Ärger mit Metalldetektoren

Es kracht wieder im heiligen Land

Es gab mal einen Ort, an dem Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen friedlich zusammenlebten. Es war der Tempelberg in Jerusalem. Christen, Juden und Muslime lebten friedlich, ohne Probleme, und machten Gott im Himmel stolz auf seine Schöpfung. Doch dann geschah etwas Furchtbares. Wie üblich waren die Zionisten daran Schuld. Sie führten am Eingang des Tempelbergs Metalldetektoren ein, und entweihten damit den Ort für die ganze Menschheit. Natürlich folgten wütende Reaktionen der Gläubigen – genauer gesagt, der gläubigen Muslime, denn sie verteidigen Gottes Willen am besten. Es folgten eine Reihe von Widerstandsaktionen gegen die Zionisten, die bis heute anhalten.

Der Anlass der Einführung von Metalldetektoren war eindeutig vorgeschoben: In den Tagen zuvor waren palästinensische Muslime vom Tempelberg-Bezirk aus in israelisches Gebiet eingedrungen und hatten zwei israelische Polizisten ermordet. Jeder nicht völlig verblendete Mensch erkennt wohl, dass das kein Grund ist, um Muslime mit Metalldetektoren zu demütigen. Die Tatsache, dass auch Juden und Christen diese passieren müssten, ist keine Ausrede, denn es sind, wie bereits gesagt, Muslime, die Gottes Willen verteidigen, und keine Kuffar. Auch die Metalldetektoren an anderen heiligen Stätten der Muslime, wie z.B. der Kaaba, kann man nicht zur Rechtfertigung heranziehen, denn dafür kann man nicht den Zionisten die Schuld geben.

Es ist so, wie Jürgen Todenhöfer sagt:

Alles hat man den Palästinensern genommen: Heimat, Freiheit, Menschenrechte. Demnächst auch ihre historische Begegnungsstätte mit Gott? … Auf jenem heiligen Hügel, den der Westen und Israel „Tempelberg“ nennen. Jetzt ziehen dort dunkle Wolken auf. Weil Israel nicht aufhört, immer systematischer, immer provokativer nach den heiligen Stätten der Muslime zu greifen. Sieht Netanjahu das aufziehende Gewitter nicht? Sieht er nicht, dass er gerade ein gedemütigtes Volk noch tiefer in den Staub der Hoffnungslosigkeit tritt? Dass die eskalierende Gewalt eine Folge der völligen Entrechtung und Erniedrigung der Palästinenser ist?

Wird es eine Lösung für das Problem geben? Offenbar hat Israel seinen Fehler erkannt und die Metalldetektoren vor zwei Tagen entfernt. Aber es ist noch keine Ruhe eingekehrt. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie groß die vorangegangene Demütigung ist. Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Möglicherweise können sich beide Seiten auf einen Deal einigen. Dieser könnte so aussehen: Israel verzichtet dauerhaft auf die Metalldetektoren und auf weitere scharfe Sicherheitsmaßnahmen, und im Gegenzug hören die Palästinenser auf, israelische Polizisten zu ermorden (eventuell auch alle Israelis). Das dürfte schwer auszuhandeln sein, aber wer weiß, was möglich ist. Im Notfall kann ja Donald Trump helfen.

Man kann nur hoffen, dass diese grausamen Konflikte nicht auch eines Tages Europa erreichen. Dazu muss es Europa vermeiden, die Fehler Israels zu wiederholen. Es ist zwar schon heute so, dass es in Flughäfen sehr viele Sicherheitsmaßnahmen gibt, und der Grund für die Einführung war der palästinensische Terror in den 1970ern. Und als Reaktion auf den Terror mit Messer, Maschinengewehren, Selbstmordwesten und LKW werden in ganz Westeuropa größere Feste schwer bewacht, herrscht in Frankreich der Ausnahmezustand und darf man in Bayern Gefährder ohne Anklage auf unbestimmte Zeit einsperren. Aber dennoch … ähm … Naja, okay, wie auch immer.

42 Antworten to “Ärger mit Metalldetektoren”

  1. Eloman Says:

    Tsss, immer diese Juden! BTW; War Hodentöter eigentlich auf ner Napola (Wird er wohl zu jung für sein)? Er liest sich manchmal so. Oder kommt er nach seinem Onkel?

    • arprin Says:

      Todenhöfer kann bezüglich seiner Ausführungen zu Israel sowohl als Linksextremer, Rechtsextremer als auch als Islamist durchgehen. Seine Anhänger auf Facebook sind überproportional Muslime.

