Archive for the ‘Freiheitlicher Humor’ Category

Das Ende der Piratenplage

Februar 4, 2013
Ungewisse Zukunft: Den Piraten stehen weder in Deutschland noch in Somalia gute Zeiten vorbei

Ungewisse Zukunft: Den Piraten stehen in Deutschland und in Somalia schwere Zeiten bevor

Nicht erst seit dem Film „Fluch der Karibik“ erlebten die Piraten im 21. Jahrhundert ein Revival der besonderen Art. Während aber im Hollywood-Blockbuster der Pirat Jack Sparrow ein sympathischer Charakter ist, lässt sich dasselbe bei den echten Piraten des 21. Jahrhunderts kaum sagen. Im Failed State Somalia machten Piraten mit Entführungen auf sich aufmerksam, bedrohten die internationalen See- und Handelsrouten und verstärkten überdies das Elend der ohnehin schon vom Schicksal arg gebeutelten Somalier.

Dieser Piratenplage folgte 2011 eine weitere in Deutschland: Die Piratenpartei konnte bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin 9% der Stimmen für sich verbuchen. Später zog sie in Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in den Landtag ein. Es schien bereits so, als müsste die Bundesregierung die Piratenbekämpfung vom Indischen Ozean ins deutsche Festland verlegen. Doch nun tauchen Meldungen auf, die das Ende der Piratenplage in beiden Regionen erahnen lassen. Anfang Januar meldete die „Blick“:

Die Piratenangriffe auf den wichtigen Seehandelsrouten am Horn von Afrika sind im vergangenen Jahr drastisch zurückgegangen. 2012 brachten Piraten nur noch fünf Schiffe in ihre Gewalt. Im Jahr davor waren es noch deren 25. Die Zahl der versuchten Angriffe sei auf 30 von zuvor 151 gesunken. Eine Trendwende scheine erreicht, erklärte das deutsche Verteidigungsministerium am Montag in Berlin. Eine Ursache für den Umschwung sei der multinationale Marine-Einsatz in der Region. Aber auch der bessere Schutz der Handelsschiffe zeige Wirkung …

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Die Zehn Gebote des Antiimperialismus

Januar 4, 2013
Das waren noch Zeiten: Che Guevara und Fidel Castro beim Revolutionieren

Zwei Helden des Antiimperialismus

1. Betone, dass dein Lieblingsdiktator noch nie ein fremdes Land überfallen hat!

Der Iran hat seit 250 Jahren kein anderes Land angegriffen, also können die Mullahs auch gar nicht so schlimm sein. Diktatoren lassen ihre Nachbarn in Ruhe, während die USA und Israel ununterbrochen fremde Völker unterjochen. Sein eigenes Volk zu unterdrücken, ist nicht so schlimm. Mao hat zwar 50 Millionen Menschen getötet, aber das waren ja nur Chinesen. Ignoriere auch, dass die Bewaffnung und Unterstützung von Terrororganisationen im Ausland eigentlich auch als „Imperialismus“ einzustufen ist.

2. Erwähne ständig, dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter ihrem Diktator steht!

Dafür musst du einfach nur Videos und Bilder von Massenkundgebungen zeigen, die zeigen, wie das Volk seinem Diktator zujubelt, und alle Videos und Bilder von Demonstrationen gegen den Diktator als Fälschung abtun. Nicht von Bedeutung ist, dass Diktatoren jahrzehntelang keine freie Wahlen zulassen, die sie ja haushoch gewinnen müssten, dass es mit Hugo Banzer nur einen Ex-Diktator gab, der auf demokratischem Weg wiedergewählt wurde (und das 19 Jahre nach dem Ende seiner Diktatur) und dass Obama und Netanyahu auch die Mehrheit ihrer Bevölkerung hinter sich haben und du sie trotzdem hasst.

3. Stelle klar, dass die Gegner des Diktators noch viel schlimmer sind als der Diktator!

Diese Länder haben eine ganz andere Kultur als wir. Sie brauchen eben einen Führer, der für Ordnung sorgt, sonst bricht das ganze Land auseinander. Regime Changes oder Revolutionen verschlimmern doch immer nur alles. Ein Staat sollte deshalb alles unternehmen, um einen bewaffneten Aufstand niederzuschlagen. Und wenn dabei Zehntausende Zivilisten abgeschlachtet werden wie in Hama 1982, ist das eben notwendig.

