Archive for the ‘Zitate’ Category

Die besten Fußball-Zitate

Oktober 8, 2012
Es ist wieder Zeit für Fußball

Wer über das runde Leder philosophiert, kann viele Weisheiten produzieren

Vor einigen Tagen kam mir der Einfall, alle legendären Fußballzitate in einem Artikel zu sammeln, da man sie als echter Fußballfan, genauso wie die spektakulärsten Tore und Spiele, die besten Mannschaften und die schönsten Stadien, einfach in Erinnerung halten muss.

Der Kommentator „Besucher“ legte bereits vor 2 Tagen mit Horst Hrubeschs Zitat „Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!“ vor. Der Artikel wird ständig erweitert. Wer neue Zitate findet, ob aus Deutschland oder aus dem Ausland, kann sie einfach im Kommentarbereich oder im Fußball-Thread posten. Jetzt aber los:

„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben … Den Rest habe ich einfach verprasst.“ (George Best)

„Es war immer ein schönes Gefühl, den Olli hinten drin zu haben.” (Sebastian Kehl über Oliver Kahn)

„Wir müssen jetzt endlich den Arsch hochkriegen und Eier zeigen.“ (Martin Pieckenhagen)

„Was er macht, ist unglaublich. Ich genieße es von hinten.“ (Khalid Boulahrouz über Rafael van der Vaart)

„Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: „Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht’s los.“ (Steffen Freund)

„Inzaghi wurde im Abseits geboren.“ (Sir Alex Ferguson)

„Das kann vielleicht in der Türkei passieren, aber doch nicht in der zivilisierten Welt!“ (Toni Schumacher)

„Ich grüße meine Mutter, mein Vater und ganz besonders meine Eltern.“ (Mario Basler)

„Für mich war es wichtig zu sehen, dass ich konditionell mithalten konnte.“ (Axel Kruse nach einem 13-Sekunden-Einsatz)

„Er muss jetzt eine klare Linie in sein Leben bringen.“ (Lothar Matthäus über Christoph Daum nach seinem Kokain-Skandal) (more…)

Top 10 Erdogan-Zitate

März 15, 2012
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan soll den Steiger-Award für Toleranz und Offenheit bekommen. Falls es tatsächlich dazu kommt, könnte er ja wieder eine tolle Rede halten. Hier sind die Klassiker der Erdoganismen:

10. „Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen. Gaza und Darfur soll man nicht vermischen.“

Am 9. November 2009 im Staatsfernsehen TRT, über den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir.

9. „Assimilation ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren… Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu schaffen.“

Am 10. Februar 2008 in der Köln-Arena vor 20.000 Türkischstämmigen.

8. „Gegenwärtig leben 170.000 Armenier in unserem Land. Nur 70.000 sind türkische Staatsbürger, aber wir tolerieren die übrigen 100.000. Wenn nötig, kann es passieren, dass ich diesen 100.000 sagen muss, dass sie in ihr Land zurückgehen sollen, weil sie nicht meine Staatsbürger sind. Ich muss sie nicht in meinem Land behalten.“

Am 16. März 2010 in einem Interview mit der BBC.

7. „Man kann solche moralischen Fragen nicht ,privat‘ und eine ,Einmischung ins Privatleben‘ nennen in einer Gesellschaft, in der 99 Prozent Muslime sind.“

Während des Wahlkampfs 2011 im regierungsnahen Fernsehsenders Kanal 7, als Antwort auf die Behauptung, dass die Sex-Skandale von Oppositionellen Privatangelegenheiten sein, die nichts mit der Politik zu tun haben sollten.

6. „Kilicdaroglu hat die religiösen Überzeugungen unseres Volkes beleidigt. Dies ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem transzendenten Erschaffer des Universums.“

Zuvor hatte Kilicdaroglu Erdogan sprichwörtlich als den „Allah des Status quo“ bezeichnet.

5. „Glauben sie mir, Sarajevo gewann heute genauso wie Istanbul, Beirut gewann genauso wie Izmir, Damaskus gewann genauso wie Ankara, Ramallah, Nablus, Gaza, die Westbank und Jerusalem gewannen genauso wie Diyarbakir.“

Nach seinem Wahlsieg 2011. Er zählte alle muslimischen Hauptstädte und Regionen des früheren osmanischen Reiches auf. (more…)

Top 10 Zitate aus Jürgen Todenhöfers „10 Thesen“

September 20, 2011
Jürgen Todenhöfer (Bild: Hydro)

Jürgen Todenhöfer (Bild: Hydro)

Top 10 Zitate aus den „10 Thesen“

Mit den 10 Thesen des Möchtegern-Schindlers habe ich mich bereits eingehend beschäftigt. Für jede einzelne These habe ich als Antithese einen Artikel geschrieben. Manchmal wusste ich gar nicht, ob ich mich wirklich damit beschäftigen oder sie einfach als Realsatire ausstellen sollte. Aber da er und offenbar ein Haufen anderer Leute es ernst meinen, habe ich mich ernsthaft damit beschäftigt. Dass diese Thesen aber doch eher Realsatire sind, möchte ich nun mit einem „Best Of“ seiner Ausführungen zeigen. Aber Vorsicht – wer noch nie seine Bücher gelesen hat, hat sicherlich noch nie eine schlimmere Propaganda gelesen – nicht mal bei Hagen Rether, Jakob Augstein oder Volker Pispers …

10. Wie man die Probleme der muslimischen Welt lösen könnte – mehr Islam!

„Die gemäßigte Mehrheit der Muslime muss die faszinierende Botschaft ihres Propheten Mohammed in die Neuzeit übersetzen und die gesellschaftlichen Reformen fortführen, die dieser unter Einsatz seines Lebens begonnen hatte. Sie muss den vorislamischen Ballast abwerfen, der die Renaissance der muslimischen Zivilisation behindert … Mohammed, Marktwirtschaft und Moderne passen sehr wohl zusammen.“

9. Kurze Biografie von Mohammed:

„Anders als viele muslimische Politiker unserer Tage war Mohammed kein Reaktionär. Er sehnte sich nicht wie diese 400 Jahre zurück. Er war ein kühner, nach vorne blickender, egalitärer Revolutionär, der den Mut hatte, die Fesseln der Tradition zu sprengen. Sein Islam war keine Religion des Stillstands oder des Rückschritts, sondern der Erneuerung und des Aufbruchs. Wenigstens etwas von der Dynamik dieses großen Reformators würde der teilweise in Fatalismus und Selbstmitleid versunkenen muslimischen Welt gut tun.

Mohammed kämpfte mit Leidenschaft für soziale Veränderung, er trat für die Armen und Schwachen ein und – zum Ärger vieler seiner männlichen Anhänger – für eine massive Stärkung der Rechte der Frauen, die in vorislamischer Zeit in fast allen Kulturen nahezu rechtlos waren. Frauenunterdrücker können sich weder auf Mohammed noch auf den Koran berufen.“ (more…)

Zitat des Tages

April 25, 2011

„Ein Kaiser versteht zu regieren, wenn die Dichter die Freiheit haben zu dichten, das Volk sich an Spielen vergnügen kann, Geschichtsschreiber unbehindert die Wahrheit erzählen, Minister Ratschläge geben, die Armen über die Steuern murren, Studenten laut ihre Lektionen lernen, Arbeiter stolz auf ihre Fähigkeiten sind und Arbeit suchen, das Volk über alles spricht und alte Männer mit allem unzufrieden sein dürfen.“

Aus einer Zuschrift des Fürsten von Shao an den Fürsten Li-Wang, ca. 845 v.Chr.

Eine zeitlose Erkenntnis.