  2. Adrian Says:

    Wir Kuffar müssen wegen Moslems seit Jahrzehnten Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen. Der Herrenreligion kann man das natürlich nicht zumuten…

  3. Dr. Caligari Says:

    Meinen letzten Kontakt mit Todenhöfer hatte ich, als er vom IS sprach. Ich habe mir die Sendung extra angesehen, weil ich gehofft hatte, ich könnte zwischen den Zeilen etwas lernen.

    Es erinnerte mich an den „Jahrhundertintellektuellen“ Satre. Dem hat man ganz bewusst sowjetische Jubelpropaganda serviert, in der Hoffnung, er würde es bemerken. Doch irgendwie hat er es überhaupt kapiert und dieses ***** im Westen verbreitet, wo er auf dankbare Anhänger traf. Selbe Scheiße bei der RAF.
    Satre mag ein großartiger Schriftsteller und vielleicht auch ein akzeptabler Philosoph gewesen sein, als politischer Denker kann man ihn nur sehr gering einordnen.

    • Gutartiges Geschwulst Says:

      @Dr. Caligari: „Es erinnerte mich an den „Jahrhundertintellektuellen“ Sartre.

      Wie ich Todenhöfer einschätze, wäre er auf diesen Vergleich sehr stolz.

      @Dr. Caligari: „Sartre mag ein großartiger Schriftsteller und vielleicht auch ein akzeptabler Philosoph gewesen sein, als politischer Denker kann man ihn nur sehr gering einordnen.“

      Diesen Makel teilt Sartre mit den meisten „Intellektuellen“ seiner Zeit, Dr. Caligari. Es waren die namhaftesten (und einfältigsten) Schreiberlinge der damaligen Welt, die 1934 zum Schriftstellerkongress nach Moskau reisten, um die großen Verdienste des Genossen Stalin zu preisen, nachdem dieser bereits Millionen von Menschen ausgerottet hatte.
      Weitere namhafte Schriftsteller, darunter ein Nobelpreisträger, verehrten unterdessen einen anderen Sozialistengott: Adolf Hitler.
      Offensichtlich bedarf es keines außergewöhnlichen Intellekts, um ein Intellektueller zu sein.

      • besucher Says:

        Leider Hitler mit Gregor Strasser verwechselt. Aber es kann schon mal passieren wenn einem vor lauter Sozialismen der Kopf wirr wird.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Könnten Sie Ihr Deppengeschwätz präzisieren?

      • besucher Says:

        Gregor Strasser war Sozialist. Hitler nicht.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Daher der Name „Nationalsozialisten“.

      • besucher Says:

        ich geb Dir mal nen heißen Tipp:

        Nicht immer ist das was draufsteht, auch drin.
        Ist die CDU christlich? Ist China eine Volksrepublik?

      • salamshalom Says:

        Ich mische mich in eurem inzwischen regen und interessantem Disput ja ungern ein, aber ich tu es jetzt doch:
        Sozialismus und Nationalsozialismus sind keine Vettern oder sonst wie Verwandten.
        Der Sozialismus wird von Politanalysten durchaus als „Vorstufe“ des Kommunismus interpretiert, der Nationalsozialismus war radikal antikommunistisch. Kann also schon mal gleich zu Beginn nicht passen… den großen Rest spare ich mir.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Ist die Antifa antifaschistisch?
        Wie gesagt: Nicht immer ist das was draufsteht, auch drin.

      • besucher Says:

        Hab ich doch gar niht behauptet. Deswegen irrelevant für die Diskussion.

      • Eloman Says:

        Na ja, der Nationalsozialismus war genausowenig sozialistisch wie die Schia islamisch. Außerdem sollte man „Politanalysten“-Gebrabbel, vor allem in eigener Sache, nicht allzu ernst nehmen. Fernerhin sind nach ’33 viele Kommunisten zu den Nazis übergelaufen. Und in punkto Bodycount stehen sie sich auch in nichts nach.

      • salamshalom Says:

        @Eloman
        „Außerdem sollte man „Politanalysten“-Gebrabbel, vor allem in eigener Sache, nicht allzu ernst nehmen.“
        Sehr weise. Wessen Gebrabbel nimmst du denn ernst? Oder gibt es dir der Herr im Schlafe?
        .
        „Fernerhin sind nach ’33 viele Kommunisten zu den Nazis übergelaufen.“
        Konsequenterweise dürftest du dann aber nicht das Verb „überlaufen“ benutzen. Wo doch – in deiner Welt – Nationalsozialismus und Sozialismus sich doch so ähneln wie Shia und Islam.
        .
        „Und in punkto Bodycount stehen sie sich auch in nichts nach.“
        Für dich sind Bodycounts also einfach mal so eine Größe, völlig losgelöst vom Kontext, mit der sich politische Systeme und Polit-Verwandschaften belegen lassen. Fein… dann waren die Interventionen des Westens im arabischen Raum also nationalsozialistischen Strukturen geschuldet. Und die Indianer sind aufgrund sozialistischer Umtriebe vernichtet worden.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @salamshalom: „Wessen Gebrabbel nimmst du denn ernst?“

