Archive for the ‘In eigener Sache’ Category

Update zu „Freie Einwanderung“

Dezember 19, 2015

Ich habe versprochen, euch über mein Buchprojekt am Laufenden zu halten, dieses Versprechen werde ich nun einhalten. Hier der erste Update zu „Freie Einwanderung“. So sieht das Inhaltsverzeichnis aus.

————————

Das Thema unserer Zeit?

1. Das Recht auf Bewegungsfreiheit
Freie Einwanderung und das Hausrecht
Haben wir freie Einwanderung?
Muss man als Befürworter von freier Einwanderung Einwanderer mögen?
Extrembeispiele als Gründe gegen freie Einwanderung

2. Wirtschaftliche Bedenken
Wie viele würden bei freier Einwanderung kommen?
Einwanderer und der Arbeitsmarkt
Einwanderer und der Sozialstaat
„Wirtschaftsflucht“ und Asyl
Härtere Grenzkontrollen als Lösung?

3. Politische und kulturelle Bedenken
Sollten Auswanderer zuerst die Probleme im eigenen Land lösen?
Einwanderer und Kriminalität
Eroberung durch Einwanderung?
Einwanderer und die nationale Kultur

4. Argumente für freie Einwanderung
Die wirtschaftlichen Vorteile von freier Einwanderung
Chancengleichheit durch freie Einwanderung
Recht und Gerechtigkeit

5. Von der Theorie in die Praxis
Der Stand der weltweiten Bewegungsfreiheit
Was getan werden kann
Zwischenlösungen
Freihandel – Die Schwester der freien Einwanderung

6. Freie Einwanderung: Ein Manifest

————————

Ihr könnt euch dazu denken was ihr wollt, Spoiler gebe ich aber erstmal keine, außer vielleicht wenn ihr unbedingt wissen wollt, ob ein von euch erwartetes Thema überhaupt vorkommt. Ich gehe davon aus, dass das Inhaltsverzeichnis so bleiben wird, falls nicht, werden es nur geringfügige Änderungen sein. In etwa zwei Wochen wird das Buch fertig sein, dann könnt ihr es lesen und verreißen oder in den Himmel loben, ganz nach eurer Facon. Seid gespannt, es dauert nicht mehr lang.

Ankündigung: Neuer Lesestoff von Arprin

Dezember 6, 2015

Das Thema „Freie Einwanderung“ umfasst viele Aspekte, die kontrovers und lange diskutiert werden können. Die Folgen für die nationale Kultur, die politische Entwicklung, der Sozialstaat, der Arbeitsmarkt, die Kriminalität, Wohnungsknappheit durch zu viele Zuzügler, die nationale Souveränität an den Grenzen, die Unterscheidung zwischen politisch Verfolgten und Wirtschaftsflüchtlingen, der Brain-Drain für die Auswanderungsländer, usw. Diese vielen verschiedenen Aspekte kurz unterzubringen, ist äußerst schwer, aber das Thema hat mich lange Zeit beschäftigt, so dass ich einen Versuch unternommen habe. Hier könnt ihr es sehen:

Freie Einwanderung

Das Buch kommt voraussichtlich in den nächsten Wochen in den Handel. Es wird als E-Book bei Kindle und als Softcover beim Verlag Libera Media erscheinen. Dort werde ich dann (hoffentlich) alle Fragen beantworten, die um das Thema kursieren:

– Gibt es ein Recht auf freie Einwanderung? Oder hat der Staat das Hausrecht über das gesamte Staatsterritorium und kann entscheiden, wer reindarf und wer nicht?
– Muss in den reichen Industrieländern nicht das Sozialsystem notwendigerweise zusammenbrechen, wenn jeder Mensch aus der Dritten Welt einwandern kann?
– Sorgen Billigarbeiter aus der Dritten Welt nicht für niedrigere Löhne und Arbeitslosigkeit bei Einheimischen?
– Gibt es überhaupt Platz für alle, die kommen wollen?
– Droht kein Bürgerkrieg oder eine massive Änderung der politischen Verhältnisse durch feindlich gesinnte Einwanderergruppen?
– Ist der „Brain-Drain“ nicht schädlich für die Auswanderungsländer?
– Sind die Römer und die Indianer nicht durch freie Einwanderung untergegangen?
– Will ich ein Kalifat in Deutschland haben?

Zu all dem gehe ich ein. Dabei geht es natürlich nicht nur um Deutschland oder den Westen, sondern um die ganze Welt, denn Einwanderung ist ein globales Thema. Das Buch ist nicht aus einer besonderen politischen oder philosophischen Sicht geschrieben, es geht nur um das Thema freie Einwanderung und ich versuche, sowohl Liberale, Konservative als auch Sozialdemokraten zu überzeugen, die alle teils verschiedene Bedenken gegen freie Einwanderung äußern. Mir ist bewusst, dass es auf den Weg zu freier Einwanderung politische Reformen bzw. Zwischenlösungen geben muss, es auch viele Gefahren gibt und die meisten Menschen, egal welcher politischen Ausrichtung, sich nicht einfach überzeugen lassen. Dennoch will ich meinen Beitrag zur Debatte leisten.

