Kokolores mit Datenschutz

Der Große Bruder

Das Thema Datenschutz ist mal wieder in aller Munde. Nachdem Dorothee Bär Anfang des Monats den Datenschutz als zu stark kritisiert hatte, kam es kurz darauf zum Hype um den vermeintlichen Skandal um Cambrige Analytica („vermeintlich“, weil mir noch nicht ganz klar ist, inwiefern sich der Vorgang vom offiziellen Geschäftsmodell von Facebook unterscheidet, den jedes Facebook-Mitglied bei den Benutzerbedingungen unterschreibt), der den Ruf von Facebook so stark wie noch nie in Mitleidenheit zog. Vor kaum etwas hat man vor allem in Deutschland mehr Angst als Privatunternehmen, die Daten ihrer Kunden stehlen und missbrauchen. Im Mai tritt die neue EU-Datenschutzverordnung in Kraft. Dieses Bürokratie-Monster zeigt das ganze Dilemma der Datenschutz-Debatte: Während man dem Staat das Recht zugesteht, im Namen der sozialen Gerechtigkeit alle Bürger auszuspionieren, sollen Privatunternehmen nicht mal freiwillig Daten mit ihren Kunden austauschen dürfen.

Was „private Bürger“ tun dürfen, …

Jedem Bürger ist es erlaubt, an einem Ort Fotos zu schießen. Das schließt auch ein, dass man Fotos von Straßen, Gebäuden, Wohnhäusern, oder – natürlich sofern der Gastgeber den Besuch erlaubt – Fotos innerhalb von fremden Gebäuden und Wohnungen schießt. Es ist erlaubt, zuzuhören, was Menschen sagen, selbst wenn sie nicht mit dem lauschenden Zuhörer sprechen. Wer zuhört, kann andere von dem Gespräch erzählen, sich Notizen des Gesprächs machen und sogar das Gespräch mit einem Tonband aufnehmen. All diese Dinge darf man erst recht, wenn man ein Teilnehmer des Gesprächs ist und nicht lauschender Zuhörer. Man darf aber nicht nur Gespräche mitverfolgen, man darf sich auch bestimmte Dinge merken, die einem ins Auge fallen, z.B. die Kleidung einer Person, die Einrichtung eines Gebäudes usw.

Unsere Überwachung von anderen Orten, Menschen und Dingen hört aber da nicht auf. Wir können auch Fernsehsendungen verfolgen und sie aufnehmen. Gegebenenfalls können wir diese Aufnahmen ordnen und zu einer Sammlung ausbauen. Wenn wir Fußball schauen, können wir die Statistiken der Spiele und der Spieler sammeln und diese Daten in Datenbanken ordnen. Mit so gewonnenen Daten können wir anderen Menschen unsere Dienste anbieten. Ein Serien-Liebhaber kann TV-Kritiken schreiben, ein Fußball-Liebhaber kann Scout oder Trainer bei Fußballvereinen werden. Es ist also erlaubt, dass Bürger Daten von anderen Orten, Menschen und Dingen sammeln und diese Daten dann kommerziell nutzen (so wie man sie natürlich auch nicht-kommerziell nutzen kann). Im Alltag sind wir wahrscheinlich alle irgendwann mal eifrige Datensammler.

… sollten private Unternehmen auch tun dürfen

Was ist der Unterschied zwischen „privaten“ Bürgern und privaten Unternehmen? Privatunternehmen sind – oder sollten zumindest – keine juristischen Personen sein, denn sie sind letztlich rechtliche Konstrukte und keine Menschen mit Rechten. Aber hinter Unternehmen stecken eben Menschen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, warum Menschen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit andere Rechte bezüglich des Sammelns von Daten haben sollten als Menschen in „Privatmission“. Deshalb sollte gelten: Fotos von öffentlichen Plätzen schießen, Gesprächen in öffentlichen Orten oder Internet-Plattformen zuzuhören oder zu speichern, Daten von Ereignissen sammeln und ganze Datenbanken anzulegen, die man kommerziell (und natürlich auch nicht-kommerziell) nutzen kann, sollten Privatunternehmen erlaubt sein.