        Genau das ist die Frage eines geistig unselbständigen Menschen! Der Gedanke, überhaupt kein Gebrabbel ernst zu nehmen, sondern die Dinge eigenständig zu prüfen, kommt Ihnen nicht.

        @salamshalom: „Konsequenterweise dürftest du dann aber nicht das Verb „überlaufen“ benutzen. Wo doch – in deiner Welt – Nationalsozialismus und Sozialismus sich doch so ähneln …“

        Ein Ganove, der die Bande wechselt, ist nun mal ein Überläufer, auch wenn beide Verbrecherbanden gleich kriminell sind.

      • salamshalom Says:

        @Gutartiges Geschwulst
        „Genau das ist die Frage eines geistig unselbständigen Menschen! Der Gedanke, überhaupt kein Gebrabbel ernst zu nehmen, sondern die Dinge eigenständig zu prüfen, kommt Ihnen nicht.“
        Ach ja.. wahnsinnig scharfsinnig.
        Wie, bitte sehr, „prüft“ denn das Geschwulst „Dinge eigenständig“?? Bedarf es da nicht einer Quelle? TV, Nachrichtenagentur, Radio, Presse, Kommentare, Autoren, Redakteure? Und was machen die? Die „Brabbeln“. Und jeder bildet sich daraufhin seine Meinung.
        Ergo seid Elomann und du, da ja frei von jeglichem „Gebrabbel-Einfluß“, offensichtlich in der Lage, eine göttliche Quelle anzuzapfen. Wohl dem, der so erleuchtet ist!
        .
        „Ein Ganove, der die Bande wechselt, ist nun mal ein Überläufer, auch wenn beide Verbrecherbanden gleich kriminell sind.“
        Ein Ganove, der die Bande wechselt, wechselt die Bande. Ist die Bande aber die gleiche, muss er nicht wechseln. Nicht schwer zu kapieren eigentlich. Maximal B1 Deutschkurs für Flüchtlinge.

        Und, da wir ja jetzt eine schöne Diskussionsgrundlage haben, wollen wir doch des Pudelskern, der mal wieder im Nebelkerzenqualm zu verschwinden droht, nicht aus den Augen verlieren:
        Sind Sozialismus und Nationalsozialismus in deinen Augen identisch? Das ist doch mal eine sachliche Frage, die eine ebenso sachliche Antwort verdient, oder?

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @salamshalom: „Bedarf es da nicht einer Quelle?“

        Richtig! Welche Quellen haben Sie für Ihre Thesen anzubieten, außer dem Hinweis auf irgendwelche „Politanalysten“, deren Erkenntnisse Sie noch nicht einmal zitieren konnten?

        @salamshalom: „Ist die Bande aber die gleiche, muss er nicht wechseln. Nicht schwer zu kapieren eigentlich.“

        Auch wenn Banden ethisch gleich beschissen sind, können sie einem überläufigen Gesinnungslumpen unterschiedliche Vorteile bieten. Nicht schwer zu kapieren eigentlich.

        @salamshalom: „Sind Sozialismus und Nationalsozialismus in deinen Augen identisch? Das ist doch mal eine sachliche Frage, die eine ebenso sachliche Antwort verdient, oder?“

        Wieso nicht?
        Was taten BRAUNE Sozialisten? Sie trachteten Menschen nach Leben, Freiheit und Eigentum und hinterließen menschliche Leichenberge.
        Was taten ROTE Sozialisten? Sie trachteten Menschen nach Leben, Freiheit und Eigentum und hinterließen menschliche Leichenberge.
        Worin unterscheiden sich also diese ekelerregenden sozialistischen Geschwisterchen außer in der Farbe?
        Das ist doch mal eine sachliche Frage, die eine ebenso sachliche Antwort verdient, oder?

