Linkspopulist auf Imagekampagne für Terroristen und stolz darauf

Mohamed Atta- Ein Opfer von Armut und Unterdrückung?

Meine Meinung zu Terroristen ist klar und eindeutig: Für mich sind Terroristen Bestien. Sie morden ohne jegliche Rücksicht auf Menschenrechte und ihre Ziele sind deshalb auch nicht die Errichtung einer Gesellschaft, in der die Menschenrechte an oberster Stelle sind, sondern ihre jeweiligen politischen oder religiösen Vorstellungen. Dass jemand, der sich für Menschenrechte einsetzt, absichtlich unschuldige Zivilisten tötet, ist völlig absurd. Aber einige Leute finden wohl, dass diese Meinung zu hart ist. Einer von ihnen ist „Essener“, eine Person, die hier schon mal Kommentare hinterlassen hat und die ich auch persönlich kenne.

Am Anfang gab es noch relativ freundliche Kommentare für mein Projekt. In meinem ersten Artikel, indem ich die Existenz Gottes widerlegte, lobte „Essener“ meine Thesen. Doch dann wurde der Ton immer rauer. Nach der Gleichschaltung der Medien durch die Anti-Atomkraft-Bewegung fand er meine ketzerische Meinung zum Thema … na ja, ketzerisch halt. Auch der dritte Teil der Artikelreihe „Islam und Toleranz“ war nicht unbedingt sein Ding. Aber das Fass zum Überlaufen brachte schließlich mein Artikel, in dem ich behauptete, dass Terroristen kein zu schlechtes Image haben, sondern ein viel zu gutes. Dieser Artikel mit dem Namen „Terroristenversteherlogik“ brachte ihn wohl zur Verzweiflung, denn für nichts setzen sich Gutmenschen so leidenschaftlich ein wie für islamistische Terroristen. Als Antwort zu meinem Artikel schrieb er einen Text, der als sein Manifest durchgehen und viele Mörder auf der Welt ruhiger schlafen lassen könnte.

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Essener proudly presents: „Gibt es ein Motiv für den Terrorismus?“

„Zu jeder Tat gehört ein Motiv. Das ist das logische und rationale Vorgehen, um ein Verbrechen zu verstehen, – mit dem Ziel einer rechtsstaatlichen Ahndung.

Sie bleiben bei Ihrer Kritik die Antwort darauf schuldig, welches Motiv hinter dem Terror steckt. Was treibt diese Menschen an, andere Menschen zu töten?

Es gehört zur Rechtsstaatlichkeit, das Motiv zu ergründen. Denn aus ihm ergibt sich die rechtliche Konsequenz. Mord wird anders geahndet wie Totschlag.

Beim Terrorismus ist es nicht anders wie bei jedem anderen Verbrechen. Die Tat hat ein Motiv. Es ist die Aufgabe eines rechtsstaatlichen Justizsystems, dieses Motiv zu ergründen. Danach muss vor einem ordentlichen Gericht die Schuld des Täters zweifelsfrei nachgewiesen werden. Ist dies der Fall, wird das Strafmaß vom Gericht verkündet und vom Justizvollzug vollstreckt.

Dieses Vorgehen hat sich im Laufe der Jahrhunderte im Zuge der Entwicklung des Rechtsstaates herausgebildet.

Ich vermisse bei Ihrer Vorgehensweise die Berücksichtigung all dieser Aspekte! Also: Um Verbrechen in Zukunft zu verhindern, und das ist das Ziel einer sinnvollen, präventiven Herangehensweise, muss zunächst verstanden werden, was den Täter zur Tat treibt. Weiß man dies, kann man im Vorfeld Bedingungen schaffen, die eine solche Tat unwahrscheinlich machen.

Also: Es genügt schon, sich an die Gepflogenheiten des rechtsstaatlichen Justizsystems zu halten, um eine probate Herangehensweise für das Thema Terror zu finden!