Über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung

Aber dann ist alles erlaubt, was Privatunternehmen machen? Nein. Es gibt Dinge, bei denen die ganze Aufregung um Datenschutz völlig übertrieben ist. Die deutsche Hysterie um Google Street View, die Angst um die „Datenkrake“ Facebook oder um das scheinbar größte Übel überhaupt, personalisierten Anzeigen und Werbungen, sind Beispiele dafür. Aber das heißt nicht, dass sich Privatunternehmen alles erlauben dürfen. Es gilt noch immer das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Die meisten scheinen gar nicht zu verstehen, was dieses ist. Dabei ist es ganz einfach: Jeder hat das Recht, selbst über die Weitergabe seiner Daten zu entscheiden. Wenn ein Privatunternehmen Daten stiehlt, ist das natürlich verboten. Das Problem ist wohl, dass viele gar nicht wissen, was „Diebstahl von Daten“ ist.

Wenn man sich in einem sozialen Netzwerk anmeldet, indem er eine Benutzerbedingung unterschreibt, in der geschrieben steht, dass das Netzwerk bestimmte, vom Nutzer freiwillig gegebene Daten, sammeln und andere weitergeben kann, die diese Daten auch kommerziell nutzen können, ist es kein Datendiebstahl, wenn das Netzwerk vom Nutzer freiwillig gegebene Daten sammelt und andere weitergibt, die diese Daten kommerziell nutzen. Die ganze Aufregung um Datenschutz bei Google, Facebook oder Amazon hat nichts mit Datendiebstahl zu tun, diese Unternehmen machen lediglich das, was sie ihren Kunden sagen. Das Handeln mit Daten ist eines ihrer Geschäftsmodelle, und zum Glück ist es auch nicht verboten. Verboten ist lediglich, sich in fremde Accounts zu hacken, nicht freigegebene Daten zu sammeln und weiterzugeben und diese gestohlenen Daten kommerziell zu nutzen.

Big Data ist weder Freund noch Feind

Das massenhafte Sammeln von Daten wird von vielen Seiten grundsätzlich als etwas Schlechtes angesehen. Schlagwörter wie „Big Data“, „Überwachungsstaat“ und „gläserner Bürger“ sind schon zur Stelle, wenn Menschen private Bilder von sich in sozialen Medien teilen oder Amazons Lautsprecher „Alexa“ zuhause haben. Doch Big Data ist weder gut noch schlecht. Wie jede Innovation ist sie neutral und kann für alle möglichen Zwecke eingesetzt werden. Das Messer kann fürs Essen oder zum Töten benutzt werden, die Menschen entscheiden über die Verwendung. Nicht anders ist es bei Big Data. Es kann für Gutes und Schlechtes eingesetzt werden. Wir sollten Big Data genauso behandeln wie jede andere Innovation: Kein pauschales Verbot oder Hochjubeln, sondern die negativen Verwendungsmöglichkeiten so gut wie möglich bekämpfen und die positiven Verwendungsmöglichkeiten zulassen.

Wenn man es genau nimmt, ist Big Data nichts Neues. Im Gegenteil, es gehörte zu fast jeder großen Entdeckung dazu – und ich meine damit nicht das Beobachten und Dokumentieren von Experimenten, sondern das Sammeln von Daten von Menschen, Orten und Dingen. Ein Beispiel: Der englische Mediziner John Snow (nicht verwandt mit dem vermeintlichen Bastard in Game of Thrones) ließ nach einem Cholera-Ausbruch 1854 in London, der 14.000 Tote forderte, alle Fälle verfolgen und in eine Karte der Stadt eintragen. Dabei zeigte sich, dass sich die meisten Fälle auf ein kleines Stadtgebiet nahe einer Wasserpumpe in der Broad Street beschränkten. Er ließ die Pumpe außer Betrieb setzen und nahm zur Untersuchung Proben des Wassers. Die Epidemie kam daraufhin zum Erliegen. In den Wasserproben fand man später die unbekannten, tödlichen Bakterien – zuvor dachte man, dass sich die Cholera über Dünste in der Luft verbreitete.