      • salamshalom Says:

        @Gutartiges Geschwulst
        „Richtig! Welche Quellen haben Sie für Ihre Thesen anzubieten, außer dem Hinweis auf irgendwelche „Politanalysten“, deren Erkenntnisse Sie noch nicht einmal zitieren konnten?“
        OK, also sind wir uns schon mal einig geworden, dass es ohne „Gebrabbel“ nicht funktionieren kann.
        Und du möchtest, dass ich zitiere? Ernsthaft? Welche der hundertausend Quellen zu dem einen oder anderen Begriff möchtest du denn zitiert haben? Oder warum bildest du dich in einer freien Stunde nicht mal selbst ein wenig fort?
        .
        „Auch wenn Banden ethisch gleich beschissen sind, können sie einem überläufigen Gesinnungslumpen unterschiedliche Vorteile bieten. Nicht schwer zu kapieren eigentlich.“
        Oh doch. Ist schon schwer zu kapieren. Denn von der „Shia in den Islam“ wechselt man nicht. Man ist bedingungslos in beiden „Banden“…
        .
        „Worin unterscheiden sich also diese ekelerregenden sozialistischen Geschwisterchen außer in der Farbe?
        Das ist doch mal eine sachliche Frage, die eine ebenso sachliche Antwort verdient, oder?“
        Deine Farbenlehre am Morgen ist witzig, aber als Erklärungsversuch deiner Gleichheitstheorie wohl eher spaßig gemeint.
        Wie wäre es mit etwas mehr Tiefgang:
        – Der Nationalsozialismus war antikommnistisch, antisemitisch und faschistisch.
        – Der Sozialismus gehört zu den drei großen politischen Ideologien (Sozialismus, Liberalismus, Konservatismus).
        (Wiki für Einsteiger, dauert 10 Sekunden).
        Und wenn man das erst mal drin hat, kann richtig in die Tiefe gehen. Man stellt sich Fragen. Z.B.:
        – Warum sind nationalsozialistische Bewegungen in D verboten, aber keine sozialistischen?
        – Sind Sozialisten antisemitisch, faschistisch und antikommunistisch?
        – Wie kann jemand abseits von C2 und LSD ernsthaft behaupten, „Rote“ und „Braune“ seien identisch?

      • arprin Says:

        Der Sozialismus gehört zu den drei großen politischen Ideologien (Sozialismus, Liberalismus, Konservatismus).
        (Wiki für Einsteiger, dauert 10 Sekunden).

        Die drei politischen Ideologien sind eher Sozialdemokratie, Liberalismus und Konservatismus. Und sie haben Ausrichtungen, die ihre Ideologien moderat oder radikal auslegen. Bei den Sozialdemokraten sind die Radikalen die Sozialisten, die im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschen umgebracht haben, bei den Konservativen sind es die Nationalisten, die ebenfalls Millionen umgebracht haben. Die Methoden der Sozialisten und Nationalisten ähnelten sich dabei massiv. Wie kann jemand abseits von C2 und LSD ernsthaft behaupten, der Sozialist Stalin sei viel humaner gewesen als der Nationalist Hitler?

        Warum sind nationalsozialistische Bewegungen in D verboten, aber keine sozialistischen?

        Weil Deutschland so sozialdemokratisch dominiert ist. Und die Sozis verteidigen ihre Brüder.

      • Olaf Says:

        „Nicht immer ist das was draufsteht, auch drin.“

        besucher ist auch nicht zu Besuch, sondern er ist Insasse im Irrenhaus.

      • Topfen Says:

        Die drei politischen Ideologien sind eher Sozialdemokratie, Liberalismus und Konservatismus.

        Meiner Meinung nach trifft es Sozialismus besser als Sozialdemokratie. Zumindest bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Sozialdemokraten überzeigte Sozialisten und teilten sowohl Weltanschauung als auch Ziel weitgehend mit ihren revolutionären Brüdern. Umgekehrt waren die revolutionären Sozialisten sicherlich keine Sozialdemokraten, schon gar keine radikalen.

        Auch fällt es schwer die Nationalsozialisten als radikale Konservative zu sehen. Konservative waren schon so manches (säkulär oder anti-säkulär, monarchistisch oder republikanisch, auch schon mal gegen eine Nationalstaat) aber egal wie radikal waren sie nie revolutionär und für die Erschaffung eines völlig neuen Staates. Eben das waren aber die Nationalsozialisten.

      • Topfen Says:

        Warum sind nationalsozialistische Bewegungen in D verboten, aber keine sozialistischen?

        Schon die der Frage zugrunde liegende Behauptung ist falsch.

  4. Gutartiges Geschwulst Says:

    @besucher

    Was für ein Deppengeschwätz! Habe ich meinerseits behauptet, die CDU sei christlich oder China eine Volksrepublik?