Es fällt sehr leicht, Motive für den Terror zu finden. Hier nur einige Beispiele, bezogen auf die Situation in Gaza und den von Israel illegal besetzten Gebieten.

1. Israel, die USA und die gesamte westliche Welt missachten Artikel 33 der vierten Genfer Konvention. Der brutale israelische Angriff auf den Gazastreifen im Dezember 2008 ist dafür ein erschreckendes Beispiel.

2. Seit 1967 besetzt Israel unrechtmäßig palästinensisches Land und verletzt damit geltendes Völkerrecht.

3. Israel, die USA und die gesamte westliche Welt missachten das vom Völkerrecht garantierte Recht auf Rückkehr für die palästinensischen Flüchtlinge.

4. Israel, die USA und die gesamte westliche Welt missachten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, insbesondere Artikel 13 Absatz 2.

Dies sind sehr gut belegte Tatsachen. Diese Tatsachen wiederum bilden die Grundlage für ein Motiv.

Jede rechtsstaatliche Herangehensweise muss sich diesen Tatsachen stellen, oder sie ist nicht rechtsstaatlich. Womöglich ist aber eine solche Herangehensweise gar nicht intendiert? Womöglich kommen Dinge ans Licht, die man besser im Dunkeln lässt?“

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„Essener“ hat seine Thesen in einem Bundeswehr-Blog veröffentlicht und keine guten Reaktionen bekommen. Nach einiger Zeit wurde sein Beitrag gelöscht. Die Blogbetreiber sahen den Beitrag von ihm wohl als Terroristenpropaganda an. Essener ist übrigens ein Sozialist und Anhänger von Che Guevara, Fidel Castro und Hugo Chavez, würde in Deutschland am liebsten eine Räterepublik errichten und hält Israel für die größte Bedrohung im Nahen Osten. Aber das nur so mal am Rande.

Nach den Ereignissen in Norwegen stellt sich für mich eine wichtige Frage: Gilt dieses liebevolle Verständnis für Terroristen auch für Terroristen aus dem bösen Westen? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Aber falls doch, würde es ungefähr so aussehen:

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Gibt es ein Motiv für den Breivikismus?

Zu jeder Tat gehört ein Motiv. Das ist das logische und rationale Vorgehen, um ein Verbrechen zu verstehen, – mit dem Ziel einer rechtsstaatlichen Ahndung.

Sie bleiben bei Ihrer Kritik die Antwort darauf schuldig, welches Motiv hinter dem Terror steckt. Was treibt diese Menschen an, andere Menschen zu töten?

Es gehört zur Rechtsstaatlichkeit, das Motiv zu ergründen. Denn aus ihm ergibt sich die rechtliche Konsequenz. Mord wird anders geahndet wie Totschlag.

Beim Terrorismus ist es nicht anders wie bei jedem anderen Verbrechen. Die Tat hat ein Motiv. Es ist die Aufgabe eines rechtsstaatlichen Justizsystems, dieses Motiv zu ergründen. Danach muss vor einem ordentlichen Gericht die Schuld des Täters zweifelsfrei nachgewiesen werden. Ist dies der Fall, wird das Strafmaß vom Gericht verkündet und vom Justizvollzug vollstreckt.

Dieses Vorgehen hat sich im Laufe der Jahrhunderte im Zuge der Entwicklung des Rechtsstaates herausgebildet.

Ich vermisse bei Ihrer Vorgehensweise die Berücksichtigung all dieser Aspekte! Also: Um Verbrechen in Zukunft zu verhindern, und das ist das Ziel einer sinnvollen, präventiven Herangehensweise, muss zunächst verstanden werden, was den Täter zur Tat treibt. Weiß man dies, kann man im Vorfeld Bedingungen schaffen, die eine solche Tat unwahrscheinlich machen.

Also: Es genügt schon, sich an die Gepflogenheiten des rechtsstaatlichen Justizsystems zu halten, um eine probate Herangehensweise für das Thema Terror zu finden!