4. Benutze das „Tu quoque“-Argument: Ein Diktator ist vielleicht schlimm, aber der Westen ist schlimmer!

Der Westen hakt auf Assad und Achmedinedschad rum, aber mit welchem Recht eigentlich? Immerhin zählt man gleichzeitig Saudi-Arabien, Katar und die Türkei zu seinen Verbündeten. Was für verlogene, hinterhältige, rückgratlose Heuchler! Und was ist mit Guantanamo und Gaza? Dass die Kritik an den USA und Israel in jedem Land der Welt frei ist, während man für Kritik an den Iran, China oder Russland ins Ausland reisen muss oder sich in Lebensgefahr begibt, muss dich nicht stören. (more…)

Das Beste vom Kommunismus

Oktober 31, 2012

In den kommunistischen Ländern war nicht alles schlecht. Es gab etwas, in dem man sich mit dem Westen messen konnte: Der Humor. Ben Lewis’ Buch “Das komische Manifest” ist eine Zusammenstellung der besten Witze über den Kommunismus.

Lewis ist überzeugt davon, dass der Kommunismus das „komischste politische System“ war. Die von ARTE ausgestrahlte Fernsehdokumentation „Totgelacht! Eine Geschichte des Kommunismus“, die 2007 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, gibt ebenfalls einen Einblick in den komischen Kommunismus.

Ein Witz beschäftigt sich z.B. mit den „sieben Wundern des Kommunismus“: 1. Unter dem Kommunismus gibt es keine Arbeitslosigkeit, 2. Obwohl es keine Arbeitslosigkeit gibt, hat nur die Hälfte der Bevölkerung Arbeit, 3. Obwohl nur die Hälfte der Bevölkerung Arbeit hat, werden die Fünfjahrespläne immer erfüllt, 4. Obwohl die Fünfjahrespläne immer erfüllt werden, gibt es nie etwas zu kaufen, 5. Obwohl es nie etwas zu kaufen gibt, ist jeder glücklich und zufrieden, 6. Obwohl jeder glücklich und zufrieden ist, gibt es ständig Demonstrationen, 7. Obwohl es ständig Demonstrationen gibt, wird die Regierung immer mit 99,9 Prozent der Stimmen wieder gewählt.

Die Humoristen machten sich auch Gedanken, was mit ihren Führern passiert, wenn sie tot sind: Stalin stirbt und weiß nicht recht, ob er in den Himmel oder in die Hölle will. Er bittet um einen Rundgang. Im Himmel sieht er Menschen, die im stillen Gebet oder in der Meditation vertieft sind. In der Hölle essen, trinken, tanzen und vergnügen sie sich. Stalin entscheidet sich für die Hölle. Man führt ihn durch mehrere Labyrinthe in einen Bereich mit kochenden Kesseln. Mehrere Teufel packen ihn beim Schlafittchen. Stalin beklagt sich, man habe ihm auf seinem Rundgang doch Leute gezeigt, die sich amüsiert hätten. „Ach was“, erwidert der Teufel, „das war doch nur Propaganda.“

Eine andere Version dieses Witzes geht so, dass sich ein Parteifunktionär nach seinem Tod entscheiden soll, ob er in der kommunistischen oder in der kapitalistischen Hölle wandern soll. Er entscheidet sich für die kommunistische, weil er davon ausgeht, dass die Folterinstrumente mit der Zeit knapp werden. Über den Totenkult machte sich folgender Witz lustig: Ein Museumsgast geht an Lenins Grab vorbei. Ein Wärter sagt ihm: “Lenin ist tot, aber seine Ideen werden auf ewig weiterleben.” Der Gast erwidert genervt: “Warum kann es nicht anders herum sein?” (more…)

Schwarzer Humor

Oktober 20, 2012

Reporter: „Wie heißt ihr Vater?“

Kind: „Bashar al-Assad.“

Reporter: „Und wie heißt ihre Mutter?“

Kind: „Asma al-Assad.“

Reporter: „Und noch eine letzte Frage: Was möchten Sie später werden?“

Kind: „Vollwaise.“

Abdullah Ismail: Darwin Award 2012!

September 18, 2012

Charles Darwin

Henryk M. Broder fragt sich:

„Woher bekommen sie die amerikanischen beziehungsweise israelischen Fahnen, die sie dann vor den Kameras von CNN und BBC verbrennen? Werden die einzeln in Heimarbeit hergestellt, oder gibt es in Ägypten, im Sudan und in Pakistan Betriebe, die sich auf die Herstellung von Fahnen der Feindstaaten spezialisiert haben?“

Dieser Frage ist ein Bericht bei Extra3 vor einigen Jahren in Palästina nachgegangen. Dieser sollte freilich satirisch gemeint sein, basierte aber auf wahren Begebenheiten in Pakistan:

It is five years since a stationer in Rawalpindi came up with the bright idea of printing flags for political demonstrations. Not Pakistani flags to be waved in celebration, but Danish flags to be burned in anger at blasphemous cartoons. Since then, Syed Mohammed Hussain has seen his one-off experiment turn into a profitable little sideline as he produces American and Israeli flags to order. (…) Today, bulk buyers – looking for more than 100 flags – are given a discount.

