Schwarzer Humor

Reporter: „Wie heißt ihr Vater?“

Kind: „Bashar al-Assad.“

Reporter: „Und wie heißt ihre Mutter?“

Kind: „Asma al-Assad.“

Reporter: „Und noch eine letzte Frage: Was möchten Sie später werden?“

Kind: „Vollwaise.“

10 Antworten to “Schwarzer Humor”

  1. Olaf Says:

    Mit Claudia F. Roth kann man diesen Witz leider nicht machen, es hat keine Kinder.

  2. Nichtglauber Says:

    Das ist schwarzer Humor – und dabei gar nicht als Witz gemeint:
    http://derstandard.at/1363239250931/CIA-bereitet-moegliche-Drohnenangriffe-auf-Djihadisten-in-Syrien-vor

    • arprin Says:

      Wieso ist das schwarzer Humor?

      • Nichtglauber Says:

        Ich antworte erst einmal zu diesem Thema, geht schneller:

        Na gut. Witze zu erklären geht eigentlich schlecht. Aber ich wage mal einen Versuch.
        Die Franzosen und die Engländer wollen, notfalls im Alleingang, die „Rebellen“ militärisch unterstützen. So weit, so schlecht.
        Die Türken und die Saudis unterstützen bereits seit 24 Monaten die „Rebellen“. Qatar zahlt jihaddistisches Kopfgeld, vor allem in Nordafrika.
        Jetzt wirds etwas wirr, versuche mir bitte zu folgen:
        Die USA hat (ohne Wertung) die Al Nusrafront, also die Al Qaida, auf einen „Terrorliste“ gesetzt. Wow und geschenkt!
        Die „Rebellen“ rekrutieren sich aus desertierten Soldaten (Syrer), bewaffneten syrischen Antiregimekämpfern, salafistischen syrischen Jihaddisten, salfistischen ausländischen Jihaddisten und ausländischen nichtislamistischen Kämpfern.
        Die erste Frage lautet: haben die USA ihrem Natomitgliedland Türkei und ihren Allianzpartnern SA und Qatar in den letzten 24 Monaten ein striktes Verbot erteilt, die Islamisten unter den Rebellen zu unterstützen?
        Sollte das der Fall gewesen sein, wie haben die USA sicher gestellt, dass die Trennung „guter Rebell-böser Islamist“ korrekt über die Bühne gegangen ist?
        Wenn dieses Konzept tatsächlich von Erfolg gekrönt gewesen sein sollte, wie konnten es die USA vermeiden, dass die bisher gelieferten Waffen dann in syrischem Gebiet unter Zwang oder freiwillig von den Händen der einen Gruppe in die Hände der anderen Gruppe fielen?

        Und nun die Pointen. Hier haben wir nämlich mehrere:
        Sollte die USA tatsächlich Drohnen über Syrien schicken, um die Islamisten zu killen, dann bedeutet dies auch eine direkte Hilfe des Assadregimes. Vielleicht trifft man sich auf einen Kaffee und plant gemeinsame Manöver. Ich meine, Assad verfügt über eine 2 Jährige Erfahrung im Kampf gegen Islamisten.
        Gleichzeitig eliminiert man auch die kämpfende humane Substanz der aus Qatar und SA (USA-Freunde) finanzierten Brigaden.
        Die Waffen der Franzosen und der Engländer würden bei der Vernichtung der islamistischen Stellungen unter Umständen auch mit in die Luft fliegen (Natopartner) und die Türkei wüsste bald gar nicht mehr, was nun Sache ist.

        Alles in allem also eine verdammt absurde Geschichte, die, wäre es nicht dermaßen tragisch, zum Totlachen wäre. Finde ich.

      • arprin Says:

        Ich konnte dir in allem folgen und sehe trotzdem keinen schwarzen Humor in der möglichen Entscheidung der USA, Dschihadisten in Syrien zu bekämpfen.

        Es ist doch hinlänglich bekannt, dass die USA Staaten als Partner haben, in denen bestimmte Kreise die USA hassen (diese Kreise müssen nicht mal in der Regierung sein, um Unheil anzurichten). Dass die USA von Saudis und Katarer unterstützte Dschihadisten in Zukunft bekämpfen wollen, ist kein schwarzer Humor. Immerhin wurden sie ja nicht von den USA unterstützt.

        Direkte Hilfe für Assad wäre es, wenn die Drohnen noch während seiner Amtszeit zum Einsatz kommen, aber ich denke, man plant für die Zeit nach Assad. Und selbst wenn es nicht so wäre, wäre es nicht verurteilungswert, denn man hilft ja gleichzeitig der nicht-islamistischen Opposition in ihrem Kampf gegen Assad. Eine Zusammenarbeit mit Assad dagegen würde bedeuten, auch mitzuhelfen, Zehntausende Zivilisten zu verschleppen, foltern und ermorden.

        Viel absurder finde ich es, dass Assad die al-Qaida im Irak unterstützt hat und sie nun in seinem Land bekämpft, oder dass das säkulare Regime jetzt den Kampf für Assad zur religiösen Pflicht erklärt und im Staatsfernsehen mit dschihadistischer Musik zum Kampf aufruft.