Es gibt eine große Zahl an positiven Verwendungsmöglichkeiten für Big Data, ob in Verkehr, Medizin oder in der Unterhaltungsbranche. Angesichts dieser Tatsache und der Hysterie um Big Data muss man sich keine Sorgen machen, dass wir Big Data zu sehr hochjubeln, sondern dass wir mit sinnlosen Verboten den Fortschritt behindern. Die neue EU-Datenschutzverordnung wird vieles illegal machen, was heute zur Normalität in vielen Branchen gehört. Aber schon die heute geltenden Gesetze gehen viel zu weit. Dorothee Bär hatte Recht: Der deutsche Datenschutz ist wie aus dem 18. Jahrhundert. Aber woher die Angst? Haben die Leute wirklich Angst davor, dass McDonalds eines Tages so viele Daten seiner Kunden gesammelt hat, dass sie sie zwingen werden, sich bei ihnen zu Tode zu fressen? Kann man sich kaum vorstellen. Dabei gibt es keinen Mangel an Gefahren durch zu viel Überwachung.

Totalitärer Datenschutz bei Privatunternehmen vs. totalitäre Datenüberwachung beim Staat

Wer ist es, der ständig private Konten überwacht und nicht freigegebene Daten sammelt? Privatunternehmen haben das sicher mal gemacht – aber hauptsächlich macht es der Staat. Besonders, wenn es um die Verfolgung von Steuerhinterziehung geht. Der Staat kontrolliert bekanntlich bei praktisch jedem Menschen im Land die Einkommenslage, die Ausgaben und die Überweisungen an Dritte. Einige werden sich vielleicht fragen: Wie soll der Staat sonst Steuern einziehen? Diese Frage zeigt, dass man bereits die Doppelmoral des Staates übernommen hat. Denn auch wenn es in Verdachtsfällen in Ordnung ist, die Privatsphäre eines Verdächtigen einzuschränken (nicht nur im Internet, bis zu Hausdurchsuchungen kann alles möglich sein), muss dafür schon ein Verdacht vorhanden sein. Was heißt es, wenn der Staat die Finanzen eines jeden Bürgers kontrolliert? Dass der Staat bezüglich Steuerhinterziehung jeden Bürger als Verdächtigen behandelt!

Sicher gibt es auch viele Personen, die zuviel staatliche Überwachung kritisieren. Aber dann geht es meistens um „zuviel Überwachung“ von Salafisten und U-Bahn-Schlägern. Ich möchte gar nicht sagen, dass jede Maßnahme gegen Terrorismus oder Kriminalität in Ordnung ist (so ist z.B. die NSA-Überwachung massenhafter Datendiebstahl), aber salafistische Moscheen sollten schon als Verdächtige behandelt und Orte, die Brennpunkte von krimineller Aktivität sind, video-überwacht werden. Wer staatliche Datenüberwachung kritisiert, sollte dort anfangen, wo es wirklich wichtig ist: Bei der anlasslosen Massenüberwachung der Bürger durch das Finanzamt. Leider ist das völlig unrealistisch. Denn die, die sich gerne als Datenschützer aufspielen, haben nur zwei Fronten: Der „Schutz“ vor dem Sammeln von Daten durch Privatunternehmen und der „Schutz“ vor der Überwachung von Terroristen und Kriminellen. Bei dem Bankgeheiminis sind dieselben „Datenschützer“ dagegen für einen Überwachungsstaat. In Schweden ist bereits jede Steuererklärung aller Bürger öffentlich. Wer weiß, ob das bald auch in Deutschland gefordert wird.