Es fällt sehr leicht, Motive für den Terror zu finden. Hier nur einige Beispiele, bezogen auf die Situation im Iran und den von islamistischen Gruppen besetzten Gebieten.

1. Iran, islamistischen Gruppierungen und die gesamte muslimische Welt missachten ständig die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Die brutale Niederschlagung der Demonstrationen im Iran im Jahr 2009, der Protesten in Syrien und Libyen im Jahr 2011 und die Herrschaft der Taliban in Afghanistan von 1996 bis 2001 sind dafür ein erschreckendes Beispiel.

2. Seit dem 17.Jahrhundert besetzen die Vorgängerstaaten der Türkei, des Irak, des Iran und Syrien unrechtmäßig kurdisches Land, unterdrücken die kurdische Kultur und verletzen damit geltendes Völkerrecht und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

3. Die gesamte muslimische Welt, vor allem Libanon, Ägypten und Jordanien missachtet das vom Völkerrecht garantierte Recht auf ein würdevolles Leben für die palästinensischen Flüchtlinge.

4. Der Iran, islamistischen Gruppierungen und die gesamte muslimische Welt missachten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, insbesondere Artikel 1 bis Artikel 30.

Dies sind sehr gut belegte Tatsachen. Diese Tatsachen wiederum bilden die Grundlage für ein Motiv.

Jede rechtsstaatliche Herangehensweise muss sich diesen Tatsachen stellen, oder sie ist nicht rechtsstaatlich. Womöglich ist aber eine solche Herangehensweise gar nicht intendiert? Womöglich kommen Dinge ans Licht, die man besser im Dunkeln lässt?

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Diese Fragestellung könnte man auch ausweiten: Wieso bekämpfen sich islamistische Terroristen des öfteren gegenseitig, wenn sie doch nur die westliche Unterdrückung abschütteln wollen? Wieso sind die meisten Opfer von Terrorismus Muslime? Und vor allem: Was macht deutsche Frauen zu al-Qaida-KämpferInnen?

Na ja, Essener wird sicherlich auch darauf eine Antwort parat haben. Oder?

6 Antworten to “Linkspopulist auf Imagekampagne für Terroristen und stolz darauf”

  1. aron2201sperber Says:

    niemand hat die linke Logik der Islamverharmloser je besser bloßgestellt, als Ayaan Hiris Ali:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/06/16/die-linke-logik-der-islam-verharmloser/

  2. American Viewer Says:

    Sie morden ohne jegliche Rücksicht auf Menschenrechte

    Kann man auch mit Rücksicht auf Menschrechte morden? 😉

    • arprin Says:

      Ich sag‘ nur eins: Tyrannenmord!

      Außerdem war es ja nur als Klarstellung gemeint…

      • American Viewer Says:

        so weit ich das überblicke gefällt mir das deutsche strafrecht nicht. eine sache scheint mir allerdings ganz gut geregelt: mord. einen „tyrannenmord“ ist bei euch sicher vieles, aber kein mord. aber „mord“ hört sich eben immer gut an.

  3. Essener Says:

    Als erstes möchte ich hervorheben, dass keines meiner Beispiele von Ihnen wiederlegt wurde.

    Zweitens: Es macht keinen Unterschied, wer Terror ausübt. Terror ist ein Verbrechen, ob er von Al Quaida oder von der amerikanischen Armee verübt wird. Für diejenigen, die eine universale Rechtstaatlichkeit anstreben muss gelten: Jedes Verbrechen muss nach international anerkannten Rechtsnormen geahndet werden. Dazu gehören die von mir genannten, im Laufe der Geschichte entwickelten Grundsätze. Siehe dazu die Nürnberger Prinzipien (http://home.snafu.de/kdv/contentpages/nuernberg.html):

    Grundsatz I. Jede Person, die eine Tat begeht, die nach dem Voelkerrecht als Verbrechen bestimmt wurde, ist dafuer verantwortlich und wird der Bestrafung zugefuehrt.