  5. Gutartiges Geschwulst Says:

    Was mich an Arprins Artikel am meisten erschüttert, ist diese, inzwischen leider bestätigte, Passage:
    „Offenbar hat Israel … die Metalldetektoren vor zwei Tagen entfernt.“
    Nur um eine perverse, judenhassende Weltöffentlichkeit zu überzeugen, wirft das einzige freie Land des Nahen Ostens seine Perlen vor unwichtige Säue, deren eine Jürgen heißt, und beschränkt den Schutz seiner eigenen Bürger.
    Wie erhaben und wie falsch gleichzeitig!

  6. Gutartiges Geschwulst Says:

    @salamshalom: „Und du möchtest, dass ich zitiere?“

    Ja, es sei denn, Sie wären zu einer selbständigen Antwort fähig.

    @salamshalom: „Ernsthaft?“

    Ja, es sei denn, Sie wären zu einer selbständigen Antwort fähig.

    @salamshalom: „Welche der hundertausend Quellen zu dem einen oder anderen Begriff möchtest du denn zitiert haben?

    Eine, die Ihre Behauptungen klar belegt.

    @salamshalom: „Oder warum bildest du dich in einer freien Stunde nicht mal selbst ein wenig fort?“

    Warum tun Sie es nicht? Womöglich wären Sie dann erstmals imstande eigenständig zu argumentieren, statt einfach zu behaupten.

    @salamshalom: „Deine Farbenlehre am Morgen ist witzig, aber als Erklärungsversuch deiner Gleichheitstheorie wohl eher spaßig gemeint.“

    Wer Völkermorde witzig oder spaßig findet, mag es so sehen.

    @salamshalom: „Wie wäre es mit etwas mehr Tiefgang:“

    Sie haben den Vortritt!

    @salamshalom: „Der Nationalsozialismus war antikommnistisch, antisemitisch und faschistisch. Der Sozialismus gehört zu den drei großen politischen Ideologien (Sozialismus, Liberalismus, Konservatismus).“

    Was nicht widerlegt, dass beide Sozialismen verbrecherisch waren.

    @salamshalom: „(Wiki für Einsteiger, dauert 10 Sekunden).“

    Nach Ihren Maßstäben eine umfangreiche Fortbildung.

    @salamshalom: „Warum sind nationalsozialistische Bewegungen in D verboten, aber keine sozialistischen?“

    Eine solche Frage kann nur von einem geistig unmündigen Mitläufer kommen, der automatisch richtig findet, was von oben kommt, der niemals auf die Idee käme, dass auch Gesetzgeber zu kurz denken können.

    @salamshalom: „Sind Sozialisten antisemitisch, …“

    Ach wo! Die sind höchstens „israelkritisch“.

    @salamshalom: „Wie kann jemand abseits von C2 und LSD ernsthaft behaupten, „Rote“ und „Braune“ seien identisch?“

    Inwiefern Rote und Braune identisch sind, habe ich bereits aufgezeigt. Möglicherweise haben Sie in der vergangenen Nacht lesen gelernt, weshalb ich mich noch einmal wiederhole:
    Was taten BRAUNE Sozialisten? Sie trachteten Menschen nach Leben, Freiheit und Eigentum und hinterließen menschliche Leichenberge.
    Was taten ROTE Sozialisten? Sie trachteten Menschen nach Leben, Freiheit und Eigentum und hinterließen menschliche Leichenberge.
    In diesen wesentlichen Punkten gibt es eben keinen Unterschied zwischen rotem und braunem Sozialismus.
    Können Sie darauf eine EIGENSTÄNDIG formulierte Antwort geben, statt sich erneut hinter „Wiki“ oder „Politanalysten“ zu verkriechen?

    • salamshalom Says:

      @Gutartiges Geschwulst
      @arprin

      Sorry Jungs, aber ich habe nicht so viel Zeit. Ich muss heute Abend eine geselligen Abend für die Rot-Braunen ausrichten. Bibi,Duterte, Putin und Maduro haben sich als Ehrengäste angemeldet. Nur Hillary hat wegen Unpässlicheit absagen müssen. Dafür kann ich eventuell Sanchez loseisen…

      Daher ganz schnell:
      „Wie kann jemand abseits von C2 und LSD ernsthaft behaupten, der Sozialist Stalin sei viel humaner gewesen als der Nationalist Hitler?“
      Das geht abseits von C2 und LSD überhaupt nicht. Da musst du schon richtig stoned sein.
      Aber wieso bringst du mich mit diesem irren Satz in Verbindung? Zeig mir doch nochmal ganz schnell, was ich über Stalin und Humanität gesagt habe. Oder bist du auch auf nem Trip?