Der Grund für die Liebe zur Überwachung durch das Finanzamt, während man gleichzeitig kein Google Street View oder Videokameras in Berliner U-Bahnstationen will, ist einfach: Linke Ideologie. Die Reichen und Unternehmer sind die Bösen, für die gilt kein Datenschutz. Die Armen und Unterdrückten aus den Ghettos sind dagegen Opfer der „herrschenden Besitzverhältnisse“ (und werden nur deshalb zu Terroristen und Kriminellen) und brauchen mehr Sozialarbeiter und Umverteilung statt Überwachung. Der Großteil der „Datenschützer“ hat also gar keine wirkliche Sorge um Datenschutz, sondern nutzt diese Angst nur, um ihrer Ideologie zu frönen: Facebook böse, Finanzamt gut! Dieser Sicht muss entschieden widersprochen werden. Datenschutz ist wichtig, linke Ideologie nicht. Warum sollten Privatunternehmen nicht versuchen, Daten, die wir ihnen freiwillig (!) gegeben haben, zu nutzen, um damit zu versuchen, neue Waren und Dienstleistungen für die Kunden zu erschaffen? Denkt an die Cholera und John Snow!

7 Antworten to “Kokolores mit Datenschutz”

  1. Olaf Says:

    Die jungen Linkspropagandisten von heute plus (auf Fake-News-ZDF), bringen diesen Cambridge-Kack jetzt seit Tagen als Top-News. Außer diesen Merkel-Jihadis interessiert das aber keine Sau, das merken die aufgeregten grünen Kiddies aber nicht. Sie würden für Angie und Hillary sterben;)

  2. aron2201sperber Says:

    Bei den eigenen Daten fordern Linke den totalen Datenschutz, selbst wenn sie ihre Daten vorher selbst in die Öffentlichkeit geblasen haben.

    Wenn es jedoch um rechte Postings geht, dürfe die Staatsmacht ruhig mit aller Härte durchgreifen und die gefährlichen Hass-Verbrecher mit allen technischen Möglichkeiten verfolgen.

  3. venguhl Says:

    Das Problem sind private Organisationen wie die Schufa. Ein schlechter Schufa-Eintrag führt dazu das man keinen Kredit, keine Wohnung und evtl. auch keinen Job bekommt. Ohne Job und Wohnung verbessert sich aber der Eintrag nicht so das man keinen Job und keine Wohnung bekommt. Man kommt also schnell in eine Abwärtsspirale. Stellen sie sich ähnliches für Versicherungen vor. Auf einmal müssen sie eine Sondergebühr für ihre Krankenversicherung Zahlen weil sie zuviel Cola/Fastfood gekauft haben, oder ihre Autoversicherung wird teurer weil sie zuviel Bier gekauft haben und deshalb in eine höhere Risikogruppe kommen.

    Da kommen wir auch gleich zum nächsten Problem Datensätze sind nie Vollständig, denn leider erheben und verkaufen zwar Mc Donnalds und der Getränkemarkt ihre Daten, ihr Fitnessstudio verzichtet aber darauf. So entsteht der Eindruck sie wären ein Fastfoodjunkie und leiden bald an Diabetes, obwohl sie jeden Tag trainieren und ihr Idealgewicht halten.

    Drittes Problem: Datensätze werden nicht nur an Unternehmen zu Marketing zwecken oder Risikoabschätzung verkauft sondern auch an Staaten (den eigenen und Fremde), NGOs, kriminelle Organisationen etc.
    Jetzt kann der Staat ein Social Scoring im China Style inklusiver Öffentlicher Demütigung durchführen.
    Erdogan und Putin wissen jetzt beide das sie sie kacke finden und sie werden wohl beim nächsten Familientreffen in Russland oder beim Türkeiurlaub etwas genauer gefilzt.
    Und die Hells Angels/Nazis/Antifa haben sie auch auf dem Kieker weil sie sich Online abfällig zu diesen geäußert haben oder einfach weil sie Moslem/Jude/Schwul oder Kapitalist sind.

    • arprin Says:

      Sorry, dein Kommentar war ohne mein Zutun im Spam gelandet, ich habe ihn jetzt freigeschaltet.

      Das Problem sind private Organisationen wie die Schufa.

