AKK rettet AfD

Als Angela Merkel ihren Abtritt als CDU-Vorsitzende bekannt gab, dürfte das für viele AfD-ler eine Existenzkrise ausgelöst haben. Einige dachten vielleicht an Selbstauflösung, da mit Merkels Abtritt ihre Mission erfüllt sei. Aber nun haben sich diese Ängste erledigt: Die AfD hat eine Zukunft. Auf Merkel folgt keine Erneuerung, sondern der Merkel-Klon Annegret Kramp-Karrenbauer. AKK hat die AfD gerettet und ihr den Weg geebnet, eine Volkspartei zu werden.

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17 Antworten to “AKK rettet AfD”

  1. Paul Says:

    Lieber Arprin,
    das sehe ich genau so.

    Bis zum Atomkraftwerkausstieg, der mit Fukushima begründet wurde, habe ich CDU gewählt.

    Wäre Merz gewählt worden, hätte ich ernsthaft darüber nachgedacht wieder CDU zu wählen. Das hat die CDU mit der Wahl von K-K vergeigt.

    Sie behauptet zwar die leisen Töne zu bevorzugen. In meiner Wahrnehmung ist sie aber genau so ein Brüllaffe wie die Nahles. Beides sind Sargträgerinnen Ihrer jeweiligen Parteien.
    Mit der Nominierung von Merz als Kanzlerkandidat könnte die CDU noch die Kurve kriegen. Aber, wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Das mediale hochjazzen der K-K erinnert mich fatal an den Umgang mit dem Heiligen Martin. Macht weiter so! Der AfD kann es nur recht sein.

    Herzlich, Paul

    • arprin Says:

      Ich hätte auch die CDU als wählbar eingestuft, wenn Merz gewählt und dann wirklich seinen neuen Kurs durchgezogen hätte. Jetzt ist die Partei für mich dahin.

      Und ich denke, die CDU wird wie die SPD in den nächsten Jahren einen Sinkflug erleben. Verdient.

      • Olaf Says:

        Ich würde auch die SED als wählbar einstufen, wenn sie einen neuen Kurs durchzieht. Aber die Verrückten zieht es nun mal zu den Blockparteien und in die Medien. So bleibt nur die Alternative zum Untergang.

  2. Dr. Caligari Says:

    Das war es.
    Man hat ab jetzt die Wahl zwischen einer SED-Regierung, einer Partei auf Rechtskurs und dem Status quo.

    Bei der nächsten Wahl muss ich mich mal umsehen, ob es ungültig, Unter-5% oder FDP wird. Oder gleich auswandern, aber wohin?

    @arprin: Könntest du darüber nicht mal eine Serie machen: „Deutsche Auswanderer? Wohin mit euch?“ Wäre für viele Leute interessant.

  3. krad5 Says:

    Die AfD zu einer reinen Anti-Merkel-Partei herunterzustufen und dabei den nicht gerade kleinen Teil der Basis aus Rechtsextremen, Ex-NeoNazis, Holocaustleugnern, Homophoben, Antisemiten et al zu leugnen, ist eine eklatante Verharmlosung einer Partei, die kurz davor steht, ins Visier des Verfassungsschutzes zu geraten und dessen Kontakte und Verbindungen zu rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Organisationen wie der Identitären Bewegung mittlerweile jedem bekannt sein dürften.

    Oder ist hier irgendjemand tatsächlich so naiv zu glauben, dass sich mit Merkels Rücktritt vom Parteivorsitz und der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer sämtliche Flüchtlinge, Migranten, Nicht-„Biodeutsche“, Homosexuellen, Feministen und alle Linken und Andersdenkenden in Luft auflösen? Wird der besorgte Hutbürger jetzt keinen Systemwechsel mehr fordern, statt eines wesentlich grundgesetzkonformeren Politikwechsels? Ab jetzt also keine Verschwörungstheorien mehr von einer „Umvolkung“? Kein Genozid mehr am deutschen Volk durch Frühsexualisierung, Gender Mainstreaming und Political Correctness? Große „Verschwulung“ abgeblasen?

    Mir ist eine Partei allemal lieber, die ihre Personalentscheidungen eben nicht davon abhängig macht, was eine Partei mit äußerst fragwürdiger Grundgesetztreue davon halten könnte. Keine Partei sollte sich ausgerechnet von einer Partei mit mit derart starken antidemokratischen Kräften vor sich hertreiben lassen.