    Drittens: Selbstverständlich gehört zu einem rechtstaatlichen Prozess die Ermittlung des Motivs, denn das Motiv ist von elementarer Bedeutung für die Urteilsfindung. In keinster Weise wird ein Täter exkulpiert durch sein Motiv! Mir scheint, dass Sie diesen Zusammenhang nicht verstehen. Es geht nicht darum, einen Terroristen von seiner Schuld freizusprechen. Vielmehr steht im Mittelpunkt: Warum hat der Täter so gehandelt?

    Viertens: Offenbar missverstehen Sie grundsätzlich den Unterschied zwischen Terror, der von Staaten ausgeübt wird und Terror, der von nichtstaatlichen Akteuren als Waffe eingesetzt wird.

    Staatsterror wird ausgeübt gegen die eigene Bevölkerung, wie zum Beispiel im Iran oder durch die Taliban.

    Staatsterror erfolgt aber auch gegen andere Bevölkerungen, zum Beispiel durch Angriffskriege. Grundsatz VI der Nürnberger Prinzipien verurteilt das Planen, Vorbereiten, Anzetteln oder die Durchfuehrung eines Angriffskrieges oder eines Krieges durch Verletzung internationaler Vertraege, Vereinbarungen oder Versicherungen, wie den Überfall der USA auf den Irak, als Verbrechen nach dem Voelkerrecht.

    Terror durch nichtstaatliche Akteure wird ausgeübt durch Terrororganisationen wie Al Quaida, aber auch durch nicht erfassbare, zersplitterte Gruppierungen oder Einzeltäter.

    Alle diese Terroristen haben verschienene Motive. Alle diese Terroristen sind Verbrecher. Für sie alle gilt dasselbe Recht. Nur wenn alle gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen werden herrscht Gerechtigkeit.

    • arprin Says:

      Eine Frage: Was ist eigentlich ihr Ziel mit diesem Gerede? Sind sie der Meinung, dass man Terroristen zu schlecht behandelt? Oder dass sie einen zu schlechten Ruf haben?

      Natürlich kenne ich den unterschied zwischen staatlichem und nichtstaatlichen Terror, aber sie benutzen diese Unterscheidung doch nur zur Verharmlosung von nichtstaatlichem Terror nach dem Motto „Bush ist schlimmer als bin Laden“. Außerdem verhöhnen sie die Opfer von Terrorismus, indem sie den Tätern edle Motive unterstellen. Die Hamas kämpft nicht für die Befreiung der Palästinenser, sondern für eine theokratische Diktatur. Ihre widerlichen und menschenverachtende Argumentation zielte darauf ab zu sagen: Wenn Israel sich aus den besetzten Gebieten zurückzieht, dann hört der Terror auf. Das ist Blödsinn, genauso könnte man sagen: Wenn die Taliban und Kim Jong-Il aufhören, ihre Bevölkerung zu unterdrücken, wird es keine antimuslimischen und antikommunistischen Terroristen wie Breivik mehr geben. Darauf wollte ich sie mit diesem Artikel hinweisen. Terroristen entstehen aus ihrer selbst Willen, nicht weil sie verzweifelte, arme und hilflose Menschen sind. Und wenn sie das anders sehen, dann verhöhnen sie die Opfer, ob nun Breiviks oder die der Hamas.

      Die meisten Opfer des islamistischen Terrors sind Muslime, dabei behaupten sie, dass die Terroristen nur gegen die USA und Israel kämpfen. Die Wahrheit ist: Sie kämpfen gegen jeden, der ihre Ideologie nicht befolgt, und dazu gehören auch moderate Muslime. Haben sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht? In Afghanistan sind 75% aller zivilen Opfer von den Taliban getötet worden und nicht von der NATO! Eine selbe Statistik dürfte der Irak aufweisen, schauen sie unbedingt mal hier nach: List of suicide bombings in Iraq since 2003. Hier hat der nichtstaatliche Terror über den staatlichen gesiegt.

      Ihre Argumente habe ich übrigens sehr wohl alle widerlegt, nur schon früher: Link

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