      Der Staat sammelt weit mehr persönliche und vor allem geheime, nicht freiwillig gegebene Daten als alle private Organisationen.

      Ein schlechter Schufa-Eintrag führt dazu das man keinen Kredit, keine Wohnung und evtl. auch keinen Job bekommt.

      So extrem ist es sicher nicht (sonst würde kaum einer Kredit bekommen, und wir haben eher ein Problem mit zu leicht statt zu strikt ausgegebenen Krediten), und grundsätzlich sollte man Kreditwürdigkeit recherchieren dürfen. Außerdem ist es natürlich verboten, falsche Daten zu übermitteln.

      Auf einmal müssen sie eine Sondergebühr für ihre Krankenversicherung Zahlen weil sie zuviel Cola/Fastfood gekauft haben, oder ihre Autoversicherung wird teurer weil sie zuviel Bier gekauft haben und deshalb in eine höhere Risikogruppe kommen.

      Da kommen wir auch gleich zum nächsten Problem Datensätze sind nie Vollständig, denn leider erheben und verkaufen zwar Mc Donnalds und der Getränkemarkt ihre Daten, ihr Fitnessstudio verzichtet aber darauf. So entsteht der Eindruck sie wären ein Fastfoodjunkie und leiden bald an Diabetes, obwohl sie jeden Tag trainieren und ihr Idealgewicht halten.

      Das Krankenversicherungssystem kennt praktisch keine Selbstverantwortung, wer muss wegen eines ungesunden Lebensstils mehr zahlen? Das wäre mal eine gute Idee, und dann würde man das sicher sinnvoll recherchieren, also mit Krankenakten bzw. Daten und nicht ob jemand oft bei McDonalds ist. Bei Autoversicherungen auch, da schaut man auf das erfasste Verkehrsverhalten und nocht ob jemand viel Bier kauft.

      Drittes Problem: Datensätze werden nicht nur an Unternehmen zu Marketing zwecken oder Risikoabschätzung verkauft sondern auch an Staaten (den eigenen und Fremde), NGOs, kriminelle Organisationen etc.

      Die Lösung ist es, dass der Staat eben nicht Daten stiehlt (das habe ich auch im Artikel klar benannt) und andere Datendiebstähle, ob an NGOs oder kriminellen Organisationen, verfolgt.

      Und die Hells Angels/Nazis/Antifa haben sie auch auf dem Kieker weil sie sich Online abfällig zu diesen geäußert haben oder einfach weil sie Moslem/Jude/Schwul oder Kapitalist sind.

      Die Hells Angels/Nazis/Antifa sollte man mit den gewöhnlichen Polizeimethoden bekämpfen und nicht indem man diesen Banden verbietet, die öffentlichen Social Media-Accounts anderer Leute zu verfolgen.

  4. Timo Ollech Says:

    „Das massenhafte Sammeln von Daten wird von vielen Seiten grundsätzlich als etwas Schlechtes angesehen.“

    Ja, von mir auch. Das Stichwort heisst Datensparsamkeit. Dabei unterscheide ich allerdings nicht zwischen privatwirtschaftlichen Unternehmen und dem Staat, sondern fordere diesen Grundsatz für alle.

    Hintergrund ist, dass Daten, wenn sie einmal gesammelt sind, missbraucht werden können. Nein, das heisst nicht, dass sie automatisch missbraucht werden. Dennoch geht es bei der Datensparsamkeit darum, das Risiko eines Missbrauchs zu minimieren, denn nicht gesammelte Daten können auch nicht missbraucht werden.

    Beispiele, was mit gesammelten Daten so alles schiefgehen kann, liefert in großer Zahl Fefes Blog unter dem Stichwort „Datenreichtum“.

    • arprin Says:

      Ich sehe keinen Grund, das per Gesetz für alle festzulegen. Wer für Datensparsamkeit ist, kann ja schon heute danach leben. Und Datenmissbrauch ist natürlich schon heute verboten, dafür braucht es keine Gesetze zur Datensparsamkeit.

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