    • arprin Says:

      Die AfD zu einer reinen Anti-Merkel-Partei herunterzustufen und dabei den nicht gerade kleinen Teil der Basis aus Rechtsextremen, Ex-NeoNazis, Holocaustleugnern, Homophoben, Antisemiten et al zu leugnen, ist eine eklatante Verharmlosung einer Partei

      Ein großer Teil der AfD-Wähler sind enttäuschte Rechte, die nach der Entkernung der CDU keine politische Heimat für sich finden. Merz hätte sicher viele davon zurückholen können.

      Mir ist eine Partei allemal lieber, die ihre Personalentscheidungen eben nicht davon abhängig macht, was eine Partei mit äußerst fragwürdiger Grundgesetztreue davon halten könnte.

      In der Tat, ich fand Merz nicht nur deshalb besser, weil er die AfD hätte schwächen können. Ich fand ihn einfach so gut. Aktien als eine Säule der Altersvorsorge halte ich z.B. für eine großartige Idee.

    • Dr. Caligari Says:

      Oder ist hier irgendjemand tatsächlich so naiv zu glauben, dass sich mit Merkels Rücktritt vom Parteivorsitz und der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer sämtliche Flüchtlinge, Migranten, Nicht-„Biodeutsche“, Homosexuellen, Feministen und alle Linken und Andersdenkenden in Luft auflösen?

      Was man anderen so für Feindbilder unterstellt.
      Keine Ahnung, was die AfD-Wähler antreibt. Ich habe diese Partei schon unter Petry nicht leiden können und es ist konstant schlimmer geworden.

      Was ich von den Gender-Feminismus, linker Politik usw. denke ist indessen letzlich meine Sache. Ich gehöre nicht zur Fraktion, die anderen Leuten seine Meinung per Gesetz aufdrängen will.

      Und mit nicht-Biodeutschen habe ich kein Problem. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorstellen, selbst auszuwandern. Schön weit weg von den meisten Programmen der Grünen… Oh, war das jetzt böse?

    • Olaf Says:

      Natürlich lösen sich die Merkel-Katastrophen und Untaten nicht in Luft auf, Genosse krad5. Mit Merz hätte es Hoffnung gegeben, mit KKK nicht, deshalb wird die AfD jetzt noch stärker. Der Text von krad5 passt zur Wahl von Merz oder Spahn, aber nicht zu Merkel2KKK. Der Genosse scheint etwas verwirrt zu sein.

    • Eloman Says:

      Na ja, Ex-Maoisten taugen heutzutage als Minister oder Ministerpräsidenten, Antisemiten, verkleidet als „Israel-Kritiker“ gibt es auch bei der Linken, Holocaustleugner gibt es bei unseren Neubürgern zu Hauf, Homophobe auch. Also wo wäre das Alleinstellungsmerkmal der AfD bei obiger Aufzählung?

  4. Paul Says:

    „Aktien als eine Säule der Altersvorsorge halte ich z.B. für eine großartige Idee.“

    Lieber arprin,
    ich greife das mal auf.
    Mein Schwiegersohn ist für mich ein gutes Beispiel dafür. Er hat kleines Geld seit seinem 30. Lebensjahr in Aktien angelegt. Hat sich aus kurzfristigen Spekulationen weitgehend rausgehalten. Ja, er hat auch Rückschläge erlebt. Aber er hat jetzt schon mit mitte 50 eine gute Verstärkung für seine Altersvorsorge. Geld mit Verstand langfristig in Aktien angelegt ist eine gute Sache. Da hat Merz schon recht. Nur, so wie er es gesagt hat, haben es nur wenige verstanden, verstehen können.

    Herzlich, Paul

    • Olaf Says:

      Ich rate zur payback-Karte, der Aktie des kleinen Mannes. Neben der zweiten Säule Flaschenpfand, des deutschen Steuersklaven sonnige Zukunft im Shithole BRD.

      • besucher Says:

        Das mit dem Flaschenpfand vergessen wir mal ganz schnell, das sammeln eh schon Olaf und seine Fanboys überall ein. Wer denen versucht Konkurrenz zu machen der landet ganz schnell bei denen auf dem Grill.

    • arprin Says:

      Das sehe ich genauso, Paul. In meinem Umfeld beginnen mittlerweile auch einige in Aktien zu investieren, und ich werde es auch so machen (nicht wegen Merz, ich hatte es schon lange vor). Leider sind die in der Mehrheit, die wie die Merz-Gegner Aktien meiden wie der Teufel das Weihwasser. Aber mir kann’s egal sein. 🙂

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