  7. Gutartiges Geschwulst Says:

    @arprin: „Die Methoden der Sozialisten und Nationalisten ähnelten sich dabei massiv.“

    Darauf sollten wir nicht herumhacken, Arprin!
    Folgt man den Erkenntnissen unserer aktuellen Schulbücher*, unterscheidet sich der Faschismus von möglicherweise verwechselbaren Regierungsformen KLAR UND EINDEUTIG durch:
    „eine charismatische, autoritäre Führerfigur,“

    – die es im roten Sozialismus bekanntlich nicht gab –

    „die strikte Unterwerfung unter das Führerprinzip,“

    – was Stalin, Mao und Fidel stets bescheiden ablehnten –

    „den hierarchischen Aufbau der politischen Organisation,“

    – den höhere Parteibonzen stets empört ablehnten –

    „das rechtsextreme, offen rassistische und fremdenfeindliche Gedankengut,“

    – weshalb die Soffjetten, wie allgemein bekannt, 1944 großzügig auf die Ermordung und Vertreibung der Krimtataren verzichteten –

    „die negative Eigendefinition (als anti-demokratisch, antiparlamentarisch, anti-liberal, etc.).“

    – eine Definition, die Rosie Luxemburg, Che Mierda, Salvator Alimente u.s.w. bekanntlich bis zum letzten Atemzug bekämpften –

    „Wesentliche Voraussetzung für den Aufschwung des Faschismus (wie des Nationalsozialismus) waren die ökonomische Verelendung großer Teile der Bevölkerung.“

    – weshalb bekanntlich keine Oktoberrevolution erfolgte –
    Egal! Gibt es hier einen ernstzunehmenden Mitdiskutanten, der plausibel und mit EIGENEN Worten erklären kann, was rote Sozialisten weniger faschistisch macht als braune Sozialisten?
    Greift zu, Babies! Argumente, statt Dummheit.

    *
    http://files.schulbuchzentrum-online.de/onlineanhaenge/files/6.1_faschismus_und_ns-ideologie.pdf

    • salamshalom Says:

      Die Methoden des Christentums, Judentums und des Islam ähneln sich dabei massiv:

      – Ein Schöpfer, der alles erschaffen hat

      – Einen Gesandten/Propheten, der des Schöpfers Wort und Wille
      unter die Menschenkinder bringt

      – Ein Buch, dass die Regeln und Pflichtes des Daseins zusammenfasst

      – Ein Gotteshaus, das alle Gläübigen zur Huldigung und zum Gebet auffordert

      – Bestimmte, festgelegte Feiertage, die die Gläubigen dazu annimieren, in diesen Phasen besonders sensibel mit Gotteswerk und Gottesgedenken umzugehen

      – Heilige Stätten, die als Zentrale der Gottesschöpfung und des göttlich-menschlichen Kontaktes dienen. Teilweise nur Meter von einander entfernt.

      – Göttliche Verterter unter den Gläubigen, die den Menschen bei Verlust des rechten Weges wieder den Weg aus dem Labyrinth weisen.

      – Feste, heilige Symbole, die die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft unter Beweis stellen

      – Konkrete Hinweise auf Lohn und Strafe bei Verfehlungen oder gottesfürchtigem Tun im irdischen Dasein

      … Mein Gott, wahrlich ich erkenne, diese drei Religionen müssen identisch sein.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @salamshalom

        Vielen Dank, dass Sie meinen Ausführungen nicht widersprechen!

      • salamshalom Says:

        @Gutartiges Geschwulst

        Nicht dafür. Deine Kriterien sind fulminant. Du hast quasi eine Weltformel beschrieben.
        Im übrigen: Dito

    • Topfen Says:

      Folgt man den Erkenntnissen unserer aktuellen Schulbücher*, unterscheidet sich der Faschismus von möglicherweise verwechselbaren Regierungsformen KLAR UND EINDEUTIG durch: …

      Gibt es hier einen ernstzunehmenden Mitdiskutanten, der plausibel und mit EIGENEN Worten erklären kann, was rote Sozialisten weniger faschistisch macht als braune Sozialisten?

