiere lieber selbst tote Kinder, für die es anscheinend eine gewisse Gefühlsduselei gibt (Tagebuch der Anne Frank; Bild des im Mittelmeer ertrunkenen Kleinkinds: https://1.bp.blogspot.com/-U2oTu_V83L8/VegH_m4c5FI/AAAAAAAAcwo/HnwqeA0Aen8/s1600/Ein_syrisches_Kind_tot_am_Strand.jpg; besonders eindrucksvoll da von PR-Profis geplant, sind die angeblich aus den Brutkästen gerissenen Frühchen: https://en.wikipedia.org/wiki/Gulf_War#Justification_for_intervention )

    Unter den 1,5 Millionen registrierten Waffenbesitzern gibt es fast sicher einen, der zu Terroranschlägen gegen eine erhebliche Verschärfung des Waffenrechts bereit wäre (Analog zum sogenannten Hammermörder unter den Polizisten). Ich kann nur die Fallhöhe für die Waffengegner unter den Politikern erhöhen, indem ich ihnen die Ausrede „Das konnte ja keiner Ahnen!“ nehme: http://parabellum.minimalstaat.de/node/12 (Das funktioniert recht gut. Auch auf telefonische Nachfrage bekam ich vom damaligen Abgeordnetenbüro des MdB Winkler keine Antwort (außer dem Einschüchterungsversuch „Seinen Sie froh, dass wir Sie nicht angezeigt haben!“): http://www.abgeordnetenwatch.de/josef_philip_winkler-575-38050–f326306.html#q326306 )

    Ich instrumentalisiere also zukünftige potentielle Opfer, um zu verhindern, dass sie zu Opfern werden. Aus psychologischen Gründen ist dabei wichtig, dass ich ein konkretes Schreckensszenario ausmale („As a species, we’re hardwired to fear specific stories“ https://www.schneier.com/blog/archives/2010/01/airport_securit_12.html ). Die Brandsätze auf Säuglingsstationen habe ich in Anlehnung an die Frühchen aus den Brutkästen gewählt. Vielleicht fällt aber jemand noch ein besseres Szenario ein.

    Gut daran ist, dass ich nicht als eigennütziger Waffenlobbyist dastehe, sondern mich als Bürger inszenieren kann, der um das Wohl von Kindern besorgt ist. (Michael Huemers Aufsatz zum Waffenrecht wird eingefleischte Utilitaristen nicht überzeugen. Außerdem ist sein Argument wohl für die meisten Leute zu lang.)

    • arprin Says:

      Ich instrumentalisiere also zukünftige potentielle Opfer, um zu verhindern, dass sie zu Opfern werden. Aus psychologischen Gründen ist dabei wichtig, dass ich ein konkretes Schreckensszenario ausmale

      Ein interessanter Ansatz. Aber ich denke, dass bei den Waffengegnern keine Argumente greifen und sie solche Warnungen eher zum Anlass nehmen, um noch stärker für Waffenverbote zu plädieren. Das tun sie grundsätzlich nach jederem irgendwie gearteten Gewaltvorfall. Auch hier werden sie sich wohl denken: „Wenn das machen wollen, sollten wir sie präventiv davon abhalten – mit Waffenverboten!“

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