  3. Nichtglauber Says:

    „Viel absurder finde ich es, dass Assad die al-Qaida im Irak unterstützt hat und sie nun in seinem Land bekämpft, oder dass das säkulare Regime jetzt den Kampf für Assad zur religiösen Pflicht erklärt und im Staatsfernsehen mit dschihadistischer Musik zum Kampf aufruft.“
    Das ist ein sehr schäbiger populistischer und inhaltlich nicht korrekter Einwurf.

    FAZ: „Bereits zuvor hatte der Assad-treue syrische Großmufti Scheich Ahmad Badreddin Hassoun im Fernsehen an das syrische Volk appelliert, sich zum Dienst in der Armee zu melden.“
    Das amtierende sunnitische Oberhaupt in Syrien wurde im syrischen Fernsehen zitiert, wie er „alle Söhne Syriens zum Kampf gegen die ausländische Verschwörung “ aufforderte. Dies sei „die nationale Pflicht eines jeden Syrers, unter den gegebenen Umständen Land und Boden mit der Waffe zu verteidigen.“
    Kein Wort über Jihhad, keine sektiererischen Vokabeln oder Sätze, sondern ein nationaler weltlicher Aufruf zum Widerstand.

    Und dass du den Pointen im obigen realsatirischen Witz nicht zugänglich warst, schade drum!

    • arprin Says:

      Das ist ein sehr schäbiger populistischer und inhaltlich nicht korrekter Einwurf.

      😀

      Kein Wort über Jihhad, keine sektiererischen Vokabeln oder Sätze, sondern ein nationaler weltlicher Aufruf zum Widerstand.

      Schau mal hier: http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2013/Mar-11/209671-fighting-fire-with-fire-syria-calls-for-jihad-on-jihadists.ashx#axzz2NihiXUFM

      „The highest official Sunni Muslim body in Syria, closely linked to the government, issued a religious decree on Sunday calling on Syrians to join the military, which it called both „a national and a religious duty“. The Dar al-Ifta council said members of the Syrian army „raise up the words of God in our beloved country“ in their „defence and jihad for Syria.“ „We appeal to all people in Syria to stand in one rank along with the Syrian Arab Army,“ the council said in a statement.“

      „religious decree“, „religious duty“, „jihad for Syria“ – noch Fragen?

      Und zur dschihadistischen Musik im Staatsfernsehen:

      Und dass du den Pointen im obigen realsatirischen Witz nicht zugänglich warst, schade drum!

      Dass du meiner Antwort intellektuell nicht folgen konntest, schade drum!

      • Nichtglauber Says:

        Zum Video: gibt es eine Übersetzung? Wichtig dürfte wohl der Text des Gesanges und seine Bedeutung sein. Zur Musik: was ist „djihaddistische“ Musik? Bestimmte Akkorde? Stell` dir mal die Allahuakbar-Videos ins Netz und du erkennst, die Musik allein macht noch keine Aufforderung zum Köpfen, ohne singenden Prediger.

        Zur Jihad-Aufforderung Hassouns:
        (arabisch ‏جهاد‎ Dschihād, DMG Ǧihād ‚Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz‘).
        Wenn ein ARABISCHES geistliches Oberhaupt vom Kampf spricht, kommt er am Wort Jihad nicht vorbei. Das Wort im Kontext entscheidet, ob man sich für Gott (Allah) einsetzen und gegen Ungläubige sein Leben opfern soll (gängiger Terminus der Selbstmörder) oder ob der Kampf ein weltliches Ziel verfolgt, in diesem Fall die Verteidigung der syrischen Einheit. In beiden Fällen ist man ein Märtyrer.
        Wenn man also schon, wie du, die intellektuelle Karte spielen will 🙂 , dann sollte man sich nicht von gängigen einseitigen Übersetzungstricks, vielleicht auch bewusst und gern, verleiten lassen. Ein Blick in die Tiefe täte hier ganz gut.
        Ich habe gestern mit einem ägyptischen Bekannten telefoniert. Der sagte, es könne sich in Syrien kein Offizieller ins Staatsfernsehen setzen und den HEILIGEN Jihad ausrufen, weil er damit alle Christen, Alawiten, Kurden und gemäsigte Schiiten sowie Sunniten brüskieren würde. Das sind einige Millionen und das Rückgrat Assads. Er hätte auch in keinem Moment einen „Jihadausruf“, in deinem Sinne, vernommen, sondern einen direkten Appel über einen Großmufti zur Generalmobilmachung.

        Er schickte mir auch ein Mustervideo:

        In den ersten 20 Sekunden käme „der Göttliche“ gleich 3 mal vor und mitten drin wird vom „Schlachten“ als Halal gesprochen (Segen). Du siehst, in diesem Fall macht der Text die Musik.

      • arprin Says:

        Du musst jetzt nicht alles komplizierter machen als es ist. Der oberste syrische Geistliche hat ein religiöses Dekret erlassen, indem er den Kampf für Assad zur religiösen Pflicht erklärte und zum Dschihad für Syrien aufgerufen. Im Staatsfernsehen wird mit dschihadistischer Musik (von Terror-Experten klar identifiziert) für den Kampf für Assad geworben.

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