      a) Falls die roten Sozialisten allesamt Faschisten wären, sollte dies doch auch für die Weimarer SPD gelten. Es ist immerhin keine obskure Splittergruppe sondern die grösste deutsche linke Sozialistenorganisation ihrer Zeit (und im Gegensatz zur BRD-SPD auch noch wirklich überzeugt sozialistisch). Zunächst will mir kein einziger der Punkte wirklich einleuchten.
      b) Wenn man den vorletzten Punkt außer Acht lässt, trifft die Liste auf einen großen Teil der Diktatoren und absolutistischen Monarchen zu. Dann landen Ludwig XIV und Pinochet in ihrem Sozialistentopf. Da passen Sie nicht recht rein.
      c) Zum vorletzten Punkt in Ihrer Liste, dem aufgrund von b) eine gewisse Wichtigkeit zukommt. Stalin war im Morden nicht sehr diskriminierend. Ob das Motiv rassistisch war wenn neben Russen, Ukrainern Polen und Juden auch Krimtartaren ermordet und verschleppt worden sind erscheint mir zunächst zweifelhaft. Aber nehmen wir an es sei so. Selbst dann gibt es immer noch einen Unterschied durch das Wort „offen“. Während die Behandlung der Krimtartaren unter Stalin wohl nicht einmal öffentlich gemacht wirde, waren Rasse/Volk die zentralen Grundpfeiler der Legimitation der nationalsozialistischen Herrschaft.

  8. Gutartiges Geschwulst Says:

    Wie stark war tatsächlich die Abneigung zwischen braunem und rotem Gewürm?
    Hierzu die beteiligten Fachleute:
    “Übrigens gibt es mehr Verbindendes als Trennendes zwischen uns und dem Bolschewismus. Vor allem die echte, revolutionäre Gesinnung, die auch in Russland überall dort lebt, wo keine jüdischen Marxisten ihr Wesen treiben. Ich habe diesem Umstand immer Rechnung getragen und Anweisung gegeben, daß man ehemalige Kommunisten sofort in die Partei aufnimmt.”
    (Adolf H., Braunsozialist)
    Erwartungsgemäß erkannten auch die rotsozialistischen Brüderchen mehr Verbindendes als Trennendes, weshalb in der „DDR“-Volkskammer noch bis Mitte der 60ger-Jahre 53 ehemalige Nazis saßen, darunter leibhaftige Mörder:

    http://www.antifa-nazis-ddr.de/faschistische-vergangenheit-in-der-ddr/

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ns-verbrecher-und-stasi-wer-nazi-war-bestimmen-wir-a-397473.html

    Säue verstehen sich.

    • Topfen Says:

      Ich stimme Ihnen zu, dass der Antifaschismus der DDR eine Farce war, aber nur rein interessehalber: würden Sie es für die BRD mit ähnlichen Worten beschreiben?

  9. Gutartiges Geschwulst Says:

    Da ich noch immer an einer nützlichen Diskussion interessiert bin, die allerdings nützliche Teilnehmer erfordert, frage ich noch einmal: Inwiefern war der Nationalsozialismus „rechts“ und inwiefern war er faschistischer als der Kommunismus, mit dem er doch nachweisbar zahlreiche Eigenschaften teilt, die angeblich nur der Faschismus aufweist?

    P. S.
    Könnten gewisse Idioten einfach mal schweigen, bis ihnen ein Gehirn gewachsen ist?

    • besucher Says:

      Sieht so aus als will keiner mit Dir diskutieren, Du HB-Männchen;-)

    • salamshalom Says:

      @Gutartiges Geschwulst

      warum so sauer? Du warst doch so schlau den „Beweis“ anzutreten, dass Sozi das Grundübel der Politik darstellt. Hüben wie drüben. Anhand dieser Beweiskette konnten wir gemeinsam auch die Gleichheit der drei monotheistischen Weltreligionen demaskieren.
      Freu dich doch und überlege mal welch` unglaublich befriedete Welt wir hätten, ohne Sozis und ohne Antisemitismus, Islamophobie und Christenhass.

  10. Gutartiges Geschwulst Says:

    Vielen Dank, Topfen, für Ihre sachlichen Ausführungen!
    Mir geht es hauptsächlich um die Klärung von leichtfertig oder falsch verwendeten Begriffen. Es kann nicht genügen, dass einfach nur behauptet wird, die Nationalsozialisten seien keine Sozialisten, sondern Faschisten gewesen. Wer solche Behauptungen aufstellt, muss sie auch plausibel begründen können, muss imstande sein, mehr unterschiedliche als gemeinsame Merkmale aufzuzählen, was gewisse Experten bisher nicht schafften.
    Zur Erinnerung, folgende Attribute werden als „faschistisch“ bezeichnet, obwohl sie auch für andere Diktaturformen, darunter der kommunistischen, typisch sind:

    „a) eine charismatische, autoritäre Führerfigur, b) die strikte Unterwerfung unter das Führerprinzip und c) der hierarchische Aufbau der politischen Organisation; weiterhin d) das rechtsextreme, offen rassistische und fremdenfeindliche Gedankengut und e) die negative Eigendefinition (als anti-demokratisch, antiparlamentarisch, anti-liberal, etc.). Wesentliche Voraussetzung für den Aufschwung des Faschismus (wie des Nationalsozialismus) waren die ökonomische Verelendung großer Teile der Bevölkerung und die Auflösung der traditionellen (auch politischen) Wertordnung.“

    Damit bleibt meine Frage bestehen: Welche ausschließlichen Merkmale beweisen also, dass die Nazis faschistisch und nicht sozialistisch waren?