Überraschend ist das nicht. Mal ganz im Ernst: Wer hat gedacht, dass amerikanische und israelische Fahnen zu den durchschnittlichen Haushaltsgegenständen einer pakistanischen Familie gehören? Und irgendwer muss ja von den ständigen Hass-Demonstrationen profitieren. Cui bono? Die Fahnenhersteller natürlich! Vielleicht wurde das Video ja von den Fahnenherstellungsbetrieben in Umlauf gebracht, um diesen wichtigen Wirtschaftszweig zu beleben. Es gibt jedoch auch Risiken im Fahnenverbrennungsgeschäft, wie dieses Beispiel zeigt:

A Pakistani protestor has died after inhaling smoke from burning U.S.  flags during a rally against the anti-Islam film Innocence of Muslims. Abdullah Ismail died in Mayo hospital in Lahore having complained of feeling unwell during the angry demonstrations in the eastern Pakistan city yesterday. (more…)

Wie die EU unsere Probleme löst

September 10, 2012

Geschrieben von Hamed Abdel-Samad:

„Heute fragte ich den EU-Haushaltskommissar in Brüssel warum die EU den Tabakanbau in Suedeuropa subventioniert und gleichzeitig eine teuere Kampagne gegen das Rauchen startet. Seine Antwort (ohne Witz): Einerseits brauchen wir Arbeitsplätze, andererseits ist es unsere Verantwortung, auf die Gesundheitsgefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. Aber am Ende ist es unser Ziel, eine Win/Win-Situation für alle zu erreichen!“

Eine Generationengeschichte

August 15, 2012
Eine arme Arbeiterfamilie in Hamburg, 1902

Die guten alten Zeiten

Ich bin wirklich kein Kulturpessimist. Aber an diesem Klassiker ist doch was Wahres dran. Tja, die alte Zeit hatte doch auch was Gutes.

„Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dasswir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst du dich noch an „Unfälle“ erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.

Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus der Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitiger Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns … Wie war das nur möglich? (more…)

You didn’t build that!

Juli 28, 2012

Am 13.Juli hielt Obama eine denkwürdige Rede, in der er behauptete, dass Geschäftsleute ihr Geschäft nicht selbst aufbauen, sondern „jemand anderes“. Mit solchen Sprüchen will er höhere Steuern für Reiche zu rechtfertigen.

„If you were successful, somebody along the line gave you some help. There was a great teacher somewhere in your life. Somebody helped to create this unbelievable American system that we have that allowed you to thrive. Somebody invested in roads and bridges. If you’ve got a business — you didn’t build that. Somebody else made that happen.

Im Internet gab es viele Reaktionen auf die Rede.

Für weitere lustige Motive hier klicken!

Zionistische Geheimwaffen entdeckt

Juli 22, 2012

Der einfallsreichste und mächtigste Geheimdienst der Welt

In diesem Monat machte eine erstaunliche Erklärung von arabischen Menschenrechtlern die Runde. „Laut der Erklärung, die dieser Woche von der arabischen Organisation für Menschenrechte in Großbritannien in verbreitet worden ist, setzen Israelis Wildschweine als Geheimwaffe gegen Palästinenser ein. Sobald es dunkel wird, lassen die israelischen Ansiedler angeblich die extra gezüchteten und dressierten Wildschweine in palästinensische Dörfer hinaus, damit die Tiere „Saaten vernichten und Kinder terrorisieren“. Dabei sollen Besatzungsbehörden den Palästinensern effektive Bekämpfungsmittel gegen dieses Unglück vorenthalten, so die arabischen Menschenrechtler.“

Na, da möchte man sagen: Lieber als Wildschwein für die Zionisten arbeiten als ein Schwein der Hamas oder Hisbollah zu sein. Dass die arabischen Menschenrechtler nichts Besseres zu tun haben als zoologische Verschwörungstheorien zu verbreiten, spricht weder für ihre Arbeit noch für die These, dass Gaza ein Freiluft-KZ ist. Es war aber nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Tiere verdächtigt wurden, hinter zionistischen Operationen zu stecken. In der Türkei wurde vor zwei Monaten ein Vogel verdächtigt, ein israelischer Spion zu sein:

„Medienberichten zufolge trug das Tier am Bein eine eindeutige Markierung mit der Aufschrift „Israel“. Die Beringung allein aber machte den Vogel noch nicht zum Spion. Erst in Kombination mit seinen übergroßen Öffnungen am Schnabel kam der Verdacht auf, dem verendeten Tier könnte vom israelischen Geheimdienst ein Überwachungsinstrument implantiert worden sein. So übergab das Landwirtschaftsministerium den Kadaver dem Geheimdienst in Ankara. Weil sich die Nachricht nicht nur unter türkischen, sondern auch israelischen Ornithologen verbreitete, konnte der Vogel mittlerweile identifiziert werden.“ (more…)

Dieter Nuhr über den Islam

Juli 12, 2012

Ein ermutigendes Beispiel dafür, dass die Politische Korrektheit sich im Rückzug befindet.