In den nächsten Wochen werde ich euch auf dem Laufenden halten. Solange kann ich denen, die es gar nicht mehr aushalten können, schon mal eine Frage im Voraus beantworten: Nein, ich will kein Kalifat in Deutschland haben. Mehr Spoiler gibt es aber nicht, für die anderen Fragen müsst ihr euch schon selbst das Buch holen.

Offener Brief an die Welt der Wunder-Redaktion

September 3, 2011

Liebe wdw-Redaktion,

In diesem Monat jähren sich zum zehnten Mal die Terroranschläge vom 11. September 2001. In ihrer neusten Ausgabe nehmen sie sich das Thema an. Sie berichten über “11 Wahrheiten zum 11. September”. Es ist nicht das erste Mal, dass sie Verschwörungstheorien einen Raum bieten. In mehreren Ausgaben haben sie vermeintlich “ungelöste Fragen” zum 11. September gestellt.

Ihre Argumente sind alle amateurhaft und alles andere als wissenschaftlich. Vor allem die bei Verschwörungstheoretiker beliebte Frage “Cui Bono?” ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Wer profitiert denn davon, wenn 3.000 Amerikaner tot sind? Die, die Amerika hassen natürlich. Ist ihnen diese Schlussfolgerung überhaupt nicht in den Sinn gekommen?

In einer Ausgabe maßen sie sich an, die Verschwörungstheoretiker Alex Jones und David Ray Griffin als “9/11-Experten” zu bezeichnen, was in etwa so zutreffend ist, wie Kreationisten als “Biologie-Experten” zu bezeichnen. Auch haben sie mal ein rundes Loch in einer Wand gezeigt und behauptet, dies sein das Eintrittsloch, dabei handelte es sich eindeutig um das Austrittsloch. Wozu diese Manipulationen?

Man kann einen Turm nur dann sprengen, wenn man die Stahlträger explodieren lässt, dann stürzt das Gebäude von den unteren Stockwerken aus in sich zusammen. Die WTC sind aber von der Mitte aus eingestürzt und einige Stahlträger sind selbst nach dem Einsturz noch für ein paar Sekunden stehen geblieben. Eine Sprengung kann somit zu 100% ausgeschlossen werden. Auch sind die Türme nicht in Freifallgeschwindigkeit eingestürzt, wie die Verschwörungstheoretiker behaupten.

Ich frage mich, warum sie es nötig haben, immer wieder über diese lächerlichen Verschwörungstheorien zu berichten. Entweder tun sie es, um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen, oder sie sind selbst Verschwörungstheoretiker, was ich kaum glaube.

Ich bitte sie, in Zukunft mehr Respekt gegenüber den Angehörigen der Opfer zu zeigen. Wer in Deutschland ein Buch schreibt, indem er den Holocaust als jüdische Verschwörung bezeichnet, muss sich auf eine Anklage wegen Volksverhetzung gefasst machen. Aber über den 11. September darf man das sagen und bekommt sogar Unterstützung von der ARD und Welt der Wunder. Gibt ihnen das nicht ein bisschen zu denken?

Mit freundlichen Grüßen,

Ein Leser.

Bolivien: „La misma historia“

Juli 17, 2011

Die bolivianische Flagge

Die Copa America in Argentinien läuft schon seit zwei Wochen, aber für mich ist sie schon jetzt ein bisschen enttäuschend ausgefallen. „Ein bisschen“, weil ich zwar nur wenig Hoffnung hatte, aber eben doch ein bisschen. Für wen? Na, Bolivien natürlich. Ich bin dort nämlich migrationshintergründig, und das verpflichtet mich als Fußballfan zum „Mitfiebern“.

Trauer, Wut, Enttäuschung?

Als ich nach dem Aufwachen sofort den Computer aufmachte, um zu sehen, wie das Spiel ausgegangen war, hatte ich den Grundsatz im Kopf: Keine Hoffnung, keine Enttäuschung. Daran änderte auch das erste Ergebnis nichts: Bolivien hatte in Argentinien (!) gegen ihre erste Elf (!) in einem offiziellen Turnier (!) ein Unentschieden rausgeholt (!) und dabei mehr als 20 Minuten in Führung gelegen (!), mit einer vergebenen Chance auf das 2:0 (!) – eine Menge Gründe, um davon auszugehen, dass dieses Team die U-22-Mannschaft von Costa Rica besiegen könnte. Aber das war mir einfach nicht genug. Wir hatten ja schon mal Maradonas Elf mit 6:1 besiegt, nur um dann gegen Venezuela zu verlieren. Zum Glück bin ich tatsächlich dabei geblieben, denn meine „Schwarzseherei“ sollte sich bewahrheiten. Die „Ticos“ besiegten uns 2:0 und vernichteten damit alle Hoffnungen auf ein bisschen Ruhm für Bolivien, ein Land, dass man höchstens für den Koka-Anbau und den Inkas kennt. Die nächste Niederlage gegen Kolumbien (0:2) war zumindest weniger schmerzvoll.

In Bolivien nennt man das dann gewöhnlich „la misma historia“ (dieselbe Geschichte): „jugamos como nunca y perdimos como siempre“ (wir spielten wie nie und verloren wie immer). (more…)


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 93 Followern an