    @Topfen: „Falls die roten Sozialisten allesamt Faschisten wären, sollte dies doch auch für die Weimarer SPD gelten.“

    Natürlich war die Weimarer SPD nicht faschistisch! Weder habe ich das gemeint noch könnte ich den ernst nehmen, der es meinte.

    @Topfen: „Es ist immerhin keine obskure Splittergruppe sondern die grösste deutsche linke Sozialistenorganisation ihrer Zeit (und im Gegensatz zur BRD-SPD auch noch wirklich überzeugt sozialistisch).“

    Dem stimme ich selbstverständlich zu!

    @Topfen: „Wenn man den vorletzten Punkt außer Acht lässt, trifft die Liste auf einen großen Teil der Diktatoren und absolutistischen Monarchen zu. Dann landen Ludwig XIV und Pinochet in ihrem Sozialistentopf. Da passen Sie nicht recht rein.“

    Genau das meine ich ja! In den Sozialistentopf passen eben nur Sozialisten, keine Faschisten wie Mussolini, Franco oder Pinochet, die sich selbst nicht sozialistisch nannten und, anders als Hitler, auch keine Sozialisten waren.

    @Topfen: „Stalin war im Morden nicht sehr diskriminierend. Ob das Motiv rassistisch war wenn neben Russen, Ukrainern Polen und Juden auch Krimtartaren ermordet und verschleppt worden sind erscheint mir zunächst zweifelhaft.“

    Nach meiner Meinung, um die es allerdings nicht geht, waren Stalins Verbrechen nicht rassistisch motiviert.
    Allerdings ist gerade unter Linken die Auffassung nicht übertrieben selten, dass sich Rassismus nicht nur an biologischen Kriterien orientiert, sondern auch an Religion und Ethnie. Dieser Vorgabe folgend ist die Unterdrückung ethnischer Minderheiten, die ja gerade im kommunistischen Machtbereich sehr ausgiebig praktiziert wurde (Tataren, Kaschuben, Uiguren u.s.w.) eine Form des Rassismus.
    Insofern wäre auch der Rassismus kein Alleinstellungsmerkmal brauner Sozialisten.

    @Topfen: „Während die Behandlung der Krimtartaren unter Stalin wohl nicht einmal öffentlich gemacht wurde, waren Rasse/Volk die zentralen Grundpfeiler der Legimitation der nationalsozialistischen Herrschaft.“

    Völlig richtig, aber inwiefern widerlegt es meine Auffassung, dass die Nazis Sozialisten waren? Zudem hielten auch die Nazis die von ihnen organisierten Massenmorde vor der Bevölkerung geheim.

    @Topfen: „Ich stimme Ihnen zu, dass der Antifaschismus der DDR eine Farce war, aber nur rein interessehalber: würden Sie es für die BRD mit ähnlichen Worten beschreiben?“

    Wenn ich Sie richtig verstehe, bezieht sich Ihre Frage auf den Umgang mit der historischen Schuld. Dieser war natürlich in beiden Teilen Deutschlands gleich verlogen und widerwärtig.

    @Topfen: „Auch fällt es schwer die Nationalsozialisten als radikale Konservative zu sehen.“

    Hierzu ein Auszug aus Sebastian Haffners Essay „Anmerkungen zu Hitler“ (Darin merkte er an einer Stelle an, dass die linken Parteien der damaligen Weimarer Republik kaum etwas gegen den Aufstieg Hitlers entgegenzusetzen wussten, dieser jene auch kaum fürchtete – sehr wohl aber die Individualisten der konservativen Opposition.):

    „Es war die einzige Opposition, die ihm bis zum Schluss zu schaffen machte, die einzige, die eine, wenn auch geringe Chance hatte, ihn zu Fall zu bringen, und die wenigstens einmal auch den Versuch dazu machte. Und diese Opposition kam von rechts. Von ihr aus gesehen stand Hitler links.“

    Interessant ist auch die Meinung dieser beiden Fachleute:

    „Wir haben die linken Klassenkämpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde.“
    – Adolf Hitler, 24. Februar 1945.

    „Der Idee der NSDAP entsprechend, sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende Bürgerblock.”
    – Joseph Goebbels, 6. Dezember 1931.

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